Das GANZE Werk - Übersicht: Andere Kultursender
ohne NDR Kultur und kulturradio vom rbb

Hinweis: Auf dieser Seite stehen alle Meldungen aus unserem Archiv (= Gesamtübersicht),
• die Kultursender oder das Thema Qualität und Quote im Hörfunk zum Inhalt haben und
• die nicht gezielt NDR Kultur oder das kulturradio vom rbb behandeln.
Eine an unseren Meldungen orientierte Auswahl gibt es nur für die Berichterstattung zu Bayern 4 Klassik im Jahr 2006, da wir für die vielen Meldungen zu diesem Thema die gesonderte Übersicht „Rettung von ‚Bayern 4 Klassik‘ auf UKW und im Kabel“ haben.

Weitere Übersichten:
Meldungen · Presseschau · Nord · Berlin-Brandenburg · Themen · Archiv

In Absprache mit der Leitung der neuen musikzeitung soll diese Homepage
- als Mahnmal für die Unwilligkeit des NDR zum konstruktiven Dialog und
- als Denkmal für das Engagement aufgeschlossener und kulturinteressierter Radiohörer im Norden Deutschlands, bezogen auf die Zeit von Anfang 2004 bis Ende 2009, bestehen bleiben.

neue musikzeitung | März 2010 - nmz 3/10 - Glossen & Kommentare

Teilweise verstorben
„Wir bedauern dieses schleichende Ende des Kulturfunks dort oben. Ruhe in Frieden, NDR Kultur.“

NDR Kultur, 18. Oktober 2009, Sonntagskonzert, 11.54 - 12.37 Uhr

Musikalische Bildung auf NDR Kultur
„Beethovens 7. Sinfonie, eine Sinfonie, die er ja geschrieben hatte eine ganze Weile, nachdem er zunächst mit anderen Gattungen auch beschäftigt war.“
Teil 1: Leserzuschrift an Das GANZE Werk („NDR Kultur erweist sich in meinen Augen als immer inkompetenter“, die „Sprüche“ der Moderatoren, die Absage „...7. Sinfonie von Ludwig Beethoven“)
Teil 2: Dokumentation (Schleswig-Holstein Musik Festival über alles, NDR Kultur im Promi-Rausch - das Ganze ohne musikalische Bildung)

Das GANZE Werk (Nord): Kulturradios in Deutschland und Ungarn, 25. September 2009

Blamabel2 für NDR Kultur
„Chor der Woche“ bei Deutschlandradio Kultur: Der Gemischte Chor Bröckel
Norddeutsche Chormusik bei Deutschlandradio Kultur und bei ungarischen Sendern
„Breites Repertoire, neben Musicals wird auch plattdeutsches Liedgut dargebracht“ - „Umweg über Budapest, um über die Musikkultur in Norddeutschland informiert zu werden“
Eine Meldung, ein Radiobericht und ein Brief zu dem gleichen Thema

Das GANZE Werk (Nord) zur Moderation: WDR 3, 1. Juli 2009, und NDR Kultur, 3. Juli 2009

Kulturradios in Deutschland
Kostümwechsel einer Moderatorin
Moderatorin bei WDR 3 und NDR Kultur
Von Ludolf Baucke und Theodor Clostermann

1. Juli 2009, WDR 3, TonArt, 15.05 - 17.45 Uhr
„Wes‘ Brot ich ess‘,“ ...

- Fazit des „TonArt“-Hörerlebnisses

3. Juli 2009, NDR Kultur, Klassisch Unterwegs, 14.05 - 19.00 Uhr
„... des Lied ich sing‘!“

- Erster Paukenschlag: Bekenntnis zum unvollständigen Werk - ohne Grund
- Außerhalb des Programms: werblicher Block für eine „aktuelle CD“
- Ein übler Scherz mit Arcangelo Corelli
- Falsch aus Wikipedia abgeschrieben: Mit einem Superlativ wird die Musikgeschichte neu geschrieben
- Drei weitere Patzer zur Musik: W. A. Mozart, J. Haydn/L. v. Beethoven und J. S. Bach
- Fazit: Vor allem Fragen

Das GANZE Werk (Nord), 24. März 2009, FAZ Hörtipps

Die Statistik bringt es an den Tag: Der NDR ist Schlusslicht für Einschalthörer
FAZ Hörtipps vom 1. Februar bis 20. März 2009, zwischen 8.30 und 19 Uhr
Von Ludolf Baucke

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 3. März 2009

„Wir kehren zurück“
Das tägliche Radioprogramm in der FAZ ist wieder da!

SWR2, 14. Dezember 2008 bis 6. Januar 2009, und NDR Kultur

Zweierlei Maß auf Kulturwellen
Im Süden die Macht der Musik, im Norden die Ohnmacht der Kultur
Einschalthörer staunten, als sie zwischen dem 14. Dezember 2008 und dem 6. Januar 2009 im Programm SWR2 den dreiwöchigen Programmschwerpunkt „Die Macht der Musik“ hörten
Von Ludolf Baucke

Das GANZE Werk (Nord), 30.10.2008, zu: Bayern 4 Klassik, 10.10.2008, 6 bis 19 Uhr, Jugendradiotag

Kulturwellen im Nord-Süd-Profil: Sternstunden des Hörfunks
Jugendradiotag - Klingende Geographie mit Herz und Esprit
- „So klingt meine Stadt“, ein akustisch fesselnder Bilderbogen vom Aufwachen bis zum Feierabend
- Stilistisch bunt gemischt: Beispiel Ulm
- Die ganze Welt der Musik
- Die Gunst des Ortes ausgenutzt
- Verbindlich und verantwortlich: Vermittlung zwischen den Generationen
Von Ludolf Baucke

Ausgewählte Sternstunden, Bayern 4 Klassik, 10. Oktober 2008, 6.05 bis 19 Uhr

Hörempfehlung: Der Jugendradiotag: „So klingt meine Stadt!“
Einmal bestimmen, was im Radio läuft, einmal selbst die Musik, die Beiträge, das Programm aussuchen. Und: Einmal selbst am Mikrophon sitzen! Am 10. Oktober ist das wieder möglich: Bayern 4 Klassik liegt dann zum vierten Mal komplett in Schülerhand.
13 Stunden lang, von 6.05 Uhr bis 19.00 Uhr, stellen junge Bayern 4 Klassik-Hörer unter dem Motto „So klingt meine Stadt“ ihre Heimatorte vor. 26 Schüler und Studenten aus ganz Bayern haben sich Anfang August zu einer Seminarwoche im Münchner Funkhaus zusammengefunden, wo sie Radiotheorie und -praxis trainierten und 13 Sendungen vorbereiteten. Mehr...
Die Jugendlichen werden folgende 13 Städte/Gebiete musikalisch vorstellen: Augsburg, Gauting, Hallertau + Taubertal, Landshut, Memmingen, München, Nesselwang + Kempten (Allgäu), Rosenheim, Schönberg + Riemerling, Schrobenhausen, Ulm, Waging am See, Würzburg.

NDR Info, 17. September 2008, 21.05 bis 22 Uhr: Redezeit

Mit frischem Elan ins „Premiumprogramm“
- „Premium“ oder „doch gar nicht so schlecht“?
- Ein Beispiel für Nicht-Premium- oder Premium-Qualität: CD-Vorstellung
- Fazit: Für das Etikett „Premiumqualität“ reicht ein Vergleich innerhalb der eigenen Hörfunkfamilie nicht aus
Von Ludolf Baucke

6. August 2008, MA-Zahlen, 19. August 2008, Das GANZE Werk (Nord)/Tabellen aller Kultursender

Tagesreichweite der Kultursender Deutschlands in den jeweiligen Sendegebieten
Entwicklung von der MA 2007 II bis zur aktuelen MA (in Prozent)

 MA 2007 IIMA 2008 IMA 2008 II
Im Bundesgebiet
DLF2,12,02,0
DR Kultur0,50,50,5
Klassik Radio1,11,11,0
In den einzelnen Sendegebieten
NDR Kultur2,11,92,0
WDR 31,71,61,5
HR 21,41,61,6
SR 22,31,91,4
SWR 21,71,81,9
BR4 Klassik1,91,91,8
rbb-kulturradio1,81,82,0
MDR Figaro2,22,72,5

Hörer gestern, Montag bis Freitag

Diese Tabelle ist ein Auszug aus einem Dossier mit vier Tabellen, in denen die Entwicklung der Hörerzahlen von der MA 2007 I/II bis zur MA 2008 II unterschiedlich dargestellt wird:

• Tabelle 1: In den jeweiligen Sendegebieten - prozentual
• Tabelle 2: In den jeweiligen Sendegebieten - absolut
• Tabelle 3: In den jeweiligen Sendegebieten - absolut und prozentual (Basistabelle)
• Tabelle 4: Im Bundes- und im jeweiligen Sendegebiet - absolut

Diese vier Tabellen sind in einer Pdf-Datei zusammengefasst:
KULTURSENDER IN DEUTSCHLAND - Hörer gestern (Montag - Freitag)
Zeitreihe: MA 2007 I/II, MA 2008 I und MA 2008 II

Quelle: ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH, Internet-Seite www.reichweiten.de
Recherche und Gestaltung: Das GANZE Werk (Nord)

Bayern 4 Klassik, Pfingstsonntag, 11. Mai 2008, 8.30 bis 23 Uhr

Sternstunden des Hörfunks: „Ein Tag mit Brahms“
Lieben Sie Brahms?

Bayern 4 Klassik zum 175. Geburtstag des Komponisten - Von Ludolf Baucke
Die Programmgestalter haben sicherlich die folgenden künstlerischen Anschauungen von Wolfgang Amadeus Mozart beherzigt:

„Die Concerten sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht - sind sehr Brillant - angenehm in die ohren - Natürlich, ohne in das leere zu fallen - hie und da - können auch kenner allein satisfaction erhalten - doch so - daß die nichtkenner damit zufrieden seyn müssen, ohne zu wissen warum.“ (Schreibweise nach Band III der Mozart-„Briefe und Aufzeichnungen“, S. 245 f.)

NDR Kultur, 5. April 2008, und Das GANZE Werk (Nord), 19. April 2008

Aufgeschnappt (2x): ARD-Nachtkonzert vom SWR und NDR Kultur
Thementag zum 100. Geburtstag von Herbert von Karajan
Treffende Informationen hier, absolute Formulierungen da...

Vergleichen Sie die Moderation zu derselben Komposition, ja sogar zu derselben Aufnahme (das ganze Werk bzw. ein Satz): des Cellokonzerts von Antonin Dvorák in h-Moll op. 104 mit Mstislaw Rostropowitsch und den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan.
Zur Vervollständigung: Die Musikliste zum Karajan-Tag auf NDR Kultur (es gab sieben echte Doubletten).

WDR 3, 5. April 2008, und Das GANZE Werk (Nord), 7. April 2008

Ausgewählte Sternstunden: Zwölfstündiges Programmwunder
WDR 3 Radiotag zum 100. Geburtstag von Herbert von Karajan
Sonnabend, 5. April 2008, 12.00 bis 24.00 Uhr - Von Ludolf Baucke

Frankfurter Rundschau, 18. März 2008

Kultur zum Frühstück
Der so überraschende wie verdiente Erfolg der Hörfunkwelle hr2 Kultur
Deutliche Erfolge des Einschaltprogramms

Bayern 4 Klassik, 9. März 2008, Das GANZE Werk (Nord), 1. März 2008

Sonntag, 9. März 2008, 6.05 bis 24 Uhr
Neugierig machendes Event
„Ein Tag mit Bach“ auf Bayern 4 Klassik
Roter Faden um das Werk des Leipziger Thomaskantors - eine Anregung?
Von Ludolf Baucke

Das GANZE Werk, 11. Februar 2008

Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Dokumentation
Berichte über Kultursender und -sendungen für „Einschalthörer“
Zur Vertiefung des Abschlussberichts der Enquete-Kommission
• WESTDEUTSCHER RUNDFUNK - WDR 3
Jedes Musikwerk in voller Länge: Nur im WDR 3 Klassik Forum
20 Jahre WDR 3 Klassik Forum
WDR Radiobroschüre 14/15, April 2007
• ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK - Ö1
Gutes Programm machen und darüber sprechen
Vor 40 Jahren ging Ö1 auf Sendung, das erfolgreichste Kulturradio Europas
Frankfurter Rundschau, 4. Oktober 2007
„Die Leute sind nicht so verblödet“
Ein epd-Interview mit dem Ö1-Programmchef Alfred Treiber
epd medien Nr. 78, 3. Oktober 2007 (Ausschnitte)

Das GANZE Werk, 10. Februar 2008

Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Dokumentation
Media-Perspektiven 05/2006 und 05/2007
Neue Erkenntnisse der ARD-Medienforschung zu Kulturinteressierten
- Wer hört heute klassische Musik?
- Klassische Musik im Radio
- Die neue „MedienNutzerTypologie“ MNT 2.0
- Radionutzung und MNT 2.0
Zur Vertiefung des Abschlussberichts der Enquete-Kommission

Das GANZE Werk, 8. Februar 2008

Thematischer Kulturwellenvergleich
Chormusik und Lied als Prüfsteine
Programmrecherche bei ARD-Kultursendern - Von Ludolf Baucke

Das GANZE Werk, 8. Februar 2008

Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Dokumentation
Staatliche Festlegungen zum Kulturauftrag:
Rundfunkstaatsvertrag, NDR-Staatsvertrag und Bundesverfassungsgericht

Zur Vertiefung des Abschlussberichtes der Enquete-Kommission

Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“, 11. Dezember 2007, Das GANZE Werk, 8. Februar 2008

Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Eine Empfehlung lautet: Mehr zusammenhängende musikalische Werke in der Hauptsendezeit
Ein Meilenstein zu mehr Qualität im Rundfunk
Leitartikel (Bericht, Dokumentation und Einschätzung) von Theodor Clostermann
Neun Handlungsempfehlungen zum Kulturauftrag des Rundfunks
Zusammengestellt von der Enquete-Kommission
Zitatensammlung
Anerkannte und praktische Argumente, vorgelegt von der Enquete-Kommission
Übersichtsseite: Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“

epd medien Nr. 3, 12. Januar 2008

„Freiraum verteidigen“
Ein epd-Interview mit dem scheidenden NDR-Intendanten Jobst Plog
• Ausschnitt zum Thema NDR Kultur: „Dann müssen Sie handeln“
Zitat: „Wenn wir sehen, dass alle Kulturwellen ähnliche Probleme haben und darauf ähnliche Antworten finden...“

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios - Fazit 2 (allgemeine Auswertung), 10. Januar 2008

Wege zur Musik
22 eingesandte positive Hörerlebnisse: Bausteine einer qualitativen Erhebung
Lesen Sie die allgemeine Auswertung von Ludolf Baucke mit folgende Schwerpunkten:
• Längere Sendestrecken, stilistische Vielfalt, Kompetenz
• Aktive Hörer oder Nebenbeihörer aus der Sicht eines Interpreten
• Quantitative und qualitative Medienforschung
Gehen Sie auch zur Übersicht der 22 positiven Hörerlebnisse mit Kulturradios

16. Dezember 2007, 3. Advent: E-Mail einer Hörerin zu hr2 klassik

Weihnachtskonzert aus 13 Ländern auf hr2 klassik
„Wie schön, dass man in Göttingen (NDR-Sendegebiet) so gut hr2 kultur empfangen kann: Der heutige dritte Adventssonntag lässt uns teilhaben am großen Europa-Weihnachtskonzert aus 13 Ländern, bei dem hr2 kultur traditionell zugeschaltet ist. Von 11 Uhr bis Mitternacht gibt es die verschiedensten Weihnachtskonzerte aus aller Welt.
Das Ganze geschieht ohne aufdringliche Moderation, aber mit ausführlichen Programminformation im Internet und per Telefonbereitschaft - und mit höflicher Entschuldigung bei den Hörern, die ausnahmsweise auf ihr gewohntes Sonntagsprogramm von hr2 Kultur verzichten müssen. Das ist ein Umgang mit Hörern, wie man ihn sich wünscht.“
(Bärbel Haude)

PS der Redaktion: Vor der Zeit von „NDR Kultur“ (Formatradio) und der Zeit von „Radio 3“ (Zusammenarbeit mit dem SFB seit Oktober 1997) hatte sich „NDR 3“ auch an den Gemeinschaftssendungen der EBU (European Broadcasting Union) beteiligt.

Abriss des Alten Sendesaals in Bremen? - Offener Brief von Gerhart Baum - 15. November 2007

Offener Brief von Gerhart Baum an die ARD-IntendantInnen
zur Einweihung des neuen Funkhauses in Bremen
anlässlich der Tagung am 26.11.2007 in Bremen
„Radio Bremen Sendesaal
Sehr geehrte Damen und Herren Intendantinnen und Intendanten,
Sie werden am 26.11. das neue Funkhaus von Radio Bremen einweihen, das Sie mit 64,4 Mio € aus Mitteln der ARD mit finanziert haben. 1950 wurde hier die ARD gegründet, auf dem ehemaligen Hörfunkgelände an der Bürgermeister-Spitta-Allee.
Die Freude über das neue Funkhaus wird überschattet von dem drohenden Abriss des bisherigen Sendesaales. Er gehört zur Musikgeschichte des Senders und der ARD. Und er ist ein unersetzbares Baudenkmal, bis heute viel genutzt und mit hervorragender Akustik.“ mehr...

Weitere Informationen
Ein Klang zum Heulen - Das Event-Studio im neuen Funkhaus hat ein akustisches Problem. Das sich lösen lässt, behauptet der Sender. - taz, 17. November 2007
Da ist noch Musik drin - „Man kann nicht eine Stradivari zerschlagen, wenn man Holz braucht.“ - Weser Kurier, 13. November 2007
Keith Jarrett und weitere siebentausend Unterschriften - Music Village Campus als Alternative? Bremer Bürger kämpfen um ihren Konzertsaal, aber Radio Bremen blockt. - Darin: Interview mit Professor Klaus Bernbacher - neue musikzeitung (nmz), Nr. 11, 2007
Denkmal ohne Schutz - Durch den drohenden Verlust des Studios F von Radio Bremen steht ein ganzes Künstlerdorf vor dem Aus. - Frankfurter Rundschau, 8. Oktober 2007
Verein Freunde des Sendesaales - Internet-Auftritt

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 22)

Bayern 4 Klassik, Samstag 27. Oktober 2007, 16.00 - 16.10 und 16.10 - 16.48 Uhr
„Starke Stücke“ - Meisterwerke der Musik
Violinkonzert von Johannes Brahms D-dur, op. 77
„Kurz und würzig“ oder „Kultiviert und kompetent“
„Herausragend war diese Sendung zur Vorbereitung der - natürlich vollständigen - Wiedergabe von Brahms' Violinkonzert. (Es) wurde kultiviert und kompetent in das Konzert eingeführt“ - K.R., Kreis Pinneberg, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios - Fazit 1

Positive Hörerlebnisse - Zusätzliche Informationen
Als die Initiative Das GANZE Werk (Nord) darum bat, positive Hörerlebnisse mit einem deutschen Kulturradio aus der werktäglichen Zeit zwischen 9 und 18 Uhr zu schicken, wurden in den überwiegend aus dem Einzugsgebiet des Norddeutschen Rundfunks kommenden Einsendungen auch einzelne Sendungen der Programme Deutschlandfunk (DLF), DeutschlandRadio Kultur, Nordwestradio und RBB Kultur genannt, gelegentlich wurde auf den Sonntag oder die Sendezeit von 18.05 bis 19 Uhr ausgewichen (siehe auch einzelne Beispiele).
Nicht genannt wurden Sendungen von MDR Figaro und SR 2. Erstere Fehlanzeige erstaunt, weil besonders Hörer im Osten und Süden Niedersachsens den Mitteldeutschen Rundfunk sogar terrestrisch, also auch beim Autofahren, gut empfangen können. Die Auslassung der Kulturwelle des Saarländischen Rundfunks hingegen erklärt sich leicht aus den eingeengten Empfangsmöglichkeiten - SR 2 ist in Norddeutschland nur über Internet und Satellit zu empfangen.
Von SR 2 wurde allerdings wie auch von SWR 2, hr 2 kultur und Bayern 4 Klassik über Sternstunden berichtet.
Niemals genannt wurde eine werktägliche Sendung von NDR Kultur. Es gab aber unaufgefordert zusätzlich zahlreiche kritische Anmerkungen. Diese mündeten in den resignierenden Hinweis, dieses Programm nur kurz oder gar nicht mehr zu hören, stattdessen den - in seiner Qualität anerkannten und im ganzen Sendegebiet empfangbaren - DLF zu hören oder sogar das Radio generell nicht mehr einzuschalten.
Bleiben bei den bisherigen Einsendungen als signifikante Favoriten die mehrfach genannten Kulturprogramme Bayern 4 Klassik, hr 2 kultur, SWR 2 und WDR 3.

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 21)

WDR Radiobroschüre - Nummer 14/15 von April 2007 - zum WDR 3 Klassik Forum:
„Die erfolgreichste Vermittlungssendung für klassische Musik in deutschsprachigen Kulturradios“
Hintergrundinformationen des WDR zum Konzept der Sendung
„Durch seine Sicht auf die Dinge vermittelt der Moderator dem Hörer ein besonderes Musikerlebnis, das er so sonst nicht hätte“
Zur Meldung in der Übersicht „Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland“

Ausgewählte Sternstunden, SR 2 Kulturradio, 26. Oktober 2007, 15.30 bis 17.30 Uhr

AprèsMidi - Klassik am Nachmittag: 60 Jahre Hochschule für Musik Saar
Künstlerporträts für Kenner und Liebhaber - Von Ludolf Baucke
„Die ebenso informative wie unterhaltsame Sendung taugte, um Nebenbei- oder Begleithörer in gut gelaunte Zuhörer zu verwandeln.“

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 20)

WDR 3, 9. Oktober 2007, 9.05 bis 12 Uhr
Klassik Forum - Fesselnd vermittelte Klassik
„...mit Hintergrundinformation, kluger Überleitung von einem Stück zum nächsten, mit leiser Ironie gewürzt, ohne staubtrockene Analysen, sondern lebendig und keine Minute langweilig“ - B.D., Kreis Harburg (NDS), Einzugsbereich des NDR

Göttinger Tageblatt, 17. Oktober 2007

Kulturwellenvergleich: „Das ganze Werk“ untersucht Morgenmagazine
Klassische Musik in Häppchenform
NDR Kultur bot zwei bis sechseinhalb Minuten lange Einzelsätze

Ausgewählte Sternstunden, Bayern 4 Klassik, 20. Oktober 2007, 8.05 bis 20 Uhr

Radiotag bei Bayern 4 Klassik: Wenn der Löwe nicht mehr brüllt...
Ein lebendiges Kulturereignis, ein Herz für Kinder
Von Ludolf Baucke

Die ZEIT 43/2007, 18. Oktober 2007

Klang ist Leben, Stille ist Tod
Ein Gespräch mit Daniel Barenboim über Dirigieren und Boxen, über Israel und Richard Wagner und über seinen Wunsch, einmal einen ganzen Tag mit Mozart zu verbringen

Göttinger Tageblatt, 17. Oktober 2007

Kulturwellenvergleich: „Das ganze Werk“ untersucht Morgenmagazine
Klassische Musik in Häppchenform
NDR Kultur bot zwei bis sechseinhalb Minuten lange Einzelsätze

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 19)

hr 2 kultur, 5. Oktober 2007, 15.20 bis 15.50 Uhr
CD-Tipp (innerhalb der „Klassik-Zeit“)
Man gewann in der Tat einen Eindruck von der Interpretation
Ergänzung zum positiven Hörerlebnis mit Kulturradios Nr. 17 vom 25. September 2007
M.S., Kreis Harburg (NDS), Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 18)

Bayern 4 Klassik, 7. Oktober 2007, 13.05 bis 14.00 Uhr
Tafel-Confect (aus dem Studio Franken) - Kleine Kostbarkeiten
„Neugierig schalte ich endlich auch wieder das ‚Tafel-Confect‘ ein und bin positiv überrascht: Die Sendung hat an Profil gewonnen. Zum Beispiel hat sie jetzt ein übergreifendes Thema. (...) Insgesamt werden zehn Werke kenntnisreich vorgestellt. Die Sendung strahlt eine - mir inzwischen ungewohnte - wohltuende Ruhe aus.“
T.C., Kreis Stormarn, Einzugsbereich des NDR

epd medien Nr. 78/2007, 3. Oktober 2007, Frankfurter Rundschau, 4. Oktober 2007

Gutes Programm machen und darüber sprechen
Es klingt ganz einfach, aber es ist eine Rarität: Vor vierzig Jahren ging Ö 1 auf Sendung, das erfolgreichste Kulturradio Europas
Frankfurter Rundschau, 4. Oktober 2007
„Die Leute sind nicht so verblödet“
Ein epd-Interview mit dem Ö1-Programmchef Alfred Treiber
epd medien Nr. 78/2007, 3. Oktober 2007

Das GANZE Werk (Nord), 8. Oktober 2007

Mitteilung zum Kulturwellenvergleich Nr. 2 (Pdf):
Das Tal der niederen Radiokultur in den nord- und mitteldeutschen Sendegebieten
„Unter dem Strich bleiben die Fragen: Warum kann die Gruppe der Kultur- und Musikliebhaber in den nord- und mitteldeutschen Sendegebieten tagsüber nicht solche Sender wie in den anderen Gebieten Deutschlands hören? Warum gibt es in der Radiokultur so unterschiedliche Lebensverhältnisse?“
Hier: Pdf-Version

Das GANZE Werk (Nord), Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg), 3. Oktober 2007

Kulturwellenvergleich Nr. 2
Montag, 18. Juni 2007, 7 bis 8 Uhr
Morgenstund' hat Gold im Mund, ...

... doch es ist nicht alles Gold, was glänzt
Neun Kulturwellen im Vergleich
Hier: Pdf-Version (0,2 MB)

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 17)

hr 2 kultur, 25. September 2007, 12.05 bis 13.00 Uhr
Doppel-Kopf - am Tisch mit Daniel Hope
Ausführlich, offen und persönlich im Gespräch - „Sehr gefallen hat mir, dass die Moderatorin den Geiger im freien Erzählfluss berichten ließ.“
M.S., Kreis Harburg (NDS), Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 16)

SWR 2, 24. September 2007, 9.05 bis 10.00 Uhr
Musikstunde: „Musik als Arzney“ (1) mit Wolfgang Sandberger
Eine Stunde für Zuhörer
„Die Sendung war zugleich lehrreich und unterhaltsam.“
E.B., Hannover, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 15)

Bayern 4 Klassik und WDR 3, fast täglich
Kulturprogramme als Markenzeichen
„(...) hat noch das Niveau, das man von einem Dritten Programm erwarten darf“
H.-D. A., Wunstorf, und M. T.-K., Hannover, beide Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios (Nr. 14)

HR 2 Kultur, 3. bis 7. September 2007, 15.05 bis ca. 15.35 Uhr
CD-Tipps (zu Beginn der Klassik-Zeit) - Entschleunigung als Devise
„Die Auflistung der vorgestellten CDs verdeutlicht die stilistische Vielfalt der auf dem Phonomarkt ausgewählten Neuerscheinungen, (...) - dem Medium des Hörfunks angemessen - in sorgfältig ausgewählten Klangbeispielen.“
L.B., Hermannsburg, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 12)

Nordwestradio, 5. August 2007, 16.05 bis 18.00 Uhr
Musica Antiqua - Hintergrund und keine Hektik
T.B., Buxtehude, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 11)

SWR 2 (über Satellit), Mittwoch, 25. Juli 2007, 14.05 bis 14.58 Uhr
SWR 2 Mittagskonzert: Vokal - Vokalstimmen im Mittelpunkt
K.S., Hannover, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 10)

SWR 2 (über Satellit), Dienstag, 24. Juli 2007, 13.05 bis 14.58 Uhr
Festlicher Radiosommer mit Edvard Grieg Gala Concert (Bergen Festival)
Faszinierende Grieg-Gala
B.B., Krs. Celle, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 9)

WDR 3, am Vormittag
Klassik Forum - Herausragend
„Als besonders angenehm empfinde ich es, eine zumeist vorzüglich moderierte Musiksendung mit ganzen Werken (sic!) zu hören.“
J.S., Hannover, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 8), 24. Mai 2007

SWR 2, 24. Mai 2007, von 8.30 - 11.00
SWR 2 Wissen, SWR2 Musikstunde, SWR 2 Leben und SWR 2 Fortsetzung folgt
Vielfältiges Themenangebot
H.B., Wilhelmshaven, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 7), 1. Dezember 2006

Deutschlandfunk, 1. Dezember 2006, von 10.10 - 11.30 Uhr
Lebenszeit - Wollen wir wirklich 100 werden?
Hundertjährige und Jüngere mit Entfaltungsmöglichkeiten
M.B., Landkreis Uckermark, Einzugsbereich des RBB (und des NDR)

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 4), 11. Juli 2007

WDR 3, Sonnabend, 30. Juni 2007, von 9.05 bis 11.45 Uhr
Klassik Forum - Die Wünsche der Hörer
Weitgehend unbekannte Werke in voller Länge
D.K., Großraum Hannover, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 3), 11. Juli 2007

WDR 3, Mittwoch, 13.Juni 2007 von 9.05 - 12.45 Uhr
Klassik Forum - Gute Hintergrundinformationen
C.H., Hamburg, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 2), 4. Juli 2007

Deutschlandradio Kultur, Sonnabend, 16.Juni 2007, von 16.05 - 17.00 Uhr
„Ein Mann für alle Stile, Orchestrale Bach-Bearbeitungen“
Kompetente Darstellung
E.B., Hamburg, Einzugsbereich des NDR

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios in Deutschland (Nr. 1), 27. Juni 2007

Nordwestradio, sonntags von 16.05 - 18.00 Uhr
Musica antiqua
Interessante Auswahl - Sachkundige und hintergrundreiche Moderation
M.W., Kreis Dithmarschen, Einzugsbereich des NDR

Wir haben Kulturradio-Hörer gebeten, uns positive Hörerlebnisse mitzuteilen. Aus den Zuschriften, die auf alle deutschen Kultursender eingehen, werden wir von heute an mittwochs jeweils einen neuen Bericht (oder mehrere) veröffentlichen. - Die Redaktion, 27. Juni 2007 (ergänzt am 11. Jul1 2007)

Kulturwellen im Nord-Süd-Profil: Frequenzbereiche

Kultur im HiFi-Sound
Von Ludolf Baucke

Kulturwellen im Nord-Süd-Profil - hr 2, 26. - 28. Mai 2007

„Wunder über Wunder“
Das Pfingstprogramm auf hr 2 - Von Bärbel Haude

Das Ganze Werk (Nord), Kulturwellen im Nord-Süd-Profil - hr 2, 6. Mai 2007

Sternstunden des Hörfunks
Literaturland Hessen: Der Radiotag in hr 2
Mehr als 200 Veranstaltungen in 150 Dichterhäusern, literarischen Gesellschaften, Schulen, Bibliotheken und Archiven porträtierten am 6. Mai 2007 das Literaturland Hessen
Von Ludolf Baucke

Das GANZE Werk (Nord), Kulturwellen im Nord-Süd-Profil - SWR2 und NDR Kultur, 6. April 2007

Sternstunden des Hörfunks
„Diplomatische“ Auftritte des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR im Vatikan und des NDR-Sinfonieorchesters in New York werden den Hörern ganz unterschiedlich präsentiert
Von Ludolf Baucke

Akademie der Künste Berlin, 19. Februar 2007, Das GANZE Werk, 4. März 2007

9. Akademie-Gespräch: Das Radio und die Kultur
Klaus Staeck hat eine neue Kulturradio-Debatte angestoßen
Dreizehn Thesen zur Renaissance der politischen Kultur
„Aus Weghörern müssen wieder Zuhörer werden. Nur so kann sich ein Kulturradio auch als Fels in der Brandung neuer digitaler Massenangebote behaupten“
Von Johannes Wendt, Berlin, 19. Februar 2007
Ausführliche Darstellung des Tagungsverlaufs
Der Weblog der Akademie der Künste, beim GANZEN Werk chronologisch dokumentiert
Von: Den Kulturauftrag ernst nehmen
Bis: K.O.-Schlag für deutsche Kultur in der dritten Runde?
Akademie der Künste Berlin, 19. Februar 2007
Das Radio und die Kultur - Wider die audio-finger-food
Hauptreferat zum 9. Akademiegespräch
Von Johannes Wendt, Berlin, 19. Februar 2007
Klaus Staeck: Einführende Worte zum 9. Akademiegespräch
„Öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat Kultur als Querschnittsaufgabe wahrzunehmen. Das gesamte Medium muss als Kulturinstrument verstanden werden.“
Akademie der Künste Berlin, Pressemitteilung, 28. Februar 2007

Deutscher Depeschendienst (ddp), 26. Dezember 2006, Das GANZE Werk, 27. Dezember 2006

Neuer ARD-Vorsitzender für bundesweites digitales Radio
Raff plädiert für ein bundesweites Angebot im Bereich Wissen: ein „traditionelles Klassikprogramm und regional ausgeprägte Klassikwellen“ für jüngere Zuhörer

Süddeutsche Zeitung, 9. Dezember 2006, Das GANZE Werk (Nord), 10. Dezember 2006

Ein junges Rauschen
Tief in Bayern: BR-Neuheit überall – nur nicht auf UKW
Dazu der Abschlusskommentar der Redaktion Das GANZE Werk:
Ein wirkungsvoller Hörer-Akt
35.813 Unterschriften und ein beachtenswerter Prominentenaufruf

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 9. Dezember 2006

Alles beim alten
Bayern 4 bleibt, Jugendwelle digital - FAZ: „Der Radiostreit im BR ist noch nicht zu Ende“

Bayerischer Musikrat e.V., Das GANZE Werk (Nord), 7. Dezember 2006

Bericht von der BR-Rundfunkratsitzung
„Bayern 4 Klassik bleibt auf UKW, wie es war“
Bayerischer Musikrat: 35.813 Unterschriften - Jugendwelle des Bayerischen Rundfunks ab Sommer 2007 auf allen möglichen Übertragungswegen außer UKW
Über 35.000 Unterschriften für den Fortbestand von Bayern 4 Klassik auf UKW
Bayerischer Musikrat e.V., 7. Dezember 2006

TIDE (Antenne 96,0/Kabel 95,45), 30. November 2006 (ganz), 2., 9. und 16. Dezember 2006 (3 Teile)

- Unter anderem: Wie kam es zur „strategischen Entscheidung“, zum strategischen Fehler, NDR 3/Radio 3 als Ganzes gegen Klassik Radio zu stellen? -
Kulturradio in Hamburg - O-Ton-Collage „Radiokultur in Hamburg“
Die Kulturwellen des NDR und die Vorgeschichte zu NDR Kultur
„Kultur im Radio: Das kann man lernen“, berichtete das „Kulturjournal“ der NDR Hamburg-Welle 90,3 nach der Uraufführung der O-Ton-Collage „Radiokultur in Hamburg“ im Abaton-Kino (9. April 2006). Das von Hans-Jürgen Krug geleitete „ambitionierte Projekt“ (90,3) fand 2005/ 2006 im Studiengang Medienkultur an der Universität Hamburg statt.
Die drei realisierten Sendungen über die Hamburger Radiokulturlandschaft wurden im April 2006 von TIDE urgesendet. Nach der großen Resonanz wiederholt TIDE Ende des Jahres alle Sendungen.
Radiokultur in Hamburg (3 Teile), 30. November 2006, 22.00 – 23.30 Uhr (90 Minuten)
• Hörfunk-Impressionen aus der Nachkriegszeit, 2. Dezember 2006, 14 Uhr
• Eine Reise durch die Hamburger Radiokultur der 1960er und 1970er Jahre, 9. Dezember 2006, 14 Uhr
• Ein Ausflug in die Hamburger Radiolandschaft der 1970er und 1980er Jahre, 16. Dezember 2006, 14 Uhr

Das GANZE Werk (Nord), 27. November 2006

Zwei interessante Interviews zur aktuellen Frage:
Bayern 4 Klassik und Junge Welle - Kann es einen tragfähigen Kompromiss geben?
• Die 1. Präsidentin des Bayerischen Jugendrings, Martina Kobriger:
Wir brauchen einen tragfähigen Kompromiss, der sicherstellt,
dass alle Zielgruppen gleichermaßen erreicht werden

• Der Präsident des Bayerischen Musikrats, Wilfried Hiller:
Eine Kombination von Bayern 2 und Bayern 4 Klassik wäre ein literarisch-musikalischer Kahlschlag
Bayern 4 Klassik kontra Jugendradio: Wäre tragfähiger Kompromiss eine Lösung?
Veröffentlichung der beiden Interwiews der Initiative für Radiokultur Das GANZE Werk (Nord) im Kulturinformationszentrum (KIZ), 27. November 2006

Das GANZE Werk (Nord), 21. November 2006

Leitartikel zur Rundfunkratsitzung des Bayerischen Rundfunks am 7. Dezember 2006
Nach einem Doppelsalto doch noch in den sicheren Stand?
Oder noch eine halbe Rolle weiter mit einem Köpfer ins Chaos?
Die Entscheidung ist noch nicht gefallen
Die Taktik von Hörfunkdirektor Johannes Grotzky: Andere sollen es für ihn richten
Der Hörfunkdirektor nach der letzten Rundfunkratssitzung zur geplanten Jungen Welle:
„Wenn der Rundfunkrat eine Mehrheits-Empfehlung für UKW gibt, bin ich mir sicher, dass wir es machen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. November 2006

Purzelbaum: Darf Bayern 4 nun doch bleiben?
Johannes Grotzky: „Ob Bayern 4 Klassik auf UKW einer jungen Welle weichen könnte, dies ist eine partielle Diskussion, die ohne Auswirkung auf die Entscheidung der Geschäftsführung geblieben ist.“

Süddeutsche Zeitung, 16. November 2006

Bleibt Bayern 4 Klassik nun doch verschont?
„Hören statt protestieren“
„Von Seiten der Geschäftsführung des Bayerischen Rundfunks steht die Ausstrahlung von Bayern 4 Klassik auf UKW nicht zur Disposition.“
Radiochef Grotzky über Musikfreunde und Rundfunkräte
Ernstfall E-Musik
Bayern 4 Klassik bleibt auf UKW - Jugendwelle im Digitalen
Hörfunkdirektor Johannes Grotzky schließt im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung nun eine Verlegung von Bayern 4 ins Digitalradio aus.
Radiochef Grotzky: „Kampagne zur vermeintlichen Rettung von Bayern 4 Klassik“

Reaktionen auf Pläne des Bayerischen Rundfunks, 14. Oktober - 3. November 2006

Die Farce im Funk
tz München, 3. November 2006
Jugend-Wahn
Leitartikel von Martin Hufner in der neuen musikzeitung (nmz), Nr. 11/2006
Musikrat sammelt Unterschriften für BR-Klassikkanal
„Dies wäre der Einstieg in die Abschaffung von Bayern4Klassik“
Bayerischer Musikrat e.V./ddp/nmz-kiz, 28. Oktober 2006
Doch noch Chance auf UKW-Jugendwelle
BR-Rundfunkratsitzung: „(Es) geschah, was wohl niemand erwartet hatte“
„Direkt nach der Sitzung erreichten Grotzky etliche Gegenstimmen - coram publico hatten diese Herren vornehm geschwiegen.“
Süddeutsche Zeitung, 14. Oktober 2006

Frankfurter Rundschau, 20. Oktober 2006

Nicht nur für den „Tatort“
Gespräch mit Hubertus Gersdorf über das Prinzip der Rundfunkgebühren und alternative Modelle - „Der Belastungsgrund liegt in der Gewährleistung eines überindividuellen Gemeinschaftsguts: also der Demokratie und der Kulturstaatlichkeit“

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 25. September 2006 (kleiner Ausschnitt)

Eine Alternative zur Kulturpolitik des NDR
Interview mit dem Intendanten des WDR, Fritz Pleitgen:
„Die Kultur ist ein Pfund, mit dem wir noch mehr wuchern müssen“
„Unser Hörfunk setzt da Maßstäbe, unser Fernsehen ist gut dabei“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10. September 2006

Ist die Krise der Klassik vorbei?
Es gibt jedenfalls Hoffnungszeichen: neue Stars, neue Konzepte - und eine neue Bescheidenheit
Artikel von Axel Brüggemann, vorgestellt von Dagmar von Kries und Theodor Clostermann
Der Autor Axel Brüggemann beschreibt in dem ersten Teil, dass die Klassik in Deutschland wieder auf größeres Interesse stößt. In dem zweiten Teil, der hauptsächlich die Praxis des Marktführers Universal darstellt, tauchen die Namen vieler Stars auf, die von NDR Kultur bevorzugt gesendet werden.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. April 2006, neue musikzeitung (nmz) Nr. 10/06: Rezensionen

Die Erkenntnis der Studie von Nina Polaschegg: Populäre Klassik leiste nicht das, was ihr von ihren Initiatoren häufig zugeschrieben werde, nämlich in der Klassikrezeption noch ungeübte Hörer zur „traditionellen“ Klassik hinzuführen.
• Rezension: Wie man mit populärer Klassik tieferes Interesse für die klassische Musik weckt und neue Konsumwünsche befriedigt
Helmut Lotti und die Yellow Lounge – Sprungbrett zur Klassik?
neue musikzeitung (nmz) Nr. 10/06 (Oktober 2006)
• Im Anhang: Nina Polaschegg, Klappentext des Buches und Abstract zum Vortrag „Klassik für Millionen? Oder: Die Suche nach schwarzen Zahlen?“ (3. Oktober 2003)
• Rezension: Nina Polaschegg untersucht das Phänomen der populären Klassik
Hörerstruktur fürs Leichte (Ausschnitte)
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. April 2006
• Im Anhang: „Ausblick für weitere Forschungen“ aus dem Vortrag von Nina Polaschegg „Klassik für Millionen? Oder: Die Suche nach schwarzen Zahlen?“ (3. Oktober 2003)

Das GANZE Werk, 14. September 2006

Hinter allen möglichen Änderungen der Kulturwellen steht ein Konzept des NDR-Intendanten
Alarm: Senderplanungen bei Kulturwellen
14. September 2006 - Klausurtagung der RBB-Wellenchefs bei Intendantin Dagmar Reim - Es geht um das Schicksal von RBB-Hörfunkprogrammen - Für das Kulturradio vom RBB ist ein weiterer Kulturverfall zu befürchten

Das GANZE Werk (Nord), 30. Oktober 2006, zu: 5 Kultursendern am 8. August 2006, 15 bis 17 Uhr

Kollektive Höraktion von Mitgliedern der Initiative Das GANZE Werk (Nord)
Aufnahme und Analyse der Kultursender Bayern 4 Klassik, hr2, NDR Kultur, SWR2 und WDR3
Zur Diskussion gestellt:
Radiokultur in Deutschland zweigeteilt?
Kulturwellen im Nord-Süd-Profil

Ausschnitt aus der Kurzfassung: „Ziel war es, aus dem Nord-Süd-Profil der ARD-Kulturwellen zu erfahren, inwiefern der den ARD-Anstalten obliegende Kultur- und Bildungsauftrag erfüllt werde.
Es erwies sich, dass alle Programme außer NDR Kultur den Nachmittag als Schwerpunktzeit verstehen und diesen Zeitraum für größere Zusammenhänge reservieren. Sie erkunden mit einfühlsam gestalteten Sendungen ein weites kulturelles Feld, verwechseln nicht die unterhaltsame Präsentation mit populistischen Manövern und garantieren so, dass unabhängig von der Alterszugehörigkeit sowohl kulturell einschlägig vorgebildete als auch neugierige Hörerschichten angesprochen werden.“

Gehen Sie hier direkt zur Broschüre, 16 Seiten (Langfassung mit 15 Moderationsbeispielen, Fazit und 5 Dokumentationen).

Alternativen zu NDR Kultur (Sendung und Moderation): z.B. Bayern2Radio, 6. August 2006

Blick über den Zaun
Das Musikrätsel „Das Kenn ich doch“ von und mit Max Herbstmeier
Bei NDR Kultur zur Zeit undenkbar, bei Bayern2Radio 378 Mal gesendet
Ein Bericht von Rolf-Dieter Steinmann

die tageszeitung (taz Nord), 17. Juli 2006

Bremen Aktuell: Wir stehen zum Öffentlich-Rechtlichen
Im Bürgerhaus Weserterrassen tagt die Initiative „Hörsturz“
„Wir tauschen uns aus: Wer hat was gehört, was war gut, was war schlecht. Wir wollen es unserem Sender nicht so leicht machen, dass wir nur meckern.“

Hamburger Abendblatt, 5. Juli 2006: Plog-Interview

„Günther Jauch ist eine sichere Lösung“
Standpunkte: In der Premium League müssen auch Kompromisse sein
Intendant Jobst Plog über das Profil des NDR und die interne Diskussion über die Notwendigkeit eines Politikmagazins
„Man könnte nur als eine mögliche Entwicklungsideee gemeinschaftlich ein traditionelles Klassikprogramm machen und die regional ausgeprägten Klassikwellen noch stärker auf jüngere Zuhörer ausrichten“.
Hamburger Abendblatt, 5. Juli 2006

neuen musikzeitung Nr. 07-08/2006 (Doppelnummer Juli-August)

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und sein Kulturauftrag
Die Legitimation liegt in der Qualität
Zum Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
„Kultur ist kein Luxus für ökonomische Schönwetterzeiten, sondern Existenzsicherung einer Gesellschaft, die ihre Zukunft ernst nimmt. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!“
Leitartikel von Gerhart Baum, Seite 1
Zukunft für das Land der Ideen
„Der Bildungs- und Kulturauftrag ist das Lebenselixier der öffentlich-rechtlichen Sender“
Kulturstaatsminister Bernd Neumann im Gespräch mit der neuen musikzeitung, Ausschnitt zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seinem Kulturauftrag
nmz-Magazin, Seite 3
Öffentlich-einsam
Die Rundfunkratsvorsitzende des rbb, Frau Ulrike Liedtke, hätte Werkzeuge in der Hand, um etwas zu bewegen
Cluster von Martin Hufner, Seite 10
Für qualifizierte Radioprogramme
„Das ganze Werk“ jetzt auch in Berlin und Brandenburg
Aus der Gründungsresolution: „Der Sender muss ein abwechslungsreiches, an Qualität und am Kulturauftrag orientiertes Programm bieten, das zum Zuhören einlädt“
nmz-Meldung, Seite 48

Frankfurter Rundschau, 1. Juli 2006

Radiokultur auch von der Straße
Der WDR feiert ein Kulturpartnerfest und will im Herbst das erste Kulturprogramm für junge Leute starten - „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Kultur haben Zukunft“, prognostiziert Pleitgen gar nicht zeitgeistig, die Qualität werde „eine größere Rolle spielen als bisher“

Das GANZE Werk, 15. Juni 2006, Erklärung in eigener Sache

Das GANZE Werk feiert zweiten Geburtstag
11. MainzerMedienDisput im November
Das GANZE Werk bei der Diskussionsrunde „Wellenbrecher
und Querfunker: Gebührenzahler gegen den Mainstream“

Der Sprecher der Initiative wurde von den Veranstaltern als Podiumsteilnehmer eingeladen. Das ist eine besondere deutschlandweite Anerkennung für das bisherige Wirken und das Konzept des GANZEN Werks
Nachbetrachtung zur Podiumsdiskussion am 8. Juni 2006 in Hamburg
„Wie die Chefs von NDR Kultur einen anregenden Abend verpassten“
Der NDR in Bedrängnis: Anfragen eines Bürgerschaftsabgeordneten an Herrn Plöger „sind abgewiegelt worden“ - Proteste gegen Absage

INSIGHT, Markt & Management für Journalisten, Juni 2006

RADIO-SPECIAL - Hört die Signale!
Artikel Nr. 1: Zwischen Qualität und Quote
Deutschland krankt an akustischer Einheitsbeschallung – die Mainstream-Sender im Radio ähneln einander oft bis zur Unkenntlichkeit. Doch ein Umdenken hat begonnen.
Von Christoph Mulitze

Radio Berlin-Brandenburg (rbb-online), 30. April 2006

Neu gewählter Präsident der Berliner Akademie der Künste
Staeck will „große Koalition der Kultur“
Die zurückgehenden Kultursendungen im öffentlichen Rundfunk und Fernsehen gehören auch zu seinen Themen

Das GANZE Werk, 29. April 2006

Neu beim GANZEN Werk:
Programmvorschläge - Sendeplan von 9 bis 18 Uhr
Ideensammlung für ein öffentlich-rechtliches NDR-Kulturprogramm
Längst hat die Jagd nach der Quote die Qualität gefressen
Leitartikel zu einer geplanten Podiumsdiskussion in Hamburg

Der Tagesspiegel, 23. April 2006

Die nächste Generation
Die Mechanismen der Elite-Rekrutierung – wie die öffentlich-rechtlichen Sender zu ihrem neuen Führungspersonal kommen
Es zeichnet sich ab, dass das ZDF zur entscheidenden „Kader-Reserve“ der ARD wird

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. April 2006: Rezension

Rezension: Nina Polaschegg untersucht das Phänomen der populären Klassik
Hörerstruktur fürs Leichte (Ausschnitte)
Die Erkenntnis der Studie: Populäre Klassik leiste nicht das, was ihr von ihren Initiatoren häufig zugeschrieben werde, nämlich in der Klassikrezeption noch ungeübte Hörer zur „traditionellen“ Klassik hinzuführen.

Frankfurter Rundschau, 11. April 2006

Erfahrungen mit der Musikrotation bzw. Musikuhr im Radio
Wenn das Radio durchdreht
An der Rotation im Hörfunk scheiden sich die Geister: Fans wollen neue Musik, Macher wirtschaftlich überleben

Bayerischer Jugendring, 23. bis 25. März 2006

Junge Welle: Unterstützung der Pläne des Bayerischen Rundfunks
Beschluss des 128. Hauptausschusses

Deutschlandradio, 24. März 2006

„Ende der Radiokultur“
„Wir müssen uns darauf einstellen,
dass die Literatur im Radio keinen Platz mehr hat“

PEN-Zentrum kritisiert Rückgang des kulturellen Anteils in deutschen Hörfunkprogrammen

DIE WELT, 14. März 2006

Gebührenerhöhung: Deutschlandradio klagt in Karlsruhe
Gebühren vor Gericht, Kommentar von Oliver de Weert

Deutschlandradio, 13. März 2006

Gebührenklage in Karlsruhe:
Finanzierung der Grundversorgung mit Information und Kultur sicherstellen
Stellungnahme zur Verfassungsbeschwerde des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Brief des Landesmusikrats NRW an NDR-Intendant Prof. Plog, 9. März 2006

Brief an die ARD-Intendanten zu einem Offenen Brief an die Abgeordneten der EU
„Große Sorge“, dass das Kulturradio-Konzept verschiedener Sendeanstalten „eine nicht hinnehmbare Aufweichung zugunsten eines ‚Klassik-Radios‘ erfährt“
„Damit (sehen wir) den öffentlich-rechtlichen Auftrag nicht mehr gewährleistet“
Der Präsident des Landesmusikrats NRW, 9. März 2006

Vier Rundfunk- und TV-Initiativen in Deutschland, 5. März 2005

Erste gemeinsame Erklärung von vier Rundfunk- und TV-Initiativen in Deutschland:
Schützt den Kultur- und Bildungsauftrag!
Die Öffentlich-Rechtlichen sind auf dem Weg, sich selbst überflüssig zu machen

Deutscher Musikrat, Konferenz der Landesmusikräte, 16. Februar 2006

Ein Plan des Bayerischen Rundfunks zu Bayern 4 Klassik brachte einen Stein ins Rollen
Für den Erhalt der Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts zum Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems
Konferenz der Landesmusikräte und Präsidium des Deutschen Musikrats, Offener Brief an die Abgeordneten der Europäischen Union, 16. Februar 2006

neue musikzeitung, Redaktion Leipzig, 13. Februar 2006

Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages
Enquete-Kommission will offensiv für Kultur als Staatsziel kämpfen
Außerdem: Überblick der bisherigen Beratungen zum Hörfunk

Münchner Merkur, 27. Januar 2006

BR plant neue Jugendwelle
Hörfunkdirektor Grotzky: „Damit bekämen unsere Klassik-Hörer ihre Musik auch unterwegs in CD-Qualität und unsere jungen Hörer bräuchten keine neuen Geräte.“

Rheinischer Merkur, 26. Januar 2006

„Wir bräuchten eine eigene Jugendwelle im Radio“
„Es ist vorstellbar, dass wir Bayern 4 Klassik eines Tages (...) digital und flächendeckend in viel besserer Klangqualität als heute üblich (verbreiten)“
Interview mit dem BR-Intendanten, das die Diskussion zur Abschaffung von „Bayern 4 Klassik“ auf UKW und im Kabel eingeleitet hat

Mozart, MozartHeuteMagazin, im Januar 2006

Mozart-Marathon in Flandern: Kulturradio sendet gesamtes Werk
Brüssel (APA/dpa) - Mit einem Mozart-Marathon feiert Flanderns öffentlich-rechtliches Kulturradio Klara den 250. Geburtstag des Komponisten. Ab 27. Jänner sendet Klara an zehn aufeinander folgenden Tagen das gesamte Werk von Wolfgang Amadeus Mozart. "Mit Mozart liegt man immer richtig", sagte Programmmacher Fred Brouwers im belgischen Rundfunksender Radio 1 am Freitag. Klassische Konzerte, Ausstellungen, Filme und Führungen zum Thema runden den Mozart-Marathon ab.

BBC Radio 3, 16. bis 25. Dezember 2005 und danach

BBC Radio 3: Hörerresonanz
Die von BBC Radio 3 unter dem Titel „A Bach Christmas“ vom 16. bis 25. Dezember 2005 ausgestrahlte Sendung aller Werke von Johann Sebastian Bach ist auf unerwartet hohe Resonanz gestoßen. Zum Projektende wurden über 5.000 Mails registriert, und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Bis 3. Januar 2006 gingen 6.420 Zuschriften ein.

E-Mail zur BBC, 22. Dezember 2005

Von „A Bach Christmas“ möchte ich berichten, dass gestern um 16 Uhr Ortszeit (also 17 Uhr unserer Zeit) live ein adventlicher Vespergottesdienst mit den beiden Bach-Kantaten „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“ und „Nun komm der Heiden Heiland“ gesendet wurde - ansonsten geht es im Programm durchaus locker, aber durchweg kompetent zu. Es gibt sogar ein kniffliges Quiz mit Beispielen „Bachscher“ Klaviermusik (von Hand nachkomponiert, per Computer simuliert und original). Ludolf Baucke

Meldungen zur BBC und zum Deutschlandfunk, 19. und 21. Dezember 2005

„A Bach Christmas“ - 10 Tage lang rund um die Uhr sämtliche Werke von J.S. Bach, natürlich in voller Länge
Eine Eifersucht-weckende Anekdote von der BBC
E-Mail eines NDR-Kultur-Hörers aus Wedel, 19. Dezember 2005
Kommentar: Wenn die BBC noch immer Vorbild für den NDR ist - na denn...
Führungskräfte vergeben Bestnoten an Deutschlandradio
Hamburger Abendblatt, 21. Dezember 2005
Kommentar: Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur setzen auf die Multiplikatoren, NDR Kultur vergibt diese Chance durch sein miserables Tagesprogramm

Das GANZE Werk, 11. Dezember 2005: NDR Kultur und die Tradition der BBC

Jeder Ton - in der Nacht und am Tag
Was NDR Kultur von der BBC lernen könnte
„A Bach Christmas“ in der vorweihnachtlichen Zeit
Von Ludolf Baucke

Frankfurter Rundschau, 29. November 2005

Ganz schön grau, der Norden
Schleichwerbung in der „Grauzone“ des Hörfunks, Beispiel Radio Bremen
Publizistischer Grund
Verwilderte Sitten: Radio-Bremen-Moderatoren priesen Entsafter, Autos und Kaufhäuser - und die Anstaltsleitung ließ sie oft gewähren
Erinnert das nicht an die Praxis von NDR Kultur?

Kulturinformationszentrum (kiz), Meldung der nmz (Redaktion Leipzig), 24. November 2005

8. Kulturbarometer des Zentrums für Kulturforschung (ZfK) Bonn in Kooperation mit der Deutschen Orchestervereinigung (DOV)
Kontinuierliche „Veralterung“ der Klassik- und vor allem der Opernbesucher geht einher mit einer zunehmenden Intellektualisierung
„Ein Hauptthema der nächsten Zeit wird die alters- und zielgruppengemäße Musikvermittlung sein“ (Gerald Mertens)

Brief eines MDR-Hörers, Lohmen bei Pirna (Sachsen), 16. November 2005

Unterstützung für die Initiative Das GANZE Werk
Das Anliegen besonders auch an den MDR Kultur herantragen
Figaro ist der, der einseift
Im Anhang: Übersicht der bisherigen Artikel unserer Homepage zum MDR

Frankfurter Rundschau, 3. November 2005

Schleichwerbung: Rundfunkräte sollen stärker beaufsichtigen
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD):
Die Rundfunkräte seien nicht Partner der Anstalten, ihre Aufgabe sei vielmehr, Strukturen zu überprüfen

Kulturinformationszentrum (KIZ) und neue musikzeitung (nmz), 1. November 2005

Thema Film und TV
Thesenanschlag zum Reformationstag: Rundfunk statt Dudeljump
Mitinitiator Mirko Sennewald vom Verein Kultur Aktiv:
„Wir sehen uns durch den mdr in keinster Weise repräsentiert“

DIE ZEIT (Nr. 28) und Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 7. Juli 2005

Götz Alsmann: Ich habe einen Traum
»Die Hörer stürmen die lokalen Radiosender. Auf einmal merken sie, dass das Musikprogramm zentral gesteuert wird. Sie lassen sich das nicht länger gefallen«
Dazu: Kurzbericht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Offener Brief an 3 Intendanten, 28. September 2005

• Offener Brief an die Intendanten von NDR, RBB und WDR, eine Antwort vom WDR
„Ich möchte Sie bitten, derartiges in der ARD nicht zuzulassen.“
Teil 5 zu Detigs Moderation beim RBB mit dem Goebbels-Zitat
• RBB-Dossier, Teile 1 bis 8: Die Übersicht

Enquete-Kommission des 15. Deutschen Bundestages, 7. Oktober 2005: Wortprotokoll

Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des 15. Deutschen Bundestages
Ausschnitte aus dem Protokoll der Anhörung am 18. April 2005 zu den Schwerpunkten Qualität und Quote
Die Anhörung bestätigt unsere Forderung: Tagsüber mindestens 4 Stunden lang Musiksendungen mit ganzen Werken!
Oft wurde die Musik-Zerstückelung auf NDR Kultur angesprochen
Interessante Beiträge u.a. von Wolfgang Knauer

epd medien Nr. 72/2005, 24. September 2005

Interview mit dem ARD-Vorsitzenden Thomas Gruber (2 Ausschnitte)
„Hygiene in der redaktionellen Auswahl“
Der öffentlich-rechtliche Rundfunks kann es sich leisten, nur auf die Interessen der Allgemeinheit zu achten, und muss sich nicht ökonomischen Partikularinteressen dienstbar machen

Das GANZE Werk, 16. Setember 2005

Kurzrezension von Herbert Jühlke
„Nie wieder Rundfunkgebühren“ von Bernd Höcker
1. Bestandsaufnahme: Praxis der ARD und der GEZ
2. Konsequenzen von Bernd Höcker
Mit einer Vorbemerkung der Redaktion www.dasganzewerk.de gegen Gebührenboykott

Leipziger Volkszeitung, 8. September 2005

Interview mit dem MDR-Intendanten Udo Reiter
„Auch der Musiksommer gehört zur Sparliste“
„Den Musiksommer etwa müssen wir weiter kürzen, möglicherweise irgendwann ganz einstellen.“ - Kürzungen auch beim MDR Sinfonieorchester

dpa, nach Frankfurter Rundschau, 24. August 2005

Eine gewisse Alternative. Sie löst das Problem NDR Kultur nicht, bringt aber Konkurrenz für den Sender:
ARD PER SATELLIT - 53 Radioprogramme digital zu empfangen

Luxemburg · Die ARD strahlt mit Beginn der Internationalen Funkausstellung (IFA) 53 Radioprogramme digital über Astra-Satelliten aus. Die Sender sind damit flächendeckend nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa empfangbar, teilte der Satellitenbetreiber SES Astra am Dienstag in Luxemburg mit. Die Zahl der digital in der DVB-S-Technik übertragenen ARD-Radioprogramme wird damit mehr als verdoppelt: Bisher waren es nur 22 Programme, die digital über den Satelliten liefen.
Die 53 Radioprogramme sind unverschlüsselt und können mit den gleichen Geräten empfangen werden, die für den Empfang des digitalen Satellitenfernsehens benutzt werden. dpa

Frankfurter Rundschau, 18. August 2005

Kritiker der Radioprogrammpolitik des Hessischen Rundfunks sehen sich durch die Mediaanalyse 2005 II bestätigt
Es scheint, dass Abschalten vielen leichter fällt als Umschalten
Was vom Tage übrig blieb

RETTE DEIN RADIO!, 3. August 2005

Beim Hessischen Rundfunk geht das Konzept der Programmmacher nicht auf
„Augen zu und durch?“
Ein Viertel der Hörer von hr1 schaltet ab
Analyse der neuen Hörerzahlen nach der MA 2005 II

ARD-Rundfunkräte, ZDF-Fernsehrat, ARD-Intendanten, 28. Juli bis 2. August 2005

Stellungnahmen und Beschlüsse zum Schleichwerbe-Skandal
• ARD-Schaltkonferenz bestimmt SWR-Justiziar Dr. Hermann Eicher zum Vorsitzenden
ARD hat Clearing-Stelle gegen Schleichwerbung eingerichtet
ARD-Vorsitzender Gruber: „Wir wollen, dass die ARD am Ende dieses Prozesses unabhängiger und damit glaubwürdiger dasteht als vor der aktuellen Krise.“
• Beschluss des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks, 28. Juli 2005
Gemeinsam gegen Schleichwerbung
Der Gebührenzahler hat gegenüber den Rundfunkanstalten einen Anspruch auf objektive und unbeeinflusste Information
• Rundfunkräte für schärfere Kontrollen - aber Werbung soll bleiben
„Verbot wäre ein Irrweg“
„Wir hätten das kontrollieren können, wir haben es aber nicht gemacht.“
Frankfurter Rundschau, 2. August 2005

Hörer G.K. (z.Zt. USA) über Alternativen, 13. Juli 2005

Eine Erfahrung aus den USA, in Europa als Heimat kultureller Barbarei verschrieen,
Playlist einer Station in North Carolina:
Ausser im Morgenprogramm alles vollständige Werke
Nein, die neue Heimat kultureller Barbarei ist die norddeutsche Tiefebene

8. Juli 2005 - Urlaubszeit - Klassiksender im Ausland - Aufruf

Hat NDR Kultur wirklich das Programm erfunden, das „Lust auf Klassik“ macht?
Der NDR behauptet es. Erweist sich unsere regionale Rundfunkanstalt als künstlerischer Nabel Europas?
Das musikalische Stückwerk tagsüber und die ständigen Wortbeiträge dazwischen werden es doch wohl nicht sein.
Warum senden dann auch andere ausländische Rundfunkanstalten tagsüber ungekürzte Kompositionen?
Beispiele:
DR P2 in Dänemark
BBC 3 in Großbritannien
NL Radio 4 in den Niederlanden
DRS 2 in der Schweiz
Sollten Sie im Urlaub in Europa unterwegs sein, werden Sie sicherlich auch solche erfreuliche Erfahrungen machen können. Dankbar sind wir Ihnen, wenn Sie uns hinterher davon berichten. Zum Beipiel, wie umfangreich und mit welchem Konzept welcher Sender ganze Werke bringt.

5. Januar 2005: FAZ-Kommentar im Internet gefunden

Wenn die Musik stirbt
Kommentar von Wolfgang Sandner auf Seite 1 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 4. Dezember 2004 zu den Schwerpunkten:
Einsparungen bei der Kultur in der Krise - Orchesterauflösungen - Hörerwunsch nach populärer Musik - sogenanntes Mäzenatentum der Öffentlich-Rechtlichen
Zur Diskussion in Rundfunkanstalten:
Wenn tausend Hörer Pop wollten und ein Hörer klassische Musik, dann bedeute das nicht, der Rundfunk müsse tausendmal soviel Pop wie Klassik ausstrahlen. Eine Stunde Klassik und eine Stunde Pop wären in diesem Falle...   mehr... (Kurzfassung)

Hamburger Abendblatt, 23. Dezember 2004

Darum brauchen wir ein Kulturradio!
Die Geschmacksguerilla
Ernst Elitz, Intendant von DeutschlandRadio (Berlin, Köln):
Die Privaten machen, was ankommt,
die Öffentlich-Rechtlichen, worauf es ankommt.
Die Rundfunkgebühr dient der Qualitätssicherung,
wer Gebühren erhält, muß Maßstäbe setzen.

PS: Herr Romann kritisiert die "Geschmackspolizisten"...

Frankfurter Rundschau, 4. Dezember 2004

Unter ausschaltimpulsvermeidungsstrategischen Gesichtspunkten: "Musik spielt bei uns die zweite Geige."
Mit Haken und Ködern
Bei den Frankfurter Hörfunkgesprächen diskutierte die Branche über Musik im Radio

SWR, 3. Dezember 2004

Sparkonzept von SWR-Intendant Peter Voß
• Voß: Der Sender müsse sein kulturelles und mäzenatisches Engagement an den heutigen und zukünftigen Gegebenheiten ausrichten.
• Voß: Eigene Rundfunkorchester und Konzertveranstaltungen sind vor allem eine freiwillige Leistung für die Kulturlandschaft.

26. Oktober 2004: Frankfurter Rundschau

Kulturabbau
Thielemann: Vergehen an der jungen Generation

WELT am Sonntag: 24. Oktober 2004

Freiheit vom Radio-Markt
Kommentar von Axel Brüggemann
Gebühren werden nicht bezahlt, damit die öffentlich-rechtlichen Programme mit „Radio Paradiso“ und „Klassik-Radio“ konkurrieren, sondern damit sie Minderheiten-Programme wagen und eine Freiheit vom Markt bewahren. Wenn sie diese Freiheit nicht nutzen, werden Rundfunkgebühren sinnlos.

7. Oktober 2004: PEN-Club für mehr Kultur im Radio

Frankfurt/Main - PEN-Club-Generalsekretär Wilfried Schoeller forderte auf der Frankfurter Buchmesse von den Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender, den Bestand kultureller Sendungen im Hörfunk zu garantieren. Daran solle die ausreichende Erhöhung der Rundfunkgebühren gekoppelt werden. Nach seiner Einschätzung sind die Beiträge zur Bildung und Kultur seit Jahren konstant abgebaut worden. Der Kampf um Marktanteile hätte dazu beigetragen, das Radio zu "entworten".    KNA
GEBÜHREN - Schriftstellervereinigung für höhere Rundfunkgebühren
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 8. Oktober 2004
Entwortet? - PEN-Club für mehr Kultur im Radio
Hamburger Abendblatt, 8. Oktober 2004

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 25. August 2004

Qualität statt Quote
Kein Formathören: DeutschlandRadio Kultur vor der Reform

indymedia, unabhängiges medienzentrum, 14. August 2004

DeutschlandRadios kultureller Abgesang
DeutschlandRadio Berlin wird ab 2005 zu einem Info-Kultur-Format umgebaut

Der Tagesspiegel, 12. August 2004

Die Kultur-Revolution
Das DeutschlandRadio Berlin bekommt einen neuen Namen und ein neues Profil

Das GANZE Werk, 11. August 2004: NDR Kultur, Praxisbeispiele

Sendervergleich für eine bestimmte Tageszeit (Mittwoch vormittag im August)

Musik für Aufgeschlossene, Neugierige, Kenner und Liebhaber mit Themen und/oder ganzen Werken (sogenanntes Einschaltradio)
· NDR 3 - Matinee, 7. und 14. August 1996
· Radio 3 - Matinee, 5. und 12. August 1998
· Bayern 4 Klassik - CD-Box und Philharmonie, 11. August 2004
· hr 2 - Klassik-Matinée, 11. August 2004
· SWR 2 - Musikstunde und Treffpunkt Klassik, 11. August 2004
· WDR 3 - Klassik Forum, 11. August 2004
... oder ein gemischtes Konzept
· SR 2 KulturRadio - EnPassant, 4. August 2004
... oder Kultur-Häppchen in Fast-Music-Restaurants (sogenanntes Begleitradio)
· NDR Kultur - Matinee, 4. August 2004
· MDR Figaro - Figaro am Vormittag, 11. August 2004
· KulturRadio vom RBB - KulturRadio am Vormittag, 11. August 2004

Deutschlandfunk, Markt und Medien, 26. Juni 2004

POLITIK
Das deutsche P.E.N.-Zentrum wendet sich gegen die Entwertung der öffentlich-rechtlichen Radioprogramme

DIE ZEIT, 8. Januar 2004

Kopfsprung ins Seichte
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in der Krise. Immer stärker bedrohen Kommerz und Politik die journalistische Unabhängigkeit. Der Bildungsauftrag ist bloß noch lästiges Beiwerk, das Programm wird flott banalisiert
Von Thomas Assheuer

DIE ZEIT 38/2000

Vorsicht, Quotenfalle
Zwangsgebühren für ARD und ZDF sind nur so lange legitim, wie die Qualität stimmt
Von Robert Leicht