Berlin-Brandenburg (kulturradio vom rbb - DGW BB)
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DGW (Berlin-Brandenburg), 7. November 2009: kulturradiorbb, Analyse für Oktober 2009
Die „Partner für Kultur“ in Berlin und Brandenburg
Das Kulturradio des Rundfunks Berlin-Brandenburg macht regelmäßig Werbung für kulturelle Veranstaltungen – in einem werbefreien Programm, aber in der gleichen Art wie die Werbespots eines werbefinanzierten Senders.
Werbung oder Information – das ist hier die Frage
Wir untersuchen den Nutzen dieser Partnerschaft für das kulturradiorbb, die „Partner“ und die Hörer am Beispiel aller Spots eines Monats. – Von Jürgen Thomas
DGW (Berlin-Brandenburg), 1. Oktober 2009: kulturradiorbb, Untersuchung für Juni 2009
Die „Klassik“-Musikauswahl für Berlin und Brandenburg
Das Kulturradio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (Werbespruch: „Hier spielt die Klassik“) deutet immer wieder an, wie „umfangreich“ und „vielfältig“ die klassische Musik sein könne. Doch durch die eigenen Fesseln bei der Planung von Programm und Musik werden alle Chancen für ein interessantes Programm vergeben.
Einfalt statt Vielfalt – so „spielt die Klassik“
Wir haben hier schon mehrfach dokumentiert, dass das kulturradiorbb mit seiner Musikauswahl Kopfschütteln hervorruft. Um zu prüfen, inwieweit solche Kritik systematisch berechtigt ist, wurden alle gespielten Musikstücke im „Tagesbegleitprogramm“ eines Monats untersucht. - Von Jürgen Thomas
kulturradiorbb, im August 2009
Statt aktueller „CD der Woche“ nur Wiederholungen
Das kulturradiorbb präsentiert in der Ferienzeit Wiederholungen der „CD der Woche“ und behauptet gegenüber den Hörern, es würde sich um aktuelle CDs handeln. Diese Täuschung bestätigt erneut den fahrlässigen und abschätzigen Umgang des Senders mit der Musik und seinen Hörern.
Beispiel: Die „Arien für Cuzzoni“ mit Simone Kermes wurden zuerst am 30. März 2009 als „CD der Woche“ vorgestellt - und dann wieder am 10. August 2009
Das GANZE Werk (Nord), 24. März 2009, FAZ Hörtipps
Die Statistik bringt es an den Tag: Der NDR ist Schlusslicht für Einschalthörer
FAZ Hörtipps vom 1. Februar bis 20. März 2009, zwischen 8.30 und 19 Uhr
Von Ludolf Baucke
Das GANZE Werk (BB) zu: kulturradiorbb, Mendelssohns 200. Geburtstag am 3. Februar 2009
Die Order des Musikchefs speziell für das „Schöne“ verhinderte einen großen Wurf
• Eine ausführliche Darstellung von Mendelssohns Leben und Werk
Sonntagsserie mit Mendelssohn Bartholdy – ein Qualitätsprodukt
• kulturradiorbb: Der Versuch eines Spagats zwischen den Bedingungen des Formatradios und qualifizierter Themenbehandlung ist zum Scheitern verurteilt
„Ernst“? – Selbst zum 200. Geburtstag überwiegend belanglose Wortbeiträge
• kulturradiorbb: Musikauswahl mit Mendelssohn Bartholdy – beschränkt wie immer...
Selbst zum 200. Geburtstag nur ein musikalischer Flickenteppich
• Kommentar zu einem „Kommentar“ von Dr. Detig und Dokumentation
Der Musikchef für die altgestrige Mendelssohn-Rezeption des „Schönen“
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) zu: kulturradiorbb, Januar und Februar 2009, Gounod + Berlioz
Komponisten-„Vorstellungen“
Ein Kultursender sorgt mit seiner Musikauswahl für beschränkte Kenntnis der Hörer über die Komponisten
Zitat des Moderators: „Wir wollen Ihnen heute seine Oper ‚Die Königin von Saba‘ vorstellen.“
Beispielhafte DGW-BB-Untersuchungen zu: Charles Gounod und Hector Berlioz
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) zu: kulturradiorbb, November und Dezember 2008, Brahms
Ein Kultursender verzichtet bei der Musikauswahl auf musikalische Gesichtspunkte...
Johannes Brahms: Gibt es nur 3. Sätze?!
In dem untersuchten Zeitraum wurde der 3. Satz der 4. Sinfonie von Johannes Brahms
7x gesendet, viele andere Sätze dagegen gar nicht
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) zu: kulturradiorbb, 19. Dezember 2008, Hörerstreit
Einen Kultursender interessiert die Korrektheit einer Aussage nicht so sehr:
Laut RBB wurde in den 80er-Jahren die DKP verboten - na sowas?!
Der Gast-Redakteur, zu dem Fehler befragt, verweist auf den Radikalenerlass von 1972
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) zu: „CD der Woche“kulturradio, Januar bis Oktober 2008
Warum führte das kulturradiorbb im Januar 2007 die „CD der Woche“kulturradio ein, zusätzlich zu den täglichen CD-Vorstellungen?
Die „CD der Woche“ ist ein Kind der Werbung, mit bevorzugter Herkunft und ohne Qualitätsnachweis: Nicht empfehlenswert
Dokumentation: Alle „CDs der Woche“ des kulturradiorbb von Januar 2008 bis Oktober 2008
Inhaltsverzeichnis:
• Eine einzigartige Auswahl?
• Ein Gewinn für den Hörer?
• Längere anspruchsvolle Werke oder kurze Stücke?
• Werbung für Dussmann?
• Ausgezeichnete CDs - eine Empfehlung wert?
• Interpreten, Komponisten, Werke?
• Unterstützung der Kulturindustrie?
• Trivialisierung der Kultur erreicht
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) zu: kulturradiorbb, Gedicht ab 1. September 2008
Gedicht - Lyrik - Lauter Lyrik - Hör-Conrady der ARD
Zeitreise durch neun Jahrhunderte: deutsche Lyrik im kulturradiorbb
Wie gewonnen, so zerronnen
Die Neugier der Hörer wird geweckt, aber nicht befriedigt
Von Brigitte Grunert
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg): Moderation auf kulturradiorbb
Ach, Mozart!
- Allgemeinplätze zu Mozarts Konzert für Flöte, Harfe und Orchester: „Ein liebliches, süffiges Werk, leicht und geschickt instrumentiert.“
- Eine „Tragische“ von Mozart?
- Ein „lieblicher“ kulturradiorbb-Liebling...?
Von Hansjoachim Hölzel
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg): Moderation auf kulturradiorbb
RBB-Kulturradio, 3. August 2008, „Sonntagskonzert“
Nun ist es erreicht - eine Premiere
Eine Glosse nach einem enttäuschenden Hörerlebnis
- Im „Sonntagskonzert“ sind einführende Worte zur ganzen Sinfonie, dann aber nur die beiden ersten Sätze zu hören
- Wie wäre es mit einer neuen Reihe: „Sinfonie in Sekunden“?
Von Hansjoachim Hölzel
6. August 2008, MA-Zahlen, 19. August 2008, Das GANZE Werk (Nord)/Tabellen aller Kultursender
Tagesreichweite der Kultursender Deutschlands in den jeweiligen Sendegebieten
Entwicklung von der MA 2007 II bis zur aktuelen MA (in Prozent)
| MA 2007 II | MA 2008 I | MA 2008 II | ||||
| Im Bundesgebiet | ||||||
| DLF | 2,1 | 2,0 | 2,0 | |||
| DR Kultur | 0,5 | 0,5 | 0,5 | |||
| Klassik Radio | 1,1 | 1,1 | 1,0 | |||
| In den einzelnen Sendegebieten | ||||||
| NDR Kultur | 2,1 | 1,9 | 2,0 | |||
| WDR 3 | 1,7 | 1,6 | 1,5 | |||
| HR 2 | 1,4 | 1,6 | 1,6 | |||
| SR 2 | 2,3 | 1,9 | 1,4 | |||
| SWR 2 | 1,7 | 1,8 | 1,9 | |||
| BR4 Klassik | 1,9 | 1,9 | 1,8 | |||
| rbb-kulturradio | 1,8 | 1,8 | 2,0 | |||
| MDR Figaro | 2,2 | 2,7 | 2,5 | |||
Hörer gestern, Montag bis Freitag
Diese Tabelle ist ein Auszug aus einem Dossier mit vier Tabellen, in denen die Entwicklung der Hörerzahlen von der MA 2007 I/II bis zur MA 2008 II unterschiedlich dargestellt wird:
• Tabelle 1: In den jeweiligen Sendegebieten - prozentual
• Tabelle 2: In den jeweiligen Sendegebieten - absolut
• Tabelle 3: In den jeweiligen Sendegebieten - absolut und prozentual (Basistabelle)
• Tabelle 4: Im Bundes- und im jeweiligen Sendegebiet - absolut
Diese vier Tabellen sind in einer Pdf-Datei zusammengefasst:
KULTURSENDER IN DEUTSCHLAND - Hörer gestern (Montag - Freitag)
Zeitreihe: MA 2007 I/II, MA 2008 I und MA 2008 II
Quelle: ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH, Internet-Seite www.reichweiten.de
Recherche und Gestaltung: Das GANZE Werk (Nord)
kulturradiorbb - Moderation, 24.06.2008, zwischen 8.15 Uhr und 8.30 Uhr
Wolfgang Amadé Mozart, ein einzigartiges Genie - oder nicht?Zweifache Namensgleichsetzung wurde mit keinem Wort erklärt
Im kulturradiorbb wurden am 24. Juni 2008 während der Sendung „Kulturradio am Morgen“ nacheinander Musikstücke von folgenden Komponisten gespielt und angesagt:
• vom „schwedischen Mozart“ Joseph Martin Kraus (1756–1792)
• vom „französischen Mozart“ Joseph Boulogne, Chevalier de Saint-George (1739–1799)
• vom „echten“ Wolfgang Amadé Mozart (1856–1791).
Wir grübeln über den Sinn solcher Vergleiche. Mehr...
kulturradiorbb, 5. bis 11. Mai 2008, Abendprogramm - Das GANZE Werk, 16. Mai 2008
Johannes Brahms zum 175. Geburtstag - Brahms-Woche des kulturradiorbb
War es denn nun am Abend eine Brahms-Geburtstags-Sendereihe?
Klassik kaputt, Kultur kaputt: sie lieben Brahms - nicht!
- Erste Sätze waren auffallend oft vertreten. Das war sehr „eigenwillig“, aber nicht „emotional“ und ohne „Liebe“ zum Werk von Johannes Brahms.
- Ein Deutsches Requiem: für Donnerstag angekündigt, aber auf 5 Abende aufgeteilt
- Mit der schriftlichen Programmankündigung wurden die Hörer in die Irre geführt
Von Hansjoachim Hölzel
NDR Kultur + kulturradiorbb, 7. Mai 2008, Tagesprogramme - Das GANZE Werk, 13. Mai 2008
Geschenk an seine Hörer zum 175. Geburtstag von Johannes Brahms:
Die Haydn-Variationen im Tagesprogrammm von NDR Kultur!
Beobachtungen zur Musikauswahl von NDR Kultur
kulturradiorbb scheut das Un-„komplexe“ und feiert bei Tageslicht nur minimal
kulturradio vom rbb, im März 2008, und Das GANZE Werk (BB), 9. Mai 2008, Fortsetzung
Kulturradio-Preisrätsel - Auflösung
Die Erkennungsmelodie ist doch von Johann Sebastian Bach und nicht von Igor Strawinsky... - Warum so viele falsche Antworten?
Bach oder Strawinsky - das war die Frage beim Kulturradio-Preisrätsel. In unserem Kommentar dieser „intellektuellen Herausforderung“ hatten wir erwartet, dass es eigentlich nur richtige Antworten geben kann.
Inzwischen hat das Kulturradio vom RBB die Auflösung veröffentlicht. Die erschreckend hohe Zahl falscher Antworten verlangt nach Ursachenforschung und Konsequenzen. Mehr...
kulturradio vom rbb, im März 2008, und Das GANZE Werk (BB), 17. März 2008, Kommentar
Kulturradio-Preisrätsel
Die Preisfrage ist eine intellektuelle Herausforderung des RBB an seine Hörer:
„Von welchem Komponisten stammt die Kennmelodie unseres Senders – zu hören immer vor den Nachrichten?“
Kommentar von Jürgen Thomas
kulturradio vom rbb, 18.-27. Januar 2008, und Das GANZE Werk (BB), 12. Februar 2008, Kommentar
Schön, dass wir über zeitgenössische Musik gesprochen haben...
... da müssen wir sie nicht auch noch spielen
Vom 18. bis 27. Januar 2008 fand in Berlin „Ultraschall - Das Festival für neue Musik“ statt. Das RBB-Kulturradio, gemeinsam mit Deutschlandradio Kultur Veranstalter, hat diesem Festival in seinem Programm große Beachtung geschenkt. Neben mehreren Sendungen, darunter zwei Konzertübertragungen, wurde auch im „Tagesbegleitprogramm“ des RBB-Kulturradios mehrfach in redaktionellen Beiträgen auf „Ultraschall“ hingewiesen.
Aber keiner der redaktionellen Beiträge im Tagesbegleitprogramm wurde durch Musikbeispiele ergänzt. Der Hörer wurde zwar auf den Geschmack gebracht, durfte aber an keiner Stelle die passende Musik hören. Das war enttäuschend und ist unbegreiflich. Nur in zwei Gesprächen gab es Beispiele aus früheren Produktionen, ihre Dauer: 2:44 Minuten (eigene Komposition) und 1:42 Minuten (fremde Komposition)... Mehr...
Das GANZE Werk, 10. Februar 2008
Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Dokumentation
Media-Perspektiven 05/2006 und 05/2007
Neue Erkenntnisse der ARD-Medienforschung zu Kulturinteressierten
- Wer hört heute klassische Musik?
- Klassische Musik im Radio
- Die neue „MedienNutzerTypologie“ MNT 2.0
- Radionutzung und MNT 2.0
Zur Vertiefung des Abschlussberichts der Enquete-Kommission
Das GANZE Werk, 8. Februar 2008
Thematischer Kulturwellenvergleich
Chormusik und Lied als Prüfsteine
Programmrecherche bei ARD-Kultursendern - Von Ludolf Baucke
Das GANZE Werk, 8. Februar 2008
Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Dokumentation
Staatliche Festlegungen zum Kulturauftrag:
Rundfunkstaatsvertrag, NDR-Staatsvertrag und Bundesverfassungsgericht
Zur Vertiefung des Abschlussberichtes der Enquete-Kommission
Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“, 11. Dezember 2007, Das GANZE Werk, 8. Februar 2008
Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Eine Empfehlung lautet: Mehr zusammenhängende musikalische Werke in der Hauptsendezeit
• Ein Meilenstein zu mehr Qualität im Rundfunk
Leitartikel (Bericht, Dokumentation und Einschätzung) von Theodor Clostermann
• Neun Handlungsempfehlungen zum Kulturauftrag des Rundfunks
Zusammengestellt von der Enquete-Kommission
• Zitatensammlung
Anerkannte und praktische Argumente, vorgelegt von der Enquete-Kommission
• Übersichtsseite: Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Göttinger Tageblatt, 17. Oktober 2007
Kulturwellenvergleich: „Das ganze Werk“ untersucht Morgenmagazine
Klassische Musik in Häppchenform
NDR Kultur bot zwei bis sechseinhalb Minuten lange Einzelsätze
Das GANZE Werk (Nord), Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg), 3. Oktober 2007
Kulturwellenvergleich Nr. 2
Montag, 18. Juni 2007, 7 bis 8 Uhr
Morgenstund' hat Gold im Mund, ...

... doch es ist nicht alles Gold, was glänzt
Neun Kulturwellen im Vergleich
Das GANZE Werk BB zu: kulturradio vom rbb, 20. Juni 2007, 10.53 Uhr u.a.
Ist die Kultur des „Vaterlands“ in Gefahr?
Unbekannte „Auferstehungssinfonie“ oder Komponistentausch - „Ungemein berührende“, „ganz weich“ machende Klavierfantasie - Jupiter-Sätzchen - Im Mix mit „einer Polka von Johann Strauß-Sohnemann“
Das GANZE Werk BB zu: kulturradio vom rbb, 30. Juni 2007, 9.05 Uhr, Feature
Das Hansaviertel, eine „Antwort auf die Stalinallee“?
Geschichtsklitterung
Ein Kommentar zu einer Anmoderation zum Feature „50 Jahre Berliner Hansaviertel“
Von Brigitte Grunert
Das GANZE Werk (Nord) wird am 15. Juni drei Jahre alt, Das GAMZE Werk BB am 22. Juni ein Jahr
Ein lästiges Intermezzo hier, Glückwünsche dort
Von Carola Meffert, 12. Juni 2007
Viereinhalb Jahre NDR Kultur, viereinhalb Jahre Heimweh nach Radio 3, viereinhalb Jahre Protest...
Gelassene Gemüter verweisen darauf, dass sich Qualität noch immer durchgesetzt habe. Dass damit hohe Qualität gemeint ist, versteht sich von selbst. Diese Erkenntnis erlaubt, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Eine mehrjährige Überflutung durch Kulturwellen in Mainstream-Qualität ist so betrachtet nur ein lästiges Intermezzo. Eines, das zwangsläufig einem höheren Anspruchsniveau weichen wird.
Was allerdings tatenloses Harren auf Wiederkehr von Kulturbewusstsein und Qualität nicht rechtfertigt.
Es gibt viel zu tun, machen wir weiter!
DGW Nord zum dritten und DGW BB zum ersten Geburtstag herzliche Glückwünsche!
Kulturwellen im Nord-Süd-Profil: Frequenzbereiche
Kultur im HiFi-Sound
Von Ludolf Baucke
epd medien Nr. 36, 9. Mai 2007
Ausschnitt aus einem Interview mit RBB-Intendantin Dagmar Reim, wenige Tage vor ihrer Wiederwahl
„Gern mehr 50-Jährige gewinnen“
Die Zielgruppe(n) - Gespräche mit Kritikern - Erfolge in der letzten Zeit
Mit kurzen Kommentaren der Initiative Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg)
Der Tagesspiegel, 17. April 2007
RBB-Intendanz: Merten, Griebner und Dagmar Reim
Intendantenwahl am 11. Mai 2007
Das GANZE Werk BB zu: rbb kulturradio, 26. - 28. März 2007, Aufruf Klassikbörse, jeweils 10.08 Uhr
Nun auch noch Namensänderungen
Unkenntnis über den richtigen Namen der Frau von Daniel Barenboim
Im Anhang: Erklärungen zu Klassikbörse und Hörerstreit
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) zu: rbb-kulturradio, 12. März 2007, Moderation
Moderation und Satire
„Mein Vaterland“ („Má vlast“) von Antonin Dvořák? - Der RBB macht's möglich
Hört im Sender eigentlich niemand einem Moderator von kulturradio zu?
Originaltext beim rbb bis zum 3. Mai 2007
PS: Am 3. Mai 2007 wurde der Fehler schließlich korrigiert, jetzt steht dort als Komponist „Bedrich Smetana“, immerhin.
Media-Analyse Radio 2007 I (ARD, NDR, RBB, HAM, Tagespresse und DGW), 7./8. März 2007
Deutschlandweit
• Auswertung: Tagesreichweiten der Kulturprogramme gleichen sich an
ARD-Werbung Sales & Service und Das GANZE Werk, 7. März 2007
RBB-Sendegebiet
• Die Kleinen werden größer
Antenne bleibt in der Region vorne, Kulturradio und Deutschlandradio Kultur gewinnen
Der Tagesspiegel, 8. März 2007
• Wachsender Erfolg für die RBB-Radioprogramme
Steigende Akzeptanz für Kulturradio und Inforadio
rbb, Presseinformation, 7. März 2007
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) zu: rbb kulturradio, 1. Februar 2007, „Die CD der Woche“
• Moderation und Satire
Wahlverwandtschaften
Zur Verlosung einer vom „KulturKaufhaus“ Dussmann gesponserten CD wagt sich Musikchef Detig auf das Feld der Maler und Zeichner
• „Die CD der Woche“
Eine gemeinsame Aktion des Senders rbb kulturradio und des „KulturKaufhauses“ Dussmann
Akademie der Künste Berlin, 19. Februar 2007, Das GANZE Werk, 4. März 2007
9. Akademie-Gespräch: Das Radio und die Kultur
Klaus Staeck hat eine neue Kulturradio-Debatte angestoßen - rbb kulturradio eingeschlossen
• Dreizehn Thesen zur Renaissance der politischen Kultur
„Aus Weghörern müssen wieder Zuhörer werden. Nur so kann sich ein Kulturradio auch als Fels in der Brandung neuer digitaler Massenangebote behaupten“
Von Johannes Wendt, Berlin, 19. Februar 2007
• Ausführliche Darstellung des Tagungsverlaufs
Der Weblog der Akademie der Künste, beim GANZEN Werk chronologisch dokumentiert
Von: Den Kulturauftrag ernst nehmen
Bis: K.O.-Schlag für deutsche Kultur in der dritten Runde?
Akademie der Künste Berlin, 19. Februar 2007
• Das Radio und die Kultur - Wider die audio-finger-food
Hauptreferat zum 9. Akademiegespräch
Von Johannes Wendt, Berlin, 19. Februar 2007
• Klaus Staeck: Einführende Worte zum 9. Akademiegespräch
„Öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat Kultur als Querschnittsaufgabe wahrzunehmen. Das gesamte Medium muss als Kulturinstrument verstanden werden.“
Akademie der Künste Berlin, Pressemitteilung, 28. Februar 2007
RBB Online, 2. und 22. Februar 2007: Neuer Rundfunkrat, neuer Programmausschuss
• Hans Helmut Prinzler neuer Vorsitzender des RBB-Programmausschusses
Er wurde von der Akademie der Künste in den RBB-Rundfunkrat entsandt
Liste der Mitglieder des Programmausschusses
rbb online, Presseinformation 049/2007, 22. Februar 2007
• RBB-Rundfunkrat wählt Dr. Ulrike Liedtke zur Vorsitzenden
Stellvertretender Vorsitzender wurde Suat Bakir, entsandt von der ausländischen Bevölkerung Berlins und Brandenburgs
Liste der Mitglieder des Rundfunkrats
rbb online, Presseinformation 033/2007, 2. Februar 2007
Deutscher Depeschendienst (ddp), 26. Dezember 2006, Das GANZE Werk, 27. Dezember 2006
Neuer ARD-Vorsitzender für bundesweites digitales Radio
Raff plädiert für bundesweite Angebote für Kinder oder im Bereich Wissen
Das GANZE Werk: Vorsicht Plog-Plan - ein „traditionelles Klassikprogramm und regional ausgeprägte Klassikwellen“ für jüngere Zuhörer
RBB-Kulturradio, 3. November 2006, alle vier Klassik-Sendestrecken: Musikauswahl
Herzlichen Glückwunsch an das RBB Kulturradio - für seine Musikauswahl im Tagesprogramm...
Beispiel „Háry János“-Suite für Orchester von Zoltán Kodály: Das „Intermezzo“ (5. Satz) wurde zum Tagesschlager umfunktioniert
In eigener Sache: Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg), 4. November 2006
Postkartenaktion gestartet:
„Mehr Radiokultur im RBB-Kulturradio!“
In einem freundschaftlichen Gespräch hat uns Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker seine Unterstützung gegeben und darum gebeten, über den Fortgang der Kampagne informiert zu werden.
Richard von Weizsäcker: „Die Jugend muss niveauvoll an die kulturelle Vielfalt in Gegenwart und Historie herangeführt werden. Auch das gehört zum Bildungsauftrag! Dies sollte der Maßstab für das RBB-Kulturradio sein! Daher unterstütze ich alle Bemühungen der Initiative Das GANZE Werk.“
Die Hälfte der Karte mit dem Bild des Altbundespräsidenten und mit seiner Aussage zur Kultur können die Teilnehmer behalten, mit der anderen Hälfte können sie der Initiative mitteilen:
„Ich erkläre mich mit den Zielen der Initiative Das GANZE Werk einverstanden und möchte ihr angehören.“
Beteiligen auch Sie sich an der Postkartenaktion.
Tragen Sie damit dazu bei, dass RBB-Kulturradio „ein fesselndes Tagesprogramm (wird), in dem sich das ganze reiche Kulturleben - gerade in Berlin - spiegelt“ - Hier kommen Sie direkt zur Pdf-Vorlage (326 kb).
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg), 10. September 2006: Gespräch mit dem RBB
Das GANZE Werk im Gespräch mit dem Leitungsteam von Kulturradio (5. 9. 2006)
Laut Kulturradio vom RBB ist eine Sendung tagsüber, die aus acht bunt gemischten Klassiksätzen, kurzen Wortbeiträgen, Teaser, Jingle, Eigenwerbung und Moderation besteht, schon eine „Komposition“
Erklärung von Hansjoachim Hölzel, 1. Sprecher der Initiative Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg)
Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg), 8. September 2006: Sprecherrat und Sprecher
Die Initiative Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) führte am 2. September 2006 eine Mitgliederversammlung durch. Es wurde ein Sprecherrat gewählt, der nach außen vertreten wird durch:
- Hansjoachim Hölzel, 1. Sprecher und
- Brigitte Grunert, 2. Sprecherin.
kulturradio vom rbb, 5. September 2006, „Gebührentag“
„Gebührentag“ = GEZ-Tag = Eigenwerbungstag von rbb kulturradio
Normalerweise versucht die GEZ mit teuren Agenten, neue GEZ-Zahler aufzuspüren.
Der RBB ist da viel geschickter: Er macht einen GEZ-Tag und schlachtet es als Werbung für sich aus. Eine superbillige Tour. Er schaltet eine Extra-Service-Hotline, und Hörer melden sich angeblich freiwillig, weil das Programm so gut sei. Deshalb gibt es mal etwas Grieg (= ein Satz aus Holbergs Zeiten), so die blamable Begründung der Moderatorin, usw.
Es war Eigenwerbung pur, natürlich mit Extraverlosungen, Höreranrufen, Durchsagen den ganzen Tag, fausdick, anbiedernd, lästig.
Ein Hörer aus Berlin schickte uns folgende kleine Kostprobe:
„Ich fühle mich um meine Rundfunkgebühren betrogen, wenn ich nur Häppchen angeboten bekomme.“ (Dr. W. XYZ, 5. September 2006, 13.05 Uhr, RBB-Kulturradio)
Die ARD darf die Gebühren erheben, um den Kultur- und Bildungsauftrag zu erfüllen. Mit Häppchen kommt die Kultur nicht auf den grünen Zweig.
rbb kulturradio, 15. August 2006, „Klassikbörse“, Meldung eines Hörers
Locker-leicht in Gute-Laune-Manier oder ahnungslos?
10.15 Uhr, Anmoderation zur Klassikbörse: Man könne wählen unter anderem zwischen einem Werk von Brahms und der „Mondscheinsonate“ von „Ludwig Beethoven“. Es folgt wie immer ein kurzes Anspiel der vorgeschlagenen Werke.
Vor der „Mondscheinsonate“ sagt der Moderator: „Und nun hörense mal diese Klänge!“
Nach dem Anspiel: „Da wird einem ja warm ums Herz!“
Locker-leicht in Gute-Laune-Manier oder ahnungslos?
Jedenfalls vor einer Hörerentscheidung parteilich.
Im weiteren Verlauf sagte der Moderator dann korrekt „Ludwig van Beethoven“.
Das GANZE Werk, 28. Juli 2006
Nach-Schlag vom RBB
Das GANZE Werk darf die Maulkorb-Erklärung, die es innerhalb von zwei Tagen unterschreiben sollte, noch nicht einmal dokumentieren...
Wenn die Öffentlichkeit dieses skandalöse Papier nicht im Original und nicht in Gänze sehen darf, dann soll sie wenigstens diesen Vorgang erfahren
Erklärung des GANZEN Werks zu dem vom RBB gewollten Zitierverbot, 23. Juli 2006

Das GANZE Werk verpflichtet sich nicht gegenüber dem RBB, auf das Zitieren aus Beiträgen von rbb-kulturradio zu verzichten. Der Sender wollte mit einer dem GANZEN Werk vorgelegten „Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung“ das Grundrecht auf Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit (Artikel 5 Grundgesetz) erheblich einschränken - verbunden mit einem Diktat von nur zwei Tagen. In seiner grundsätzlichen Erklärung weist Das GANZE Werk das Ansinnen des RBB zurück, zum vierten Mal in zwölf Monaten eine öffentliche Diskussion durch einen juristischen Eingriff zu verhindern.
• Der RBB ist „immer noch für Überraschungen gut“
In einem abschließenden Dokumentationsteil steht das Interview vom 29. Juni 2006 zu einer musikwissenschaftlichen Ausstellung in Berlin, das nach dem Willen des RBB entfernt werden sollte. Obwohl nach unserer Auffassung nicht notwendig, haben wir nicht relevante Passagen gekürzt oder umschrieben und relevante Passagen situativ erläutert. Dadurch wird jetzt noch deutlicher, wie sehr der Moderator während seiner Drei-Stunden-„Strecke“ mit dem musikwissenschaftlichen Anliegen seines Studiogastes Dr. Martin Elste überfordert war.
Hier kommen Sie direkt zu den einzelnen Schwerkunkten:
1.: Eine seltsame Antwort des RBB auf die Podiumsdiskussion
2.: „Schaden“ durch das Zitieren? Es geht um Verbesserungen des Programms.
3.: Die Tragweite der vom RBB dem GANZEN Werk vorgelegten „Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung“
4.: Urheberrechtsgesetz: der RBB hat keine „ausschließlichen Rechte“ an seinen Produkten
5.: Wie wichtig sind dem RBB die Grundrechte?
6.: Das GANZE Werk sollte seinen Verzicht in nur zwei Tagen erklären
7.: Das sog. Detig-Papier beweist: Das ganze Werk des Moderators war innerhalb des „Kontinuums“ seine „Strecke“ von drei Stunden
8.: Die vielfältigen Einzelaufgaben in dem „Kontinuum“ führen immer wieder zu Überforderungen des Moderators
9.: Dokumentation des umstrittenen Interviews am 29. Juni 2006
Bei der Stellungnahme werden auch verschiedene Dokumente zum Speichern und Drucken bereitgestellt.
19. Juli 2006, Angst des RBB vor Kritik, Betr.: Dokumentation eines RBB-Interviews, 29. Juni 2006
• 19. Juli 2006, DGW-Meldung für das zeitweilige Fehlen des Links zum Interview:
Wegen der Aufforderung des Justitiariats des RBB in einem Brief vom 18. Juli 2006,
das Interview unverzüglich bis spätestens morgen, 20. Juli 2006, aus Ihrem Internetangebot zu entfernen,
wird die Seite des Interviews überarbeitet und in Kürze wieder freigeschaltet. Das GANZE Werk sollte im weitestgehenden Fall vertraglich zusichern:
es (...) zu unterlassen, Interviews oder ähnliche Beiträge aus dem Programm von kulturradio des rbb (...) zu bearbeiten (...)
Eine Verzichtserklärung auf kritische Berichterstattung über einen zu kritisierenden und die Kritik fürchtenden Sender unterschreiben wir nicht. Eine Dokumentation der Werkzeuge des RBB und ein Kommentar mit einer kleinen Informations-Überraschung werden bald folgen.
• 29. Juni 2006, das für den RBB unerwünschte Interview
„Curt Sachs: Berlin, Paris, New York. Wege der Musikwissenschaft.“
Moderator: „Keine Ahnung“ - Warum macht der Moderator in seinem Interview ständig einen Bogen um die Themen Musikwissenschaft und „2000 Jahre Musikgeschichte auf zwölf Schellackplatten“? - Fachfremd? Und die 4-Minuten-Schere im Nacken...
neuen musikzeitung Nr. 07-08/2006 (Doppelnummer Juli-August)
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und sein Kulturauftrag
• Die Legitimation liegt in der Qualität
Zum Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
„Kultur ist kein Luxus für ökonomische Schönwetterzeiten, sondern Existenzsicherung einer Gesellschaft, die ihre Zukunft ernst nimmt. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!“
Leitartikel von Gerhart Baum, Seite 1
• Zukunft für das Land der Ideen
„Der Bildungs- und Kulturauftrag ist das Lebenselixier der öffentlich-rechtlichen Sender“
Kulturstaatsminister Bernd Neumann im Gespräch mit der neuen musikzeitung, Ausschnitt zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seinem Kulturauftrag
nmz-Magazin, Seite 3
• Öffentlich-einsam
Die Rundfunkratsvorsitzende des rbb, Frau Ulrike Liedtke, hätte Werkzeuge in der Hand, um etwas zu bewegen
Cluster von Martin Hufner, Seite 10
• Für qualifizierte Radioprogramme
„Das ganze Werk“ jetzt auch in Berlin und Brandenburg
Aus der Gründungsresolution: „Der Sender muss ein abwechslungsreiches, an Qualität und am Kulturauftrag orientiertes Programm bieten, das zum Zuhören einlädt“
nmz-Meldung, Seite 48
epd medien Nr. 49, 24. Juni 2006, Archiv: epd medien Nr. 12-13 und 16, Februar/März 2004
• Kulturverantwortliche kritisieren RBB-Kulturradio
Gerhart R. Baum: Die Gebührenklage von ARD und ZDF in Karlsruhe (...) gebe Anlass, dem Gericht die Prüfung nahe zu legen, „ob die von ihm selbst aufgestellten Maßstäbe für den Kultur- und Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eingehalten werden“.
epd medien Nr. 49, 24. Juni 2006 - Von Günter Herkel
• „Die Chance, Fehler zu machen“
Interview mit RBB-Intendantin Dagmar Reim
„Wir (haben) die Konsequenz gezogen, über den Tag verteilt sehr viele interessante Themen zu platzieren. Und dies keineswegs in Häppchen, sondern die Beiträge sind in sich konsistent, machen Lust auf mehr.“
Ausschnitte zum Thema: rbb kulturradio
epd medien Nr. 16, 03. März 2004 - Von Günter Herkel
• Museumsfunk - Höreindrücke vom neuen RBB-„Kulturradio“
„Das Programm hat keine Haltung, keine Überzeugungen, keine Vision. Es ist nur ein Schema. Ein Retorten-Produkt. Eine Totgeburt“, klagte eine altgediente Redakteurin schon vor dem Sendestart.
epd medien Nr. 12-13, 21. Februar 2004 - Von Günter Herkel
29. Juni 2006, RBB Kultur - Kulturradio am Nachmittag, Moderation
„Curt Sachs: Berlin, Paris, New York. Wege der Musikwissenschaft.“
Studiogast: „Das Gesammelte systematisieren, klassifizieren und dann Präferenzen setzen“
Moderator: „Keine Ahnung“ - Warum macht der Moderator in seinem Interview ständig einen Bogen um die Themen Musikwissenschaft und „2000 Jahre Musikgeschichte auf zwölf Schellackplatten“?
Fachfremd? Und die 4-Minuten-Schere im Nacken...
Vor dem Interview steht jetzt die Erklärung des GANZEN Werks zu dem vom RBB geplanten Zitierverbot aus RBB-Sendungen sowie zu der Aufforderung des RBB, dieses Interview von unserer Homepage zu entfernen.
Deutscher Musikrat - Musikinformationszentrum (miz), 26. Juni 2006
Initiative „Das ganze Werk“ in Berlin gegründet
Übernahme der Meldung des Deutschen Komponistenverbands (dkv) vom 23. Juni 2006
Deutscher Komponistenverband (dkv), 23. Juni 2006
Initiative „Das ganze Werk“ in Berlin gegründet
Ihr Vorbild findet die Initiative in Norddeutschland, wo engagierte Radio-Hörer unter dem Motto „Das ganze Werk“ bereits seit zwei Jahren für eine Qualifizierung des NDR-Kulturprogramms eintreten
Berlin, Initiative Neue Musik in den RBB, 26. Juni 2006
Bis zum 22. Juni 2006 haben 47 Institutionen o.ä. und 191 Einzelpersonen unterschrieben
Aufruf: Die Unterschriftensammlung „Neue Musik in den RBB“ geht weiter
Unterschreiben Sie den Offenen Brief, wenn Sie mit dem Programm des RBB Kulturradio und dem Stellenwert der Neuen Musik darin unzufrieden sind
RBB, Rundfunkrat, 22. Juni 2006
Kann man nur ja sagen
28. RBB-Rundfunkratssitzung in Berlin
Ausschnitte zur Gründung der Initiative Das GANZE Werk in Berlin und zur Qualität beim ARD-Kulturmagazin „ttt“
Korrespondenz mit dem GANZEN Werk, 26. Juni 2006
Zuschrift einer Hörerin aus der Region Hamburg
BERLIN FOLGT HAMBURG, titelt die FAZ am 24. Juni 2006. Hat es seit WIR SIND PAPST je eine schönere Schlagzeile gegeben?
Nun ja, die GANZE Menschheit ist sicherlich nicht dieser Meinung, Das GANZE Werk jedoch kann auf den Bruder stolz sein!
Herzliche Glückwünsche und Grüße
Berliner Zeitung, 26. Juni 2006
Werktreue - Gemeinsam gegen Häppchenklassik
Kultur- oder zumindest traditionsvernichtende Kräfte von überpersönlicher Dimension sind hier am Werk, die aus dem ökonomisch unsinnigen Vergraulen der Zuhörer irgendwann die ökonomisch höchst sinnige Konsequenz ziehen, das Kulturradio doch ganz abzuschaffen
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 24. Juni 2006
Berlin folgt Hamburg
Protest gegen RBB-Kulturradio
Statt „Tagesbegleitprogramm“, worin Musik- und Wortbeiträge „zerschreddert“ werden, fordert „Das ganze Werk“ die Rückkehr zu Sendeformen, die ganze Werke zulassen und die Hörkompetenz des Publikums nicht unterfordern
Der Tagesspiegel, 24. Juni 2006
• „Hier wird Musik geschreddert“
Ex-Innenminister Gerhart Baum kämpft für einen anderen Umgang mit Klassik im RBB Kulturradio
Interview mit Gerhart Baum: „Wir haben die „Initiative Das Ganze Werk“ für Berlin-Brandenburg gegründet.“
• Falsche Hörgewohnheiten
Die Initiative fordert, dass die Mischung zwischen kurzen Musikstücken und Wortbeiträgen aufgegeben wird
Wilhelm Matejka, Chefredakteur des RBB-Kulturradios: „Ich habe die Initiative zu einem Gespräch eingeladen und freue mich auf das Kennenlernen.“
Das GANZE Werk, 22./24. Juni 2006: In eigener Sache
Gründung der Initiative Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg)Nach der Podiumsdiskussion am 22. Juni 2006 in der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin ist die Initiative Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) planmäßig gegründet worden. Das dokumentieren öffentlich die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und eine Meldung und ein Interview im Tagesspiegel.
21 Gründungsmitglieder und weitere Unterstützer haben die Resolution als Grundlage für die Arbeit der Initiative beschlossen. Die neue Initiative hat einen Sprecherrat als Leitung eingerichtet. Dieser wird als nächstes das Treffen mit Dr. Matejka (geplant im Juli) und eine Versammlung für alle Mitglieder (im August) vorbereiten.
• Resolution: Der Sender muss ein abwechslungsreiches, an Qualität und am Kulturauftrag orientiertes Programm bieten, das zum Zuhören einlädt. Deshalb erwarten wir, dass
- kulturradio von Montag bis Freitag in der Zeit von 6 bis 18 Uhr mindestens vier Stunden lang einheitliche und zusammenhängende Musiksendungen bringt,
- Kulturberichte, Lesungen, Essays, Hörspiele und Feature eigenständige Sendungen sind.
• Beitrittserklärung: Der Initiative kann angehören, wer der Resolution vom 22. Juni 2006 zustimmt und der Initiative seinen Namen mitteilt. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben, um Spenden wird gebeten.
Berliner Morgenpost, 22. Juni 2006
Kulturnews - Für mehr Radiokultur im Kulturradio
Eine Podiumsdiskussion über das Kulturradio des RBB in der Hochschule für Musik (19.30 Uhr, Schloßplatz 7) soll heute zur Gründung der Initiative „Das ganze Werk“ führen. Der Kreis will damit ein Signal für ein hochwertigeres Radio-Kulturporgamm setzen. BM
Gründungsausschuss der Initiative Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg), 17. Juni 2006
Podiumsdiskussion am 22. Juni 2006 in Berlin
rbb kulturradio - Wird der Kulturauftrag noch erfüllt? - Ein Streitgespräch
NEU: Jetzt mit
• Liste der Podiumsgäste Podiumsteilnehmer sind unter anderem:
- Gerhart R. Baum, Rechtsanwalt, Bundesminister a.D.
- Prof. Dr. Hans Bäßler, Vizepräsident des Deutschen Musikrates
- Prof. Manfred Trojahn, Präsident des Deutschen Komponistenverbandes
• Liste prominenter Unterstützer Die Berliner Initiative wird von bekannte Persönlichkeiten unterstützt, zu ihnen gehören:
- Prof. Dr. Dietrich Fischer-Dieskau
- Prof. Thomas Quasthoff
• Informationen zum Verhalten des RBB
KIZ - Das KulturinformationsZentrum, 9. Juni 2006
Der NDR kneift feige - das GANZE WERK wächst weiter
Kompetente Veranstaltung zu den Kernaufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Gerhart Baum, 28. März 2006, RBB, 12. April 2006, Das GANZE Werk, 25. Mai 2006
RBB-Intendantin Dagmar Reim antwortet auf den Offenen Brief von Gerhart Baum
„Weitere Argumentationen in der Sache (sind) sinnlos, weil Sie Vorurteile an die Stelle von Urteilen setzen und Ihre Meinung nicht von Fakten stören lassen“
• Anfrage und Anklage: Offener Brief an die Intendantin des RBB
Aufruf zur Stärkung des Kulturauftrags des öffentlich-rechtlichen Hörfunks - Karlsruhe und Brüssel müssen eingeschaltet werden, Gerhart Baum, 28. März 2006
• Die Antwort: Brief von RBB-Intendantin Dagmar Reim an Gerhart Baum
Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), 12. April 2006
• Die Überprüfung: Die vier Punkte von Frau Reim
„Fakten“? Glanzlichter und ganz andere Tatsachen
Fakten und Anmerkungen von Theodor Clostermann, 25. Mai 2006
• Der Kommentar: Bekannte Argumentationsmuster
„Rosinenpickerei und Eigenlob - aber keine grundsätzlichen ‚Fakten‘“
Kommentar in der Form eines Zwiegesprächs von Theodor Clostermann, 25. Mai 2006
• Die Dokumentation: Alles auf einer Seite
Der Offene Brief von Gerhart Baum, die Antwort der Intendantin und die Überprüfung ihrer vier „Fakten“ nebeneinander, abschließend der Kommentar
28. März, 12. April und 25. Mai 2006
Radio Berlin-Brandenburg (rbb-online), 30. April 2006
Neu gewählter Präsident der Berliner Akademie der Künste
Staeck will „große Koalition der Kultur“
Die zurückgehenden Kultursendungen im öffentlichen Rundfunk und Fernsehen gehören auch zu seinen Themen
Gerhart Baum, 28. März 2006, Erstveröffentlichung beim GANZEN Werk
Offener Brief an die Intendantin des RBB
Aufruf zur Stärkung des Kulturauftrags des öffentlich-rechtlichen Hörfunks - Karlsruhe und Brüssel müssen eingeschaltet werden
Wenn die Sender auf Rechten bestehen - und ich kann durchaus nachvollziehen, dass sie sich an Karlsruhe wenden - müssen sie auch ihre Pflichten erfüllen.
Berliner Morgenpost, 13. Januar und 20. Februar 2006
• Zwischen „Abfragerei und Fahrstuhlmusik“
Vom Sahnestück zum Problemfall: Intendantin Dagmar Reim hat das Kulturradio des RBB zur Baustelle des Senders erklärt
Berliner Morgenpost, 20. Februar 2006
• Kündigung unwirksam
Musik-Redakteur siegt bei Gericht über RBB
Berliner Morgenpost, 13. Januar 2006
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. März 2005, und SWR, 3. Dezember 2004
• Von Gerhart Baum
Auftrag, nicht Wohltat - Öffentlicher Rundfunk und Neue Musik
Grundsätzliches zum Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
Das Bundesverfassungsgericht ist der Meinung, dass die „besondere Eigenart“ des öffentlichen Rundfunks erst durch die Erbringung solcher Programmteile „ihre Rechtfertigung“ findet, die unter kommerziellen Bedingungen notwendig defizitär bleiben.
Zur Auseinandersetzung mit dem Sparkonzept von SWR-Intendant Peter Voß
• Voß: Der Sender müsse sein kulturelles und mäzenatisches Engagement an den heutigen und zukünftigen Gegebenheiten ausrichten.
• Voß: Eigene Rundfunkorchester und Konzertveranstaltungen sind vor allem eine freiwillige Leistung für die Kulturlandschaft.
RBB-Rundfunkrat, 9. Februar 2006
25. RBB-Rundfunkratssitzung in Potsdam
Die Leitung des Hauses flieht vor einer Diskussion über die „Philosophie des Programms“
Warum auch nicht, wenn Kant und Hegel dort nicht so viel zählen?
Teil 2: Diskussion über den Bericht zu rbb-kulturradio im Programmausschuss
Intendantin Dagmar Reim: „... alle Redakteure haben gesagt: Ja, wir freuen uns darüber, dass das jetzt ein Unternehmensziel ist, und keiner hat vorgeschlagen, zurück in die Vergangenheit zu gehen in Philosophiefragen.“
Mit einer kurzen kritischen Anmerkung vom GANZEN Werk
Bewundernswerte Logik: Die Alten werden ausrangiert!
RBB-Rundfunkrat, 9. Februar 2006
25. RBB-Rundfunkratssitzung in Potsdam
• Rundfunkratsvorsitzende: „Es hat ganz arg gerappelt“
Teil 1: Bericht von der Diskussion über rbb-kulturradio im Programmausschuss
„Alles in allem muss man leider feststellen, dass die Welle mit 0,9 Prozent Reichweite immer noch nicht die in sie gesetzten Hoffnungen und Erwartungen erfüllt.“
Lesen Sie auch Teil 2: Diskussion über den Bericht
• Intendantin Reim verkündet das Unternehmensziel 2006
„Dieses Jahr stellt der RBB Kulturradio in den Mittelpunkt seiner Anstrengungen.“
• Intendantin Reim zum Arbeitsgerichtsverfahren Demmler
„Das Arbeitsgericht schloss sich unserer Bewertung des Vorfalls grundsätzlich an...“
Neues vom und zum RBB, 17. Januar bis 9. Februar 2006
Was ist eigenlich beim rbb-kulturradio los? An der Sache vorbei - nützt das?
• „Die programmliche Perle rbb-kulturradio gilt es 2006 zu polieren“
Die Idee von Intendantin Dagmar Reim: rbb-kulturradio wird „Unternehmensziel 2006“.
Da fragt man sich: Flucht nach vorn? Alter Wein in neuen Schläuchen?
Warum nicht auch ein Forum zur Diskussion über die „Philosophie“ des Programms?
(Mitarbeiter-Information im rbb-Intranet und Erklärung im Rundfunkrat)
• Die wahren Konflikte gilt es zu verheimlichen...
„Das Arbeitsgericht schloss sich unserer Bewertung des Vorfalls grundsätzlich an...“
„In der arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzung zwischen einem früheren Musikredakteur des RBB und dem RBB geht es nicht um das Profil des Kulturradios, sondern darum, ob eine Urkundenfälschung die außerordentliche fristlose Kündigung rechtfertigt.“ (Erklärung im Rundfunkrat und Erklärung gegen die Verlegerverbände)
Was taugen juristische Donnerschläge, die auf Sand gebaut sind?
Frau Intendantin Reim, Herr Unternehmenssprecher Anschütz:
Im Gerichtssaal hatte die Richterin die Sache mit der „Urkundenfälschung“ schnell vom Tisch. Ferner hat sie Detigs Prognose, dass Goebbels „immer noch für Überraschungen gut“ (gut!) sei, stark kritisiert. Irgendetwas stimmt da nicht.
Es wird schon ans Licht kommen, was im Prozess wirklich eine Rolle spielte.
• Warum nicht so?
Nachschlag: Kulturauftrag (neue musikzeitung 02/06)
„Der aktuelle Zustand der Kulturfunkkultur wird ausführlich unter www.dasganzewerk.de dokumentiert. Die Website und die dahinter liegende Initiative sind gegenwärtig die einzig zuverlässige Quelle über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich, allen Unterlassungserklärungen zum Trotz.“
Das GANZE Werk, 8. Februar 2006
Deutscher Musikverleger-Verband e.V. (DMV) und Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage e.V. (VDB):
Eine unbekannte Presseerklärung, 17. Januar 2006
Die beiden Verlegerverbände kritisieren die „Missachtung des Kulturauftrages“
Der RBB lässt die Verbreitung der Erklärung untersagen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Januar und 2. Februar 2006
In den beiden Leserbriefen
Niveauverlust beim öffentlichen Rundfunk (28. Januar) und
Modernisiert (2. Februar)
zu dem Artikel „Populär? – Mit Goebbels: Das Kulturradio schafft sich selbst ab“ von Eleonor Büning am 9. Januar 2006
gehen die Leser besonders auf NDR Kultur und NDR Info ein.
Bundesminister a.D. Gerhart Baum, 10. Januar 2006
Die vollständige Pressemeldung zum Kulturradio - exklusiv beim GANZEN Werk
Aushöhlung des Kulturauftrags durch Programme der so genannten Kulturradios
- Die EU-Kommission wird diese Entwicklung zu prüfen haben
- Gerhart Baum regt eine unabhängige sachverständige Begutachtung an, nachdem die Aufsichtsgremien ihre Aufgaben offenbar nicht wahrnehmen
- Zitate aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Kulturauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks
DIE ZEIT online, 16. Januar 2006
DIE ZEIT greift einmal wieder das Thema Kulturradio auf
Heil dem Dudelfunk
Über die arbeitsgerichtlichen Folgen eines Goebbels-Zitates im RBB-Kulturradio berichtet die „FAZ“, während in der „taz“ der Engländer David Sylvian das Internet als erfüllten Wunschtraum aller Musiker preist. – Unsere wöchentliche Musikpresseschau
Die deutsche Radiolandschaft ist - von wenigen Ausnahmen abgesehen - eine Wüstenei. Schlagzeilen macht gerade die Entlassung eines Musikredakteurs durch den Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB). Das Arbeitsgericht Berlin hat den Fall in der vergangenen Woche verhandelt. Die FAZ berichtet zweimal ausführlich darüber.
Und dies ist die Geschichte: Seit der Programmreform des RBB-Kulturradios im Jahr 2003... mehr...
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Januar 2006, und Bundesregierung, 6. Mai 2005
• Radio ohne Kultur
Gerhart Baums Kritik am Rundfunk
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Januar 2006
Lesen Sie dazu:
• Befriedigung „kultureller Bedürfnisse“ durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Abgrenzung gegenüber den privaten Anbietern
Mitteilung der Bundesregierung an die Kommission zur Rechtfertigung der Gebührenfinanzierung vom Mai 2005
Bundesregierung, 6. Mai 2005
Berliner Zeitung, 14. Januar 2006
Kritik und Selbstkritik
Beobachtungen zur WDR-Polit-Talkshow „Hart, aber fair“
Berliner Zeitung, 14. Januar 2006
GEMA Brief 56, Dezember 2005
Offener Brief von Professor Aribert Reimann
33 Komponisten erklären: Wir, die unterzeichnenden Komponisten, protestieren gegen diese ungerechtfertigte Entlassung eines hervorragenden Anwalts für die Neue Musik und fordern, Martin Demmler in seine Pflichten beim RBB wieder einzusetzen
GEMA Brief 56, Dezember 2005
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) und Märkische Allgemeine, 11. und 12. Januar 2006
Weitere Artikel zur Klage von Musikredakteur Martin Demmler gegen den RBB
• Ohrfeige für den RBB vor dem Arbeitsgericht
Fristlose Entlassung eines Kulturradio-Redakteurs war unverhältnismäßig
Märkische Allgemeine, 12. Januar 2006
• Bitte anschnallen!
Gegen die fristlose Kündigug Demmlers haben sich jetzt mehr als 30 der bedeutendsten deutschen Komponisten in einem offenen Brief gewandt
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 11. Januar 2006
FAZ (2 x), Der Tagesspiegel und Berliner Zeitung, 9. bis 12. Januar 2006
Erfolg für Musikredakteur Martin Demmler gegen den RBB,
Erfolg der Kritiker des „popularisierten“ Kulturradios!
• Kulturradio RBB
Mobbing mit Goebbels
Wer bei seiner Programmgestaltung die Kultur zurückschraubt, setzt auch auf den Jargon des Kommerzradios
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Januar 2006
• Unterhaltung mit Goebbels
RBB-Redakteur klagte erfolgreich gegen seine Kündigung
Auch die Zukunft von Kulturwellen steht auf dem Spiel, deren Weg in die Bedeutungslosigkeit auch durch zunehmende Popularisierung kaum gebremst wird
Berliner Zeitung, 12. Januar 2006
• RBB und Redakteur vor Arbeitsgericht
Mittlerweile versammeln sich hinter Martin Demmler Lobbyisten und Komponisten zeitgenössischer Musik sowie sämtliche Kritiker an dem Kulturradio
Der Tagesspiegel, 11. Januar 2006
• Das Kulturradio schafft sich selbst ab
Wo aber der Kulturauftrag so konsequent an den Nagel gehängt wird, da manövriert sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk ganz von selbst in die Bedeutungslosigkeit
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Januar 2006
Neues vom RBB, 1. November 2005
News vom RBB
Der Referent der Intendantin des RBB hatte in seinem Schreiben zu dem Goebbels-Zitat unserer Homepage bemerkt: „Wenn es die Zeit erlaubt, informieren wir uns gern auf Ihrer interessanten Homepage.“ Diese Einschätzung wollen wir nicht enttäuschen und zwei RBB-mäßige Meldungen veröffentlichen.
• Wir wissen vom RBB, dass nach einer Anweisung von Musikchef Dr. Christian Detig die neue CD mit Anne-Sophie Mutter von den Musikplanern „sehr häufig“ eingesetzt werden „muss“, dass sich daraus eine geplante Werbekampagne ergibt. In diesem Sinne soll es pro Monat 6 ausgesuchte CDs geben, die besonders „gefeaturet“ werden. Diese Meldung erreichte uns am 24. Oktober, sie ist in dem Artikel „NDR Kultur im Dienste von Platten-Profis?“ gebührend eingearbeitet worden.
• Margarete Zander wird neue Kuratorin für den RBB bei „Ultraschall“.
Margarete Zander, die intensiv bei NDR Kultur beschäftigt ist und auch für andere Sender und Kultureinrichtungen arbeitet, übernimmt damit einen Teil der Aufgaben von Martin Demmler, der wegen seines (ungeschickten) Aufklärungsdrangs in der Affäre Musikchef Dr. Detig/Goebbels-Zitat fristlos entlassen worden war. Diese Meldung zu „Ultraschall“ ergänzt unsere Ausführungen zu Margarete Zander in dem Artikel „NDR Kultur im Dienste von Platten-Profis?“
Das GANZE Werk, 21. Oktober 2005: RBB-Dossier, Teile 6 und 7
Zu Detigs Moderation mit dem Goebbels-Zitat
• Teil 6: Antwort der Intendanz des RBB auf den Offenen Brief an die Intendanten von NDR, RBB und WDR:
„Sie wissen, dass es hausintern eine kritische und konstruktive Debatte über die Moderation von Christian Detig am 30. Mai 2005 gegeben hat“
• Teil 7: Kein leichtfertiger Umgang mit dem Goebbels-Zitat zum Rundfunk!
Drei Bilddokumente von 1933 als Mahnung
Zitat, Interpretation von 1955 und Moderation von Dr. Detig im Vergleich
• Teile 1 bis 8: Übersicht zum RBB-Dossier
Offener Brief an 3 Intendanten, 28. September 2005
• Offener Brief an die Intendanten von NDR, RBB und WDR, eine Antwort vom WDR
„Ich möchte Sie bitten, derartiges in der ARD nicht zuzulassen.“
Teil 5 zu Detigs Moderation beim RBB mit dem Goebbels-Zitat
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
Im Hans-Bredow-Institut Hamburg gefunden: 8. September 2005
• Das von Christian Detig vorgetragene Goebbels-Zitat - siehe RBB-Streit - ist sogar an zwei Stellen unvollständig vorgetragen worden. Den Ausschnitt, den Detig benutzt, zitierte Heinz Pohle im Jahr 1955 vollständig. Bei Detig fehlt der programmatisch entscheidende Satz (Seite 281 unten):
„(Das Programm) soll in einer klugen und psychologisch geschickten Mischung Belehrung, Anregung, Entspannung und Unterhaltung bieten.“
Auch die anschließenden Ausführungen von Heinz Pohle zum Verhältnis von Unterhaltung und Propaganda sind sehr lesenswert:
„... so können wir nun sehr wohl sagen, daß auch die vermehrten Programme unter dem Akzent der leichten Unterhaltung, die eine Verflachung des Niveaus aller Teile der Rundfunkprogrammgestaltung nach sich zogen, ihre politisch-propagandistische Aufgabe hatten, nämlich, die Hörermasse empfangswillig zu machen und empfangsbereit zu halten für die Stunden, in denen der Staatsbürger angesprochen, informiert und aufgeklärt, d. h. beeinflußt werden sollte.“
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
Dossier zum Streit bei RBB Kulturradio, 4. September 2005
Neu zur Moderation von Musikchef Detig mit dem Goebbels-Zitat
• Teil 4: Zweierlei Maßstab des RBB
Riesenhaft hier
Der kritische Musikredakteur wird als „Straftäter“ und „Denunziant“ entlassen
Zwergenhaft da
Schonend wird die Moderation mit dem Goebbels-Zitat als „nicht glücklich“ kritisiert
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
RBB/Presse & Information, Das GANZE Werk, 11. bis 24. August 2005
• Antwort des RBB: „Ihre Interviewfragen werde ich nicht beantworten“
• Das GANZE Werk: 5 Fragen an den RBB zur Moderation mit dem Goebbels-Zitat
• Leserbrief des RBB-Sprechers an die Frankfurter Allgemeine Zeitung (vollständig)
FAZ ordnet Straftaten und Denunziationen als „Ungeschicklichkeiten“ ein
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
FAZ, dpa, Berliner Morgenpost, DIE WELT, Der Tagesspiegel, 10. und 11. August 2005
• RBB-Kulturradio: Goebbels-Zitat mit Folgen, Der Tagesspiegel, 11. August 2005
Der Musikchef wollte am 30. Mai mit einem Zitat aus einer Rede von Joseph Goebbels über die Aufgaben des Rundfunks auf Hörerfang gehen
• Denunziant muß gehen - Streit um Zitat von Goebbels im RBB
DIE WELT, 11. August 2005
• „Steile Anmoderation“, Berliner Morgenpost, 11. August 2005
Der Streit um ein Goebbels-Zitat sorgt für erhebliche Unruhe im RBB
• Streit um Goebbels-Zitat im RBB-Kulturradio, dpa, 10. August 2005
• Bitte anschnallen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. August 2005
Ein Goebbels-Zitat im Radio sorgt im RBB für Aufruhr
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
Aus dem Archiv: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Dezember 2003 und 26. Januar 2004
• Durchhörbarkeit nicht erwünscht: Radiohörer gegen den RBB
Proteste zum Frühstück - „Mir ist, als hätte ich einen geliebten Menschen verloren“
• Der „Kulturradio“-Eintopf soll „die Leute durch den Tag begleiten“
Tralalalaaaa! - So pocht Musik-Trübsal an die Kulturradio-Tür
Dossier zum Streit bei RBB Kulturradio, erweitert am 20. August 2005
Neu: Teile 3 und 8 zur Moderation von Musikchef Detig mit dem Goebbels-Zitat
• Teil 3: Musikredakteur Demmler alarmiert drei ARD-Intendanten
Karikatur zu Detigs Einfall - Da sitzen alle ARD-Intendanten an einem großen Konferenztisch, unterschreiben das Goebbels-Zitat...
... und RBB-Musikchef Detig moderiert, für Das Erste.
• Teil 8: Linkliste
a. Das Radio als Propaganda-Instrument in der NS-Zeit (weiterführende Literatur)
b. Zeitungsartikel zur Debatte über RBB-Kulturradio
c. Liste programmatischer Erklärungen zu NDR Kultur
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
Dossier zum Streit bei RBB Kulturradio, 30. Mai bis 15. August 2005
• Teil 2: Sinkende Hörerzahlen treiben schon seltsame Blüten
wurde um drei anschauliche Zitate erweitert, die dokumentieren, dass das Zitat von Goebbels einen bestimmten Zeitpunkt der Programmänderung der regionalen „Reichssender“ behandelt. Neu ist auch ein Zitat, mit dem sich Detig in einem Leserbrief an die „neue musikzeitung“ über Oberflächlichkeit bei der Diskussion um Etats für die Neue Musik beschwert.
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
Dossier zum Streit bei RBB Kulturradio, 30. Mai bis 21. Oktober 2005
Zwei „stille Skandale“ bei RBB-Kulturradio entwickeln sich zu einem lauten
• Teil 1: Dokumentation - Moderation und Original-Zitat
• Teil 2: Sinkende Hörerzahlen treiben schon seltsame Blüten
Zustimmung, Leichtfertigkeit oder Naivität im Umgang mit einem Zitat von Goebbels?
Ein Zitat, das dem systematischen Ausbau der NS-Herrschaft diente, darf nicht für die Kulturradio-Debatte missbraucht werden!
• Teil 3: Musikredakteur Demmler alarmiert drei ARD-Intendanten
Karikatur zu Detigs Einfall - Da sitzen alle ARD-Intendanten an einem großen Konferenztisch, unterschreiben das Goebbels-Zitat...
... und RBB-Musikchef Detig moderiert, für Das Erste.
• Teil 4: Zweierlei Maßstab des RBB
Riesenhaft hier
Der kritische Musikredakteur wird als „Straftäter“ und „Denunziant“ entlassen
Zwergenhaft da
Schonend wird die Moderation mit dem Goebbels-Zitat als „nicht glücklich“ kritisiert
• Teil 5: Offener Brief zum Goebbels-Zitat
an die Intendantin des RBB und an die Intendanten von NDR und WDR:
„Ich möchte Sie bitten, derartiges in der ARD nicht zuzulassen.“
und die Antwort vom WDR.
• Teil 6: Antwort der Intendanz des RBB
„Sie wissen, dass es hausintern eine kritische und konstruktive Debatte
über die Moderation von Christian Detig am 30. Mai 2005 gegeben hat“
• Teil 7: Kein leichtfertiger Umgang mit dem Goebbels-Zitat zum Rundfunk!
3 Bilder als Mahnung und 3 Texte zum Nachdenken (Goebbels, Pohle, Detig)
„... Aufgabe, die Hörermasse empfangswillig zu machen für die Stunden, in denen der Staatsbürger angesprochen, informiert, beeinflußt werden sollte.“
• Teil 8: Linkliste
a. Das Radio als Propaganda-Instrument in der NS-Zeit (weiterführende Literatur)
b. Zeitungsartikel zur Debatte über RBB-Kulturradio
c. Liste programmatischer Erklärungen zu NDR Kultur
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
Berlin, Bitte um Unterstützung, 15. August 2005
An das GANZE Werk
Theodor Clostermann
Möglicherweise sind die jüngsten Ereignisse (Berlin, RBB) für Sie von Interesse.
Die Ähnlichkeiten zwischen dem Goebbels-Zitat und heutigen „Zielvorgaben“ bei umstrittenen Programmreformen sind erschreckend. Der fristlos gekündigte Redakteur ist der verantwortliche, engagierte Redakteur für Neue Musik beim RBB Musik der Gegenwart, Festival Ultraschall.
Ein RBB-Hörer in Berlin, 15. Augut 2005
RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Juni 2005: 2 Leserbriefe
• Neue Musik als Schwerpunkt
Der RBB widmet der Neuen Musik nahezu ein Drittel seines Etats für Produktion und Mitschnitte (Leserbrief des RBB)
• Neue Musik als Grundlagenforschung
Einzelsätze aus Werken herauszureißen heißt einem Kunstwerk Gewalt anzutun, es seines Spannungsgefüges zu berauben
Zu dem Artikel von Eleonore Büning (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Juni 2005):
• Jetzt wird es leiser
Ein stiller Skandal beim Rundfunk Berlin-Brandenburg: Die Berliner Funkkonzerte „Musik der Gegenwart“ wurden abgeschafft
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht
Kurzmeldungen, Kurzkritiken von Hörern, 17. Juni 2005
"...und dann gibt's für Sie geplante Hörfreude ... mit NDR Kultur"
Ankündigung einer Broschüre zum Festspielsommer, NDR Kultur, 17.6.2005
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Juni 2005, von Eleonore Büning
Ein stiller Skandal beim Rundfunk Berlin-Brandenburg:
Die Berliner Funkkonzerte „Musik der Gegenwart“ wurden abgeschafft
Jetzt wird es leiser
Es wird allmählich totenstill werden im Kulturprogramm des RBB. Bald ist nur noch das locker-flockige Lispeln der chronisch nichtinformierten Tagesbegleitmoderatoren zu hören.
Dazu zwei Leserbriefe (11. Juni 2005):
Neue Musik als Schwerpunkt (Leserbrief des RBB)
Neue Musik als Grundlagenforschung
Tagesspiegel, 24. Februar 2005
Der Name ist Programm
Deutschlandradio Berlin wird am 7. März D-Kultur
Anders als RBB und NDR Kultur: Die Musik soll nicht nur als Grundierung auf der Raufaser eines Kulturprogramms dienen, sondern nach den Kriterien Aktualität und Relevanz den Charakter eines Beitrags bekommen, der vom zuständigen Musikredakteur auch so anmoderiert wird.
Kommentar: Warten wir erst einmal ab, was wirklich kommt...
3. Januar 2005: Im Internet gefunden
Erfahrungen mit dem Parallelsender RBB-Kulturradio.
Der Tagesspiegel, 7. 12. 2004: Ich will keine Schokolade!
„Durchhörradio“ - Sämig und seicht fließen die Stunden vorbei, es wird nett geplaudert und kalorienarme Musik gespielt. Hier kann man jene Stücke hören, die früher beim „Klassik-Radio“ gedudelt wurden, bevor der Kommerzsender im Zuge des erweiterten Kulturbegriffs sein Programm fast vollständig auf Film- und Fahrstuhlmusik umstellte.
Nur: Wer will schon immer nur Pralinen essen? Früher oder später überkommt einen der Hunger nach Substanziellem. Plat de résistance nennen die Franzosen das Hauptgericht in ihren Menüs – ja, etwas, das ein wenig Widerstand leistet, zum Mitdenken herausfordert, das nicht schon filetiert serviert wird, braucht jeder, der geistig noch nicht ganz erschlafft ist. ...mehr
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Januar 2003
Durchhörbarkeit nicht erwünscht: Radiohörer gegen den RBB
Proteste zum Frühstück
„Mir ist, als hätte ich einen geliebten Menschen verloren“, schrieb ein Leser

• Der kleine Erfolg: