Das GANZE Werk (Nord)
Übersicht: Artikel und Mitteilungen der Initiative

Hinweis: Auf dieser Seite stehen alle Mitteilungen an die Presse und an die Internet-
Öffentlichkeit
, die die Redaktion des GANZEN Werks (Nord) bereit hält.

15. Dezember 2009, Der DGW-Sprecherrat (Nord) zur Antwort des NDR-Rundfunkrates

Stellungnahme
Der NDR verweigert jeden kritischen Dialog:
Trotz lebhafter Proteste ist keine qualitative Änderung im Tagesprogramm von NDR Kultur in Sicht

Übersicht:
• Unser Versuch, durch eine große gemeinsame Protestaktion gegen die zum 1. Januar 2004 eingeführte „Reform von NDR Kultur“ eine Korrektur zu bewirken, ist gescheitert.
• Was bleibt den Radioliebhabern in Norddeutschland zu tun?
• Was bleibt der Bürgerinitiative „Das Ganze Werk“ zu tun?
• Die Bürgerinitiative lässt ihre Arbeit bis auf Weiteres ruhen.
Einstimmiger Beschluss des Sprecherrates am 15. Dezember 2009 in Seevetal

Das GANZE Werk (Nord), 23. Juni 2009: 1.631 Unterschriften

1.631 Unterschriften für die Eingabe, davon 390 auf Einzelkarten und 1.241 auf 153 Sammellisten - 100 Kommentare, z.B. beim oberen StapelAufkleber auf beiden Seiten der Tragetasche: Die Wünsche an den Programmausschuss des NDR sind nicht zu übersehen1.631 Unterschriften vor dem NDR-Gebäude, dem NDR-Logo und der Pförtnerloge in der Hamburger RothenbaumchausseeDie Übergabe geschah in einer freundlichen Atmosphäre

1.631 Unterschriften für die Eingabe, davon 390 auf Einzelkarten und 1.241 auf 153 Sammellisten
- 100 Kommentare - Vor dem NDR-Gebäude, dem NDR-Logo und der Pförtnerloge

Erste Bilanz am Tag der Sitzung des Programmausschusses
Auf zum Dialog mit kritischen Stammhörern
Neue Etappe für mehr Qualität im Tagesprogramm von NDR Kultur

Das GANZE Werk (Nord), 15. Juni 2009: Gründung vor fünf Jahren

Heute wird die Bürgerinitiative für mehr Radiokultur Das GANZE Werk (Nord) fünf Jahre alt.

Lesen Sie den Bericht von der Gründungsversammlung am 15. Juni 2004 in der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg (Prof. Lutz Lesle in der WELT).
Der Name „Das GANZE Werk“ wurde von einem Hörer aus der Umgebung von Hannover vorgeschlagen und reiht sich ein in die Namen der NDR-Konzertreihen „Das Alte Werk“ und „das neue werk“.
Das Logo ist das um 90 Grad nach links gedrehte Logo des NDR mit dem Namen der Initiative. Es symbolisiert, dass drei Sätze (oder mehrere) einer Sinfonie, eines Konzertes, einer Sonate usw. eine Einheit bilden. Das bringt der farblich abgesetzte Stab (oder Leuchtturm) des NDR für die beteiligten Mitgliedsländer (ursprünglich drei Bundesländer) auch zum Ausdruck.
Wir blicken erfolgreich auf zwei weitere große Veranstaltungen, drei große Publikationen und viele gründliche Aktivitäten zurück, die Sie auf dieser Homepage - sie ist von Anfang an ein Geschenk der neuen musikzeitung - nachlesen können.

Statt zu feiern oder ausführlich Bilanz zu ziehen, bündeln wir unsere Energie, um ein noch besseres Ergebnis in der Unterschriftensammlung für die Eingabe zu NDR Kultur beim NDR-Rundfunkrat zu erreichen. Wir hoffen, dass auf diesem Wege ein Beschluss für Qualität im Tagesprogramm von NDR Kultur zustandekommt. | Meldung speichern/drucken (Pdf)

Das GANZE Werk (Nord), 14. Juni 2009: Pressemitteilung zur Unterschriftenaktion

Für Qualität im Tagesprogramm von NDR Kultur
Eingabe an den NDR-Rundfunkrat fand bisher mehr als 1.100 Unterzeichner
- Auf vielen Einzelkarten stehen Kommentare,
- drei Viertel der Unterschriften kommen auf Sammellisten.
Eine Hörerin: „Endlich geschieht etwas in Richtung NDR Kultur. Seit Jahren ärgere ich mich zunehmend über die Häppchenkost...“
Ein Hörer: „Das Beste wäre, zwischen Hörern und Sender käme ein stetiger Dialog über Wünsche und Wirklichkeit in der Programmgestaltung zustande.“

Das GANZE Werk (Nord), 3. Mai 2009: Unterschriftenaktion zur Unterstützung der Eingabe

Aufruf zu einer Unterschriftenaktion: Mehr Radiokultur auf NDR Kultur
Programmausschuss und Rundfunkrat des NDR behandeln am 23. Juni bzw. 18. September 2009 die Eingabe zu NDR Kultur. Zur öffentlichen Unterstützung der Eingabe ruft der Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk (Nord) zu einer Unterschriftenaktion auf.

Ständiger Verdruss statt Kultur, Bildung und Genuss - Deshalb fragen wir:
- Warum missachtet NDR Kultur als gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Sender den Kultur- und Bildungsauftrag?
- Warum müssen sich die Hörer im norddeutschen Raum damit abfinden, dass qualitative Kultursendungen tagsüber nur im Westen und Süden Deutschlands zu hören sind?
- Kann NDR Kultur seine aktuellen Kulturinformationen nicht in gebundenen Sendungen unterbringen, die dafür besonders ausgewiesen sind (mit passenden Musikbeispielen)?
- Können die Tipps für die Kulturpartner und die NDR-Eigenwerbung nicht in einem Informationsblock kurz vor den Nachrichten wie bei den anderen Kultursendern üblich gesendet werden?
Beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion
Bestellen Sie passende Materialien bei der Bürgerinitiative

Beschlüsse des DGW-Sprecherrates (Nord) vom 2. Februar 2009, veröffentlicht am 14. Februar 2009

Seit 5 Jahren tagsüber auf NDR Kultur: Musik und Wort nur noch stückweise
„Formatologen haben Minderheiteninteressen verbannt“ (HAZ)
Das GANZE Werk (Nord) reicht Eingabe und Beschwerde beim NDR-Rundfunkrat ein

• Das Programm sollte nach fünf Jahren gründlich evaluiert werden
• Abwanderungsbewegung
• Qualitativ höherwertige Kultursender im Westen und Süden Deutschlands

Eingabe an den Rundfunkrat des NDR gemäß § 13 NDR-Rundfunkstaatsvertrag
Das Tagesprogramm von NDR Kultur soll das Zuhören fördern
„In der Hauptsendezeit, d.h. vor- und nachmittags, richtet NDR Kultur in größerem Umfang gestaltete Wortsendungen (mit längeren Beiträgen zur Kultur) und Musiksendungen (mit zusammenhängenden musikalischen Werken) ein.“

Mit sieben Thesen zur Begründung:
1. Rundfunkstaatsvertrag und NDR-Staatsvertrag
2. Niedersachsenurteil des Bundesverfassungsgerichtes
3. Die Qualität eines Kulturprogramms
4. Öffentlich-rechtliche Aufgabe und Chance: mit qualitätvollen Sendungen das Zuhören als Kulturgut fördern
5. Neues von der ARD-Medienforschung
6. Die einzelnen Musiksätze und kurzen Wortbeiträge von NDR Kultur erfüllen den Kulturauftrag nicht
7. NDR Kultur liegt in der Schlussreihe der deutschen Kultursender

An den Rundfunkrat des NDR
Beschwerde wegen der Werbung bei NDR Kultur

Beweis Nr. 1: Der Roman „Ruhm“ von Daniel Kehlmann (Januar 2009)
Beweis Nr. 2: Adventskalender (Dezember 2008)
Beweis Nr. 3: Bevorzugung der drei „Major Labels“, insbesondere der DGG bei den neuen CDs
• NDR-Staatsvertrag, Midem 2009 und hr2-CD-Tipps
• Die Praxis von NDR Kultur ist dazu umgekehrt proportional (CD-Tipps am Thementag „CD-Neuheiten XXL“, CD-Tipps an einem normalen Wochentag und CD-Neuvorstellungen in einer normalen Woche)
• CDs weiterempfehlen, auch wenn die Besprechung negativ ausfiel? Warum?
• Fazit: Bevorzugung der drei „Major Labels“

Zehn Thesen zum Tagesprogramm von NDR Kultur
Die Musik von den Fesseln der „aktuellen“ Wortbeiträge befreien

u.a.: 1. Viele hören tagsüber NDR Kultur nicht mehr
5. Die Musik wird als Füllmaterial zu den Wortbeiträgen missbraucht
6. Die Musik wird unnötigerweise ständig von „aktuellen“ Wortbeiträgen eingeschlossen
7. Das Ergebnis: für ein Musikstück bleiben im Durchschnitt nur noch fünf Minuten übrig
9. Die Hörer werden durch lautstarke NDR-Eigenwerbung gegängelt
10. Die tatsächlichen Aufgaben für den NDR Kultur als Kultursender

Was spricht dagegen?
Anregungen für Alternativen im Tagesprogramm von NDR Kultur

1. „Aktuelle“ Wortbeiträge
2. Thematische Wortsendungen
3. Sender-Eigenwerbung
4. Musiksendungen
5. Moderation, Sprache und „Verpackung“

Das GANZE Werk (Nord), 16. September 2008, Mitteilung

Eingabe beim NDR-Rundfunkrat nach § 13 NDR-Rundfunkstaatsvertrag:
Das Tagesprogramm von NDR Kultur soll das Zuhören fördern
Die Programmempfehlung der Eingabe

Wir legen dem Rundfunkrat im Einklang mit der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ folgenden Vorschlag für eine Programmänderung nahe:

In der Hauptsendezeit, d.h. vor- und nachmittags, richtet NDR Kultur in größerem Umfang gestaltete Wortsendungen (mit längeren Beiträgen zur Kultur) und Musiksendungen (mit zusammenhängenden musikalischen Werken) ein.

Lesen Sie: Die Entstehungsgeschichte der Eingabe, unsere stille Arbeit - Die Eingabe wurde am 20. März 2008 eingereicht - Zur Zeit „ruht“ sie - Gespräche mit dem NDR auf der Ebene der Intendanz
Originaltexte: Grundsatz-Dokumentation (24. Februar 2008), Eingabe (20. März 2008)

Das GANZE Werk (Nord), 11. Februar 2008

Das DGW-Paket „Der Kulturauftrag im Hörfunk“ ist fertig geschnürt
A. Das Zuhören fördern
B. Staatliche Festlegungen zum Kulturauftrag: Staatsverträge, Bundesverfassungsgericht
C. Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ - Schlussbericht - Zitate
D. Kultursender und -sendungen für „Einschalthörer“
E. Neue Erkenntnisse der ARD-Medienforschung zu Kulturinteressierten
F. Die bisherige Programmstrategie für NDR Kultur

G. Programmvorschläge der Initiative Das GANZE Werk (Nord), 9. April 2006
H. Kulturwellenvergleich Nr. 1, Dienstag, 8. August 2006, 15 bis 17 Uhr
I. Kulturwellenvergleich Nr. 2, Montag, 18. Juni 2007, 7 bis 8 Uhr
J. Thematischer Kulturwellenvergleich „Chormusik und Lied“, 7. bis 12. Januar 2008

Das GANZE Werk (Nord), 8. Februar 2008

Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Aufruf
Das Zuhören fördern
Stiftung Zuhören: „Wer zuhört, erweitert seinen Horizont“ - Das GANZE Werk: „Wir legen dem NDR eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Zuhören nahe.“

Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“, 11. Dezember 2007, Das GANZE Werk, 8. Februar 2008

Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Eine Empfehlung lautet: Mehr zusammenhängende musikalische Werke in der Hauptsendezeit
Ein Meilenstein zu mehr Qualität im Rundfunk
Leitartikel (Bericht, Dokumentation und Einschätzung) von Theodor Clostermann
Übersichtsseite: Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“

Das GANZE Werk (Nord), 8. Oktober 2007

Mitteilung zum Kulturwellenvergleich Nr. 2 (Pdf):
Das Tal der niederen Radiokultur in den nord- und mitteldeutschen Sendegebieten
„Unter dem Strich bleiben die Fragen: Warum kann die Gruppe der Kultur- und Musikliebhaber in den nord- und mitteldeutschen Sendegebieten tagsüber nicht solche Sender wie in den anderen Gebieten Deutschlands hören? Warum gibt es in der Radiokultur so unterschiedliche Lebensverhältnisse?“
Hier: Pdf-Version

Drei Jahre Das GANZE Werk (Nord), Ein Jahr Das GAMZE Werk BB

Ein lästiges Intermezzo hier, Glückwünsche dort
Von Carola Meffert, 12. Juni 2007
Viereinhalb Jahre NDR Kultur, viereinhalb Jahre Heimweh nach Radio 3, viereinhalb Jahre Protest...
Gelassene Gemüter verweisen darauf, dass sich Qualität noch immer durchgesetzt habe. Dass damit hohe Qualität gemeint ist, versteht sich von selbst. Diese Erkenntnis erlaubt, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Eine mehrjährige Überflutung durch Kulturwellen in Mainstream-Qualität ist so betrachtet nur ein lästiges Intermezzo. Eines, das zwangsläufig einem höheren Anspruchsniveau weichen wird.
Was allerdings tatenloses Harren auf Wiederkehr von Kulturbewusstsein und Qualität nicht rechtfertigt. Es gibt viel zu tun, machen wir weiter!
DGW Nord zum dritten und DGW BB zum ersten Geburtstag herzliche Glückwünsche!

Das GANZE Werk (Nord), 30. Oktober 2006, zu: 5 Kultursendern am 8. August 2006, 15 bis 17 Uhr

Kollektive Höraktion von Mitgliedern der Initiative Das GANZE Werk (Nord)
Aufnahme und Analyse der Kultursender Bayern 4 Klassik, hr2, NDR Kultur, SWR2 und WDR3
Zur Diskussion gestellt:
Radiokultur in Deutschland zweigeteilt?
Kulturwellen im Nord-Süd-Profil

Ausschnitt aus der Kurzfassung: „Ziel war es, aus dem Nord-Süd-Profil der ARD-Kulturwellen zu erfahren, inwiefern der den ARD-Anstalten obliegende Kultur- und Bildungsauftrag erfüllt werde.
Es erwies sich, dass alle Programme außer NDR Kultur den Nachmittag als Schwerpunktzeit verstehen und diesen Zeitraum für größere Zusammenhänge reservieren. Sie erkunden mit einfühlsam gestalteten Sendungen ein weites kulturelles Feld, verwechseln nicht die unterhaltsame Präsentation mit populistischen Manövern und garantieren so, dass unabhängig von der Alterszugehörigkeit sowohl kulturell einschlägig vorgebildete als auch neugierige Hörerschichten angesprochen werden.“

Gehen Sie hier direkt zur Broschüre, 16 Seiten (Langfassung mit 15 Moderationsbeispielen, Fazit und 5 Dokumentationen).

Das GANZE Werk, 15. Juni 2006, Erklärung in eigener Sache

Das GANZE Werk feiert zweiten Geburtstag
11. MainzerMedienDisput im November
Das GANZE Werk bei der Diskussionsrunde „Wellenbrecher
und Querfunker: Gebührenzahler gegen den Mainstream“

Der Sprecher der Initiative wurde von den Veranstaltern als Podiumsteilnehmer eingeladen. Das ist eine besondere deutschlandweite Anerkennung für das bisherige Wirken und das Konzept des GANZEN Werks
Nachbetrachtung zur Podiumsdiskussion am 8. Juni 2006 in Hamburg
„Wie die Chefs von NDR Kultur einen anregenden Abend verpassten“
Der NDR in Bedrängnis: Anfragen eines Bürgerschaftsabgeordneten an Herrn Plöger „sind abgewiegelt worden“ - Proteste gegen Absage

Das GANZE Werk, Erweiterte Pressemitteilung, 11. Juni 2006

Absage des NDR zur Podiumsdiskussion in Hamburg
2. Mai 2006: Eindeutige NDR-Zusage
30. Mai 2006, Programmausschuss des NDR:
„Diskussion über die Reform von NDR Kultur endgültig abgeschlossen.
31. Mai 2006, Michael Plöger:
„Für eine Diskussion Ihrer ‚Programmvorschläge' stehen weder Frau Mirow noch ich zur Verfügung.“

Nachdem der NDR einen juristischen Einspruch erhoben hatte, stellt der Text in seinem zweiten Teil konkret dar, wie nach unseren Erfahrungen und nach unserem Verständnis der Rückzug des NDR von der Podiumsdiskussion verlaufen ist.

Das GANZE Werk, 8. Juni 2006

Pressemitteilung, 8. Juni 2006, 18 Uhr
Absage des NDR zur Podiumsdiskussion in Hamburg 
Lesen Sie dazu auch die Dokumentation der vollständigen Korrespondenz

Das GANZE Werk, 8. Juni 2006

Eine Veranstaltung der Initiative das GANZE Werk in Norddeutschland
NDR Kultur - Wird der Kulturauftrag noch erfüllt? - Ein Streitgespräch Podiumsdiskussion mit
Gerhart R. Baum, Rechtsanwalt, Bundesminister a.D.
Theo Geißler, Herausgeber der „neuen musikzeitung“
Jürgen Kesting, Freier Autor „FAZ“, „Stern“, „Die Woche“, ARD
Juliane Klein, Komponistin, Förderungspreisträgerin des „Kunstpreises Berlin 2006“
Barbara Mirow, Programmbereichsleiterin NDR Kultur
Michael Plöger, Leiter des Bereichs Zentrale Programmaufgaben der Programmdirektion Hörfunk des NDR und
Theodor Clostermann, Sprecher der Initiative Das GANZE Werk,
Moderation: Farid Müller, Medien- und Verfassungsexperte der GAL.
Donnerstag, 8. Juni 2006, um 19.30 Uhr in der Freien Akademie der Künste Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg, Eintritt: € 4,00
Diskussionsgrundlage: Programmvorschläge - Sendeplan von 9 bis 18 Uhr mit den Erläuterungen: „Ideensammlung für ein NDR-Kulturprogramm“

Initiative „Qualität statt Quote“, 6. Januar 2006

Aufruf zu einer Lesung mit Jürgen Bertram
am 19. Januar 2006 in Hamburg:
„Mattscheibe - Das Ende der Fernsehkultur“

in der Freien Akademie der Künste, Klosterwall 23, 20095 Hamburg
Einladung der Initiative „Qualität statt Quote“
Moderation: Thomas Frickel, AG Dokumentarfilm
Mitveranstalter: AG DOK, Bundesverband Regie (BVR),
die Betriebsgruppe Verdi im NDR, Das GANZE Werk
Große Wut eines Heimkehrers: Korrespondent rügt ARD und ZDF
Darmstädter Echo, 7. Januar 2006
Innenansichten eines Journalisten
Lesung von Jürgen Bertram in Hamburg

Hamburger Abendblatt, 6. Januar 2006
Ein Mann sieht bunt
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Dezember 2005

Das GANZE Werk - in eigener Sache, 4. Dezember 2005: Flyer

Flyer speichern/drucken (Pdf)

Gehen Sie gern in ein Museum, wenn es Ihnen unvergängliche Kunstwerke der großen Meister nur noch als Stückwerk präsentiert?
Sicherlich nicht... (Zum ganzen Haupttext des Flyers)
So sieht tagsüber das Musikprogramm von NDR Kultur aus.
Der Sprecherrat der Initiative stellt einen Flyer mit dem Bild eines zerstückelten Kunstwerkes vor, das Kunstfreunde in einem Museum auch nicht sehen wollen. Das Hauptmotiv symbolisiert, wie oft NDR Kultur z.B. die Sätze von Beethovens Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67, in der Zeit von November 2004 bis Oktober 2005 tagsüber gesendet hat. Um eine schlichte Stunde darzustellen, hätten wir mehrere Kunstwerke völlig zerrupfen müssen.

Das GANZE Werk, 23. Oktober 2005: Antwort an den Justitiar des NDR

Urheberrecht und Zitatfreiheit
Antwort des Sprecherrates auf den Brief von NDR-Justitiar Dr. Werner Hahn
1. Wir werden am Montag, den 24. Oktober 2005, alle Video- und Audiodateien von der Homepage www.dasganzewerk.de entfernen, die über die Seite „NDR Kultur: Audio- und Videodokumente“ bisher verbreitet wurden. (...)
4. Die Initiative Das GANZE Werk stellt den Antrag, dass sie vom NDR Berechtigungen erhält für das Zitieren von Standardsituationen auf oder zu NDR Kultur: von Trailern - wie es heißt - mit Programm-, Veranstaltungs-, Prominententipps und Vergleichbarem und von Varianten des Jingle. (...)

14. und 18. Oktober 2005, NDR-Justitiar: Brief - Das GANZE Werk: Presseerklärung

Erklärung der Initiative Das GANZE Werk zu einem Brief des Justitiars des NDR
Hörerzahlen von NDR Kultur fallen - Proteste gehen weiter
Der NDR verbietet der Initiative Das GANZE Werk,
auf ihrer Homepage Originalausschnitte zu NDR Kultur zu verbreiten

Der NDR will der Initiative eine Knebelverpflichtung aufzwingen und die Zitatfreiheit bei Sendungen des NDR abschaffen
Justitiar Dr. Werner Hahn schreibt in einem Brief vom 14. Oktober 2005
an die Initiative Das GANZE Werk:
... wir haben festgestellt, dass die Initiative Das GANZE Werk in ihrem Online-Angebot unter http://www.dasganzewerk.de Beiträge des NDR eingestellt hat. Zu derartigen Übernahmen ist Das GANZE Werk nicht berechtigt, da keine entsprechenden urheberrechtlichen Nutzungsrechte bestehen. Wir müssen Sie daher auffordern, (...) die beigefügte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben. Ihrer Mitteilung, dass Sie unserer Aufforderung Folge leisten, sehen wir bis zum Montag, den 24. Oktober 2005 - hier eingehend - entgegen.
Die Initiative soll in einem vom NDR vorbereiteten Text vor allem erklären:
zu unterlassen, im Online-Angebot der Initiative Das GANZE Werk unter http://dasganzewerk.de Hörfunk- und Fernseh-Beiträge des NDR ganz oder in Ausschnitten ohne entsprechende urheberrechtliche Nutzungsrechte zu übernehmen und zu verbreiten.

Das GANZE Werk - 1. Geburtstag - Presseerklärung, 15. Juni 2005

Seit einem Jahr besteht die Initiative Das GANZE Werk - eine Bilanz
Am 15. Juni 2004 wurde die Initiative Das GANZE Werk auf einer Veranstaltung in der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg gegründet, DIE WELT berichtete ausführlich darüber. Die Initiative macht unverändert den Kompromissvorschlag, dass NDR Kultur in der Zeit zwischen 6.00 und 19.00 Uhr täglich vier Stunden Musiksendungen mit ganzen Werken bringt, ohne Jingle und ohne sachfremde Wortbeiträge wie NDR-Eigenwerbung. Diesen Vorschlag haben bisher über 4.000 Musikfreunde unterschrieben. Die Initiative hat heute über 1.800 Mitglieder...
In diesem Jahr haben wir leider erfahren müssen...
• dass die Verantwortlichen des NDR stur bei dem Prinzip des musikalischen Einzelsatzes und des Jingle bleiben...
In diesen zwölf Monaten haben wir erleben dürfen...
• dass die neue musikzeitung des ConBrio-Verlages der Initiative Ende Juli 2004 die Homepage www.dasganzewerk.de spendierte...
In diesen 365 Tagen haben wir wirkungsvoll gezeigt...
• dass die Gruppe der Musikliebhaber eine bedeutsame Hörergruppe von NDR Kultur ist, die zu Recht darauf besteht, dass NDR Kultur für die Gebühren der Hörer den Kultur- und Bildungsauftrag nach § 5 des Rundfunkstaatsvertrages erfüllt und dass der NDR-Rundfunkrat wirklich "die Vielfalt der Meinungen der Bürger und Bürgerinnen" nach § 18 des NDR-Staatsvertrages "berücksichtigt"...

In eigener Sache (Initiative Das GANZE Werk), 27. Mai 2005

4.037 Unterstützer, davon 1.828 Mitglieder
Nach Abschluss der Postkarten-, dann Abstimmungsaktion in der letzten Woche veröffentlichen wir ab sofort die Gesamtzahl der Unterstützer einschließlich dieser Aktion.
Mit Karten und Briefen an die Initiative haben in dieser Aktion insgesamt 1.877 Hörer für das Konzept der Initiative gestimmt (für das jetzige Konzept von NDR Kultur: 11, Enthaltungen: 8). Um Doppelzählungen wegen Mitgliedschaft in der Initiative zu vermeiden, wird die Gesamtzahl großzügig um 600 verringert. Damit haben mindestens weitere 1.277 Personen für das Konzept der Initiative Das GANZE Werk gestimmt.
Hinzu kommen - ohne sie in der Gesamtzahl zu berücksichtigen - die vielen Hörer, die nur eine Postparte für das Konzept der Initiative an den NDR und die zweite Postkarte nicht an Das GANZE Werk geschickt haben.

In eigener Sache (Initiative Das GANZE Werk), 21. Mai 2005

Unterschriftensammlung
Aus Postkarten- und Abstimmungsaktion zu: "NDR Kultur jetzt oder Das GANZE Werk" ist eine allgemeine Unterschriftensammlung für die Forderung geworden aus unserer Resolution: NDR Kultur soll von 6 bis 19 Uhr mindestens vier Stunden lang GANZE Werke senden.
Bei den Aktionen davor hatten nur 11 Hörer für die Praxis von NDR Kultur gestimmt, für Das GANZE Werk über 1.850 (soweit wir die Karten erhalten haben).
 
 

In eigener Sache (Initiative Das GANZE Werk und Homepage), 8. März 2005

Die Initiative Das GANZE Werk arbeitet jetzt eigenständig.
Auf der Veranstaltung "Kritik an NDR Kultur" am 15. Juni 2004 wurde der Initiativkreis Das GANZE Werk als Arbeitskreis der Hamburger Telemann-Gesellschaft e.V. gegründet.
Nach der Entscheidung des NDR-Programmausschusses für die "vorgenommenen Programmreformen bei NDR Kultur" beschloss der Sprecherrat der Initiative am 6. Februar 2005: "Die Initiative setzt ihre Arbeit fort." (siehe Meldung weiter unten: In eigener Sache, 7. Februar 2005)
Der Sprecherrat beschloss am 6. Februar 2005 außerdem: "Die Initiative erklärt sich ab sofort unabhängig von der Hamburger Telemann-Gesellschaft." Damit erklärte sich die Hamburger Telemann-Gesellschaft heute, am 8. Marz 2005, einverstanden. Ihr Vorstand löste den Arbeitskreis auf, "da die Initiative selbstständig arbeiten will und wird". Gleichzeitig übergab der Vorstand der Initiative diese Homepage www.dasganzewerk.de (siehe Impressum).

Vier Rundfunk- und TV-Initiativen in Deutschland, 5. März 2005

Erste gemeinsame Erklärung von vier Rundfunk- und TV-Initiativen in Deutschland:
Schützt den Kultur- und Bildungsauftrag!
Die Öffentlich-Rechtlichen sind auf dem Weg, sich selbst überflüssig zu machen

In eigener Sache (Initiative Das GANZE Werk und Homepage), 1. März 2005

Am 8. Februar 2005 hat der Sprecherrat einen Brief an die Mitglieder der Initiative Das GANZE Werk geschrieben und über folgendes informiert:
a. den Beschluss des NDR-Programmausschusses vom 7. Dezember 2004,
b. den Brief der Vorsitzenden des NDR-Rundfunkrates und
c. den Beschluss des Sprecherrates vom 6. Februar 2005, die Arbeit der Initiative fortzusetzen.
Den Mitgliedern wurde freigestellt, wegen des negativen Beschlusses des NDR-Programmausschusses ihre Mitgliedschaft zu beenden. Das haben 6 Personen gemacht, deutlich weniger als vorher von einigen prognostiziert.
Seit dem Rundbrief steigt gleichzeitig die Zahl der Mitglieder wieder, Ende Februar über die Marke von 1.700. Viele neue Mitglieder "beglückwünschen" die Initiative ausdrücklich zu ihrer Existenz.

26. Februar 2005: In eigener Sache (Homepage)

Im Sinne der Beschlüsse des Sprecherrates vom 6. Februar 2005 geht die Mitgliederwerbung unverändert weiter. Die Postkartenaktion wird als allgemeine, zeitlich nicht gebundene Abstimmungsaktion Das GANZE Werk : NDR Kultur jetzt fortgesetzt.

In eigener Sache, 7. Februar 2005

Der Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk hat am 6. Februar 2005 in Hamburg getagt und über die Perspektiven nach dem Beschluss des NDR-Programmausschusses beraten.
Das Signal: Das GANZE Werk macht weiter!

Korrespondenz Sprecherrat Das GANZE Werk - NDR-Rundfunkrat, 31. Januar 2005

Programmausschuss und Gräfin Kerssenbrock liegen kompromisslos auf der Linie von Plog, Romann und Mirow
Repräsentieren der Rundfunkrat und sein Programmausschuss die Interessen der gesellschaftlichen Gruppen gegenüber dem Sender?
Welches demokratische Verständnis wird hier praktiziert?
Der NDR-Rundfunkrat teilt den Beschluss des Programmausschusses mit
Brief von Gräfin Kerssenbrock (24. Januar 2005)
Die vorgenommenen Veränderungen bei NDR Kultur sind richtig
Der Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk schreibt an den NDR-Rundfunkrat
Antwort an Gräfin Kerssenbrock (31. Januar 2005)
Mit aufrichtigem Bedauern nehmen wir den Beschluss des Programmausschusses des Rundfunkrates zur Kenntnis
Kritik an Satire sollte kein Grund dafür sein, ein Gespräch zu verweigern, in dem es um Vorschläge und berechtigte Ansprüche engagierter und besorgter Hörer geht

Das GANZE Werk, 24. und 28. Januar 2005

Das große Schweigen beim NDR
Hat der Rundfunkrat des NDR etwas zum Programm von NDR Kultur beschlossen? Wir wissen es noch nicht.
Fest steht, dass der Rundfunkrat am 21. Januar getagt hat und dass Dagmar Gräfin Kerssenbrock als Vorsitzende eine Presseerklärung zum Thema NDR-Staatsvertrag hat veröffentlichen lassen.
Und das Thema NDR Kultur? Entgegen einer öffentlichen Ankündigung hatte der Programmausschuss nicht im Januar 2005, sondern schon in seiner Sitzung am 7. Dezember das Thema NDR Kultur beraten und seine Stellungnahme beschlossen - vorzeitig als Geheimniskrämerei und Überraschungscoup. Wegen eingegangener Briefe gab es am 11. Januar eine weitere Diskussion und Beschlussfassung.
Allerdings: Im Staatsvertrag heißt es zum Verhältnis von Rundfunkrat und Programmausschuss: "Der Programmausschuss bereitet die Beschlüsse des Rundfunkrats in Programmangelegenheiten vor." Das Thema NDR Kultur stand nicht auf der Tagesordnung der Sitzung des Rundfunkrates am 21. Januar 2005, er hat - so scheint es - das Thema nicht mehr angefasst.
In einem Telefonat am 15. November 2004 nachmittags hatte Dagmar Gräfin Kerssenbrock dem Sprecher der Inititative Das GANZE Werk zugesagt, dass nach einem Beschluss über NDR Kultur eine "öffentliche Erklärung" gegeben werde, damit "Klarheit" herrsche. Bisher hat die Öffentlichkeit noch keine Erklärung des Rundfunkrates zu NDR Kultur lesen können.

Das GANZE Werk, Presseerklärung vom 20. Januar 2005

Vor der Sitzung des Rundfunkrates:
Gegen Häppchen-Kultur und Kuschel-Klassik
Die Initiative Das GANZE Werk erwartet, dass der Rundfunkrat des NDR am 21. Januar 2005 die Stellungnahme des Programmausschusses zum Programm von NDR Kultur behandelt.

Diese Stellungnahme hat der Programmausschuss nach einer ausführlichen Diskussion schon am 7. Dezember 2004 - einen Monat früher als vorher öffentlich angekündigt - beschlossen. Der Programmausschuss ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Reform dieses Programms begrüßt wird.
In einem Schreiben an die Vorsitzende des Rundfunkrats zieht der Sprecher der Initiative allgemein Bilanz. ...im Detail

Initiative Das GANZE Werk, 14. Januar

In eigener Sache
von den Seiten dieser Homepage, die der CD-Produktion "Neues von der Norddeutschen Tiefstebene" zur Verfügung gestellt worden sind, ist die Seite Nummer 5 gelöscht worden, weil sich Menschen dadurch verletzt fühlten.
Es war nicht unsere Absicht, mit der Veröffentlichung dieser Seite Menschen zu verletzen. Wir bitten ausdrücklich um Entschuldigung.
Die Seiten der CD-Produktion dokumentieren einen Teil der Bewegung, die sich für ein besseres Musikprogramm einsetzt und in der Initiative Das GANZE Werk organisiert ist. Die Breite der Initiative wie auch die Breite der Diskussion um NDR Kultur sollen angemessen auf der Homepage vertreten sein.
Es ist nicht gerechtfertigt, diesen Fall als Grund dafür zu nehmen, keine sachliche Diskussion zum Musikprogramm von NDR Kultur zu führen. Die Wortwahl "Kultur-Ayatollahs" oder "grobe Klötze" durch Hörfunkdirektor Romann ist ja auch kein Argument für die Gestaltung des Musikprogramms in dieser oder jener Form.

Initiative Das GANZE Werk, 10. Januar 2005

BESCHWERDE GEGEN DAS MUSIKPROGRAMM VON NDR KULTUR
Beschwerdebrief des Sprechers der Initiative Das GANZE Werk, Theodor Clostermann
Sehr geehrte Frau Gräfin Kerssenbrock,
hiermit reiche ich beim Programmausschuss des NDR eine förmliche Beschwerde der Initiative Das GANZE Werk gegen das Musikprogramm von NDR Kultur in der Zeit von 6 bis 19 Uhr ein...

Inhalt:
1. Musikauswahl und Präsentation
2. Es gibt mindestens zwei wichtige Hörergruppen
3. Verletzung des Kulturauftrags
4. Fazit    ...mehr
Anmerkung: Wegen der umfangreichen Thematik und der grundlegenden Bedeutung ist der Brief umfangreicher.

Initiative Das GANZE Werk, 9. Januar 2005: 7 Fragen an den NDR

Wissenswertes zur Umstellung von Radio 3 auf NDR Kultur
Im Zusammenhang mit der Beschwerde gegen das Musikprogramm von NDR Kultur hat die Initiative Das GANZE Werk folgende Fragen aufgestellt:
1. Wie viele Einzelstücke umfasst der aktuelle Musikpool von NDR Kultur?
2. Wie viele Briefe, E-Mails und Telefonanrufe zu dem Programm hat der NDR von Kritikern des Programms seit Beginn der Umstrukturierung von Radio 3/NDR Kultur Anfang 2003 erhalten?
3. Wie viele dieser E-Mails und Briefe hat der NDR seitdem beantwortet?

...mehr

Das GANZE Werk, Pressemitteilung vom 15. Dezember 2004

Ein NDR-Interview von 2002 belegt: Fehleinschätzung Romanns zu NDR Kultur
NDR Kultur: Die bisherigen Stammhörer und die Musikliebhaber wollen sich nicht mit der Häppchen-Kultur in einem gebührenfinanzierten Sender anfreunden, der den Bildungs- und Kulturauftrag nicht ernst nimmt -
Nach 6 Monaten hat die Initiative Das GANZE Werk 1.270 Mitglieder

Frankfurter Rundschau, 10. und 13. Dezember 2004

Kultur-Ayatollahs und Manipulateure
Zwischen Hörern und Machern von NDR Kultur ist ein Streit um die Programmreform ausgebrochen
Ein Artikel mit Varianten, Romann-bedingt
Mit einer anschließenden persönlichen Erklärung des in dem Artikel als "Kultur-Ayatollah" bezeichneten Sprechers der Initiative Das GANZE Werk, Theodor Clostermann
Frankfurter Rundschau, 10. Dezember 2004
Berichtigung zu dem Artikel vom 10. Dezember 2004:
In dem Text haben sich zwei missverständliche Formulierungen eingeschlichen. Zum einen wurde nahe gelegt, dass NDR-Hörfunkdirektor Gernot Romann vom prominentesten Kritiker des Programms NDR Kultur, Theodor Clostermann, "abends und nachts Drohanrufe bekomme". Romann hatte dagegen die Anrufe nicht Clostermann, sondern "anonymen Gegnern" der Programmreform zugeschrieben. Weiter hieß es, Romann halte es für gerechtfertigt, Clostermann als "Kultur-Ayatollah" zu bezeichnen. Romann hatte demgegenüber lediglich gesagt, es sei gerechtfertigt, "in diesem Zusammenhang von Kultur-Ayatollahs zu sprechen". Wir bitten um Entschuldigung. FR
Frankfurter Rundschau, 13. Dezember 2004

7. Dezember 2004: ZAHLEN

Zwei Monate nach Beginn der Postkartenaktion:
Die Zahl der Unterstützer hat heute die Marke 2.000 überschritten, 2.004 Menschen sind jetzt Mitglieder oder haben die Resolution bzw. ihre Kurzfassung unterschrieben (ohne Postkartenaktion).
Die Zahl der beim GANZEN Werk eingegangen Postkarten hat heute die Marke 1.000 überschritten, 1.009 Postkarten sind bisher eingegangen. Mit ihren Postkarten teilen dabei 996 Menschen die Erwartung des GANZEN Werks an den Sender NDR Kultur.

20. November 2004: Konzert bei Feldtmann kulturell

Die Mitgliederzahl erhöht sich von 992 auf 1062.
Ein Kammermusikabend im Fasskeller von Feldtmann kulturell. Das Duo Laura und Florian Wiek spielt Werke von Beethoven, Arnecke und Schostakowitsch, das Duo Clemens Trautmann und Cornelius Meister Werke von Schumann, Arnecke und Reger. Jörn Arnecke erklärt selbst seine Kompositionen. Der Saal ist bis auf dem letzten Platz besetzt. Stürmischer Applaus für die Künstler.
Ein Abend ohne mediale Rücksichtnahme auf NDR Kultur. Keine Diskussion: Es gehört sich, die Resolution der Initiative zu unterschreiben. „Ich hab noch nicht, ich hab noch nicht...“ sagen etliche und eilen zum Informationstisch. 65 Konzertbesucher werden Mitglieder der Initiative Das GANZE Werk. Davor waren schon 82 eingeladene Konzertgäste oder deren Freunde Mitglieder geworden.

25. Oktober 2004: Das Ganze Werk hat 750 Mitglieder

Durch die Postkartenaktion ist die Zahl der Mitglieder wieder stark gestiegen: in der Post liegt heute die 750. Beitrittserklärung.
Einige Zahlen:
Die Nachfrage nach den Postkarten übertrifft alle Erwartungen. Allein durch den kurzen, aber präzisen Artikel im „Hamburger Abendblatt“ vom 7. Oktober gab es ca. 250 Nachfragen (mit neuen Kontakten), durch den Artikel in den „Lübecker Nachrichten“ vom 15. Oktober über 40. Bisher sind über 7.400 Postkarten ausgegeben, verschickt oder bestellt worden.
Nur der Eingang der Postkarten ist noch zögerlich: 252 Postkarten sind angekommen. Die Forderung der Initiative ist 249 x angekreuzt, es gibt 1 Stimme für NDR Kultur (Programm wie jetzt, allerdings mit Kritik) und 2 Enthaltungen.

Das GANZE Werk, 9. Oktober 2004: Postkartenaktion und keine Berichterstattung des NDR

• Die Postkartenaktion findet große Zustimmung und Anerkennung.
Die Meldung von der Postkartenaktion erreicht weitere Hörerkreise. Erstaunlich ist, dass es sehr viele Hörer gibt, die von dem aktuellen Programm von NDR Kultur enttäuscht sind und die von den bisherigen Presseberichten über Das GANZE Werk noch nichts gewusst haben.
Wann berichtet NDR Kultur objektiv über...
- die Programmdiskussion,
- die Initiative Das GANZE Werk und
- die Postkartenaktion?
Nach dem Rundfunkstaatsvertrag ist er - auch in eigener Sache - zu einer Berichterstattung über das „regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen“ in einer objektiven und unparteilichen Form verpflichtet.

Presseerklärung der Hamburger Telemann-Gesellschaft, 7. Oktober 2004

Wir fragen den NDR: Wann gibt es denn die Diskussionsrunde bei NDR Kultur?

Das GANZE Werk, Presseerklärung vom 29. September 2004

4. Arbeitssitzung der Initiative Das GANZE Werk
Postkartenaktion einstimmig beschlossen
Um dem NDR-Rundfunkrat und seinem Programmausschuss wirkungsvoll zu dokumentieren, dass die Musikliebhaber im norddeutschen Raum eine große Hörergruppe sind, verteilt die Initiative Das GANZE Werk vom 6. Oktober 2004 an auch in großer Zahl Doppelkarten für eine Abstimmung zum Musikprogramm von NDR Kultur zwischen 6 und 19 Uhr.
mehr...

8. September 2004

Am 8. September 2004 findet um 19.30 Uhr im Leibnizsaal der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover, Rote Reihe 8 eine Veranstaltung zum Thema „Kritik an NDR Kultur“ statt.
Der Autor Eike Christian Hirsch und die Sprecherin der Interessengemeinschaft für Bremer Radiokultur HÖRSTURZ, Frau Regina Dietzold, haben ihr Kommen zugesagt.

Das GANZE Werk, Presseerklärung vom 25. August 2004

Positive Zwischenbilanz des Initiativkreises Das GANZE Werk
Vier Monate nach dem Resolutionsbeschluss der Hamburger Telemann-Gesellschaft, knapp zweieinhalb Monate nach der Gründung des Initiativkreises Das GANZE Werk und einen Monat nach der grundsätzlichen Pressererklärung zu Romanns „Geschmackspolizei“ findet die 3. Arbeitssitzung des Initiativkreises statt.
Es wird eine durchgehend positive Zwischenbilanz gezogen:
• die Zahl der Mitglieder ist auf über 340 und
• die Zahl der unterstützenden Personen auf über 900 gestiegen.
mehr...

Das GANZE Werk, Presseerklärung vom 26. Juli 2004

2. Arbeitssitzung des Initiativkreises Das GANZE Werk
Gibt es eine „Geschmackspolizei“ im Norden Deutschlands?
.NDR Kultur von 6 bis 19 Uhr: Beliebiger Dauermix statt freier Auswahl · Initiativkreis Das GANZE Werk gegründet

Initiativkreis Das GANZE Werk, 15. und 30. Juni 2004

Resolution des Initiativkreises
Beschluss der Gründungsversammlung am 15. Juni 2004,
überarbeitet auf der konstituierenden Sitzung am 30. Juni 2004