Übersicht Nord (NDR Kultur - DGW Nord)

Hinweis: Auf dieser Seite erscheinen
• alle aktuellen Nord-Meldungen sowie
• die wichtigen Nord-Meldungen, die in der Zeit davor vom GANZEN Werk veröffentlicht wurden.
Es handelt sich hier also um die auf den Norden begrenzte Seite der Meldungen.

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In Absprache mit der Leitung der neuen musikzeitung soll diese Homepage
- als Mahnmal für die Unwilligkeit des NDR zum konstruktiven Dialog und
- als Denkmal für das Engagement aufgeschlossener und kulturinteressierter Radiohörer im Norden Deutschlands, bezogen auf die Zeit von Anfang 2004 bis Ende 2009, bestehen bleiben.

neue musikzeitung | März 2010 - nmz 3/10 - Glossen & Kommentare

Teilweise verstorben
„Wir bedauern dieses schleichende Ende des Kulturfunks dort oben. Ruhe in Frieden, NDR Kultur.“

Das GANZE Werk (Nord), Mitglied C.W. aus Niedersachsen, 15. Februar 2010

Dankschreiben eines Mitglieds der Bürgerinitiative, stellvertretend für viele Mitglieder, an den Sprecherrat
vorläufiges Ende...
„Das Verhalten und die Argumentation des Rundfunkrates haben mit Kultur, mit Überblick und Souveränität nichts zu tun, im Gegenteil, das zeugt schlicht von Unfähigkeit und wohl auch von großer Ängstlichkeit.“

Das GANZE Werk (Nord), 27. Januar 2010, Sprecherrat (Nord), Mitgliederpost

Information an die Mitglieder und die Unterstützer
Der NDR-Rundfunkrat lehnt unsere Vorschläge als „unbegründet“ ab, die Bürgerinitiative Das GANZE Werk lässt nach Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten die Arbeit ruhen

15. Dezember 2009, Der DGW-Sprecherrat (Nord) zur Antwort des NDR-Rundfunkrates

Stellungnahme
Der NDR verweigert jeden kritischen Dialog:
Trotz lebhafter Proteste ist keine qualitative Änderung im Tagesprogramm von NDR Kultur in Sicht

Übersicht:
• Unser Versuch, durch eine große gemeinsame Protestaktion gegen die zum 1. Januar 2004 eingeführte „Reform von NDR Kultur“ eine Korrektur zu bewirken, ist gescheitert.
• Was bleibt den Radioliebhabern in Norddeutschland zu tun?
• Was bleibt der Bürgerinitiative „Das Ganze Werk“ zu tun?
• Die Bürgerinitiative lässt ihre Arbeit bis auf Weiteres ruhen.
Einstimmiger Beschluss des Sprecherrates am 15. Dezember 2009 in Seevetal

DGW (Nord), 14. November 2009, Veröffentlichung des Briefes des NDR-Rundfunkratsvorsitzenden

Antwortbrief des NDR-Rundfunkrates auf die Eingabe und die Unterschriftenaktion von 2.445 Unterzeichnern zu NDR Kultur:
„Im Ergebnis weist der NDR Rundfunkrat die Eingaben vom 20. März 2008, vom 2. Februar 2009 und vom 23. März 2009 als unbegründet zurück.“
„(Er) stellt eine zunehmende Akzeptanz mit steigender Hörerzahl und eine weitere qualitative Steigerung von NDR Kultur fest.“

NDR Kultur, 18. Oktober 2009, Sonntagskonzert, 11.54 - 12.37 Uhr

Musikalische Bildung auf NDR Kultur
„Beethovens 7. Sinfonie, eine Sinfonie, die er ja geschrieben hatte eine ganze Weile, nachdem er zunächst mit anderen Gattungen auch beschäftigt war.“
Teil 1: Leserzuschrift an Das GANZE Werk („NDR Kultur erweist sich in meinen Augen als immer inkompetenter“, die „Sprüche“ der Moderatoren, die Absage „...7. Sinfonie von Ludwig Beethoven“)
Teil 2: Dokumentation (Schleswig-Holstein Musik Festival über alles, NDR Kultur im Promi-Rausch - das Ganze ohne musikalische Bildung)

Das GANZE Werk (Nord): Kulturradios in Deutschland und Ungarn, 25. September 2009

Blamabel2 für NDR Kultur
„Chor der Woche“ bei Deutschlandradio Kultur: Der Gemischte Chor Bröckel
Norddeutsche Chormusik bei Deutschlandradio Kultur und bei ungarischen Sendern
„Breites Repertoire, neben Musicals wird auch plattdeutsches Liedgut dargebracht“ - „Umweg über Budapest, um über die Musikkultur in Norddeutschland informiert zu werden“
Eine Meldung, ein Radiobericht und ein Brief zu dem gleichen Thema

Bürgerinitiative Das GANZE Werk (Nord) - 18. September 2009 - Abschluss der Unterschriftenaktion


2.445 Unterschriften = 2.445 Mitunterzeichner der Eingabe zu NDR Kultur

Weitere 814 Unterschriften dem NDR in Hamburg-Lokstedt (Standort für das Fernsehen) übergeben

Ausschnitt aus dem Begleitschreiben der Bürgerinitiative:

Ärgerlich ist, dass NDR Kultur gerade an dem heutigen Tag trotz unserer Beschwerde über die Werbung auf NDR Kultur wieder einen „Thementag CD-Neuheiten XXL“ veranstaltet, „anlässlich vieler Neuerscheinungen der Major Labels“ und des von ihnen bestimmten „Echo-Klassik-Preises“ (NDR Kultur, 6.45 Uhr). Eine Kaufaufforderung gibt es auch schon seit gestern im Netz (...).

Das GANZE Werk (Nord), 13. September 2009 - Leitartikel: „Infomercial“ auf NDR Kultur

Nicht nur Machenschaften im NDR-Fall Heinze, auch bei NDR Kultur:
Ein Brief der NDR-Kultur-Leitung offenbart, dass das Tagesprogramm
fremdbestimmt ist

Nach unseren Beobachtungen kann es nur die NDR Media GmbH sein, die diesen entscheidenden Einfluss trotz des Werbeverbots auf NDR Kultur hat

Musikchef Schreiber im Auftrag der Sendeleitung zum Vorschlag, eine gute Haydn-Abendsendung im Tagesprogramm für das große Publikum zu wiederholen:
Aufgrund unserer abgestimmten und sehr häufig auf aktuelle Ereignisse Bezug nehmenden Planung ist eine Wiederholung“ [im Tagesprogramm] „leider nicht möglich. Im Übrigen halte ich unsere Programmvorhaben der nächsten Wochen“ [im Abendprogramm, das war nicht der Vorschlag] „für so attraktiv, dass es schade wäre, wenn eines dieser Angebote einer Wiederholung zum Opfer fallen müsste.“

Unterschriftenaktion zur Unterstützung der Eingabe zu NDR Kultur beim NDR-Rundfunkrat, 3. 9. 2009

Plausible Aktion: Nicht zu glauben, warum der Norden so hinterherhinkt
Ein Hörer aus Hamburg hatte der Bürgerinitiative für mehr Radiokultur Das GANZE Werk (Nord) empfohlen, die Aktionsunterlagen an einen bestimmten Freundeskreis für Kirchenmusik in Hamburg zu schicken.
Mit Erfolg. Es trafen bei der Initiative vier Listen mit 40 Unterschriften ein und dem folgenden - nicht direkt an den Rundfunkrat gerichteten - Kommentar des Verantwortlichen:
„Ich wünsche Ihnen mit dieser Aktion endlich einen durchschlagenden Erfolg. Es ist einfach nicht zu glauben, warum der Norden so hinterherhinkt, wenn es um diese doch so plausible Aktion geht.“ - Lesen Sie auch: Die Kommentare an den Rundfunkrat

NDR Kultur, 30. August 2009, 11 - 13 und 14 -18 Uhr

Sonntagskonzert und Klassikboulevard:
Zwei Kulturwelten im Tagesprogramm von NDR Kultur
Einerseits eine große Überraschung: Beethovens Eroica in einer Fassung für Klavierquartett
Andererseits: 80 Sekunden aus einem Concerto grosso sollen „ein Original-Händel“ gewesen sein

NDR Kultur, 10. August 2009, 18.30 Uhr, Moderation

Für welches Publikum stilgerecht?
„Zwischen acht und zehn da braucht niemand versuchen...“
Der Moderator von NDR Kultur in seiner Einführung zu einem 3-Minuten-Bericht:

Sonntagabends zwischen acht und zehn da braucht niemand versuchen mich anzurufen, ich schaue „Tatort“. Das ist nicht nur für mich, das ist für viele Menschen in Deutschland ein wöchentliches Ritual zum Ausklang der Woche.

Als Kommentator zitieren wir Bastian Sick aus seiner „Zwiebelfisch“-Kolumne

„Wer brauchen nicht mit zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen.“ Diese Faustregel gilt in der Standardsprache noch immer. In der Umgangssprache wird „brauchen“ in Analogie zu den Hilfsverben „müssen“ und „dürfen“ oft ohne „zu“ verwendet: Nach dem Vorbild „Sie muss davon ja nichts erfahren“ wird „Sie braucht davon ja nichts erfahren“ gebildet. Dies gilt aber nicht als salonfähig. In gutem Deutsch heißt es nach wie vor: „Sie braucht davon ja nichts zu erfahren.“

NDR Kultur, 5. August 2009, 14.30 Uhr, Moderation

Ein Satz mit 12 Wörtern lässt tief in die Ahnungslosigkeit über die zu präsentierende Musik blicken: „Das war ein Menuett aus der Sinfonie in Es-Dur von Michael Haydn.“
Ähnliches sagt die Moderatorin ziemlich oft.
Eine Sinfonie ist keine Tanzsuite mit mehreren Menuett-Sätzen, die Sinfonien von Michael Haydn haben höchstens ein Menuett. Er hat nach einer unvollständigen Übersicht bei Wikipedia mindestens drei Sinfonien in Es-Dur komponiert:
- Nr. 1C, MH  35 (Perger  1)
- Nr. 26, MH 340 (Perger 17) und
- Nr. 34, MH 473 (Perger 26)

Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), 2. August 2009

Kurze Meldung zu Besonderheiten der Sendung „Klassik auf Wunsch“ auf NDR Kultur
„Der NDR hat seine Kulturwelle ruiniert“
Diese Sendung funktioniere auch „hervorragend als Kulturpessimismusgegenmittel, denn wenn man die Leute lässt, wählen sie sich offenbar auch mal das, was sie anstrengt“.

Das GANZE Werk (Nord), in eigener Sache, 4. August 2009

Unterschriftenaktion für die Eingabe beim NDR-Rundfunkrat
Zwischenstand am 31. Juli 2009: 2.008 Unterschriften
Der Programmausschuss hat sich in seiner Sitzung am 23. Juni 2009 „intensiv mit Ihren beiden Eingaben befasst“

3. Juli 2009, Enthüllung auf NDR Kultur...

Der Glaspalast von NDR 2, N-Joy und NDR KulturWer im Glashaus sitzt...
NDR Kultur über unzulässige Werbung für die Deutsche Bahn AG bei Radio Hamburg
Vorgang und Diskussion ausführlich dokumentiert
Dokumentation und Zwischenbemerkungen von Theodor Clostermann

Parallel-Gewinnspiel auf NDR Kultur am 9. März 2007: Das Schleswig-Holstein Musik Festival auf dem Meer

Das GANZE Werk (Nord) zur Moderation: WDR 3, 1. Juli 2009, und NDR Kultur, 3. Juli 2009

Kulturradios in Deutschland
Kostümwechsel einer Moderatorin
Moderatorin bei WDR 3 und NDR Kultur
Von Ludolf Baucke und Theodor Clostermann

1. Juli 2009, WDR 3, TonArt, 15.05 - 17.45 Uhr
„Wes‘ Brot ich ess‘,“ ...

- Fazit des „TonArt“-Hörerlebnisses

3. Juli 2009, NDR Kultur, Klassisch Unterwegs, 14.05 - 19.00 Uhr
„... des Lied ich sing‘!“

- Erster Paukenschlag: Bekenntnis zum unvollständigen Werk - ohne Grund
- Außerhalb des Programms: werblicher Block für eine „aktuelle CD“
- Ein übler Scherz mit Arcangelo Corelli
- Falsch aus Wikipedia abgeschrieben: Mit einem Superlativ wird die Musikgeschichte neu geschrieben
- Drei weitere Patzer zur Musik: W. A. Mozart, J. Haydn/L. v. Beethoven und J. S. Bach
- Fazit: Vor allem Fragen

Das GANZE Werk (Nord), 25. Juni 2009

Chormitglieder fühlen sich von NDR Kultur im Stich gelassen
Licht am Ende des Tunnels?
9 Mehrfachlisten mit 79 Unterschriften von drei Chören Schleswig-Holsteins, dazu das Foto: „Licht am Ende des Tunnels“ des Fotoillusionisten Frank Kunert und der Kommentar „In der Hoffnung beigetragen zu haben, daß den NDR-Größen der ‚Tunnelblick‘ ausgetrieben wird“

Hamburger Abendblatt, 24. Juni 2009

Protestnote an NDR Kultur übergeben
Die Bürgerinitiative „Das GANZE Werk“ fordert, NDR Kultur möge zukünftig unter anderem wieder „Musiksendungen (mit zusammenhängenden musikalischen Werken)“ ausstrahlen.
Kürzlich wurde eine neue Runde im Kampf David gegen Goliath eingeleitet, bislang kamen 1.631 Unterzeichner zusammen.

Das GANZE Werk (Nord), 23. Juni 2009: 1.631 Unterschriften

1.631 Unterschriften für die Eingabe, davon 390 auf Einzelkarten und 1.241 auf 153 Sammellisten - 100 Kommentare, z.B. beim oberen StapelAufkleber auf beiden Seiten der Tragetasche: Die Wünsche an den Programmausschuss des NDR sind nicht zu übersehen1.631 Unterschriften vor dem NDR-Gebäude, dem NDR-Logo und der Pförtnerloge in der Hamburger RothenbaumchausseeDie Übergabe geschah in einer freundlichen Atmosphäre

1.631 Unterschriften für die Eingabe, davon 390 auf Einzelkarten und 1.241 auf 153 Sammellisten
- 100 Kommentare - Vor dem NDR-Gebäude, dem NDR-Logo und der Pförtnerloge

Erste Bilanz am Tag der Sitzung des Programmausschusses
Auf zum Dialog mit kritischen Stammhörern
Neue Etappe für mehr Qualität im Tagesprogramm von NDR Kultur

NDR Kultur, Sonntag, 14. Juni 2009, 13.29 Uhr, Moderation

Abseits der Kultur: Sport-Collage für eine Tennis-„Gräfin“ auf NDR Kultur, zwischen Musiksätzen von Mozart und Beethoven
Alternative Praxis: Kultursender Ö1 ist sportberichterstattungsfreie Zone

Internationale Händel-Festspiele Göttingen, 28. Mai 2009, „Admeto“, Public Viewing

Es war großartig, Bild- und Lautsprecherqualität übertrafen alle Erwartungen.
Moderator von NDR Kultur im Dienst der NDR Media GmbH?
4000 Menschen erlebten einen zu wenig vorbereiteten Moderator.
Er wollte durch den Opernabend „begleiten“, gab gleich zu, die Premiere nicht gesehen zu haben.

Bürgerinitiative Das GANZE Werk (Nord), Unterschriftenaktion, 19. Juni 2009

Ergänzender Kommentar zu der Unterschriftenaktion für mehr Radiokultur auf NDR Kultur:
„Die Qualität auf NDR Kultur hat drastisch nachgelassen“ (Pdf)
Von Dr. Helmut Kramer, Wolfenbüttel

„Die Art der Unverbundenheit, in der die verstümmelten Musikwerke nebeneinander gestellt werden,
ist mir ein Rätsel.“
„Nicht weniger missfällt mir die starke Reduzierung des Wortprogramms nach dem Prinzip: Bloß nicht überfordern. Nicht etwa die Hörer dazu verleiten, in ein Thema und seine Probleme etwas tiefer einzudringen!“

Das GANZE Werk (Nord), 15. Juni 2009: Gründung vor fünf Jahren

Heute wird die Bürgerinitiative für mehr Radiokultur Das GANZE Werk (Nord) fünf Jahre alt.

Lesen Sie den Bericht von der Gründungsversammlung am 15. Juni 2004 in der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg (Prof. Lutz Lesle in der WELT).
Der Name „Das GANZE Werk“ wurde von einem Hörer aus der Umgebung von Hannover vorgeschlagen und reiht sich ein in die Namen der NDR-Konzertreihen „Das Alte Werk“ und „das neue werk“.
Das Logo ist das um 90 Grad nach links gedrehte Logo des NDR mit dem Namen der Initiative. Es symbolisiert, dass drei Sätze (oder mehrere) einer Sinfonie, eines Konzertes, einer Sonate usw. eine Einheit bilden. Das bringt der farblich abgesetzte Stab (oder Leuchtturm) des NDR für die beteiligten Mitgliedsländer (ursprünglich drei Bundesländer) auch zum Ausdruck.
Wir blicken erfolgreich auf zwei weitere große Veranstaltungen, drei große Publikationen und viele gründliche Aktivitäten zurück, die Sie auf dieser Homepage - sie ist von Anfang an ein Geschenk der neuen musikzeitung - nachlesen können.

Statt zu feiern oder ausführlich Bilanz zu ziehen, bündeln wir unsere Energie, um ein noch besseres Ergebnis in der Unterschriftensammlung für die Eingabe zu NDR Kultur beim NDR-Rundfunkrat zu erreichen. Wir hoffen, dass auf diesem Wege ein Beschluss für Qualität im Tagesprogramm von NDR Kultur zustandekommt. | Meldung speichern/drucken (Pdf)

Das GANZE Werk (Nord), 14. Juni 2009: Pressemitteilung zur Unterschriftenaktion

Für Qualität im Tagesprogramm von NDR Kultur
Eingabe an den NDR-Rundfunkrat fand bisher mehr als 1.100 Unterzeichner
- Auf vielen Einzelkarten stehen Kommentare,
- drei Viertel der Unterschriften kommen auf Sammellisten.
Eine Hörerin: „Endlich geschieht etwas in Richtung NDR Kultur. Seit Jahren ärgere ich mich zunehmend über die Häppchenkost...“
Ein Hörer: „Das Beste wäre, zwischen Hörern und Sender käme ein stetiger Dialog über Wünsche und Wirklichkeit in der Programmgestaltung zustande.“

Deutschlandfunk, Samstag, 13. Juni 2009, 10.05 Uhr

Unverhofftes Wiederhören mit Jürgen Kesting - aber leider „nur“ im Deutschlandfunk
„Da war sie wieder, die unverwechselbare Sprechweise...“
Im Jahr 2006 fanden die Programmreformer von NDR Kultur, dass die Sendung „Große Stimmen“ nicht mehr ins neue Profil des Senders passte - Von Bärbel Haude

Bürgerinitiative Das GANZE Werk (Nord), Unterschriftenaktion, 4. Juni 2009

Wunschzettel an den NDR
NDR-Kultur: Kultureller Anspruch - nicht nur abends!
Von Isolde und Prof. Wolfgang Stabenow, Hamburg
1. Was bleiben sollte
2. Was bleiben sollte, aber verbesserungsfähig ist
3. Was reformbedürftig ist
4. Ein möglicher Weg dahin

Zitat: „Zunächst wünschen wir uns die Bereitschaft in allen Gremien des NDR, sich den Hörern zu öffnen und deren Wünsche mit ihnen endlich einmal zu diskutieren. Mit einer seriösen Hörerumfrage lässt sich schnell ermitteln, ob es stimmt, dass die Mehrheit mit dem ‚Klassik-Radio-Mix‘ zufrieden ist. Das Beste wäre, zwischen Hörern und Sender käme ein stetiger Dialog über Wünsche und Wirklichkeit in der Programmgestaltung zustande. Hier haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben.“

neue musikzeitung | Juni 2009 - nmz 6/09 - Seite 7

Kampf für Kulturradio im Norden geht weiter
„Gewonnene Unterschriften würden das Ringen um die Regeneration von NDR Kultur unterstützen“

NDR Kultur, 26. Mai 2009, Internationale Händel-Festspiele Göttingen: „Admeto“, Moderation

Göttingen: Überall (f)liegen die Flyer
Verlegenheiten des Moderators (früherer Tagesbegleitprogramm-Moderator)
„Gefahrenzulage“ wegen der Enge durch zwei „quasi gegeneinander geparkte“ Cembali?
Von Bärbel Haude, Göttingen

Das GANZE Werk (Nord), Unterschriftenaktion: Kommentare | Erstveröffentlichung: 22. Mai 2009

Kommentare an den Rundfunkrat
„Wenn Sie sich das Interesse Ihrer Hörer erhalten wollen,
sollten Sie sich hüten, deren Ansprüche zu unterschätzen“

Teilnehmer der Unterschriftenaktion zur Unterstützung der Eingabe nutzen den freien Platz auf der Karte aus

NDR Kultur, 21. Mai 2009, NDR Kultur am Feiertag, 16.54 Uhr: Moderation

„Kalenderblatt“ für Lindbergh - boulevardesk und mit verkehrter Uhrzeit
NDR Kultur verheddert sich im Gestrüpp der „Hörerfreundlichkeit“: „Es ist sieben vor sieben.“

NDR Kultur, 19. Mai 2009, Welt der Musik, Kammermusik Haydns | DGW-Grundsatzartikel

Qualitative Sendung von Ludwig Hartmann mit „wenig bekannter Kammermusik Haydns“
Kaum vorzustellen: Auf NDR Kultur gibt es abends eine gute Sendung zu Joseph Haydn und vorher erfährt es (fast) keiner
Die schlechte Informationspolitik von NDR Kultur ergibt sich aus dem mageren Musik-Potpourri und der Tipp-Überfrachtung tagsüber
Von Theodor Clostermann
Teil 1: Die Stärken der Kammermusiksendung und Vorschlag zu ihrer Wiederholung im normalen Tagesprogramm, nach dem Gedenktag am 31. Mai 2009
Teil 2: Die Informationspolitik von NDR Kultur in seinem Programm und auf der Homepage ist unprofessionell

Das GANZE Werk (Nord), 3. Mai 2009: Unterschriftenaktion zur Unterstützung der Eingabe

Aufruf zu einer Unterschriftenaktion: Mehr Radiokultur auf NDR Kultur
Programmausschuss und Rundfunkrat des NDR behandeln am 23. Juni bzw. 18. September 2009 die Eingabe zu NDR Kultur. Zur öffentlichen Unterstützung der Eingabe ruft der Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk (Nord) zu einer Unterschriftenaktion auf.

Ständiger Verdruss statt Kultur, Bildung und Genuss - Deshalb fragen wir:
- Warum missachtet NDR Kultur als gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Sender den Kultur- und Bildungsauftrag?
- Warum müssen sich die Hörer im norddeutschen Raum damit abfinden, dass qualitative Kultursendungen tagsüber nur im Westen und Süden Deutschlands zu hören sind?
- Kann NDR Kultur seine aktuellen Kulturinformationen nicht in gebundenen Sendungen unterbringen, die dafür besonders ausgewiesen sind (mit passenden Musikbeispielen)?
- Können die Tipps für die Kulturpartner und die NDR-Eigenwerbung nicht in einem Informationsblock kurz vor den Nachrichten wie bei den anderen Kultursendern üblich gesendet werden?
Beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion
Bestellen Sie passende Materialien bei der Bürgerinitiative

NDR Kultur, 30. April 2009, Klassisch unterwegs, nach 16 Uhr

Panne und Schweigen auf NDR Kultur
Meldung eines inzwischen zufälligen Hörers: „Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in der Mitte des Stückes (ca. 16.15 Uhr) eine zu lange Pause vorlag.“
„Wie ein Laufrad oder ein Karussell“...
... wenn da nicht die Panne wäre, die NDR Kultur stillschweigend überging:
„Das war, na klar, der Bolero von Maurice Ravel, Rafael Frühbeck de Burgos dirigierte das NDR-Sinfonieorchester.“

NDR Kultur, 14. April 2009: „Thementag Händel“

Matinee mit Reinhard Goebel: eine öffentliche Lehrstunde für NDR Kultur

Dokumentationen
- Reinhard Goebel und die Archiv-Produktion
- Gespräch über eine auf einem modernen Flügel gespielte Sarabande
- Gespräch über Komponistengedenktage in Hamburg

Ein Jubelfest für Wiederholungen
- Wurde Händel im Hamburger Duell von einer Partitur oder einem Knopf gerettet?
- Einheitsbrei aus einer Einheitsproduktion

NDR Kultur am 20. April 2009 zur Mittagszeit - Moderation

Moderation im Dämmerzustand
„... auch wenn derzeit die Sonne scheint, der Himmel blau ist, wird die Mondscheinsonate uns jetzt gleich in dämmernden Mondenschimmer versetzen.“

NDR Kultur am Karfreitag, 10. April 2009, 14.19 Uhr - Moderation

Frau oder Mann?
Irreführung statt Kompetenz
„Wenn Sie jetzt gerätselt haben, war das tatsächlich eine Frau, die gesungen hat? Nein! Es war ein Mann. Der Countertenor Michael Chance.“
http://www2.deutschegrammophon.com/cat/trackdetails?PRODUCT_NR=4193242
Screenshot Das GANZE Werk (Nord) am 16. April 2009, texterkannte Tabelle, Ausschnitt

NDR Kultur am Feierabend, 9. April 2009 (Gründonnerstag) - Moderation

Händels „Lascia ch'io pianga“ und eine Moderation zum Weinen
Vom kommerziellen Konkurrenzsender Klassik Radio inspiriert:
„Ja wir haben etwas, was Sie so ein bisschen entspannen lässt“

Das GANZE Werk (Nord), 24. März 2009, FAZ Hörtipps

Die Statistik bringt es an den Tag: Der NDR ist Schlusslicht für Einschalthörer
FAZ Hörtipps vom 1. Februar bis 20. März 2009, zwischen 8.30 und 19 Uhr
Von Ludolf Baucke

NDR Kultur, 23. März 2009, 18.56 Uhr, Moderation

Moderationsblüte auf NDR Kultur
Qualität durch Unsinn verfehlt
„Zu den Nachrichten bringen uns Musik von Johann Sebastian Bach, hier Polonaise Doublé (Dublee) und - nee, ..., das reicht schon - aus der Ouvertüre in h-Moll...“

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 3. März 2009

„Wir kehren zurück“
Das tägliche Radioprogramm in der FAZ ist wieder da!

NDR Kultur, 24. Februar 2009, 7.22 Uhr, Moderation

Kreativer Unfug
Nur wichtig: das Ereignis und die Verpackung („Fasching“ und „Kostüm“)
Aber Schuppen vor den Augen: für die Musik
„Vielleicht sind da ein paar Schuppen einfacher, die hat vielleicht jeder, und man geht einfach heute als Forelle.“
[Es folgte: das Allegro giusto, der 5. Satz, des „Forellenquintetts“ von Franz Schubert.]

NDR Kultur, 22. Februar 2009, Sonntagskonzert und Klassikboulevard

Sonntagskonzert: Nützliches - Klassikboulevard: Abwegiges
Moderatorin: „Die Jupiter-Sinfonie war für Mozart schon fast zu gewaltig“
• 11.49 Uhr: Nützliche Informationen zur Symphonie fantastique
• 16.51 Uhr: 8 Sekunden für ein Mozart-Klischee
• 17.20 Uhr: 12 Sekunden für ein Beethoven-Klischee

NDR Kultur, 3. Februar 2009, 6 bis 18 Uhr, Das GANZE Werk (Nord), 13. Februar 2009

NDR Kultur „Felix Mendelssohn-Bartholdy-Thementag“
Musiklisten und inhaltliche Protokolle der Tagessendungen (bis 18 Uhr)

Matinee: Es geht doch!
Eine vierstündige tematisch durchgeplante Musikendung
Fachlich kompetente und lebendige Moderation
Zwei vollständige Werke von Mendelssohn (mit Unterbrechungen)
Einzelsätze von Mendelssohn
bzw. zu seinem Leben oder Werk
Keine Format-Bausteine
(Ausnahme: Nachrichtenblock)
2 x Formatradio: Nicht überzeugend!
Keine Erklärungen zur Musik von Mendelssohn
Ständige Querverweise zu eigenen Senderaktivitäten
Jeder zweite Einzelsatz von
Mendelssohn
Jeder zweite Satz ohne Ansage
Sonst: Zu knappe An- und Absagen
Viele Format-Bausteine, aber nicht alle
(vor allem am Nachmittag)

Aus der Eingabe der Bürgerinitiative Das GANZE Werk (Nord) beim NDR Rundfunkrat
vom 20. März 2008 und 2. Februar 2009:
„In der Hauptsendezeit, d.h. vor- und nachmittags, richtet NDR Kultur in größerem Umfang gestaltete Wortsendungen (mit längeren Beiträgen zur Kultur) und Musiksendungen (mit zusammenhängenden musikalischen Werken) ein.“
Aus der Resolution der Bürgerinitiative Das GANZE Werk (Nord) vom 15./30. Juni 2004:
„Wir erwarten vom Sender NDR Kultur, (...) dass er täglich zwischen 6 und 19 Uhr mindestens 4 Stunden lang Musiksendungen bringt.“

Informationen von NDR Kultur zum Thementag - Total auf den Kopf gestellt
• Einerseits bis zum Überdruss und ohne Grund (im Radioprogramm),
• andererseits fast ein Totalausfall, im Grunde eine Leugnung (in der Dokumentation).
Fazit: Erst das Sonntagskonzert, dann eine echte vierstündige Themensendung mit ganzen Werken - nur weiter so!
Vor vier Jahren war die „Reform“ von NDR Kultur „richtig“ und „abgeschlossen“?
Nein, bitte beschleunigen.

NDR Kultur, 3. Februar 2009, 9 bis 13 Uhr

Mendelssohn-Matinee am 3. Februar 2009 auf NDR Kultur
Das Zuhören überraschte
Den „Formatologen“ ein Schnippchen geschlagen
Von Ludolf Baucke

Beschlüsse des DGW-Sprecherrates (Nord) vom 2. Februar 2009, veröffentlicht am 14. Februar 2009

Seit 5 Jahren tagsüber auf NDR Kultur: Musik und Wort nur noch stückweise
„Formatologen haben Minderheiteninteressen verbannt“ (HAZ)
Das GANZE Werk (Nord) reicht Eingabe und Beschwerde beim NDR-Rundfunkrat ein

• Das Programm sollte nach fünf Jahren gründlich evaluiert werden
• Abwanderungsbewegung
• Qualitativ höherwertige Kultursender im Westen und Süden Deutschlands

Eingabe an den Rundfunkrat des NDR gemäß § 13 NDR-Rundfunkstaatsvertrag
Das Tagesprogramm von NDR Kultur soll das Zuhören fördern
„In der Hauptsendezeit, d.h. vor- und nachmittags, richtet NDR Kultur in größerem Umfang gestaltete Wortsendungen (mit längeren Beiträgen zur Kultur) und Musiksendungen (mit zusammenhängenden musikalischen Werken) ein.“

Mit sieben Thesen zur Begründung:
1. Rundfunkstaatsvertrag und NDR-Staatsvertrag
2. Niedersachsenurteil des Bundesverfassungsgerichtes
3. Die Qualität eines Kulturprogramms
4. Öffentlich-rechtliche Aufgabe und Chance: mit qualitätvollen Sendungen das Zuhören als Kulturgut fördern
5. Neues von der ARD-Medienforschung
6. Die einzelnen Musiksätze und kurzen Wortbeiträge von NDR Kultur erfüllen den Kulturauftrag nicht
7. NDR Kultur liegt in der Schlussreihe der deutschen Kultursender

An den Rundfunkrat des NDR
Beschwerde wegen der Werbung bei NDR Kultur

Beweis Nr. 1: Der Roman „Ruhm“ von Daniel Kehlmann (Januar 2009)
Beweis Nr. 2: Adventskalender (Dezember 2008)
Beweis Nr. 3: Bevorzugung der drei „Major Labels“, insbesondere der DGG bei den neuen CDs
• NDR-Staatsvertrag, Midem 2009 und hr2-CD-Tipps
• Die Praxis von NDR Kultur ist dazu umgekehrt proportional (CD-Tipps am Thementag „CD-Neuheiten XXL“, CD-Tipps an einem normalen Wochentag und CD-Neuvorstellungen in einer normalen Woche)
• CDs weiterempfehlen, auch wenn die Besprechung negativ ausfiel? Warum?
• Fazit: Bevorzugung der drei „Major Labels“

Zehn Thesen zum Tagesprogramm von NDR Kultur
Die Musik von den Fesseln der „aktuellen“ Wortbeiträge befreien

u.a.: 1. Viele hören tagsüber NDR Kultur nicht mehr
5. Die Musik wird als Füllmaterial zu den Wortbeiträgen missbraucht
6. Die Musik wird unnötigerweise ständig von „aktuellen“ Wortbeiträgen eingeschlossen
7. Das Ergebnis: für ein Musikstück bleiben im Durchschnitt nur noch fünf Minuten übrig
9. Die Hörer werden durch lautstarke NDR-Eigenwerbung gegängelt
10. Die tatsächlichen Aufgaben für den NDR Kultur als Kultursender

Was spricht dagegen?
Anregungen für Alternativen im Tagesprogramm von NDR Kultur

1. „Aktuelle“ Wortbeiträge
2. Thematische Wortsendungen
3. Sender-Eigenwerbung
4. Musiksendungen
5. Moderation, Sprache und „Verpackung“

NDR Kultur, Donnerstag, 29. Januar 2009, und Montag, 2. Februar 2009

Hilfe rund um den Lotto-Jackpot
Radiokultur im Norden: Geld ist nicht alles - oder doch?
„Lotti“ oder „Lotto“? - „Spielen oder nicht?“ - „Geld“ oder „Trost“?

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20. Januar 2009

Norddeutscher R u n d F i n k - Die Radiowoche - Von Günter Fink
Biber-Musik, etwas Vinyl und Judith Rakers
„Formatologen verbannten vermeintliche Minderheiteninteressen“

NDR Kultur, 19. Januar 2009, 6 bis 19 Uhr (Tagesbegleitprogramm)

Die Vermessung der Kultur
Aufgespießte Einlagen: 16 NDR-Kultur-Fehlgriffe an einem einzigen Sendetag
3 Moderatoren-Patzer werden sogar bejubelt: „NDR Kultur, hören und genießen.“

• 06.55 Uhr - Märchenstunde plus Albernheit auf NDR Kultur
• 07:28 Uhr - „Hinein“ in den Montag „mit NDR Kultur“ und einem Marsch!
• 07:38 Uhr - „Natürlich geht die Sonne heute auf“
• 09.40 Uhr - „Vom Klavier zum Ball“, einmaliger Kultursender-Service
• 10.08 Uhr - „Wir verlosen gleich das neue Buch ‚Ruhm‘ nach Musik von...“
• 10.25 Uhr - Nein. „Wir verlosen jetzt Karten“ für eine Lesung in Göttingen
• 11.23 Uhr - „Einstimmung“ auf den Frühling mit der Frühlingssinfonie
• 12.21 Uhr - Zeitorientierung: „gleich, um halb zwölf, ähh, um halb eins“
• 12.54 Uhr - Ermüdungserscheinung: „opus drei numero fohnf“
• 14.38 Uhr - „Jetzt echte Winterträume von Peter Tschaikowsky“
• 14.48 Uhr - „Schöner Untertitel Winterträume“ ...
• 14.54 Uhr - ... die Matthäus-Passion im Winter, „geht vielleicht gerade noch durch“
• 15.44 Uhr - „Der Hamburger Hafen, der idealtypische Austragungsort“...
• 15.52 Uhr - ... hat nichts mit einer Steppe in Mittelasien zu tun
• 16.59.37 Uhr - 15 Sekunden Sendepause wie zu alten Zeiten
• 18.19 Uhr - Wer ist denn hier ahnungslos, etwa das Publikum?

Statt den Kulturauftrag zu erfüllen, wird dem Trivialen gehuldigt.
Statt öffentlich-rechtliche Qualität zu bieten, werden Ressourcen vergeudet.
Was passiert hier eigentlich mit unseren Gebühren?

SWR2, 14. Dezember 2008 bis 6. Januar 2009, und NDR Kultur

Zweierlei Maß auf Kulturwellen
Im Süden die Macht der Musik, im Norden die Ohnmacht der Kultur
Einschalthörer staunten, als sie zwischen dem 14. Dezember 2008 und dem 6. Januar 2009 im Programm SWR2 den dreiwöchigen Programmschwerpunkt „Die Macht der Musik“ hörten
Von Ludolf Baucke

NDR Kultur, 21. November 2008, 9.24 Uhr

Der Gag mit der Gig (Guigg)
Der Moderator mit der „italienischen“ Reisezeit hat sich schon eine halbe Stunde vorher die Neuigkeit geleistet, die Gigue aus der Suite für Laute a-Moll von Johann Sebastian Bach, BWV 995, nicht in der korrekten französischen Aussprache, sondern als „Guigg“ abzusagen, also mit einem harten „G“ wie „Giraffe“ oder englisch „gag“. Das war wohl sein Gag. (Speichen/drucken: Pdf)

NDR Kultur, 21. November 2008, 9.55 bis 10.00 Uhr

Ein Kultursender macht es anders:
Gefälschter Satz Donizettis, für schiefe NDR-Eigenwerbung missbraucht
„Italienischer“ Ausflug nach Abu Dhabi mit einem ungarischen Trompeter...

„Das Ensemble I Musici di Roma hörten wir hier zusammen mit dem Trompeter Gábor Boldoczki und den 2. Satz aus dem Concertino G-dur für Englischhorn und Orchester von dem (...) im italienischen Bergamo geborenen Komponisten Gaetano Donizetti. Und italienisch geht es auch am Sonntag in der Reisezeit hier auf NDR Kultur zu. Dann besuchen wir...“

Das GANZE Werk (Nord), 25. Oktober 2008 zu: NDR Kultur, 23. und 24. Oktober 2008, Wortbeiträge

Gibt es bei NDR Kultur einen roten Faden? Ja... - und nein.
Interview mit einer regelmäßigen und aufmerksamen Hörerin:
- „Den roten Faden gibt es auf NDR Kultur nicht mehr“
- „Und doch: NDR Kultur lebt von roten Fäden...“
- Beispiel NDR-Kultur-Berichterstattung über die Elbphilharmonie-Diskussion
- Das Spinnennetz von NDR Kultur
- PS / Keine umfassende Information durch NDR Kultur: Laufend „vergeigt“

Das GANZE Werk (Nord), 22. Oktober 2008 zu: NDR Kultur am 16. Oktober 2008, Tagesprogramm

Detailanalysen zu einem ganzen Sendetag, 16. Oktober 2008, von 6 bis 19 Uhr (2)
Musiksätze, Wortbeiträge und Trailer, 2 Sendestunden nonstopp, von 13 bis 15 Uhr
4 NDR-Kultur-Durchsagen, 3 NDR-Kultur-CD-Wünsche, 2 Hörer-Musikwünsche (eigentlich 1,25), 1 NDR-Kultur-Trailer (Pdf)
„Klassik à la Carte, wir erfüllen heute wieder Ihre Musikwünsche“
Was NDR Kultur daran hinderte, ein ganzes Werk zu senden, das sich eine Hörerin gezielt gewünscht hatte
Anfang einer Pannenserie und das kurze musikalische Lehrstück des Tages (Pdf)
Unsere Erklärung für die ersten Pannen: Es herrschte wohl einige Hektik im Sendestudio, weil sich für das hektische Stückchen-Programm Programmänderungen für 16.30, 17.45 und 18.30 Uhr anbahnten (darüber mehr in einer weiteren Folge)

Das GANZE Werk (Nord), 22. Oktober 2008 zu: NDR Kultur am 16. Oktober 2008, Tagesprogramm

Detailanalysen zu einem ganzen Sendetag, 16. Oktober 2008, von 6 bis 19 Uhr (1)
Ansagen und Absagen zu 111 Musikstücken
Etwa 60 % der Musikstücke ohne eine Ansage,
zwei Drittel mit unvollständiger Absage
(Pdf)
Bei An- und Absagen entfallen besonders oft Tonart und Satzbezeichnung, die für den Charakter eines Stückes wichtig sind, sowie Opus-Zahl und andere Werkverzeichnis-Nummern, die für die Identifizierung von Stücken wichtig sind.
Der strenge Maßstab unserer Auswertung: die Informationen der Musiklisten von NDR Kultur im Internet

Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und Das GANZE Werk (Nord), 18. Oktober 2008

NDR-Echo-Tag (1)
„Metabetriebsfest und Selbstauszeichnung der Plattenfirmen“
Eleonore Büning in der Frankfurter Allgemeine Zeitung zu den „Echo“-Klassik-Preisen 2008

„Der ‚Echo‘ ist bekanntlich alles andere als ein Gütesiegel. Das heißt nicht, dass es nicht auch unter den ‚Echo‘-Preisträgern eine Reihe großartiger Musiker gibt, die jeden Preis der Welt verdient haben. Doch daneben wird ebenso häufig Mäßiges, Anfechtbares, Schlechtes prämiiert.“

Anhang: Die 22 Preiskategorien und 50 Preisträger des „Echo“-Klassik 2008

NDR Kultur, 16. Oktober 2008, Moderation um 7.23 Uhr

Erst Ungemütliches, damit es so richtig „gemütlich“ wird
Ist diese Moderation noch ernstzunehmen?
Stellen Sie sich vor, Sie surfen während der Arbeit auf der NDR-Kultur-Homepage:

„Eigentlich ist Internet-Surfen während der Arbeitszeit ja gar nicht so gerne gesehen vom Chef, aber wenn Sie gleich ins Büro kommen, gehen Sie doch mal auf ndrkultur.de...
Ja, und wenn der Chef Sie gleich beim Surfen erwischt, können Sie ja immer noch argumentieren, dass Sie ja - falls Sie gewinnen - ...“
mehr...

NDR Kultur, 16. Oktober 2008, Moderation um 6.24 Uhr

Gewagte Moderation auf NDR Kultur
Der Moderator von NDR Kultur verspekuliert sich verbal um circa 44 Millionen Euro, statt ein Musikstück richtig anzukündigen

„Wir erleben jetzt die Königin von Saba. Bei ihrer Ankunft in Jerusalem bei König Salomon, da soll sie ja ziemlich viele Geschenke dabei gehabt haben, unter anderem auch 120 Zentner Gold. (...) Mal gerade überschlagen beim heutigen Goldpreis von ungefähr 850 Dollar je Feinunze werden das dann ungefähr 164.516.129 Euro...“ mehr...

Peanuts? Sehr oft gibt es auf NDR Kultur Irrläufer, wenn vor der Musik etwas Inhaltliches zur Musik selbst anmoderiert wird. Das scheint, so nehmen wir es wahr, entweder eine Frage der Anweisung von oben oder eine Frage der Kompetenz der Texter zu sein.
Von Theodor Clostermann

Das GANZE Werk (Nord) zu: NDR Kultur, 15. Oktober 2008, Thementag

NDR-Echo-Tag (2) - Im Zeichen der Verleihung der Preise von „Echo“-Klassik am 19. Oktober 2008
„So langsam müssen Sie ein bisschen Platz in Ihrem CD-Regal schaffen.“
„Thementag CD-Neuheiten XXL mit zahlreichen Neuvorstellungen“

NDR Kultur lässt die Schleier fallen. Schulterschluss mit den Major-Labels
In Vorbereitung, vgl. dazu zur Einstimmung die Seite von NDR Kultur (Universal/Deutsche Grammophon + Archiv-Produktion 3x, EMI Classics 3x, Sony BMG 3x und kein Label mehr)

TIDE (Antenne 96,0/Kabel 95,45), 10., 17. und 24. Oktober, jeweils 14 Uhr (3 Teile)

Kulturradio in Hamburg (1945 - 1980er Jahre)
„Kultur im Radio: Das kann man lernen“, berichtete das „Kulturjournal“ der NDR Hamburg-Welle 90,3 nach der Uraufführung der O-Ton-Collage „Radiokultur in Hamburg“ im Abaton-Kino am 9. April 2006.
Das von Hans-Jürgen Krug geleitete „ambitionierte Projekt“ (90,3) fand 2005/2006 im Studiengang Medienkultur an der Universität Hamburg statt. Die drei realisierten Sendungen über die Hamburger Radiokulturlandschaft wurden im April 2006 von TIDE urgesendet. Nach der großen Resonanz wiederholt TIDE im Oktober (10., 17. und 24. Oktober, jeweils 14 Uhr) alle drei Sendungen zum zweiten Mal.
In drei O-Ton-Collagen berichten exklusiv u.a.
- der ehemalige NDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Jäger,
- Ex-NDR Kultur-Chef Wolfgang Knauer oder
- der langjährige Chef des Künstlerischen Worts beim NDR Hanjo Kesting.
... mehr

NDR Kultur, 20. bis 27. September 2008, Drei Zyklen in acht Tagen

Widersinnige Darbietungen:
Der Musik fehlt die Luft zum Atmen, der Platz zum Wirken...

Neue Sendereihe auf NDR Kultur:
Das ganze Meisterwerk als Fortsetzungsmusik auf NDR Kultur

Zyklus Nr. 1: Beethovens 7. Sinfonie (20. bis 23. September 2008)
Satire und Dokumentationen (Plan und tatsächliche Sendung)
Aus der Satire: „Hören und genießen Sie, wie das sogenannte Wallfahrtsthema aus dem Trio des 3. Satzes, den wir morgen in der Matinee senden, in die langsame Einleitung des 1. Satzes der Matinee am Dienstag hinüberführt.“ - Von Theodor Clostermann
Zyklus Nr. 2: Mozarts Hornquintett Es-Dur, KV 407 (23. bis 27. September 2008)
Ein bisschen auf den Kopf gestellt. - Moderatorin: „Es ist Herbst, Grund genug für uns hier auf NDR Kultur, Ihnen ein paar musikalische Frühlingsgefühle zu bescheren.“
Dokumentation
Zyklus Nr. 3: Beethovens 1. Sinfonie (24. bis 27. September 2008)
Am Mittwoch: Satz 1 come introduzione, am späten Sonnabend: Satz 2, das Andante, in funzione d'un Finale - Wie im Kulturbericht: „Darüber kann man weinen und lachen“
Die Musik ertrinkt in Werbeaktivitäten - Kritik eines Hörers aus Mecklenburg-Vorpommern - Dokumentation

NDR Kultur, 22. September 2008, Klassisch unterwegs, 18.38 Uhr

„Tja, tja“, auf welchem Kultursender gibt es das noch einmal?
„Rachmaninow hat als Komponist mit den Sätzen 2 und 3 angefangen. Tja, und dann machen wir es hier auf NDR Kultur einfach auch. Hier ist der 2. Satz.“
Widersinnige Verrenkung, um tagsüber keine ganzen Werke zu senden - Da reichte es sogar der Technik, sie streikte - Im Anhang: Großzügiger Umgang mit einem Mäzen...

NDR Info, 17. September 2008, 21.05 bis 22 Uhr: Redezeit

Mit frischem Elan ins „Premiumprogramm“
- „Premium“ oder „doch gar nicht so schlecht“?
- Ein Beispiel für Nicht-Premium- oder Premium-Qualität: CD-Vorstellung
- Fazit: Für das Etikett „Premiumqualität“ reicht ein Vergleich innerhalb der eigenen Hörfunkfamilie nicht aus
Von Ludolf Baucke

NDR Kultur, 1. September 2008, Das GANZE Werk (Nord), 16. September 2008: Knuth-Interview

NDR Kultur, 1. September 2008, Klassik à la Carte:
Interview mit dem neuen Hörfunkprogrammdirektor
Das Sonntagskonzert öffnet die erste Tür, Programmdirektor Joachim Knuth öffnet mit seinen Grundsätzen ein Tor
„Klassische Musik hat etwas Würdevolles, etwas Erhabenes“ (Joachim Knuth) - Das regt uns zu Fragen an (Das GANZE Werk - Nord)

Das GANZE Werk (Nord), 16. September 2008, Mitteilung

Eingabe beim NDR-Rundfunkrat nach § 13 NDR-Rundfunkstaatsvertrag:
Das Tagesprogramm von NDR Kultur soll das Zuhören fördern
Die Programmempfehlung der Eingabe

Wir legen dem Rundfunkrat im Einklang mit der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ folgenden Vorschlag für eine Programmänderung nahe:

In der Hauptsendezeit, d.h. vor- und nachmittags, richtet NDR Kultur in größerem Umfang gestaltete Wortsendungen (mit längeren Beiträgen zur Kultur) und Musiksendungen (mit zusammenhängenden musikalischen Werken) ein.

Lesen Sie: Die Entstehungsgeschichte der Eingabe, unsere stille Arbeit - Die Eingabe wurde am 20. März 2008 eingereicht - Zur Zeit „ruht“ sie - Gespräche mit dem NDR auf der Ebene der Intendanz
Originaltexte: Grundsatz-Dokumentation (24. Februar 2008), Eingabe (20. März 2008)

Hamburg, 11. bis 21. September 2008, Sämtliche Streichquartette Beethovens

Konzerthinweis
Vom ganzen Werk zum kompletten Zyklus
Noch bevor das Auryn-Quartett Ludwig van Beethovens siebzehn Streichquartette in London, Washington und Berlin musiziert, wird es den wegweisenden Kammermusikzyklus an sechs Abenden im Hamburger Mozartsaal (Nähe Dammtorbahnhof) vorstellen. Mehr...

Korrespondenz zwischen einer Hörerin und NDR Kultur, 23. April bis 5. Oktober 2008

Ein Briefwechsel und seine Folgen
NDR Kultur öffnet Sendeplatz für regelmäßige Sonntagskonzerte
Wenn im Programm das Fenster geöffnet wird, dringt Licht herein. Dann werden Denken und Handeln durch Erleuchtung motiviert.
Von Ludolf Baucke

1. September 2008, NDR Kultur, 13 bis 14 Uhr, Klassik à la Carte

Eine weitere Empfehlung zum Zuhören auf NDR Kultur:
„Mit Qualität Quote machen“
Qualität und Quote seien kein Widerspruch, denn die Zukunft des Radios liege im Journalistischen, sagt Joachim Knuth bei Klassik à la Carte:

„Ich glaube, und das ist ein Teil meines Kultur-Optimismus, dass wir im Radio mit Qualität auch Quote machen können und dass Gutes von Hörerinnen und Hörern auch nachgefragt wird.“

Der Meinung sind wir auch. Wir sind gespannt, welche Konsequenzen für NDR Kultur Hörfunkdirektor Joachim Knuth ankündigen wird.

Sonntag, 31. August 2008, 14 bis 18.30 Uhr, Abschluss der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Sternstunden des Hörfunks, heute auf NDR Kultur
Adieux „Beaux Arts Trio“, Abschiedskonzert live aus Ulrichshusen
„Wenn man sich ihm öffnet und wenn man ihm zuhört, wird man - wie bei den ganz großen Komponisten - sehr bereichert“ (Menahem Pressler zu György Kurtág)
Von Theodor Clostermann

Sonntag, 31. August 2008, NDR Kultur, 14 bis 19 Uhr

Ein Lichtblick im Tagesprogramm von NDR Kultur, den wir zum Zuhören empfehlen:

Adieux „Beaux Arts Trio“
14:00 Ludwig Hartmann im Gespräch mit dem „Beaux Arts Trio“
15:00 Vor dem Konzert
16:00 Abschiedskonzert „Beaux Arts Trio“ - Live aus Ulrichshusen

Siehe: Programmübersicht der Woche vom 25. bis 31. August 2008, Seite 7, und aktuelle Homepage von NDR Kultur

6. August 2008, MA-Zahlen, 19. August 2008, Das GANZE Werk (Nord)/Tabellen aller Kultursender

Tagesreichweite der Kultursender Deutschlands in den jeweiligen Sendegebieten
Entwicklung von der MA 2007 II bis zur aktuelen MA (in Prozent)

 MA 2007 IIMA 2008 IMA 2008 II
Im Bundesgebiet
DLF2,12,02,0
DR Kultur0,50,50,5
Klassik Radio1,11,11,0
In den einzelnen Sendegebieten
NDR Kultur2,11,92,0
WDR 31,71,61,5
HR 21,41,61,6
SR 22,31,91,4
SWR 21,71,81,9
BR4 Klassik1,91,91,8
rbb-kulturradio1,81,82,0
MDR Figaro2,22,72,5

Hörer gestern, Montag bis Freitag

Diese Tabelle ist ein Auszug aus einem Dossier mit vier Tabellen, in denen die Entwicklung der Hörerzahlen von der MA 2007 I/II bis zur MA 2008 II unterschiedlich dargestellt wird:

• Tabelle 1: In den jeweiligen Sendegebieten - prozentual
• Tabelle 2: In den jeweiligen Sendegebieten - absolut
• Tabelle 3: In den jeweiligen Sendegebieten - absolut und prozentual (Basistabelle)
• Tabelle 4: Im Bundes- und im jeweiligen Sendegebiet - absolut

Diese vier Tabellen sind in einer Pdf-Datei zusammengefasst:
KULTURSENDER IN DEUTSCHLAND - Hörer gestern (Montag - Freitag)
Zeitreihe: MA 2007 I/II, MA 2008 I und MA 2008 II

Quelle: ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH, Internet-Seite www.reichweiten.de
Recherche und Gestaltung: Das GANZE Werk (Nord)

6. August 2008, NDR zu den neuen MA-Zahlen, 17. August 2008, Das GANZE Werk (Nord)

Die neuen NDR-Kultur-Hörerzahlen von 2008 und die NDR-Stellungnahmen
NDR Kultur wieder auf dem Niveau von 2005, der Zenit war 2007

 2002 II |  2004 II2005 I2005 II2006 I2006 II2007 I2007 II2008 I2008 II
HH7283327293333353141
MV21312312101117141520
NDS88101120120114151160122113127
SH31424947444050746251
NDR-Gebiet147203227209197235260245220239
außerhalb59394756465760615231
BRD206242274265243292320306272270

Tagesreichweite, Montag bis Freitag, absolut, in Tausend
Der niedrigste Wert seit 2004 II in jedem Gebiet ist rot gekennzeichnet, der höchste grün.

Moderation auf NDR Kultur, 14. August 2008, 6.23 bis 6.29 Uhr

NDR-Kultur-Versprechen und Hörer-Enttäuschung am frühen Morgen
Von wegen: „Wir machen Ihnen den Morgen schön mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart“
Wie NDR Kultur versucht, Hörer in sein Boot zu ziehen - „Aktuelle CD“

6.24 Uhr: „Sie hören NDR Kultur. Wir machen Ihnen den Morgen schön mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.“ Hat NDR Kultur heute Morgen etwas Besonderes mit Mozart vor?
6.28 Uhr: „Zwei Minuten vor halb sieben. Das war die aktuelle CD von Giuliano Carmignola. Auf seiner Guarneri-Geige spielte er zusammen mit dem ‚Mozart Orchester‘ den dritten Satz des zweiten Violinkonzertes D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Leitung hatte Claudio Abbado. Und der hat gestern Abend den Konzertreigen des ‚Luzerne Festivals‘ eröffnet. Dort am Vierwaldstättersee (...). (...) auch Werke von Ravel und Strawinsky sind dabei. Und Sie sind es auch, denn wir übertragen live aus Luzern heute Abend ab 20 Uhr (...).“ Mehr...

Moderation auf NDR Kultur, im Juni/Juli 2008

Moderationsfloskeln
„Jetzt wird es ein bisschen feucht.“ (9. Juli 2008)
„Ab in den Wald!“ (20. Juni 2008)
„Der Kuckuck war ja deutlich zu hören.“ (17. Juni 2008)

NDR Kultur + kulturradiorbb, 7. Mai 2008, Tagesprogramme - Das GANZE Werk, 13. Mai 2008

Geschenk an seine Hörer zum 175. Geburtstag von Johannes Brahms:
Die Haydn-Variationen im Tagesprogrammm von NDR Kultur!

Beobachtungen zur Musikauswahl von NDR Kultur
kulturradiorbb scheut das Un-„komplexe“ und feiert bei Tageslicht nur minimal

NDR Kultur, 5. April 2008, und Das GANZE Werk (Nord), 19. April 2008

Aufgeschnappt (2x): ARD-Nachtkonzert vom SWR und NDR Kultur
Thementag zum 100. Geburtstag von Herbert von Karajan
Treffende Informationen hier, absolute Formulierungen da...

Vergleichen Sie die Moderation zu derselben Komposition, ja sogar zu derselben Aufnahme (das ganze Werk bzw. ein Satz): des Cellokonzerts von Antonin Dvorák in h-Moll op. 104 mit Mstislaw Rostropowitsch und den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan.
Zur Vervollständigung: Die Musikliste zum Karajan-Tag auf NDR Kultur (es gab sieben echte Doubletten).

Media-Analyse Radio 2008 I, 5. März 2008

NDR Kultur
Neue Rezepte sind gefragt: In einem Jahr verliert NDR Kultur sowohl im Sendegebiet
als auch bundesweit 15 % seiner Hörer

Inhalt
• NDR-Kultur-Hörer gestern im NDR-Sendegebiet
• Andere Zahlen: Bundesgebiet, weitester Hörerkreis und der Hang zur Übertreibung
• Die Verlautbarungen des NDR zu den drei letzten MA-Reihen
• Anhang: „Das Erhebungsmodell der media analyse“ (Ausschnitt aus dem Abstract)

NDR, 5. März 2008 und früher, www.reichweiten.de, 5. März 2008, Das GANZE Werk (Nord), 9. März 2008

Bayern 4 Klassik, 9. März 2008, Das GANZE Werk (Nord), 1. März 2008

Sonntag, 9. März 2008, 6.05 bis 24 Uhr
Neugierig machendes Event
„Ein Tag mit Bach“ auf Bayern 4 Klassik
Roter Faden um das Werk des Leipziger Thomaskantors - eine Anregung?
Von Ludolf Baucke

Das GANZE Werk (Nord), 24. Februar 2008: In eigener Sache

Für die nächsten geplanten Schritte ist die Broschüre „Der Kulturauftrag im Hörfunk“ jetzt in allen Teilen als Broschüre des Sprecherrates redigiert worden.
Hier: Pdf-Datei (speichern/drucken), HTML-Seite (mit detaillierten Links)

NDR Kultur und Das GANZE Werk (Nord), 20. Februar 2008

Aufgeschnappt
Ein NDR-Kultur-Hörer aus dem Braunschweiger Land schreibt uns:
Heute morgen gegen 6.10 Uhr äußerte sich der Moderator nach dem 3. Satz von Mozarts Violinkonzert KV 216 mit Julian Rachlin wie folgt:
„Vom Geiger Julian Rachlin ist es nur ein kleiner Schritt zu Fidel Castro.“
Es schloss sich der erste Hinweis auf den „Blick in die Feuilletons“ an, in dem Castros angekündigter Rücktritt thematisiert wurde.

Hier Informationen aus Wikipedia, die jeder Internet-Benutzer nachlesen kann:
„Die Fidel ist ein historisches Streichinstrument mit fünf bis sieben Saiten in Quint- und Quartstimmung, das schon im 11. Jahrhundert nachweisbar ist. Die Fidel war das wichtigste Instrument der Minnesänger.“
„Die Violine, oder auch Geige genannt, ist ein aus verschiedenen Hölzern gefertigtes Saiteninstrument. Ihre vier Saiten werden mit einem Bogen gestrichen.“
„Inwieweit die Fidel mit der Violine verwandt ist, ist umstritten. Allgemein wird jedoch in der Violine eine spätere Weiterentwicklung dieses Instruments gesehen. Die weit verbreitete Schreibweise Fiedel bezeichnet eigentlich nicht die Fidel, sondern in salopper Art die Violine.“

Der Moderator war wohl bei der Abfassung seines Wortspiels selbst fidel (= „ausgelassen vergnügt“, Wikipedia)...

Das GANZE Werk (Nord), 15. Februar 2008

Fertigstellung der Broschüre (16 Seiten; Pdf/0,25 MB)
„Der Kulturauftrag im Hörfunk“
Materialsammlung für eine Grundsatzdiskussion
Das Ziel: Qualität auf NDR Kultur
Titelblatt (hochauflösende jpg-Grafik: 1800 x 2250 Pixel; 0,37 MB)
Detailliertes Inhaltsverzeichnis, Hinweis und Impressum
A. Das Zuhören fördern
B. Staatliche Festlegungen zum Kulturauftrag: Staatsverträge, Bundesverfassungsgericht
C. Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ - Schlussbericht - Zitate
D. Kultursender und -sendungen für „Einschalthörer“
E. Neue Erkenntnisse der ARD-Medienforschung zu Kulturinteressierten
F. Die bisherige Programmstrategie für NDR Kultur

G. Programmvorschläge der Initiative Das GANZE Werk (Nord), 9. April 2006
H. Kulturwellenvergleich Nr. 1, Dienstag, 8. August 2006, 15 bis 17 Uhr
I. Kulturwellenvergleich Nr. 2, Montag, 18. Juni 2007, 7 bis 8 Uhr
J. Thematischer Kulturwellenvergleich „Chormusik und Lied“, 7. bis 12. Januar 2008

Das GANZE Werk, 10. Februar 2008

Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Dokumentation
Zur Vertiefung des Abschlussberichts der Enquete-Kommission
Media-Perspektiven 05/2006 und 05/2007
Neue Erkenntnisse der ARD-Medienforschung zu Kulturinteressierten
- Wer hört heute klassische Musik?
- Klassische Musik im Radio
- Die neue „MedienNutzerTypologie“ MNT 2.0
- Radionutzung und MNT 2.0
Die bisherige Programmstrategie für NDR Kultur widerspricht den Erkenntnissen der ARD-Medienforschung und der Enquete-Kommission
- Die Vorgaben des damaligen NDR Programmdirektors Hörfunk (2002)
- Unter Wolfgang Knauer wird NDR Kulktur teilweise formatiert (2003)
- Unter Barbara Mirow wird NDR Kultur tagsüber systematisch durchformatiert (ab 2004)
- Wolfgang Knauer verhilft der Enquete-Kommission zu Erkenntnissen über das Formatradio (2005/07)

Das GANZE Werk, 8. Februar 2008

Thematischer Kulturwellenvergleich
Chormusik und Lied als Prüfsteine
Programmrecherche bei ARD-Kultursendern - Von Ludolf Baucke

Das GANZE Werk (Nord), 8. Februar 2008

Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Aufruf
Das Zuhören fördern
Stiftung Zuhören: „Wer zuhört, erweitert seinen Horizont“ - Das GANZE Werk: „Wir legen dem NDR eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Zuhören nahe.“

Das GANZE Werk, 8. Februar 2008

Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Dokumentation
Staatliche Festlegungen zum Kulturauftrag:
Rundfunkstaatsvertrag, NDR-Staatsvertrag und Bundesverfassungsgericht

Zur Vertiefung des Abschlussberichtes der Enquete-Kommission

Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“, 11. Dezember 2007, Das GANZE Werk, 8. Februar 2008

Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Eine Empfehlung lautet: Mehr zusammenhängende musikalische Werke in der Hauptsendezeit
Ein Meilenstein zu mehr Qualität im Rundfunk
Leitartikel (Bericht, Dokumentation und Einschätzung) von Theodor Clostermann
Neun Handlungsempfehlungen zum Kulturauftrag des Rundfunks
Zusammengestellt von der Enquete-Kommission
Zitatensammlung
Anerkannte und praktische Argumente, vorgelegt von der Enquete-Kommission
Übersichtsseite: Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“

Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), 4. Februar 2008, Leserbrief

NDR abgeflacht
„Ich glaube, die Hörerinnen und Hörer sind nicht verstummt, sie haben resigniert und greifen in ihr eigenes Plattenarchiv. Gerade wir älteren Hörer haben die Zeit, uns einer Sendung zu widmen.“

Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), 25. Januar 2008, Leserbrief

Tiefe Spuren
„Wie in der Überschrift Ihres Artikels geschrieben hinterlässt Jobst Plog in der Tat tiefe Spuren. Hier (= NDR Kultur, d. Red.) warten lohnende Aufgaben zur Gegenreformation und zur Rückbesinnung auf Qualität auf seinen Nachfolger.“

Norddeutscher Rundfunk, 18. Januar 2008

Philipp Ahmann neuer Chordirektor des NDR
Intendant Lutz Marmor begrüßte die Verpflichtung: „Dass wir Philipp Ahmann nun fest an den NDR binden konnten, ist eine gute Nachricht für alle Freunde der klassischen Vokalmusik. Die Sängerinnen und Sänger des NDR Chors haben schon mehrfach mit großem Erfolg mit ihm zusammengearbeitet.“

Norddeutscher Rundfunk, 2. und 15. Januar 2008

Lutz Marmor, der neue Intendant des NDR
Norddeutscher Rundfunk, 15. Januar 2008
Joachim Knuth, der neue Programmdirektor Hörfunk des NDR
Norddeutscher Rundfunk, 2. Januar 2008

tageszeitung (taz), 15. Januar 2008

NDR-Intendant Plog geht in Rente
Der Strippenzieher
Er war länger Intendant als Kohl Kanzler, hat den NDR stets vor zu viel Parteieinfluss geschützt und hadert weiter damit, dass Jauch nicht zur ARD zurückkam. Die Ära Jobst Plog ist vorbei.

epd medien Nr. 3, 12. Januar 2008

„Freiraum verteidigen“
Ein epd-Interview mit dem scheidenden NDR-Intendanten Jobst Plog
• Ausschnitt zum Thema NDR Kultur: „Dann müssen Sie handeln“
Zitat: „Wenn wir sehen, dass alle Kulturwellen ähnliche Probleme haben und darauf ähnliche Antworten finden...“

NDR Kultur, Klassik à la carte, 9. Januar 2008

NDR Intendant Jobst Plog sagt Adieu
NDR Intendant Jobst Plog im Gespräch mit Beate Scheibe
• Ausschnitt zum Thema NDR Kultur:
„Die Menschen sind mit uns wieder versöhnt“
• Ausschnitt zum Verhältnis von Qualität und Quote:
„Als Unternehmenschef müssen Sie manchmal Korrekturimpulse auslösen“

WELT am SONNTAG, 6. Januar 2008

Fast ein Staatsakt: Ein Sendefürst nimmt Abschied
Die Verabschiedung des NDR-Intendanten ist für ARD-Verhältnisse keine große Sache
Von Kai-Hinrich Renner

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios - Fazit 2 (allgemeine Auswertung), 10. Januar 2008

Wege zur Musik
22 eingesandte positive Hörerlebnisse: Bausteine einer qualitativen Erhebung
Lesen Sie die allgemeine Auswertung von Ludolf Baucke mit folgenden Schwerpunkten:
• Längere Sendestrecken, stilistische Vielfalt, Kompetenz
• Aktive Hörer oder Nebenbeihörer aus der Sicht eines Interpreten
• Quantitative und qualitative Medienforschung
Gehen Sie auch zur Übersicht der 22 positiven Hörerlebnisse mit Kulturradios

Göttinger Tageblatt, 31. Dezember 2007

Kulturpartner-Anzeige von NDR Kultur
Zu Silvester hat NDR Kultur im Göttinger Tageblatt in der Größe von 18,3 cm x 25,0 cm eine Anzeige mit folgendem Haupttext drucken lassen:
   NDR Kultur
   NDR Kultur und seine Kulturpartner
   wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr.
   Hören und genießen

Unter dem Bild der drei leeren Stühle im seichten Meerwasser und der sich darin spiegelnden norddeutschen Wolken folgt eine Liste von 60 Kulturpartnern.
Meldung
Bild im Großformat
Liste der 60 Kulturpartner von NDR Kultur (Stand: 31. Dezember 2007)

NDR Kultur, 17. Dezember 2007, Klassisch in den Tag, Moderation

NDR Kultur: „gleich drei Weihnachtsoratorien“ an den Weihnachtstagen
In der Sendung ‚Klassisch in den Tag‘ am 17. Dezember 2007 überraschte mich der Moderator mit der Ankündigung, an den Weihnachtstagen werde NDR Kultur ‚gleich drei Weihnachtsoratorien‘ senden. Erstens das von Bach am Heiligabend und am erstem Feiertag, dann Haydns ‚Schöpfung‘ am erstem Feiertag abends und schließlich Händels ‚Solomon‘ am zweiten Feiertag abends.
Merke: Ein Weihnachtsoratorium ist ein Oratorium, das NDR Kultur in den Weihnachtstagen sendet.

Zuschrift einer Hörerin in Niedersachsen

Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 29.11.2007, Das GANZE Werk (Nord), 19.12.2007

50. Todestag von Erich Wolfgang Korngold
• Mehr als nur ein Filmkomponist: E. W. Korngold
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 29. November 2007
• Gedenktag im Schmalspur-Format, Programmbeobachtungen
Das GANZE Werk (Nord), 19. Dezember 2007

NDR Kultur, 5. Dezember 2007, Moderation: 2 Lotto-Animationen

Zugehört
• NDR Kultur, 5. Dezember 2007, 18.10 Uhr
Moderator: „Thementag Elbphilharmonie auf NDR Kultur. Mehr als 60 Millionen Euro Spenden sind ja schon zusammengekommen. Ja, vielleicht werden es heute noch etwas meeeehr, wenn heute Abend ein Hamburger den Jackpot knackt! Eins zu einhundertvierzig Millionen. Na ja, groß ist die Chance nicht, aber wenn, dann winken 43 Millionen Euro. Na ja, mir würde schon ein bisschen weniger reichen, ich wär schon zufrieden mit 41 Millionen.“
Es folgte die Barcarolle Fis-Dur op. 60 von Frédéric Chopin in einer Aufnahme mit Jean-Yves Thibaudet, Klavier.
• NDR Kultur, 5. Dezember 2007, 10.20 Uhr
Moderatorin: „Die Zahl Sechs hat momentan eine große Bedeutung in Deutschland, denn mit sechs richtigen Zahlen plus Superzahl könnten Sie dreiundvierzig Millionen Ihr eigen nennen. So hoch ist der dickste deutsche Lotto-Jackpot aller Zeiten. Ja, und für das richtige Auswählen dieser Zahlen haben wir jetzt für Sie aufgelegt das Fantasie-Impromptu cis-Moll von Frédéric Chopin.“
Es folgte das Fantasie-Impromptu cis-moll op. 66 in einer Aufnahme mit Evgeny Kissin, Klavier.

Positive Hörerlebnisse mit Kulturradios - Fazit 1

Positive Hörerlebnisse - Zusätzliche Informationen
Als die Initiative Das GANZE Werk (Nord) darum bat, positive Hörerlebnisse mit einem deutschen Kulturradio aus der werktäglichen Zeit zwischen 9 und 18 Uhr zu schicken, wurden in den überwiegend aus dem Einzugsgebiet des Norddeutschen Rundfunks kommenden Einsendungen auch einzelne Sendungen der Programme Deutschlandfunk (DLF), DeutschlandRadio Kultur, Nordwestradio und RBB Kultur genannt, gelegentlich wurde auf den Sonntag oder die Sendezeit von 18.05 bis 19 Uhr ausgewichen (siehe auch einzelne Beispiele).
Nicht genannt wurden Sendungen von MDR Figaro und SR 2. Erstere Fehlanzeige erstaunt, weil besonders Hörer im Osten und Süden Niedersachsens den Mitteldeutschen Rundfunk sogar terrestrisch, also auch beim Autofahren, gut empfangen können. Die Auslassung der Kulturwelle des Saarländischen Rundfunks hingegen erklärt sich leicht aus den eingeengten Empfangsmöglichkeiten - SR 2 ist in Norddeutschland nur über Internet und Satellit zu empfangen.
Von SR 2 wurde allerdings wie auch von SWR 2, hr 2 kultur und Bayern 4 Klassik über Sternstunden berichtet.
Niemals genannt wurde eine werktägliche Sendung von NDR Kultur. Es gab aber unaufgefordert zusätzlich zahlreiche kritische Anmerkungen. Diese mündeten in den resignierenden Hinweis, dieses Programm nur kurz oder gar nicht mehr zu hören, stattdessen den - in seiner Qualität anerkannten und im ganzen Sendegebiet empfangbaren - DLF zu hören oder sogar das Radio generell nicht mehr einzuschalten.
Bleiben bei den bisherigen Einsendungen als signifikante Favoriten die mehrfach genannten Kulturprogramme Bayern 4 Klassik, hr 2 kultur, SWR 2 und WDR 3.

Göttinger Tageblatt, 17. Oktober 2007

Kulturwellenvergleich: „Das ganze Werk“ untersucht Morgenmagazine
Klassische Musik in Häppchenform
NDR Kultur bot zwei bis sechseinhalb Minuten lange Einzelsätze

Das GANZE Werk (Nord), 8. Oktober 2007

Mitteilung zum Kulturwellenvergleich Nr. 2 (Pdf):
Das Tal der niederen Radiokultur in den nord- und mitteldeutschen Sendegebieten
„Unter dem Strich bleiben die Fragen: Warum kann die Gruppe der Kultur- und Musikliebhaber in den nord- und mitteldeutschen Sendegebieten tagsüber nicht solche Sender wie in den anderen Gebieten Deutschlands hören? Warum gibt es in der Radiokultur so unterschiedliche Lebensverhältnisse?“
Hier: Pdf-Version

Das GANZE Werk (Nord), Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg), 3. Oktober 2007

Kulturwellenvergleich Nr. 2
Montag, 18. Juni 2007, 7 bis 8 Uhr
Morgenstund' hat Gold im Mund, ...

... doch es ist nicht alles Gold, was glänzt
Neun Kulturwellen im Vergleich
Hier: Pdf-Version (0,2 MB)

Ende der vollständigen Nord-Übersicht
• Es folgt jetzt die Zusammenstellung der wichtigen Nord-Meldungen, die bis zu diesem Zeitpunkt auf der Homepage www.dasganzewerk.de veröffentlicht wurden.
• Die vollständige Übersicht aller vom GANZEN Werk geführten Meldungen - also nicht nur der für den Norden - finden Sie auf der Seite „Archiv“.

NDR, 13. Juli 2007, Hamburger Abendblatt, 14. Juli 2007

NDR Rundfunkrat wählt Marmor und Beyer an die Spitze des Norddeutschen Rundfunks, NDR, 13. Juli 2007
Das erste Interview mit dem neuen Intendanten, Hamburger Abendblatt, 14. Juli 2007

Drei Jahre Das GANZE Werk (Nord), Ein Jahr Das GAMZE Werk BB

Ein lästiges Intermezzo hier, Glückwünsche dort
Von Carola Meffert, 12. Juni 2007
Viereinhalb Jahre NDR Kultur, viereinhalb Jahre Heimweh nach Radio 3, viereinhalb Jahre Protest...
Gelassene Gemüter verweisen darauf, dass sich Qualität noch immer durchgesetzt habe. Dass damit hohe Qualität gemeint ist, versteht sich von selbst. Diese Erkenntnis erlaubt, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Eine mehrjährige Überflutung durch Kulturwellen in Mainstream-Qualität ist so betrachtet nur ein lästiges Intermezzo. Eines, das zwangsläufig einem höheren Anspruchsniveau weichen wird.
Was allerdings tatenloses Harren auf Wiederkehr von Kulturbewusstsein und Qualität nicht rechtfertigt. Es gibt viel zu tun, machen wir weiter!
DGW Nord zum dritten und DGW BB zum ersten Geburtstag herzliche Glückwünsche!

NDR, 25. Mai 2007, Pressemitteilungen

NDR Intendant Plog legt sein Amt Anfang 2008 nieder
Neuer NDR Rundfunkrat wählt Helmuth Frahm zum Vorsitzenden

Das GANZE Werk (Nord), Kulturwellen im Nord-Süd-Profil (SWR2, NDR Kultur), 6.4.2007

Sternstunden des Hörfunks
„Diplomatische“ Auftritte des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR im Vatikan und des NDR-Sinfonieorchesters in New York werden den Hörern ganz unterschiedlich präsentiert
Von Ludolf Baucke

Hamburger Abendblatt, 24. März 2007

Barbara Mirow, Leiterin von NDR Kultur, über ihr Programm
Mit „Wickerts Büchern“ in den Sonntag
Mirow: „Der Vormittag auf NDR Kultur beginnt mit ‚Am Morgen vorgelesen‘ (...). Die Sendereihe hat eine riesige Anhängerschaft. Wir sind selbst überrascht über die Zahlen: Über 100.000 Menschen hören täglich um 8.30 Uhr ‚Am Morgen vorgelesen‘. Auch im übrigen Programm gibt es viele Beiträge, die länger sind.“

NDR Kultur, 9. März 2007

Galareise der klassischen Musik
Das Schleswig-Holstein Musik Festival auf dem Meer - Zwei Karten für die Reise werden von der Peter Deilmann Reederei zur Verfügung gestellt
„Die Spielregeln für die Verlosung sind einfach: Am Freitag, dem 9. März spielen wir auf NDR Kultur mehrmals die Ouvertüre ‚Meeresstille und glückliche Fahrt‘ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Sobald Sie diese Musik hören, können Sie sich über die Servicetelefonnummer (...) für den Gewinn der Reise bewerben.“
Unsere Beobachtung: Das ganze Tagesprogramm des Kultursenders war von diesem Sponsoren-Ereignis bestimmt, und ein Musikstück wurde mehrfach dafür missbraucht (um 10.10, 14.45 und 17.15 Uhr). „Heute, da lohnt es sich ganz besonders, NDR Kultur zu hören. Heute ist der große Tag, an dem Sie eine Galareise der klassischen Musik gewinnen können...“ (erste Moderation an diesem Tag zur Kreuzfahrt, 6.32 Uhr)

Media-Analyse Radio 2007 I (ARD, NDR, RBB, HAM, Tagespresse und DGW), 7./8. März 2007

Deutschlandweit
Auswertung: Tagesreichweiten der Kulturprogramme gleichen sich an
ARD-Werbung Sales & Service und Das GANZE Werk, 7. März 2007
NDR-Sendegebiet
• NDR 90,3 vor Radio Hamburg und NDR 2
Hamburg mit neuem Spitzenreiter
„Zu den großen Verlierern im Hamburger Stadtgebiet gehört NDR Kultur, das private Klassik Radio zieht in der Metropole vorbei. Davon will sich Wellenchefin Barbara Mirow nicht entmutigen lassen: ‚Wir sind das meistgehörte Klassik- und Kulturprogramm im ganzen Norden (...).‘“, Hamburger Abendblatt, 8. März 2007
NDR baut Spitzenposition im Norden weiter aus
NDR Kultur erreicht eine Tagesreichweite von 2,3 Prozent im Sendegebiet
NDR, 7. März 2007
• Auswertung für Hamburg
Klassik Radio versus NDR Kultur: Original des Seichten setzt sich durch
Liste der Marktanteile (MA 2007 I und MA 2006 II)
Liste der Tagesreichweite (MA 2007 I und MA 2006 II)
Ham-Online und Das GANZE Werk (Nord), 7. März 2007
RBB-Sendegebiet
Die Kleinen werden größer
Antenne bleibt in der Region vorne, Kulturradio und Deutschlandradio Kultur gewinnen
Der Tagesspiegel, 8. März 2007
Wachsender Erfolg für die RBB-Radioprogramme
Steigende Akzeptanz für Kulturradio und Inforadio
rbb, Presseinformation, 7. März 2007

NDR, 2. März 2007, Hamburger Abendblatt, 3. März 2007

• NDR Hörfunkdirektor - Wechsel in 2008
Joachim Knuth folgt auf Gernot Romann
Hamburger Abendblatt, 3. März 2007
Joachim Knuth ab 2008 neuer NDR Hörfunkdirektor
NDR, 2. März 2007

TIDE (Antenne 96,0/Kabel 95,45), 30. November 2006 (ganz), 2., 9. und 16. Dezember 2006 (3 Teile)

- Unter anderem: Wie kam es zur „strategischen Entscheidung“, zum strategischen Fehler, NDR 3/Radio 3 als Ganzes gegen Klassik Radio zu stellen? -
Kulturradio in Hamburg - O-Ton-Collage „Radiokultur in Hamburg“
Die Kulturwellen des NDR und die Vorgeschichte zu NDR Kultur
„Kultur im Radio: Das kann man lernen“, berichtete das „Kulturjournal“ der NDR Hamburg-Welle 90,3 nach der Uraufführung der O-Ton-Collage „Radiokultur in Hamburg“ im Abaton-Kino (9. April 2006). Das von Hans-Jürgen Krug geleitete „ambitionierte Projekt“ (90,3) fand 2005/ 2006 im Studiengang Medienkultur an der Universität Hamburg statt.
Die drei realisierten Sendungen über die Hamburger Radiokulturlandschaft wurden im April 2006 von TIDE urgesendet. Nach der großen Resonanz wiederholt TIDE Ende des Jahres alle Sendungen.
Radiokultur in Hamburg (3 Teile), 30. November 2006, 22.00 – 23.30 Uhr (90 Minuten)
• Hörfunk-Impressionen aus der Nachkriegszeit, 2. Dezember 2006, 14 Uhr
• Eine Reise durch die Hamburger Radiokultur der 1960er und 1970er Jahre, 9. Dezember 2006, 14 Uhr
• Ein Ausflug in die Hamburger Radiolandschaft der 1970er und 1980er Jahre, 16. Dezember 2006, 14 Uhr

Hamburger Abendblatt, 29. November 2006, und zwei Leserbriefe vom 5. und 15. Dezember 2006

NDR Hörfunk - Die Änderungen des Kultursenders in 50 Jahren
Für Hörer, die zuhören
1956 gehörte der NDR mit seinem dritten Programm zur Avantgarde – heute gibt's für die bewusst Zuhörenden nur noch wenig
Von Hans-Jürgen Krug
Dazu: Zwei Leserbriefe:
„Vieles hat sich geändert“ von Barbara Mirow, Leiterin NDR Kultur, 5. Dezember 2006
„Schneller Verdruss“ von Theodor Clostermann, Sprecher Das GANZE Werk (Nord), 15. Dezember 2006

Das GANZE Werk (Nord) zur Moderation auf NDR Kultur, 5. Oktober 2006

Bericht, Analyse, Kommentar und Dokumentation: NDR Kultur, Matinee am 5. Oktober 2006, 9 bis 10 Uhr
Masur-Konzerte in Braunschweig und Hamburg
Offenes Themen-Placement für ein Konzert, eine ganze Stunde lang
Eigentlich müsste dieser Sender heißen: „NDR Kultur-Info“ (formale Bezeichnung)
Lesen Sie außerdem zu Ansagen und Berichten an diesem Morgen...
• Die Musikauswahl dient dem Programmtipp, 8.23 Uhr
Gefangenenchor aus Nabucco: Mittel zur NDR-Kultur-Eigenwerbung für das Abendprogramm
• Interview (2 Versionen gesendet) zur Caspar-David-Friedrich-Ausstellung in Hamburg
Zwei Manipulationen von NDR Kultur
- Dem Leiter der Hamburger Kunsthalle wird etwas Neues in den Munde gelegt
- Die Deutungen des Schaffens von Caspar David Friedrich widersprechen sich...
„Morgenstimmung“ (Dauer: 4 Minuten) aus der Peer-Gynt-Suite Nr. 1 von Edvard Grieg
Über diese Musik ist am Morgenhimmel die Sonne aufgegangen
Der Moderator redet ein Naturwunder für das NDR-Sendegebiet herbei

NDR Kultur, 4. bis 6. Oktober 2006, Moderation

NDR Kultur - kein Genuss: Zu viel Fehler
Kundige werden geschockt und andere verdummt
Richtigstellungen:
• Die Berliner Philharmonie ist nicht die „Schwangere Auster“
• Nicht Wilhelm Busch hat „den Comic erfunden“ (Mitte 19. Jh.), sondern spätestens der Schweizer Rodolphe Töpffer (1833)
• Joseph Haydn hat nicht „Trompetenkonzerte für die Ventiltrompete“ komponiert, sondern ein Konzert für die Klappentrompete
„In der Barockzeit haben die Trompeten“ nicht nur „wie Fanfaren geklungen“, sondern waren ab dem 8. Naturton aufwärts melodiefähig (barocke Trompetenkunst des Clarinospiels)
• Über dem NDR-Sendegebiet geht die Sonne nicht in 4 Minuten, sondern in 30 Ninuten auf
NDR Kultur hat einen Kultur- und Bildungsauftrag, etwas Anderes ist uns nichts bekannt.

NDR Kultur, 20. September 2006, 7.59 bis 8.00 Uhr, Musik + Moderation

Ein Kürze-Rekord und drei Fehlinformationen
Vorbereitete und vertuschte Verstümmelung eines Divertimento-Satzes von Joseph Haydn auf NDR Kultur (Dokumentation)
Das Formatradio treibt seltsame Blüten, um 18 freie Sekunden zu füllen
Statt mit den Nachrichten ein wenig früher zu beginnen, klicken die Programmmacher von NDR Kultur schnell noch ein Stückchen von 34 Sekunden aus der PC-Schublade „Kurze Stücke“ an. Der Moderator sagt dazu anschließend: „Das Consortium Classicum spielte den ersten Satz aus dem Divertimento Es-dur von Joseph Haydn.“ In Wirklichkeit waren es nur die Sekunden 110 bis 144 des dritten Satzes „Gavotte. Allegro“ des Divertimentos Hob II: Es 13. Lesen Sie in der ausführlichen Dokumentation, wie es zu dieser Manipulation gekommen ist und wie sie aufgedeckt wurde.

Das GANZE Werk zu NDR Kultur seit Anfang August 2006: Ein neuer „Claim“

• Eine Radiolüge? In jedem Fall eine Provokation
Die Werbung von NDR Kultur: „NDR Kultur - hören und genießen!“
Die Praxis von NDR Kultur: „NDR Kultur - stören und verdrießen“

12 Thesen zur Unglaubwürdigkeit des frisch gekürten „Claims“
• Wachablösung beim Werbespruch von NDR Kultur
Warum nun doch nicht mehr: „NDR Kultur - der Klassiker“?
3 Thesen zur Haltlosigkeit des verbrauchten „Claims“

Das GANZE Werk (Nord): Dienstag, 8. August 2006, 15 bis 17 Uhr

Kollektive Höraktion von Mitgliedern der Initiative Das GANZE Werk (Nord)
Aufnahme und Analyse der Kultursender Bayern 4 Klassik, hr2, NDR Kultur, SWR2 und WDR3
Zur Diskussion gestellt:
Radiokultur in Deutschland zweigeteilt?
Kulturwellen im Nord-Süd-Profil

Ausschnitt aus der Kurzfassung: „Ziel war es, aus dem Nord-Süd-Profil der ARD-Kulturwellen zu erfahren, inwiefern der den ARD-Anstalten obliegende Kultur- und Bildungsauftrag erfüllt werde.
Es erwies sich, dass alle Programme außer NDR Kultur den Nachmittag als Schwerpunktzeit verstehen und diesen Zeitraum für größere Zusammenhänge reservieren. Sie erkunden mit einfühlsam gestalteten Sendungen ein weites kulturelles Feld, verwechseln nicht die unterhaltsame Präsentation mit populistischen Manövern und garantieren so, dass unabhängig von der Alterszugehörigkeit sowohl kulturell einschlägig vorgebildete als auch neugierige Hörerschichten angesprochen werden.“

Gehen Sie hier direkt zur Broschüre, 16 Seiten (Langfassung mit 15 Moderationsbeispielen, Fazit und 5 Dokumentationen).

„Am Morgen vorgelesen“ - Beobachtungen zur Werkauswahl 2004 bis 2006, 4. August 2006

Einleitende Zusammenfassung in unserer Dokumentation
• Die Auswahl der Werke verlagert sich immer mehr von klassischen Texten hin zu Texten mit dem Schwerpunkt 20. Jahrhundert
• Titel der seichteren Art gewinnen an Bedeutung
Zu: Dokumentation: Alle Titel von „Am Morgen vorgelesen“ seit Januar 2004 (Pdf)

„Am Morgen vorgelesen“ - Artikel einer Hörerin, 29. Juli 2006

„Am Morgen vorgelesen“ mit verflachter Literatur-Auswahl
„Neu“ wird mit „anspruchslos-unterhaltsam“, höchstens mit Anspruch auf „Seichtes“, verwechselt
Alarm zu einem Trend, den NDR Kultur seit 2004 praktiziert und seit dem Weggang von Hanjo Kesting im Januar 2006 intensiviert
Mit Links zu Rezensionen und NDR-Kultur-Buchvorstellungen der behandelten Titel

Hörer-Analyse MA 2006 II, 18. Juli 2006

Während die Gesamtzahl aller Radiohörer und der Hörer aller ARD-Wellen zurückging (vor allem bei den Jugendlichen sowie bei allen „werberelevanten“ Hörern unter 50 Jahren), ist die Zahl der Hörer von Kultursendern (ARD, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur sowie Klassik Radio) allgemein gestiegen. Dementsprechend hat auch NDR Kultur nach zwei verlustreichen Zahlenrunden in seinem Sendegebiet Hörer gewonnen. Von Montag bis Freitag wurden 235.000 tägliche Hörer ermittelt. Damit kommt NDR Kultur wieder auf den bisher höchsten Höreranteil von 2,0 % im März 2005. Einzelheiten zu den Hörerzahlen von NDR Kultur (BRD - NDR-Sendegebiet - NDR-Bundesländer, im Vergleich mit den Hörer-Analysen von März 2005 und März 2006) können Sie auf den Tabellen zur MA 2006 II (Pdf-Datei) nachlesen. - Lesen Sie außerdem:
- die offiziellen Hörerzahlen für Hamburg von HAM-Online (Hördauer, Hörer täglich)
- den Artikel des „Hamburger Abendblatts“ von heute zum Radiomarkt Hamburg (Zahlenbasis: Marktanteile, d.h. Hördauer, im Artikel von Montag bis Sonntag) und
- die offizielle Stellungnahme des NDR (mit den gleichen Auslassungen wie früher - Bundesgebiet oder NDR-Sendegebiet?, Montag bis Freitag oder Montag bis Sonntag?)
Die Hörerzahlen für NDR Kultur werten wir weiterhin nicht als Grad der Zustimmung zum nervigen Tages-Mischmasch-Programm aus kurzen Wortbeiträgen und beliebigen Klassik-Einzelsätzen. Denn Musikliebhaber in weiten Teilen Norddeutschlands haben zum Hören von - offiziell - werbefreier Klassik wegen der monopolartigen Ausbreitung des Senders nur die „Wahl“ für NDR Kultur, eine echte Qual. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein abwechslungsreiches, an Qualität und am Kulturauftrag orientiertes Programm wesentlich mehr Menschen zum Zuhören einladen würde. Dafür haben wir Programmvorschläge vorgelegt. Bisher hat es der NDR strikt abgelehnt, darüber ein Gespräch zu führen (vgl. Absage zur Podiumsdiskussion am 8. Juni 2006 in Hamburg).

Hamburger Abendblatt, 5. und 6. Juli 2006: Zwei Plog-Interviews

„Gremien stehen heute nicht mehr stramm“
Standpunkte: „Ich hatte noch nie eine rote Mehrheit“, sagt der NDR-Intendant
Interview: Jobst Plog über den Einfluß der Parteien auf den NDR und seine Zukunftspläne
„Wenn ich dazu beitragen kann, daß es eine vernünftige Nachfolgeregelung gibt, dann kann ich auch früher aufhören. (...) Aus heutiger Sicht hätte ich das (dpa) nicht mehr erklärt, weil es zu Spekulationen Anlaß gibt.“.
Hamburger Abendblatt, 6. Juli 2006
„Günther Jauch ist eine sichere Lösung“
Standpunkte: In der Premium League müssen auch Kompromisse sein
Intendant Jobst Plog über das Profil des NDR und die interne Diskussion über die Notwendigkeit eines Politikmagazins
„Man könnte nur als eine mögliche Entwicklungsideee gemeinschaftlich ein traditionelles Klassikprogramm machen und die regional ausgeprägten Klassikwellen noch stärker auf jüngere Zuhörer ausrichten“.
Hamburger Abendblatt, 5. Juli 2006

Deutscher Komponistenverband (dkv), 23. Juni 2006

Initiative „Das ganze Werk“ in Berlin gegründet
Ihr Vorbild findet die Initiative in Norddeutschland, wo engagierte Radio-Hörer unter dem Motto „Das ganze Werk“ bereits seit zwei Jahren für eine Qualifizierung des NDR-Kulturprogramms eintreten

Das GANZE Werk, 15. Juni 2006, Erklärung in eigener Sache

Die Erklärung zum zweiten Geburtstag der Initiative Das GANZE Werk mit der Meldung über die Einladung zum 11. MainzerMedienDisput am 9. November 2006 und mit der Nachbetrachtung zur Podiumsdiskussion am 8. Juni 2006 in Hamburg steht jetzt auch als Pdf-Datei zum Speichern und Drucken zur Verfügung.

NDR Kultur, 13. Juni 2006, Moderation, 14.03 Uhr

„Kalte Dusche“
Moderation aus dem NDR Kultur Studio
Am Dienstag, 13. Juni, nach den 14 Uhr-Nachrichten kommt ein „herzlich willkommen aus der Hitze des NDR Kultur-Studios“, und fortgesetzt wird die Moderation mit den Worten „Lassen Sie sich überraschen von einer kalten Dusche mit Musik von Johann Christian Bach.“ Leider kann dazu der jüngste Bach-Sohn nicht befragt werden, doch Vater Johann Sebastian Bachs Kommentar findet sich in der weltlichen Kantate BWV 201. Dort, im Streit zwischen Phoebus und Pan, stimmt Mercurius eine Arie mit den Worten an „Aufgeblasne Hitze, aber wenig Grütze...“
Ein autofahrender Hörer aus dem Raum Uelzen
Anmerkung der Redaktion: Wahrlich eine Kalte Dusche für Kulturliebhaber. Ein Satz der Sinfonia concertante in G-dur für 2 Flöten, 2 Violinen, Violoncello und Orchester von Johann Christian Bach.

Das GANZE Werk, Erweiterte Pressemitteilung, 11. Juni 2006

Absage des NDR zur Podiumsdiskussion in Hamburg
2. Mai 2006: Eindeutige NDR-Zusage
30. Mai 2006, Programmausschuss des NDR: „Diskussion über die Reform von NDR Kultur endgültig abgeschlossen.
31. Mai 2006, Michael Plöger: „Für eine Diskussion Ihrer ‚Programmvorschläge' stehen weder Frau Mirow noch ich zur Verfügung.“

Nachdem der NDR einen juristischen Einspruch erhoben hatte, stellt der Text in seinem zweiten Teil konkret dar, wie nach unseren Erfahrungen und nach unserem Verständnis der Rückzug des NDR von der Podiumsdiskussion verlaufen ist.

Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 10. Juni 2006

Was bei NDR Kultur geschieht und nicht geschieht,
interessiert mittlerweile republikweit

Diskutiert wird nicht
Wie die Chefs von NDR Kultur einen anregenden Abend verpassten
Der Programmausschuss des Senders betrachtet die Diskussion über die Reform als „endgültig abgeschlossen“, doch eine Überprüfung der Programme ist im Rundfunkstaatsvertrag festgelegt - für den NDR ist es Anfang Juli in Hannover so weit.
Gerhart Baum fasst zusammen: „Ein Motiv für die Reform ist wohl: Alles muss gefallen. Aber es gefällt ja gar nicht!“ - Von Volker Hagedorn

Hamburger Abendblatt, 10. Juni 2006

NDR Kultur: Quote mit „Häppchen ohne Niveau“?
Die geladenen Vertreter des NDR, Barbara Mirow und Michael Plöger, lehnten es ab, über die vom „Ganzen Werk“ entwickelten Programmvorschläge zu diskutieren
Die Diskutanten waren sich einig: „Der NDR ist dabei, das Kulturradio kulturlos zu machen“ (Geißler)

KIZ - Das KulturinformationsZentrum, 9. Juni 2006

Der NDR kneift feige - das GANZE WERK wächst weiter
Kompetente Veranstaltung zu den Kernaufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Das GANZE Werk, 8. Juni 2006

Eine Veranstaltung der Initiative das GANZE Werk in Norddeutschland
NDR Kultur - Wird der Kulturauftrag noch erfüllt? - Ein Streitgespräch Podiumsdiskussion mit
Gerhart R. Baum, Rechtsanwalt, Bundesminister a.D.
Theo Geißler, Herausgeber der „neuen musikzeitung“
Jürgen Kesting, Freier Autor „FAZ“, „Stern“, „Die Woche“, ARD
Juliane Klein, Komponistin, Förderungspreisträgerin des „Kunstpreises Berlin 2006“
Barbara Mirow, Programmbereichsleiterin NDR Kultur
Michael Plöger, Leiter des Bereichs Zentrale Programmaufgaben der Programmdirektion Hörfunk des NDR und
Theodor Clostermann, Sprecher der Initiative Das GANZE Werk,
Moderation: Farid Müller, Medien- und Verfassungsexperte der GAL.
Donnerstag, 8. Juni 2006, um 19.30 Uhr in der Freien Akademie der Künste Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg, Eintritt: € 4,00
Diskussionsgrundlage: Programmvorschläge - Sendeplan von 9 bis 18 Uhr mit den Erläuterungen: „Ideensammlung für ein NDR-Kulturprogramm“

DIE WELT, 8. Juni 2006

Zwei Meldungen zur Podiumsdiskussion in Hamburg
Hamburg am Donnerstag, Gespräch: NDR Kultur – Wird der Kulturauftrag noch erfüllt?
Namen und Nachrichten, Diskussion über Kulturverfall im NDR Radio
Die Initiative „Das ganze Werk“ lädt für heute abend um 19.30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „NDR Kultur – wird der Kulturauftrag noch erfüllt? Ein Streitgespräch.“

NDR, „wir im NDR“, April 2006, und Das GANZE Werk, 5. Juni 2006

Hörerzahlen von NDR Kultur nach der Media-Analyse 2006 I (März 2006)
Stellungnahme von Gernot Roman, Programmdirektor Hörfunk des NDR
„Der hauchdünne Rückgang ist mit einem differenzierten Blick auf die (...) Altersgruppen ohne Bedeutung“
Mit einer Ergänzung des GANZEN Werks: Fehlende Fakten

Braunschweiger Zeitung (newsclick.de), 1. Juni 2006

Kein Vokal ist ihm egal
Ein Gespräch mit dem Gesangskritiker Jürgen Kesting
„Kesting ist der führende deutsche Gesangskritiker. Kennerschaft, Leidenschaft, zuweilen eine angriffslustige Strenge zeichnen ihn aus. Die Entsorgung seiner Sendung auf NDR-Kultur ärgert ihn.“
Jürgen Kesting ist Gast unserer Podiumsdiskussion am 8. Juni 2006 in Hamburg

neue musikzeitung (nmz) Nr. 06/06

Selbstamputation von NDR Kultur geht weiter
Jürgen Kestings „Große Stimmen“ abgesetzt
Eine Sendereihe, die das Hören schulte und für viele Menschen das Tor zum Lebenselixier Oper weit aufgestoßen hat
Mit der Affäre um die „Großen Stimmen“ ist sowohl in puncto der Manieren als auch was die Programmreform betrifft eine neue Eskalationsstufe bei der Vulgarisierungskampagne der Kulturwelle erreicht. Nachdem das Tagesrepertoire weitgehend auf das Niveau eines Nebenbeiprogramms unter Ausschaltung der denkenden Aktivität der Hörer abgesenkt wurde, gerät jetzt der Abend ins Visier. Mittlerweile scheint man beim NDR den intellektuellen Level der Hörer so gering einzuschätzen, dass man ihnen Kestings beherzte Expertisen nicht mehr zumuten mag.

Das GANZE Werk, 29. April 2006

Podiumsdiskussion am 8. Juni 2006 in Hamburg
Dazu neu beim GANZEN Werk:

Programmvorschläge - Sendeplan von 9 bis 18 Uhr
Ein abwechslungsreiches Programm, das zum Zuhören einlädt - wir erwarten dies für mindestens 4 Stunden, es kann auch länger sein...
Ideensammlung für ein öffentlich-rechtliches NDR-Kulturprogramm
Erläuterungen zum vorgeschlagenen Sendeplan von 9 bis 18 Uhr
Längst hat die Jagd nach der Quote die Qualität gefressen
Leitartikel zu der geplanten Podiumsdiskussion in Hamburg

Radio TIDE Hamburg, 1. bis 18. April 2006, und Abaton-Kino, 9. April 2006

Der besondere Radio-Tipp: „Kulturradio in Hamburg“ im Campus-Radio

Mitte der 1950er Jahre entdeckt man in Deutschland, dass der „kluge Mann und das Radio“ eigentlich zusammengehören und ein eigenes Hörfunkprogramm bräuchten. 1956 startete der Norddeutscher Rundfunk (NDR) als erster bundesdeutscher Sender mit einem „Dritten Programm“, das zunächst nur der Hochkultur und dem Abend vorbehalten war.

In der O-Ton-Collage „Kulturradio in Hamburg“ berichten Christoph Sass, Simon Schorneck und Katja Timmann von der Nachkriegszeit bis zu den 1980er Jahren. Es erzählen – exklusiv für das Projekt – unter anderem der ehemalige NDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Jäger und der langjährige NDR Kultur-Chef Wolfgang Knauer.
Lesen Sie hier das ganze Programm.
Teil 1 am 1. April, Teil 2 am 8. April und Teil 3 am 15. April, jeweils um 14 Uhr
Alle drei Folgen - am Stück - am 18. April
Die gesamte O-Ton-Collage öffentlich: am 9. April um 11 Uhr im Abaton-Kino

Frequenzen von Radio TIDE Hamburg: auf UKW 96,0 MHz - im Kabel 95,45 MHz

NDR Kultur, 16. April 2006, Moderation: Ein Superst aller Zeiten

Ein Hörer meldet uns von seiner Autofahrt nach Hannover, dass Philipp Cavert um 17.55 Uhr auf eine nachfolgende Sendung mit folgenden Worten hinwies:
„Eine der außergewöhnlichsten Musikerkarrieren aller Zeiten:“ ???
Rätsel: Wer ist ??? Wer fällt Ihnen dazu ein?
Die Auflösung steht am Ende unserer aktuellen und beispielhaften Diagnose der Superlativ-Grippe auf NDR Kultur. Außerdem ein Zitat von Michael Gielen, „das Gehirn (zu) bemühen“.
Kommentar des Autofahrers: „Es wird allerhöchste Zeit, dass ein Impfstoff gegen die im Hamburger Funkhaus grassierende Superlativ-Grippe entwickelt wird.“

NDR Kultur, 6. April 2006, Moderation

Stilblüte mit dem Superlativ
Durchbricht der Moderator die Grenzen der deutschen Sprache?
Moderation: Schuberts Sinfonien Nr. 1 bis 4 für „ein gigantisches Orchester“
Ist dann die Besetzung der Symphonie fantastique „super-gigantisch“, von Mahlers 9. Sinfonie „hyper-gigantisch“?

Hamburger Abendblatt, 4. April 2006

NDR Kultur hat „Große Stimmen“ abgesetzt
Wellenchefin Barbara Mirow: In 52 mal zwölf Sendungen habe Kesting viele große Stimmen vorgestellt, da gehe jetzt langsam der Stoff aus.

Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 22. März 2006, Das GANZE Werk, 25. März 2006

Und dann war Schluss
Zwölf Jahre und ein jähes Ende: NDR Kultur ließ Jürgen Kestings Sendung „Große Stimmen“ verstummen – einfach so
Zitat: Auf „Große Stimmen“ und „Am Morgen vorgelesen“ berief man sich beim Sender gern, wenn Kritiker die Verflachung nach der letzten Programmreform beklagten. Von diesen beiden Säulen rings um eine tagsüber kompetenzfrei durchpürierte Klassiksoße steht jetzt nur noch eine.
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 22. März 2006, von Volker Hagedorn
• Tod auf Raten für die Sendereihen „Große Stimmen“ und „Oper in einer Stunde“
Jetzt bietet NDR Kultur in 20 Teilen: „Klassik für Neugierige und Liebhaber“
Verpassen Sie diese Sendung nicht, wenn Sie neue „Handy-Klingeltöne“ suchen...
NDR Kultur, seit dem 28. Februar 2006, jeden Dienstag zwischen 21 und 22 Uhr
Eine Dokumentation zu Änderungen im Abendprogramm

Das GANZE Werk, 23. März 2006

NDR Kultur verliert in einem Jahr 13,2 % seiner Hörer
Oder: 30.000 Hörer haben NDR Kultur den Rücken gekehrt

Seit einem Jahr schweigt der Zahlenverwalter (NDR-Hörfunkdirektor)
Das GANZE Werk bringt exklusiv die Zahlen an die Öffentlichkeit
NDR Kultur - Hörer gestern (Montag - Freitag) im NDR-Sendegebiet:

MA 2005 I227 Tsd.    2,0 %
MA 2005 II209 Tsd.    1,8 %
MA 2006 I197 Tsd.    1,7 %
Wann wird endlich wieder das kulturelle Niveau tagsüber heraufgesetzt?

E-Mail eines WDR-Hörers aus dem NDR-Sendegebiet, 10. März 2006

Technische Alternativen, um aus der NDR-Kultur-Monopol-Tiefe herauszukommen
Ein Bekannter brachte mich auf die Idee, über eine Satellitenanlage Radioprogramme zu empfangen, z.B. den guten Sender WDR 3
Wenn Ihre Leser endlich wieder solche Musik hören können, dann werden sie mit noch mehr Selbstbewusstsein von NDR Kultur das verlangen, was ihnen zusteht

NDR Kultur bzw. Das GANZE Werk, 10. März 2006: Eine faustdicke Unwahrheit

Wenn der Vater zum Bruder erklärt wird, ist der Bildungsauftrag aufgegeben!

Heute um ca. 17.15 Uhr - zwei Hörer haben es uns gerade berichtet - wurde von NDR Kultur folgende Unwahrheit aufgetischt (sinngemäß):
Alessandro und Domenico Scarlatti lebten als Brüder friedlich zusammen. Das ging aber nicht lange gut, nach einem Streit ging Domenico nach Lissabon. Domenico war Komponist von Cembalo-Sonaten, Alessandro von Opern und Konzerten. Deshalb hören Sie jetzt von Alessandro das Concerto grosso...
Alessandro Scarlatti (1660 - 1725) war der Vater von Domenico (1685 - 1757).

Der Vater wirkte abwechselnd in Rom und Neapel. Ab 1703 war er zum Beispiel in Rom, 1708 berief ihn der neue Vizekönig nach Neapel, 1717 kehrte er nach Rom zurück.

Sein Sohn studierte von 1705 bis 1708 in Venedig, wirkte anschließend in Rom - ab 1714 als Kapellmeister des portugiesischen Botschafters - und wechselte 1720 direkt an den königlichen Hof nach Lissabon.

Beide lebten also seit 1705 nur drei Jahre lang in der gleichen Stadt - von 1717 bis 1720 in Rom. Natürlich haben Alessandro und Domenico auch Werke anderer Gattungen komponiert als vom Moderator genannt.
Peinlich ist für NDR Kultur übrigens, dass der Sender die vielen Cembalo-Sonaten von Domenico Scarlatti so gut wie immer von einem Klavier spielen lässt.

Das GANZE Werk, 9. März 2006: Hörerzahlen der MA 2006 I

„Stabiler“ Abwärtstrend bei NDR Kultur... (Meldung als Pdf-Datei zum Drucken)
Die Zahl der „Hörer gestern“ (Mo-Fr) im NDR-Sendegebiet - die für den NDR alles entscheidende Zahl - ist von 1,8 auf 1,7 % gefallen.
Grund zum Jubel, den gibt es für reichlich Radiosender, schaut man sich eine Übersicht mit den Meldungen zu den gerade veröffentlichten Zuhörer-Zahlen der ma 2006 I an.
Da ist die Stellungnahme des NDR-Intendanten Prof. Jobst Plog zu NDR Kultur doch bescheidener: „NDR Kultur bleibt mit 1,8 Prozent Hörer gestern im Sendegebiet (Montag bis Sonntag) stabil“.
Bei der letzten Zahlenrunde im Juli 2005 hieß es: „NDR Kultur bleibt mit 1,9 Prozent Hörer gestern im Sendegebiet (Montag bis Sonntag) stabil“.
Merken Sie etwas?
Auch wenn es wieder um 0,1 % abwärts geht, bleibt es „stabil“, denn in der Differenz liegt die Stabilität. Absurde NDR-Logik.
NDR Kultur in ganz Deutschland
In ganz Deutschland waren es im März 2005 „täglich 274.000 Menschen“, die NDR Kultur einschalteten. Im Juli 2005 waren es nur noch „täglich 265.000 Menschen“, heute sind es „täglich 247.000 Menschen“. Auch „stabil“: der Abwärtstrend.
„Stabil“ kritikwürdig bleibt auch die Gestaltung des Programms von NDR Kultur, das beweisen wir auf dieser Homepage x-fach.
Hamburg
Nach der Veröffentlichung der HAM sind in Hamburg die meisten Zahlen werktags etwas gestiegen. Das heißt aber nicht viel, zeigt es doch nur, dass der rasante Abfall nach März 2005 jetzt teilweise wieder aufgefangen wurde. Ansonsten sind in Hamburg die Zahlen nur für die Zeitspanne Mo-So gestiegen.

Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 27. Januar 2006

Windmühlen im Kopf
Fulminantes Finale: Hanjo Kestings NDR-Abschied
Dann die Einrichtung der süchtig machenden Literatursendungen „Am Morgen vorgelesen“ und „Am Abend vorgelesen“. Allein mit ihnen hat sich Kesting beim NDR ein Denkmal gesetzt.

Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 25. Januar 2006

Ein Klassiker verabschiedet sich
NDR-Redakteur, Autor, Traditionspfleger: Hanjo Kesting
Kestings Ruhestand fällt in eine Zeit, in der das Programm von „NDR Kultur“ bei zahlreichen Hörern umstritten ist. Doch ist er der Überzeugung, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk „zwar kein Museum sein darf, aber Kulturtraditionen pflegen soll“.

Hamburger Abendblatt, 17. Januar 2006

„Zuschauer werden entwöhnt“
Innenperspektive: Kritik an den Mechanismen der ARD.
Hamburger Abendblatt, 17. Januar 2006: Interview mit Jürgen Bertram
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen sollte bestimmte Werte wiederaufleben lassen. Dazu gehören Seriosität, Verläßlichkeit, Kritik und die Fähigkeit, Kritik einstecken zu können. Auch die Orientierung an den sozialen Interessen der Zuschauer und nicht der Macht gehören dazu. Die andere Schule sieht den Zuschauer als Konsumenten, den man unterhält und nicht fordert.

Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 11. Januar 2006

Bitte anschnallen!
Gegen die fristlose Kündigug Demmlers haben sich jetzt mehr als 30 der bedeutendsten deutschen Komponisten in einem offenen Brief gewandt

Initiative „Qualität statt Quote“, 6. Januar 2006

Aufruf zu einer Lesung mit Jürgen Bertram
am 19. Januar 2006 in Hamburg:
„Mattscheibe - Das Ende der Fernsehkultur“

in der Freien Akademie der Künste, Klosterwall 23, 20095 Hamburg
Einladung der Initiative „Qualität statt Quote“
Moderation: Thomas Frickel, AG Dokumentarfilm
Mitveranstalter: AG DOK, Bundesverband Regie (BVR),
die Betriebsgruppe Verdi im NDR, Das GANZE Werk
Große Wut eines Heimkehrers: Korrespondent rügt ARD und ZDF
Darmstädter Echo, 7. Januar 2006
Innenansichten eines Journalisten
Lesung von Jürgen Bertram in Hamburg

Hamburger Abendblatt, 6. Januar 2006
Ein Mann sieht bunt
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Dezember 2005

NDR Homepage, 2. Januar 2006

Wechsel beim Kulturellen Wort von NDR Kultur in Hannover
und in der NDR Hörspielredaktion

Am 25. Januar 2006 verabschiedet sich Hanjo Kesting im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover

NDR, Januar 2006

NDR Kultur zeigt Flagge am Hamburger Johannes-Brahms-Platz
„Mit der Werbung geht NDR Kultur jetzt hoch hinauf, ob die Quoten deshalb auch steigen, kaum vorstellbar. Wir bleiben auf dem Boden und wünschen uns immer noch ein anspruchsvolleres Programm.
Es freut uns aber, dass wenigstens die Werbewirtschaft von den anscheinend doch im größeren Umfange zur Verfügung stehenden Mitteln ihren Nutzen ziehen kann.“

Bild und Text: ein aufmerksamer Kulturliebhaber und regelmäßiger Leser dieser Seiten

NDR Kultur, 1. und 2. Weihnachtstag: Ganze Werke von 12 bis 14 Uhr

Mit Freude kündigen wir an, dass Sie auf NDR Kultur an zwei Tagen tagsüber fast zwei Stunden lang ganze Werke hören können.

Sonntag, 1. Weihnachtstag, 12.03 bis 14 Uhr:
Mitschnitt vom 20. August in der Festspielscheune Ulrichshusen

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento F-dur KV 138
Giuseppe Tartini: Trompetenkonzert D-dur (Gábor Boldoczki)
J. Haydn / S. Nakarjakov: Violoncellokonzert C-dur Hob. VIIb:1, Bearbeitung für Flügelhorn (Sergej Nakarjakov)
A. Vivaldi / G. Boldoczki: Violinkonzert G-dur RV 310, Bearbeitung für Trompete und Orchester (Gábor Boldoczki)
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie A-dur KV 201
V. Bellini / L. Gyöngyösi: „Casta Diva“ und „Ah! Bello a me ritorna“ aus „Norma“ mit Variationen für 2 Trompeten und Orchester
Gábor Boldoczki und Sergej Nakarjakov, Trompete - Vilnius Festival Orchestra
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2005
PS. (um realistisch zu bleiben): Im Programm von NDR Kultur hat Sergej Nakarjakov seit dem 19. August 2004 mindestens 47x den ersten Satz des Bratschenkonzerts in D-dur von Franz Anton Hoffmeister (1754-1812) auf Trompete gespielt...

Montag, 2. Weihnachtstag, 12.03 bis 14 Uhr:
Mitschnitt vom 4. September in der Heiligen Geist-Kirche Wismar

Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-dur op. 6 Nr. 1
Giovanni Battista Pergolesi: Orfeo, Kantate
Antonio Vivaldi: Violoncellokonzert h-moll RV 424
Tomaso Albinoni: Sinfonia g-moll op. 2 Nr. 6
Giovanni Battista Pergolesi: Salve Regina, Kantate
Antonio Vivaldi: Konzert a-moll aus „L’Estro armonico“ RV 522
Christine Schäfer, Sopran - Berliner Barocksolisten
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2005 - Abschlusskonzert

Warum soll es nur zu Weihnachten und zu Ostern tagsüber in größerer Zahl ganze Werke geben? Kultur als Weihnachtsgeschenk des Senders? Unsere Gebühren zahlen wir während des ganzen Jahres.

Das GANZE Werk, 11. Dezember 2005: NDR Kultur und die Tradition der BBC

Jeder Ton - in der Nacht und am Tag
Was NDR Kultur von der BBC lernen könnte
„A Bach Christmas“ in der vorweihnachtlichen Zeit
Von Ludolf Baucke

E-Mail eines NDR-Hörers aus Kiel, 8. Dezember 2005

Besonders Ihr Flyer scheint mir hilfreich zu sein
Bleiben Sie weiterhin standhaft in Ihrer Überzeugungsarbeit für ein besseres NDR Kultur Programm

Das GANZE Werk - in eigener Sache, 4. Dezember 2005: Flyer

Flyer speichern/drucken (Pdf)

Gehen Sie gern in ein Museum, wenn es Ihnen unvergängliche Kunstwerke der großen Meister nur noch als Stückwerk präsentiert?
Sicherlich nicht... (Zum ganzen Haupttext des Flyers)
So sieht tagsüber das Musikprogramm von NDR Kultur aus.
Der Sprecherrat der Initiative stellt einen Flyer mit dem Bild eines zerstückelten Kunstwerkes vor, das Kunstfreunde in einem Museum auch nicht sehen wollen. Das Hauptmotiv symbolisiert, wie oft NDR Kultur z.B. die Sätze von Beethovens Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67, in der Zeit von November 2004 bis Oktober 2005 tagsüber gesendet hat. Um eine schlichte Stunde darzustellen, hätten wir mehrere Kunstwerke völlig zerrupfen müssen.

Ende von NDR Kultur Club und Magazin: Reaktionen

• Besondere Angebote sollten die Hörer an das Kulturprogramm binden,
die Resonanz war jedoch nicht dauerhaft so hoch, wie erwartet
Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ), 28. November 2005
Ich hoffe, daß eines schönen Tages jemand die Leitung Ihres Senders übernimmt, der wirklich wieder Kultur in der Bedeutung des Wortes „Pflege der geistigen Güter“ an die Hörer bringt!
NDR Kulturkarte: Absage
E-Mail einer Hörerin aus Büsum an die NDR Media GmbH

Brief des Chefredakteurs von radio 98eins an Das GANZE Werk, 7. November 2005

//radio 98eins, das Lokalprogramm für Greifswald des 98eins e.V. in Kooperation mit dem Offenen Kanal Neubrandenburg// - Chefredakteur Philipp Dreesen schreibt uns:
Mit Begeisterung haben wir von Ihrer Initiative Das GANZE Werk gelesen.
Für die in Ihrer Resolution verfassten Kritiken und Ziele sprechen wir Ihnen unsere volle Unterstützung aus.
Auch wir sind von der Arbeit des Nordeutschen Rundfunk über alle Maßen enttäuscht. - Aus diesem Grund haben wir in der Universitätsstadt Greifswald ein unabhängiges Hörfunkprogramm aufgebaut.

NDR Kultur, 10. Oktober 2005, 11 1/2 Stunden abgehört: Plaudereien im Herbst

Moreno: „Vielleicht fällt der Nebel ja auch aus“ - Cervantes: „Nicht beschreib in breitem Schwulst Dinge, die dem Leser wurst“
Klassisch kleinkariert und inkompetent
So verplauderten Moderatoren Musikhäppchen an einem Dienstag
Gehört von Ludolf Baucke

NDR Kultur und die Oktogonale des Bucerius Kunst Forums, 7. November 2005: Nachträge

Nach unserer Meldung der einseitigen Berichterstattung von NDR Kultur über die „Oktogonale 2005“, die viele sehr erschüttert hat, ist folgendes nachzutragen:
• Auf der Homepage von NDR Kultur gibt es eine Sonderseite zur „Oktogonale 2005“, die am Samstag, 5. November 2005, um 12.17 Uhr vor unserer Veröffentlichung redaktionell fertiggestellt war und die am Montag, 7. November, ins Netz gestellt wurde. Diese Seite entspricht vollkommen unserer Kritik: Die Aufführung der Oper „Almira“ von Händel mit Rudolf Kelber und seinem Ensemble (= Höhepunkt der „Oktogonale 2005“) gibt es da nicht.
• Nach einer Reportage über das Konzert mit Concerto Köln erwähnte der Moderator, dass noch weitere Veranstaltungen folgen, unter anderem als „Höhepunkt“ die Aufführung der Oper „Almira“ von Händel. Die Aufführenden, Herrn Kelber, das Cythara-Ensemble und Solisten, hat Philipp Schmid verschwiegen.

Das GANZE Werk, 5. November 2005: Die persönliche Meinung

Thesen zu einem unrühmlichen Ende
Über die unredliche Art, mit NDR-Kultur-Club-Mitgliedern umzuspringen
NDR Kultur Magazin und NDR Kultur Club sollen eingestellt werden
Die Entscheidung für die Einstellung des Clubs ist das erste Eingeständnis für das Scheitern von NDR Kultur
Von Theodor Clostermann

NDR Kultur, 4. November 2005, 16.30 Uhr: Veranstaltungstipp

Erlebnis eines Autofahrers, der zuhört, der auf dem Parkplatz noch eine Minute länger im Auto sitzen bleibt, um wichtige zu erwartende Kulturinformationen zu erfahren, und enttäuscht wird
Veranstaltungstipp mit Lücke - Zensur durch NDR Kultur?
Keine Medienpartnerschaft: kein Kulturbericht
NDR Kultur informiert ausführlich über die „Oktogonale 2005“, verschweigt aber den „Höhepunkt“, Händels Oper „Almira“

Das GANZE Werk, 30. Oktober 2005: Dokumentation

Stars auf NDR Kultur - Momentaufnahmen im September und Oktober 2005
„Schöner als mit einer Göttin kann der Morgen nicht anfangen“
NDR Kultur im Dienste von Platten-Profis?
Breit angelegte Werbekampagnen für einige auserwählte Stars und keine Orientierung für Musikliebhaber (Dokumentation)

Das GANZE Werk, 20. Oktober 2005

Zu Meldungen von „Hamburger Morgenpost“ und „NDR Presse aktuell“:
Fehlbetrag in Millionenhöhe beim NDR
ZU VIEL WERBUNG FÜR NDR KULTUR?
Werbung, die nicht glaubwürdig ist, ist erst recht Verschwendung
Neue umfangreiche Dokumentation:
Flyer des NDR Kultur Clubs mit 4 Werbebildern und den vollständigen Werbetexten (Pdf - 0,51 MB)
Serie mit 41 Anzeigen im „Hamburger Abendblatt“
14. September bis 31. Dezember 2004 (Pdf - 0,98 MB)

NDR Fernsehen, 13. Oktber 2005, Prominenten-Werbung für NDR Kultur - Teil 4

Neuer Spot für NDR Kultur im Fernsehen...
Klarinettistin Sabine Meyer hat ein Problem:
„Vor jedem Konzert das Gleiche. Lampenfieber. Ich versuche es abzuschütteln, es zu überlisten. Aber das Lampenfieber folgt mir überallhin. Da hilft dann nur noch eins: Ich höre NDR Kultur.“
Unser Kommentar: Hier liegt wohl eine Verwechslung vor. So ein Dauermix aus kurzen Musikstücken und aufdringlichem Wort auf NDR Kultur kann empfindliche Künstler doch nur noch weiter reizen. Zur Entspannung ist wohl der Tipp von NDR-Hörfunkdirektor Romann gemeint: „Wer tagsüber eine ganze Symphonie (...) hören möchte, hat die Möglichkeit, eine CD oder eine Schallplatte aufzulegen.“
PS: Werden zur Belohnung in Zukunft mehr Einzelsätze mit Sabine Meyer gesendet?

NDR Fernsehen, 13. Oktber 2005, Prominenten-Werbung für NDR Kultur - Teil 3

Neuer Spot für NDR Kultur im Fernsehen...
Schauspieler Christian Quadflieg als passionierter Leser ratlos mit seinen vielen Büchern:
„Lesen ist eine Leidenschaft. Und Bücher kann man nie genug haben. Es gibt unzählige, die man einfach gelesen haben muss. Doch wo fängt man an? Na ja, man muss Bücher nicht immer lesen. Schließlich kann man sie auch hören. Ich höre NDR Kultur.“
Unser Kommentar: NDR Kultur hat zwar „Am Morgen vorgelesen“ im Programm gelassen, muss man aber deshalb den Zuschauern ein ansonsten tagsüber bunt zusammengewürfeltes Programm aus einzelnen Musiksätzen und hektischen
Wortbeiträgen empfehlen? Da geht die ihm lieb gewordene Literatur völlig unter.

DIE ZEIT (Nr. 28) und Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 7. Juli 2005

Götz Alsmann: Ich habe einen Traum
»Die Hörer stürmen die lokalen Radiosender. Auf einmal merken sie, dass das Musikprogramm zentral gesteuert wird. Sie lassen sich das nicht länger gefallen«
Dazu: Kurzbericht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

NDR Kultur, Matinee, 6. Oktober 2005: Moderatoren-Weisheiten

Fünf eigenständige Moderationsbeiträge von Ulrich Kühn:
„Vielleicht“ könnte Ulrich Kühn diese Sprüche ganz einfach bleiben lassen?
- „Der Umweg ist das Ziel“ - Zynismus pur für die Hörer
- Das „Vergnügen“ des „Zuhörens“ - nur bei einem Tanz?
- „Bonbon am Donnerstag“ mit Napoleon - wo bleibt die Pointe?
- „Denkpause“, „pausenloses Denken“ - ein Denkmal für Herrn Kühn!
- Von der Kultur zum Trivialen - auf NDR Kultur.

Enquete-Kommission des 15. Deutschen Bundestages, 7. Oktober 2005: Wortprotokoll

Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des 15. Deutschen Bundestages
Ausschnitte aus dem Protokoll der Anhörung am 18. April 2005 zu den Schwerpunkten Qualität und Quote
Die Anhörung bestätigt unsere Forderung: Tagsüber mindestens 4 Stunden lang Musiksendungen mit ganzen Werken!
Oft wurde die Musik-Zerstückelung auf NDR Kultur angesprochen
Interessante Beiträge u.a. von Wolfgang Knauer

NDR Kultur, 2. Oktber 2005: Der Moderator kennt seinen Plan, aber nicht die Musik...

NDR Kultur Opfer seiner Einsätzigkeit - Ahnungsloser Moderator in der Falle
Kennen Sie die Sinfonie mit dem Paukenschlag? Wissen Sie auch, in welchem Satz der 94. Sinfonie von Joseph Haydn es erst ganz leise wird, bis die Pauke dann auch den Letzten weckt - so die Anekdote? Wahrscheinlich. Es ist der zweite Satz, durch den die Sinfonie in der Musikliteratur ihren Namen bekam, in der englischsprachigen Literatur den Namen „The Surprise“ (die Überraschung).
Und nun kommt die Überraschung mit der Überraschung.

Neue Fernsehwerbung für NDR Kultur - Teil 2, 4. Oktber 2005

NDR Kultur schon wieder im Fernsehen...
Schauspieler Peter Lohmeyer als passionierter Fußballer in seinem Element:
„Fußball ist für mich Kultur. (...) Fußball ist für mich aber auch Konzentrationskultur und Präzisionskultur. Aber am Ende des Tages interessiere ich mich vor allem für Hörkultur. Ich höre NDR Kultur.“
Unser Kommentar: Schöne Kultur, jede Leistung ist Kultur!? Für Frau Mirow, Wellenchefin von NDR Kultur, ist der VW-Golf ebenfalls Kultur. - Als „Hörkultur“ stellen wir uns etwas anderes als diese Musik-Brocken-Sammlung vor, auch um 22.35 Uhr bei „Klassisch in die Nacht“ - das ist eine Fehlleistung.

Neue Fernsehwerbung für NDR Kultur - Teil 1, 3. Oktber 2005

NDR Kultur geht ins Fernsehen...
Hörerrückgang für NDR Kultur.
In der Not macht dann auch das NDR-Fernsehen Reklame.
Zum Beispiel: Dominique Horwitz hat die „Kunst des Hörens“ entdeckt.
Wahrscheinlich erfüllt er beim NDR nur seine Vertragspflichten als Künstler. Er war gerade erst am 30. September 2005 Interview-Gast bei „Klassik à la Carte“ und trat abends mit dem NDR Pops Orchestra in Hannover auf. Wenn er NDR Kultur wirklich hören würde, würde er nicht mehr behaupten:
„Manchmal höre ich einfach nur, was ich hören will. Ich höre NDR Kultur.“
Wir Hörer von NDR Kultur dürfen wenigstens nicht hören, was wir wollen, zum Beispiel tagsüber mindestens vier Stunden lang ganze Werke.
PS: Ist die Firma Technics an der Produktion beteiligt?

Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk, 20. September 2005

Schneller Wechsel von Wort und Musik - Das Konzept der sogenannten „aktuellen Kulturberichterstattung“ ist eine Fessel für Kultur und Musik
Der Sprecherrat des GANZEN Werks präsentiert: Dokumentation und Analyse von 4 Stunden auf NDR Kultur (Freitag, 17. Juni 2005, 7 bis 11 Uhr)
NDR Kultur: Auf ein Musikstück von 5 Minuten entfällt jeweils ein Beitrag mit Werbung für NDR Kultur und seine Partner
Im übrigen halten wir die Werbepraxis von NDR Kultur für rechtlich unzulässig
Gesamtübersicht: Musikstücke, Wortbeiträge (Tabelle 1 - Pdf)

Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk, 18. September 2005

Zur Diskussion gestellt
Die unzulässige Praxis der ARD mit den „Hinweisen auf eigene Programme und auf Begleitmaterialien“
Die ARD-Werberichtlinien hebeln den Rundfunkstaatsvertrag aus
Die Beispiele in dem Artikel stammen aus unserer Dokumentation zum Programm von NDR Kultur am 17. Juni 2005 (7 bis 11 Uhr)

Das GANZE Werk, 17. September 2005

Zu den fallenden Hörerzahlen von NDR Kultur
Die Geschichte vom Zahlenverwalter und vom kleinen Prinzen
Mit 5-Minuten-Musikstücken und ständiger Werbung
für NDR Kultur und seine Partner können keine Begeisterungsstürme entfesselt werden...
NDR Kultur - Hörer gestern (Mo-Fr)
Gebiet 2005 I (März) 2005 II (Juli)
Hamburg 2,6 % 2,1 %
Niedersachsen 1,9 % 1,9 %
Mecklenburg-Vorpommern  1,5 % 0,8 %
Schleswig-Holstein 2,2 % 2,1 %
NDR-Sendegebiet 2,0 % 1,8 %
oder 227.000 209.000

Media-Analyse Hörfunk 2005 II, 23. Juli 2005)

Es ist so seltsam still... Weitere Zahlen sind uns nicht bekannt.
Grund zum Jubel, den gibt es für reichlich Radiosender, schaut man sich eine Übersicht mit den Meldungen zu den gerade veröffentlichten Zuhörer-Zahlen an. Da ist die Stellungnahme des Stellvertretenden NDR-Intendanten Lampe zu NDR Kultur doch bescheidener: „NDR Kultur bleibt mit 1,9 Prozent Hörer gestern im Sendegebiet (Montag bis Sonntag) stabil. Bei der ersten Zahlenrunde im März hieß es: NDR Kultur „erreicht jetzt 2,0 Prozent Hörer gestern im Sendegebiet (Montag bis Freitag)“. Merken Sie etwas?
„Stabil“ kritikwürdig ist jedenfalls die Gestaltung des Programms geblieben, das beweisen wir auf dieser Homepage x-fach. Im März waren es „täglich 274.000 Menschen“, heute sind es „täglich (...) 265.000 Menschen“ in ganz Deutschland, „stabil“, was soll man da sonst sagen.
Zur genauen Information gibt es für Hamburg Zahlen von der HAM. Wir vergleichen die offiziellen Zahlen in der Tradition des NDR für „Hörer gestern“, Montag bis Freitag“, dort auf Seite 2:
        ma2005/II: 2,1 %     ma 2005/I: 2,6 %
In Hamburg ein satter Rückgang um 19,2 % oder ca. 6.400 Hörer (Basis MA 2005 I: 1,282 Mio. Hörer, davon 2,6 % vorher zu 2,1 % jetzt oder rechnerisch 33.332 zu 26.922).
Zu Mecklenburg-Vorpommern schreibt die „Schweriner Volkszeitung“: „NDR Kultur laufen Hörer weg“ und „Bei NDR Kultur hingegen halbierte sich die Hörerschaft auf 11.000 (-12.000). Der Kulturkanal hatte bereits bei der vorangegangenen Erhebung 8.000 Hörer verloren.“
Oben ein Rückgang bundesweit von 9.000 Hörern, eben bei zwei Bundesländern schon ein Rückgang von ca. 18.400. Wo hat NDR Kultur dann zugelegt? Oder war der Gesamtverlust höher, weil die Zahlen oben nicht vergleichbar sind?
Wir wissen es (noch) nicht, Geheimwissen des NDR.

Am Morgen vorgelesen, 21. Juli 2005

BELLETIRILI - E-Mail einer Hörerin aus Norderstedt
NDR Kultur beginnt mit einer neuen Lesereihe. Margriet de Moor, DER VIRTUOSE.
„Ich befürchte, daß die NDR-Reform nun auch ‚Das kulturelle Wort‘ erfasst.“

NDR Kultur, 10. Juli 2005, 13 - 14 Uhr, „Concerto“

„Concerto“ mal wieder in fremden Gefilden
„Concerto“ war bei NDR 3 und Radio 3 die Sendung für die Freunde und Liebhaber der Alten Musik. Heute heißt es nur noch: „NDR Kultur Concerto sorgt für die sonntägliche Stimmung mit Musik aus dem Barock und der frühen Klassik.“
Zwischen 13 und 14 Uhr hören wir heute unter anderem Stücke von Michail Glinka (1804 - 1857), Arthur Sullivan (1842 - 1900) und Gerónimo Giménez (1854-1923). Vor einigen Wochen war stattdessen noch Musik von Luigi Boccherini (1743 - 1805) und Georg Matthias Monn (1717-1750) angekündigt worden.

NDR Kultur, Fallbeispiele vom 6. Juli 2005: Matinee

NDR Kultur, 6. Juli 2005, Matinee, 10 bis 11 Uhr. Wundersames ist zu hören:
Moderatorin: „NDR Kultur mit dem Rondo aus dem Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur opus 15 von Ludwig van Beethoven. Mauricio Pollini wurde begleitet von den Berliner Philharmonikern, am Pult stand Claudio Abbado. Surfen ist ein Sport, Surfen ist ein Lebensgfühl. Verrückt zu sein nach den Wellen, süchtig nach dem Wind. (...) In ‚Riding Giants‘, der morgen in die Kinos kommt, entwirft Regisseur Stacy Peralta eine kleine Kulturgeschichte des Wellenreitens. Moritz Holfelder hat den Film für uns gesehen.“
Moritz Holfelder: „Surfer sind die Rocker des Wassersports (...). Die Welle ist für den Surfer wie eine Frau oder auch Mutter: Sie liebt ihn, sie umfängt ihn, sie gebiert ihn, wenn sich der Kamm in perfekte Rundung schon wieder Richtung Wasseroberfläche krümmt und der Surfer aus dem so gebildeten Tunnel hervorschießt.“

„Morgen kommt er in die Kinos“
„Riding Giants“ auf NDR Kultur - Unnötig und Schleichwerbung?
Krasser Fall der üblichen Masche, Werbebotschaften als „Kultur“ zu tarnen
• Was bleibt von der Sendestunde übrig - ohne Kartenverlosung, Filmvorstellung und NDR-Kultur-Eigenwerbung?
Musikalisches Surfen durch Höhen und Tiefen...
Ein Hörprotokoll
• Missbrauch der „Kulturinformationen“ in vier Fällen
Versuch einer rechtlichen Bewertung
• Rundfunkstaatsvertrag und NDR-Staatsvertrag (bisher)
Wichtige Ausschnitte zu Programm, Rundfunkrat, Werbung usw.

NDR: Thesen über NDR Kultur • Das GANZE Werk, 4. Juli 2005: 2 Kommentare

Zu Thesen über NDR Kultur von Hörfunkdirektor Romann (21. Januar 2005)
• Recherche der Initiative Das GANZE Werk und Kommentar in der Form eines fiktiven Streitgesprächs von Theodor Clostermann
Manupulation des Hörerwillens auf NDR Kultur?
Erst legen Sie fest, dass für das System der „kulturellen Wortbeiträge“ ein Musikstück durchschnittlich 6 Minuten dauert,
und dann behaupten Sie noch, die Hörer hätten „nicht genügend Zeit und Muße“ für „längere komplexe Werke“.
• Kommentar zum „Komplexen“ von Ludolf Baucke
Norddeutscher K-Wirrwarr
• Ausschnitt aus einem Brief von Hörfunkdirektor Romann vom 21. Januar 2005
Thesen über NDR Kultur
„Der gefundene programmliche Kompromiss wird - denke ich - allen gerecht...“

NDR Kultur, 8. Juni 2005, und DIE WELT, 29. Juni 2005 (Dokumentation, Kommentar)

Anzeige: „Ich höre NDR Kultur.“ Anne Will
Kommentar: Reklame für eine Selbstverständlichkeit? Täuschung? Verschwendung?
Zwei eigene Vorschläge für Werbung mit NDR-Programmmachern
• Anne Will macht auch NDR Kultur:
„Zwischentöne“ mit Alice Schwarzer
Dokumentation von 3 bemerkenswerten Ausschnitten bei „Klassik à la Carte“
(Sexualität in der Geschichte - Der Appell der 374 im „Stern“ - Elvis Presley)

26. Juni 2005: NDR Kultur-„Concerto“, WDR 3 und Bayern 4 Klassik

„Concerto“ - inzwischen eine Mogelpackung
NDR Kultur („Concerto“), WDR 3 („Am Sonntagmorgen“) und Bayern 4 Klassik („Barocco“) im Vergleich am 26. Juni 2005

2 Briefe von Hörern an den NDR, Februar 2004 und Juni 2005

• Ein Satz aus der Haydn-Sinfonie „La Poule“ als Frühstücksei
Wettlauf um die "klingende Speisekarte"
Illustrierte Realsatire
• Brief eines Hörers aus Göttingen nach der Veröffentlichung des Editorals der neuen Wellenchefin, Barbara Mirow, im Klassikclub Magazin 01/2004
Die Reform wurde im Elfenbeinturm des NDR erarbeitet unter Ausschluss der Hörer
Ein 1-2 seitiger Fragebogen, beigelegt im Klassikclub-Magazin, hätte Ihnen aufzeigen können, ob die Mitglieder Reformen wünschen

17. Juni 2005: Wortbeiträge von NDR Kultur „auf der Goldwaage“

Das Hamburger Abendblatt zitiert heute, am 25. Juni 2005, von der neuen Leiterin der NDR-Wirtschaftsredaktion, Hanni Hüsch, dass „jeder gesendete Satz unter Beobachtung steht und auf der Goldwaage liegt“. Das ist unser Maßstab für die aktuelle Kulturberichterstattung von NDR Kultur, die Peter Ahlmann für uns am 17. Juni 2005 aufgezeichnet hat.
Gütesiegel der Professionalität? Schutz vor Geschmackslosigkeiten?
• 18.15 Uhr Ein Kalenderblatt
Flachsinn - Hans-Jürgen Mende erinnert an Eddy Merckx und Dean Martin
„Irgendwie ist es doch so, als hätte er erst gestern das Gelbe Trikot getragen...“
• Kommentar zu der Reportage um 17.06 Uhr von Kai Küstner
Celler Lobeshymnen stimmen nachdenklich
Professorale Professionalität - und doch nur eine Kopie 1:1
• 16.30 Uhr Focus Kultur, Ausstellungseröffnung
Picasso - Badende: "Spitz wie Felsen..."
Eine von NDR Kultur gesendete Geschmacklosigkeit?

Das GANZE Werk - 1. Geburtstag - Presseerklärung, 15. Juni 2005

Seit einem Jahr besteht die Initiative Das GANZE Werk - eine Bilanz
Am 15. Juni 2004 wurde die Initiative Das GANZE Werk auf einer Veranstaltung in der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg gegründet, DIE WELT berichtete ausführlich darüber. Die Initiative macht unverändert den Kompromissvorschlag, dass NDR Kultur in der Zeit zwischen 6.00 und 19.00 Uhr täglich vier Stunden Musiksendungen mit ganzen Werken bringt, ohne Jingle und ohne sachfremde Wortbeiträge wie NDR-Eigenwerbung. Diesen Vorschlag haben bisher über 4.000 Musikfreunde unterschrieben. Die Initiative hat heute über 1.800 Mitglieder...
In diesem Jahr haben wir leider erfahren müssen...
• dass die Verantwortlichen des NDR stur bei dem Prinzip des musikalischen Einzelsatzes und des Jingle bleiben...
In diesen zwölf Monaten haben wir erleben dürfen...
• dass die neue musikzeitung des ConBrio-Verlages der Initiative Ende Juli 2004 die Homepage www.dasganzewerk.de spendierte...
In diesen 365 Tagen haben wir wirkungsvoll gezeigt...
• dass die Gruppe der Musikliebhaber eine bedeutsame Hörergruppe von NDR Kultur ist, die zu Recht darauf besteht, dass NDR Kultur für die Gebühren der Hörer den Kultur- und Bildungsauftrag nach § 5 des Rundfunkstaatsvertrages erfüllt und dass der NDR-Rundfunkrat wirklich "die Vielfalt der Meinungen der Bürger und Bürgerinnen" nach § 18 des NDR-Staatsvertrages "berücksichtigt"...

Das GANZE Werk, 11. Juni 2005

Praxis von NDR Kultur - subtile redaktionelle Werbung im Programm
NDR Media GmbH: Die Möglichkeit der Promotion im Programm bietet den Kooperationspartnern interessante Plattformen...
Mediakonzepte schaden der wirklichen Kulturinformation und zerstören die Musikkultur
Konkreter Nachweis über den Ablauf eines Mediakonzeptes
Produkt: "Sucht mein Angesicht" von John Updike (Hörbuch)
Kooperation: NDR und Hoffmann & Campe

Initiative eines Hörers von NDR Info, 5. Juni 2005

Persönlicher Aufruf: Mehr Qualität in NDR Info
Der Medienbereich gehört zu den "Weißen Flecken", was Bürgerbeteiligung angeht
Mehr anspruchsvolle Wortbeiträge des NDR
Von Dr. Helmut Kramer, Wolfenbüttel

In eigener Sache (Initiative Das GANZE Werk), 27. Mai 2005

4.037 Unterstützer, davon 1.828 Mitglieder
Nach Abschluss der Postkarten-, dann Abstimmungsaktion in der letzten Woche veröffentlichen wir ab sofort die Gesamtzahl der Unterstützer einschließlich dieser Aktion.
Mit Karten und Briefen an die Initiative haben in dieser Aktion insgesamt 1.877 Hörer für das Konzept der Initiative gestimmt (für das jetzige Konzept von NDR Kultur: 11, Enthaltungen: 8). Um Doppelzählungen wegen Mitgliedschaft in der Initiative zu vermeiden, wird die Gesamtzahl großzügig um 600 verringert. Damit haben mindestens weitere 1.277 Personen für das Konzept der Initiative Das GANZE Werk gestimmt.
Hinzu kommen - ohne sie in der Gesamtzahl zu berücksichtigen - die vielen Hörer, die nur eine Postparte für das Konzept der Initiative an den NDR und die zweite Postkarte nicht an Das GANZE Werk geschickt haben.

Kritische Masse, 21. Mai 2005

Romann, das kurze Autofahren und das Kulturradio
NDR kooperiert mit ADAC
Wir sind hier in Bayern hinter allem hinterher; nur nicht nach dem Programm vom NDR.
Von Huflaikhan

In eigener Sache (Initiative Das GANZE Werk), 21. Mai 2005

Unterschriftensammlung
Aus Postkarten- und Abstimmungsaktion zu: "NDR Kultur jetzt oder Das GANZE Werk" ist eine allgemeine Unterschriftensammlung für die Forderung geworden aus unserer Resolution: NDR Kultur soll von 6 bis 19 Uhr mindestens vier Stunden lang GANZE Werke senden.
Bei den Aktionen davor hatten nur 11 Hörer für die Praxis von NDR Kultur gestimmt, für Das GANZE Werk über 1.850 (soweit wir die Karten erhalten haben).
 
 

Kritik an Romanns Antwort vom 26. April 2005 an Herrn Schrader

Romanns Kurzsichtigkeit: Autofahrer soll Maßstab des Kulturradios sein?
Ein Streifzug durch die ARD-Studien zur Radionutzung widerlegt den Direktor
Von Theodor Clostermann

Antwort Romanns auf den Brief des Hörers Schrader, 26. April 2005

Längere mehrsätzige klassische Werke schließen Hörer, die nur kurz, zum Beispiel während einer kurzen Autofahrt einschalten, aus.

Ausschnitt aus der Aufzeichnung von PHOENIX, 19. April 2005

Wolfgang Knauer vor der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Wenn Klangkörper und Programe wieder enger miteinander arbeiten würden, könnte ein junges Publikum an Kulturprogramme herangeführt werden
 

Anhörung der Experten in Berlin am 18. April 2005

Zur Zeit exklusiv nur hier (vollständig)
Die 6 Stellungnahmen der Experten
Bezugsquelle: Sekretariat der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland"
Stellungnahme von Wolfgang Knauer (ehem. Wellenchef von NDR Kultur)
Schonungslose Kritik an NDR Kultur im Dienste von Musik und Kultur
Stellungnahme von Thomas Frickel, Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm
HR-Intendant Reitze: „Ich schiele nicht nach der Quote,
ich schaue mit der Lupe drauf“

Ausschnitt aus der Aufzeichnung von PHOENIX, 19. April 2005
Wolfgang Knauer vor der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Wenn Klangkörper und Programme wieder enger miteinander arbeiten würden...
Pressemitteilung des Bundestages: Ankündigung und Liste der Experten

Deutscher Bundestag, 18. April 2005

Öffentliche Anhörung der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Enquete-Kommission fragt nach der Erfüllung des Kulturauftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages untersucht in einer öffentlichen Anhörung die „Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien für die Kultur“. Den Fragen der Kommission stellen sich hochrangige Vertreter von u. a. ARD, ZDF und DeutschlandRadio.
Zu den Experten gehört auch der ehemalige Wellenchef von NDR-Kultur, Wolfgang Knauer.

Es war am Sonntag, 17. April 2005...

Vollständiges Stundenprotokoll von 16 bis 17 Uhr
Na, da gackerte es ja mal wieder hier auf NDR Kultur (Hans-Jürgen Mende) Eine gemütliche Sonntagsstunde mit drei Überraschungen:
- Alla-marcia-Schlager von Jean Sibelius: 52x in 11 Monaten
- Das Sonntagsrätsel: Kulturabsturz, Flippy peilt bei Goethe nur Sex and Crime
- Rheinische Sinfonie von Robert Schumann = 36x Lebhaft (5. Satz)
Und wie üblich: Zusammenhanglose Musiksätze, zu viel laute Klassik-Unterhaltung, kaum Musikinformationen, zu wenig Musikan- und -absagen und viel NDR-Eigenwerbung.

epd medien Nr. 27 vom 9. April 2005

Öffentlich-Rechtliche und Privatradios tagen gemeinsam
Noch zu retten?
Bericht einer Tagung am 5. April 2005 in Ludwigshafen mit ausführlicher Bestandsaufnahme der Zukunftsperspektiven
Leitartikel von Diemut Roether
Zwei kleine Ausschnitte zum Thema Kulturradio:
Ist das Radio noch zu retten? Man zweifelt, wenn man liest, dass öffentlich-rechtliche Hörfunkdirektoren engagierte Zuhörer als "selbsternannte Kultur-Ajatollahs" beschimpfen, weil diese es gewagt haben, sich kritisch über die Reform eines Kulturprogramms zu äußern. Eigentlich müssten sich Radiomacher doch darüber freuen, wenn ihre Hörer sich so sehr für Sendungen einsetzen, dass sie Initiativen gründen, Webseiten ins Netz stellen und zu Unterschriftenaktionen aufrufen. (...)
Wer hingegen wie Johanna Haberer an die Leidenschaft engagierter Programmmacher und der Hörer erinnert, wer das Radio als wichtigen Kulturträger und Träger des kulturellen Gedächtnisses beschwört, wer an die Kultur des Zuhörens erinnert, die das Radio in den vergangenen achtzig Jahren entwickelt und gepflegt hat, für den ist der Hörfunk mehr als nur eine Industrie.

Brief des Hörers Schrader aus Burgdorf an Herrn Romann, 7. April 2005

Gibt es pünktlich um 19 Uhr einen wundersamen Geschmackswandel?
Bei den Kritikern handelt es sich um eine große Zahl leidenschaftlicher Musikliebhaber, die für einen besseren Sender kämpfen

Das GANZE Werk: Weiteres Studenprotokoll mit NDR Kultur, 5. April 2005

Dienstag, 5. April 2005, Klassisch unterwegs, 15 bis 16 Uhr
Ein weiteres Studenprotokoll mit NDR Kultur
Unser Protokollant Ludolf Baucke stellt fassungslos fest:
Aktuelle Kulturberichterstattung? Alle Kulturbeiträge = NDR-Eigenwerbung
- Prominenten-Werbung als Ersatz (!) für Musikansage
- "Hörprobe" für ein vom NDR produziertes (!) Hörbuch
- Werbung für die NDR-TV-Serie "DAS! ab 4", die während der Radiosendung lief (!)
Stilistische Vielfalt der Musikbeispiele: Gering, Anreiz zum Wiederhören: Nicht vorhanden
- Ein beliebiges Durcheinander, es lebe der Zufallsgenerator!
- Repertoirearmut bei den meisten Stücken und Interpreten
- Klassik-Schlager auf Schritt und Tritt

Eintrag eines Hörers im Gästebuch von SWR2, 5. April 2005

Ich komme aus dem NDR-Gebiet zurück und stehe unter Schock
In Norddeutschland Radio hören zu wollen, ist eine Katastrophe

4. April 2005, "auf NDR Kultur...": Überraschende Werbung

Prominenten-Werbespot mit Ute Lemper
Für seine Eigenwerbung bringt NDR Kultur Künstlernamen in Misskredit
Den Hörern wird etwas angepriesen, was NDR Kultur ihnen verwehrt

Presse im NDR-Sendegebiet und Reaktionen, 14. März bis 1. April 2005

Der NDR hat's ja - dank unserer Gebühren!
Werbung für NDR Kultur: Beispiel 6 Prominenten-Anzeigen

Herr Professor Quasthoff, haben Sie wirklich gewußt, wofür Sie sich aussprechen?
Brief der unzufriedenen Hörerin I. Kossebau an Thomas Quasthoff, 30. März 2005
Die Hörer bezahlen für die NDR-Eigenwerbung doppelt
NDR Kultur verspricht sich wahrscheinlich eine enorme Gegenwirkung zu den Angriffen der "Reform"-Kritiker
E-Mail des erbosten Hörers Schrader aus Burgdorf, 1. April 2005

Das GANZE Werk, 17. März 2005: Media-Zahlen und NDR-Soziologie

Schreibers "erneut steigende Hörerzahlen" auf dem Prüfstand
NDR-Soziologie - so geheimnisvoll wie Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness
Am 9. März haben wir die NDR-Zahlen entzaubert. Hier ein weiteres Beispiel für die wundersame Wandlungsfähigkeit der Materie. Nehmen wir die Hörer gestern von Montag bis Sonntag.
Die gewünschten Zahlen gibt es nur bei der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (HAM). Sie veröffentlicht wenigstens Zahlen für Hamburg (Hörer gestern dort auf Seite 2).
Wir kommen zu folgendem erstaunlichen Ergebnis:

Nachdem im Jahr 2004 von Montag bis Sonntag in Hamburg schon 2,2 % NDR Kultur hören, erlebt der Sender im Jahr 2005 "erneut steigende Hörerzahlen" (Michael Schreiber) und erreicht einen neuen Höchstwert: 2,2 %. Herzlichen Glückwunsch, Gräfin Kerssenbrock, Herr Professor Plog, Herr Romann, Frau Mirow und Herr Schreiber!
Vor vier Jahren waren es 3,2 % (siehe dort auf Seite 3 unter NDR/ORB Radio 3).

Briefwechsel einer Hörerin mit dem NDR-Kultur-Musikchef, 19.1. und 14.3.2005

Schreiber: "Qualitätvolle Programmvielfalt" nein, "Mehrheitenprogramm" ja!
Margrit Siebert gelingt es immer wieder, NDR-Verantwortlichen Offenbarungen zu entlocken. Ihr neuester Fall: NDR-Kultur-Musikchef Michael Schreiber. Ihm schreibt sie am 19. Januar 2005, etwas verkürzt:
Bei Konzertbesuchern habe ich nur Ablehnung der Häppchenmusik und der ständigen Eigenreklame gefunden.
Sieberts Experimente sind für ihn nur zufällige Privat-Soziologie. Unter Gleichgesinnten - ohne jeden Wert. Seine Zahlen sind MA-Zahlen: reelle Zahlen. Gebühren finanzierte, als "Geschäftsgeheimnis" im Safe vor Enthüllungen gesicherte, geheimnisvolle. Nichts für Privat-Menschen! NDR-Soziologie.
Seine Antwort am 14. März 2005 also, etwas verkürzt:

Wir müssen die Mehrheit der an Kultur und klassischer Musik Interessierten im Blick haben, sonst würden wir unserem Auftrag nicht gerecht werden.
Erneut steigende Hörerzahlen zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist!
Das wird das Dogma von NDR Kultur werden.

Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 13. März 2005

Anzeige von NDR Kultur mit dem Spruch von Thomas Quasthoff:
Ich höre NDR Kultur

DIE ZEIT, 10. März 2005

15 Leserbriefe
Dieses Dossier war längst überfällig!
DIE ZEIT - 10. März 2005
Gedruckte Ausgabe


Zum Dossier »Rettet das Radio!«
In: DIE ZEIT, 24. Februar 2005 (Nr. 9)

Media-Analyse 2005 I, 9. März 2005

Media-Analyse Hörfunk: Wer die Macht hat, hat die Zahlen?
"Großer Erfolg für NDR Kultur: Das Klassik- und Kulturprogramm des NDR gewinnt nach der Reform weiter und erreicht jetzt 2,0 Prozent Hörer gestern im Sendegebiet (Montag bis Freitag). NDR Kultur legt damit seit zwei Jahren ununterbrochen an Reichweite zu. Das kommerzielle Angebot Klassikradio bleibt mit 1,0 Prozent im Norden klar hinter NDR Kultur, das täglich 274.000 Menschen einschalten – ein Plus von 32.000." (NDR-Presseerklärung)
Wie schön, wenn man mit zwei Zahlen hausieren geht und für Unkundige ungestört Äpfel mit Birnen vegleichen kann...
Mehr...
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In eigener Sache (Initiative Das GANZE Werk und Homepage), 8. März 2005

Die Initiative Das GANZE Werk arbeitet jetzt eigenständig.
Auf der Veranstaltung "Kritik an NDR Kultur" am 15. Juni 2004 wurde der Initiativkreis Das GANZE Werk als Arbeitskreis der Hamburger Telemann-Gesellschaft e.V. gegründet.
Nach der Entscheidung des NDR-Programmausschusses für die "vorgenommenen Programmreformen bei NDR Kultur" beschloss der Sprecherrat der Initiative am 6. Februar 2005: "Die Initiative setzt ihre Arbeit fort." (siehe Meldung weiter unten: In eigener Sache, 7. Februar 2005)
Der Sprecherrat beschloss am 6. Februar 2005 außerdem: "Die Initiative erklärt sich ab sofort unabhängig von der Hamburger Telemann-Gesellschaft." Damit erklärte sich die Hamburger Telemann-Gesellschaft heute, am 8. Marz 2005, einverstanden. Ihr Vorstand löste den Arbeitskreis auf, "da die Initiative selbstständig arbeiten will und wird". Gleichzeitig übergab der Vorstand der Initiative diese Homepage www.dasganzewerk.de (siehe Impressum).

Vier Rundfunk- und TV-Initiativen in Deutschland, 5. März 2005

Erste gemeinsame Erklärung von vier Rundfunk- und TV-Initiativen in Deutschland:
Schützt den Kultur- und Bildungsauftrag!
Die Öffentlich-Rechtlichen sind auf dem Weg, sich selbst überflüssig zu machen

In eigener Sache (Initiative Das GANZE Werk und Homepage), 1. März 2005

Am 8. Februar 2005 hat der Sprecherrat einen Brief an die Mitglieder der Initiative Das GANZE Werk geschrieben und über folgendes informiert:
a. den Beschluss des NDR-Programmausschusses vom 7. Dezember 2004,
b. den Brief der Vorsitzenden des NDR-Rundfunkrates und
c. den Beschluss des Sprecherrates vom 6. Februar 2005, die Arbeit der Initiative fortzusetzen.
Den Mitgliedern wurde freigestellt, wegen des negativen Beschlusses des NDR-Programmausschusses ihre Mitgliedschaft zu beenden. Das haben 6 Personen gemacht, deutlich weniger als vorher von einigen prognostiziert.
Seit dem Rundbrief steigt gleichzeitig die Zahl der Mitglieder wieder, Ende Februar über die Marke von 1.700. Viele neue Mitglieder "beglückwünschen" die Initiative ausdrücklich zu ihrer Existenz.

3 Hörerbriefe an die NDR-Rundfunkratsvorsitzende, 19. - 25. 2.2005

Hörer fordern den offenen Dialog mit dem Rundfunkrat. Lesen Sie dazu drei Briefe:
- NDR Kultur = Berieselungsanstalt mit endlosen Wiederholungen, wie in einem Paternoster (Hörer S. aus Hamburg, 25. Februar 2005)
- Es ist bedauerlich, dass Sie das Gespräch über Programminhalte verweigern (Rudolf Kelber aus Hamburg, Produzent der Satire-CD, 25. Februar 2005)
- Ich möchte in Anspruch nehmen, daß Sie auf meine und anderer Kritik eingehen (Hörers L. aus Hamburg, 2. Brief an die NDR-Rundfunkratsvorsitzende, 19. Februar 2005)

Hintergrund
Gräfin Kerssenbrock schreibt am 24. Januar 2005 an viele Beschwerdeführer:
"Die vorgenommenen Veränderungen bei NDR Kultur sind richtig.
Programmausschuß und Rundfunkrat sollen dies nach außen vermitteln."
Aber:
Von "Vermittlung nach außen" keine Spur!
Zum Beispiel: Keine öffentliche Begründung des Beschlusses.
Keine Antwort auf irgendeinen neuen Brief (soweit uns bekannt).
Einzig die spitze öffentliche Bemerkung: "Paradebeispiel für eine journalistische Entgleisung" zum ZEIT-Dossier "Rettet das Radio!", ...weiter

DIE ZEIT, 24. Februar 2005

DOSSIER Rettet das Radio!

Wortprotokoll einer Stunde mit NDR Kultur (11. 2. 2005, 9 - 10 Uhr)

Eine wahre Zumutung für Musikliebhaber, im Detail analysiert.
Lesen Sie, warum NDR Kultur aus Berlin die Geschichte mit dem Regensburger Frosch und von der "Eroica" von Beethoven nur den 3. Satz sendet.
"Modernes" Radiomanagement unterwirft die Musik einer Rasterplanung - das kann nicht gut gehen.
1. Dramaturgie einer x-beliebigen Sendestunde von NDR Kultur
Das ist dann wohl die Freiheit der Kunst. Jetzt können die Regensburger sich noch mit dem Spruch trösten: Auch negative Werbung ist immerhin Werbung.
2. Wortprotokoll einer x-beliebigen Sendestunde von NDR Kultur
Aufgezeichnet, ausgewertet und kommentiert von Theodor Clostermann
3. Wissenswertes aus der Welt der Musik?
Die drei informativen Passagen zur Musik bieten nur Magerkost
4. Überraschung: Von Beethovens "Eroica" sendet NDR Kultur nur den 3. Satz
Zum 16. Mal seit Mitte Mai 2004 - meistens mit Günter Wand
5. Der Minutenplan für eine Sendestunde von NDR Kultur
Präzise Rasterplanung für alle Ereignisse
6. 46 Minuten Musik - doch der Text gibt den Ton an
Die Verteilung von Text und Musik in einer Sendestunde
7. NDR Kultur - der Sender ist das Kulturereignis
Das Marketing-Soll ist geschafft
8. Musikgenuss und Rasterplanung sind unvereinbar
Eine Stunde NDR Kultur bietet 10 handfeste und 8 naheliegende Ausschaltimpulse
9. Hintergrundinformationen zu Focus Kultur
Regensburg will 2010 Kulturhauptstadt Europas werden
10. Dokumentation: Die 10 Gebote für Moderatoren
Ein paar wichtige Tips für Moderatoren und alle, die es werden wollen
11. Dokumentation: Computergestützte Musikauswahl
EBH - Repertoire von EBHRadio Software GmbH, Bremen

wir im NDR, Februar - Ausgabe 64 | 2005

Zu NDR Kultur: "Kulinarisch, populär, angenehm, unandächtig"
Was will uns Romann noch alles zumuten?
"Mit Qualität im Wettbewerb behaupten"
Interview mit Hörfunk-Programmdirektor Gernot Romann
Frage: "Ist die Reform zu weit gegangen?"
Antwort: "Möglicherweise nicht weit genug... Wir haben es ja zunächst mit behutsamen Veränderungen versucht."
Die Radiowelt hat sich radikal verändert, das Medium selbst, aber auch der Geschmack und die Gewohnheiten seiner Nutzer."

In eigener Sache, 7. Februar 2005

Der Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk hat am 6. Februar 2005 in Hamburg getagt und über die Perspektiven nach dem Beschluss des NDR-Programmausschusses beraten.
Das Signal: Das GANZE Werk macht weiter!

Kritische Masse, 5. Februar 2005

In der Presseschau: Die Gräfin!
Dürfen Sie sich jetzt schon aussuchen, von wem Sie Kritik annehmen?
Von Huflaikhan

Das GANZE Werk, 3. Februar 2005: Im Internet gefunden

 
Von Hamburg über Nürnberg/Schwaig nach Los Angeles und zurück
Der Weg der Jingle-Produktion für NDR Kultur
Für die Musikproduktionen hat der NDR die Firma BCI Group GmbH & Co. KG in 90571 Schwaig bei Nürnberg beauftragt, die die Jingles in dem Partner-Studio Groove Addicts in Los Angeles herstellen lässt.
Man höre und staune: Sechs Komponisten waren beteiligt, um für "das anspruchsvolle Programm von NDR Kultur" ein "eigenständiges, musikalisch großartiges Werk" zu schaffen.

Philharmoniker INTERN, Frühling 2005

In der Newsletter der Stiftung "Förderkreis des Philharmonischen Staatsorchesters":
Z W I S C H E N R U F
Das ganze Werk
Bei der Verleihung des Paul-Hindemith-Preises 2004 in Reinbek verband Christoph Becher die Laudatio, "Jörn Arneckes Entscheidung, sich als Komponist zu verstehen, erhebt Einspruch gegen die Durchhörbarkeit" mit einem Lamento "über das Grab, das sich die Kultursender selbst schaufeln". mehr...

Korrespondenz Sprecherrat Das GANZE Werk - NDR-Rundfunkrat, 31. Januar 2005

Programmausschuss und Gräfin Kerssenbrock liegen kompromisslos auf der Linie von Plog, Romann und Mirow
Repräsentieren der Rundfunkrat und sein Programmausschuss die Interessen der gesellschaftlichen Gruppen gegenüber dem Sender?
Welches demokratische Verständnis wird hier praktiziert?
Der NDR-Rundfunkrat teilt den Beschluss des Programmausschusses mit
Brief von Gräfin Kerssenbrock (24. Januar 2005)
Die vorgenommenen Veränderungen bei NDR Kultur sind richtig
Der Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk schreibt an den NDR-Rundfunkrat
Antwort an Gräfin Kerssenbrock (31. Januar 2005)
Mit aufrichtigem Bedauern nehmen wir den Beschluss des Programmausschusses des Rundfunkrates zur Kenntnis
Kritik an Satire sollte kein Grund dafür sein, ein Gespräch zu verweigern, in dem es um Vorschläge und berechtigte Ansprüche engagierter und besorgter Hörer geht

Hamburger Abendblatt, 28. Januar 2005

Ringen um Einfluß auf den NDR
Rundfunk: Jobst Plog, Christian Wulff und die Zukunft der Anstalt
Wenn es in Schleswig-Holstein bei der Landtagswahl keinen Machtwechsel gibt, ist für Niedersachsen ein nachhaltigerer konservativer Einfluß auf den Verwaltungsrat am besten möglich, wenn künftig sechs der zwölf Mitglieder von den Landesregierungen direkt bestimmt werden. Dabei geht es nicht nur um die mittelfristig spannende Frage der Nachfolge des SPD-Mitglieds Plog in vier Jahren, für die der Verwaltungsrat das Vorschlagsrecht hat. ... mehr

Das GANZE Werk, 24. Januar 2005

Mitgliederzahl: Sprung von 1.425 auf 1.647
Heute traf die Mitteilung ein, dass 222 Personen - unter ihnen Kirchenmusikdirektor Wolfgang Zilcher - von allen Musikgruppen an der Rellinger Kirche (Rellinger Kantorei, Gospeltrain Rellingen, Bläserkreis Rellingen, Rellinger Jugendorchester, All for You, Rellinger Kinderchor und Music&Move) Mitglied der Initiative Das GANZE Werk werden.

DIE ZEIT, 20. Januar 2005

NDR-Intendant Plog: Raubzug gegen den Rundfunk
klare Trennung zwischen Politik und Medien
Rückzug derjenigen aus den Gremien, die politische Verantwortung tragen

Das GANZE Werk: Presseerklärung vom 20. Januar 2005

20. Januar 2005, vor der Sitzung des Rundfunkrates:
Gegen Häppchen-Kultur und Kuschel-Klassik
Die Initiative Das GANZE Werk erwartet, dass der Rundfunkrat des NDR am 21. Januar 2005 die Stellungnahme des Programmausschusses zum Programm von NDR Kultur behandelt.

Diese Stellungnahme hat der Programmausschuss nach einer ausführlichen Diskussion schon am 7. Dezember 2004 - einen Monat früher als vorher öffentlich angekündigt - beschlossen. Der Programmausschuss ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Reform dieses Programms begrüßt wird, der Ausschuss hat - nach den Worten von Programmdirektor Romann - "die Forderungen der Initiative 'Das ganze Werk' zurückgewiesen und die Reform von NDR-Kultur ausdrücklich begrüßt" (Leserbriefartikel in der Braunschweiger Zeitung, 11. Januar 2005).
In einem Schreiben an die Vorsitzende des Rundfunkrats zieht der Sprecher der Initiative allgemein Bilanz. ...im Detail

20. Januar 2005: E-Mail an die Vorsitzende des NDR-Rundfunkrates

Sehr geehrte Gräfin Kerssenbrock, ich bitte Sie, diesen Text allen Mitgliedern des Rundfunkrats zugänglich zu machen.
Die Initiative Das GANZE Werk wurde am 15. Juni 2004 gegründet. Am 19. Januar 2005 hat sie 1.412 Mitglieder, darunter viele namhafte Persönlichkeiten und viele Mitglieder von Chören und Orchestern. Zu der von der Initiative seit Anfang Oktober 2004 durchgeführten Abstimmungsaktion "NDR Kultur soll so bleiben wie es ist" oder "von 6 bis 19 Uhr mindestens vier Stunden lang GANZE Werke" gingen bis zum 19. Januar 2005 bei der Initiative 1.603 Abstimmungen auf Postkarten, später auch auf inhaltsgleichen Listen ein. Uns ist unbekannt, wie viele Karten bei der NDR-Programmdirektion Hörfunk eingegangen sind. 1.584 stimmten für den Vorschlag der Initiative, 11 Personen für das jetzige NDR-Kultur-Programm und 8 Personen enthielten sich der Stimme. Ungültige Karten sind nicht mitgezählt. mehr...

Dokumente:
Beschwerde beim Rundfunkrat
7 Fragen zu NDR Kultur
Presseschau zum Wirken der Initiative Das GANZE Werk

Braunschweiger Zeitung, 11. Januar 2005

Programmreform bei NDR-Kultur
Romannbrief und vier Leserbriefe zu: Norddeutsche Häppchen-Diät
Herr Romann: Autor übernimmt Bewertung der Kritiker
Vier Leserbriefschreiber: Hörer haben Anspruch auf Kultur
Kritiker haben Recht - Substanzverlust ist spürbar    ...mehr

Initiative Das GANZE Werk, 10. Januar 2005

BESCHWERDE GEGEN DAS MUSIKPROGRAMM VON NDR KULTUR
Beschwerdebrief des Sprechers der Initiative Das GANZE Werk, Theodor Clostermann
Sehr geehrte Frau Gräfin Kerssenbrock,
hiermit reiche ich beim Programmausschuss des NDR eine förmliche Beschwerde der Initiative Das GANZE Werk gegen das Musikprogramm von NDR Kultur in der Zeit von 6 bis 19 Uhr ein...

Inhalt:
1. Musikauswahl und Präsentation
2. Es gibt mindestens zwei wichtige Hörergruppen
3. Verletzung des Kulturauftrags
4. Fazit    ...mehr
Anmerkung: Wegen der umfangreichen Thematik und der grundlegenden Bedeutung ist der Brief umfangreicher.

Hamburger Abendblatt, 8. Januar 2005

Rudi Mozarts kleine Festplattenmusik
Spottgesänge: Kirchenmusiker Rudolf Kelber kritisiert NDR Kultur mit einer parodistischen CD. Auf der CD "Neues aus der deutschen Tiefstebene" präsentiert Rudi jetzt sein launiges, auf NDR Kultur gemünztes Programm, für das Kelber zahlreiche Musiker sowie Special Guests gewinnen konnte.

Braunschweiger Zeitung, 6. Januar 2005

Norddeutsche Häppchen-Diät
Ein Jahr nach der Programmreform ist die Kritik an NDR-Kultur nicht verstummt
Die Gruppe der Programm-Kritiker ist kein kleines Häuflein Resignierender: 1375 Mitglieder hat die von dem rastlosen Hamburger Theodor Clostermann angeführte Initiative "Das ganze Werk". "Ja, wir sind hartnäckig", sagt Clostermann unserer Zeitung. Und hofft, dass der Programmausschuss des Rundfunkrates am 21. Januar einen Beschluss fassen möge, der die "Durchformatierung" des Programms zumindest teilweise zurückzieht.
Kurzinterviews mit 3 Braunschweiger Mitgliedern der Initiative Das GANZE Werk
mehr...

neue musikzeitung, 3. Januar 2005

Meldung des Kulturinformationszentrums des Deutschen Kulturrates und der ConBrio Verlagsgesellschaft (kiz):
Kaputt-machen: NDR-Rundfunkrat berät Programm-Zukunft
Sein - oder Nicht Sein: Nebenbei um Kultur geht es bei der Sitzung des NDR-Rundfunkrates am 21. Januar.
Auf die Meldung folgt ein Offener Brief des Herausgebers, Theo Geißler
An den Hörfunkdirektor des NDR, Gernot Romann
Romann setzt das Wort "Kultur-Ajahtollah" ein, als wäre dies ein abqualifizierendes Schimpfwort. Er ist doch auch noch ausländer- und/oder fremden-feindlich. Denn nach meinem Empfinden diffamiert er mit dem Begriff "Kultur-Ajahtollah" - in seiner Auslegung und argumentativen Konsequenz - Würdenträger einer ihm offensichtlich fremden oder nur begrenzt bekannten Weltreligion. mehr...

3. Januar 2005: Im Internet gefunden

Kulturradio - Impressionen aus der Welt der Kulturradios
NDR Kultur und der Protest der Hörer
Man zimmerte für den demographisch ermittelten Hörer ein Nebenbei-Hör-Programm aus kurzen Klassikhits, kurzen Wortbeiträgen und sich jagenden Sendererkennungsjingles – und traf plötzlich auf reale Hörer, genauer: auf engagierte Klassikliebhaber, Musikfreunde, die mit dem neuen Profil nichts mehr anfangen konnten. mehr...

31. Dezember 2004/1. Januar 2005: Jahreswechsel

Wir schließen das Jahr 2004 mit einer erfreulichen Bilanz ab:
Die Initiative, die am 15. Juni 2004 gegründet wurde, hat zum Jahreswechsel 1.361 Mitglieder.
Die Homepage hat auch große Zuwachsraten.
Wird es im Jahr 2005 eine Verbesserung des Musikprogramms von NDR Kultur geben?
Wir wünschen allen Lesern ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

31. Dezember 2004: Grundsätzliches

Ein Streifzug durch die Hörerforschung der ARD
Seit 2002 will Herr Romann zwei Hörergruppen "angleichen"
Das soll ihm nicht gelingen!

Über Versuche, die sogenannten "Klassisch Kulturorientieren" in der Theorie loszuwerden, und über reale Interessen
Wir haben augenblicklich eine Situation, die in der heutigen Medienlandschaft des Kampfes um Zuschauer, Zuhörer und Quoten einmalig ist: Da gibt es eine große Hörergruppe von Musikliebhabern, die NDR Kultur nicht bedienen will und die auch sonst kein regionaler Sender bedient. Wo gibt es so etwas?
Es ist hoffentlich nur von kurzer Dauer!
Es soll ja ein Programm geben, das "niemanden ausgrenzt"
(Dr. Kutz, NDR-Rundfunkrat, Vorstandsmitglied).

31. Dezember 2004: Brief an Mitglieder der Landesmusikräte

Angesichts der kommenden Entscheidung des Programmausschusses am 21. Januar 2005 über NDR Kultur hat der Sprecher der Initiative einen Brief an mehr als 60 Mitgliedsverbände der Landesmusikräte im norddeutschen Raum geschrieben.
In diesem Brief wird die Geschichte der Protestbewegung seit Anfang 2003 dargestellt, sind die Kritikpunkte der Initiative an NDR Kultur systematisch aufgelistet und wird um Unterstützung für ein besseres Musikprogramm geworben.

Hörer-Brief an Rundfunkrat und Programmausschuss, 27. Dezember 2004

Ausgehend von dem Minimal- und Kompromissvorschlag der Initiative Das GANZE Werk, dass es von 6 bis 19 Uhr vier Stunden lang Musiksendungen mit GANZEN Werken gibt, erreichen uns unterschiedliche Konzepte für eine längerfristige Umgestaltung des Hörfunks.
Vorschläge für mehr Kultur im Hörfunk - zur Diskussion gestellt (2)
Lesen Sie von Prof. W. Stabenow:
Sollte sich nicht auch im NDR die Diskussion besser auf die Qualitätsverbesserung des Angebotes konzentrieren, statt den PISA-Effekt durch Verflachung zu unterstützen?
VORSCHLÄGE
• Zum Thema Quote
• Zum Thema Kosten
• Zum Thema Verbesserungen des Programms
• Zum Thema "Junge Hörer" und "Nachwuchsfindung"
Der Artikel gibt die persönliche Meinung des Autors wieder.

Hamburger Abendblatt zu: Plog + Gebühren (vgl. Meldung von Bild Hamburg)

Kay E. Sattelmair fragte am 23. 12. 2004 in Bild Hamburg:
Wer aber stellte an Plog das Ansinnen, die Fernsehzwangsgebühr (...) als Baugroschen für die Elbphilharmonie auszugeben?
Die Antwort findet sich schnell, einziger Beleg: Das Hamburger Abendblatt - auch aus dem Hause Springer - am 13. 11. 2004, in einem Artikel zum Ende der Gebührendebatte, gedachte Gebührenverschwendung. Plog ging auf die Frage ein.
Der entsprechende Artikel zum Beginn der Gebührendebatte am 20. 2. 2004 bringt ein neckisches Bespiel für tatsächliche Gebührenverschwendung:
Und dass der NDR den 60. Geburtstag seines Intendanten vor knapp drei Jahren mit Bigband, zahlreichen Reden und 600 Gästen nicht ganz so bescheiden in der Hamburger Musikhalle feierte, kam auch nicht bei allen (Gebührenzahlern) gut an. Auch dieser Beleg ist einmalig.

Bild Hamburg, 23. Dezember 2004

Ein gedachter Fall von Verschwendung öffentlich-rechtlicher Gebührengelder?
Warum soll der NDR die Philharmonie bezahlen?
Daß Fernsehgebühren aber auch heimlich fremd ausgegeben werden können, brachte eine Äußerung des NDR Intendanten Jobst Plog ans Licht der Öffentlichkeit, wonach der NDR nach wie vor keine Möglichkeit sieht, sich an den Baukosten der Elbphilharmonie zu beteiligen.
Aus der Reihe: Wie ich es sehe - Von Kay E. Sattelmair - Jeden Donnerstag in BILD

21. Dezember 2004: NDR Kultur in der Satire

CD: NEUES AUS DER NORDDEUTSCHEN TIEFSTEBENE
Die ultimative CD für Programmmacher, Redakteure und Hörer, die wirklich wissen wollen, was gespielt wird hinter den Kulissen der öffentlich-rechtlichen Kultursender.
Doch sein Sender klingt nach Klassik Radio
- Doch sein Sender ist nicht Klassik Radio
Wunderliche Welle, die so penetriert,
Bist Du gar am End' gebührenfinanziert?

Felix Speer, Nach: Der Leiermann, Aus: Die Winterreise, Musik: Franz Schubert

Frau Mirow schreibt für Herrn Romann, 17. Dezember 2004: "Längere Werke bei NDR 3..."

Zum Lesen und Sehen empfohlen! Schon in der Vorbereitung war die Seite ein Hit.
Märchenstunde mit der Wellenchefin?
Längere klassische Werke haben wir im Tagesprogramm von NDR Kultur, respektive Radio 3, respektive NDR 3 immer nur in Ausnahmefällen gespielt
Programm-Vorschauen von 1996 bis 1999 zeigen ein anderes Ergebnis
Mit einem Kommentar von Theodor Clostermann:
- "Längere Werke" - "ungekürzte Werke im Abendprogramm"
- Warum dieses Märchen?
- Zum Schluss: Die Forelle

Das GANZE Werk, 15. Dezember 2004: Pressemitteilung

Ein NDR-Interview von 2002 belegt: Fehleinschätzung Romanns zu NDR Kultur
NDR Kultur: Die bisherigen Stammhörer und die Musikliebhaber wollen sich nicht mit der Häppchen-Kultur in einem gebührenfinanzierten Sender anfreunden, der den Bildungs- und Kulturauftrag nicht ernst nimmt
Nach 6 Monaten hat die Initiative Das GANZE Werk 1.270 Mitglieder

Ein bisschen Historie und ein wichtiges NDR-Dokument

WIE KAM ES ZU NDR KULTUR? - Eine Fehleinschätzung Romanns
8. August 2001:
Bei den neuesten Hörerzahlen für Hamburg kommt NDR/ORB Radio 3 auf 2,9 % der "Hörer gestern"
30. November 2001: Der NDR bekommt ein neues Logo (3 Buchstaben + Stab), das Walross Antje hat als Logo ausgedient
6. März 2002: NDR/ORB Radio 3 hat in Hamburg 1,1 % weniger "Hörer gestern", nur noch 1,8 %
7. August 2002: NDR/ORB Radio 3 hat in Hamburg 1,1 % weniger "Hörer gestern", nur noch 0,7 %
19. August 2002: Das Hamburger Abendblatt berichtet
So viel steht fest: Zum 1. Januar 2003 wird Radio 3 umgebaut.
September 2002: In einem hausinternen Interview für "Wir im NDR" begründet Hörfunkdirektor Romann das neue Konzept mit einer gewagten Einschätzung der Hörerschaft und gibt erstaunlich viele Details des neuen Konzepts an.
Fest steht inzwischen auch der Name des neuen 3. Programms: "NDR Kultur". Das passt zu unserem Corporate Design. Das ist ein Signal für die Hörer. Besser, finde ich, kann man das zweite Premiumprodukt neben NDR Info nicht beschreiben.

Frankfurter Rundschau, 15. Dezember 2004: Leserbrief zum FR-Artikel

Oase in der Wüste
Zu: Kultur-Ayatollahs und Manipulateure (FR Medien vom 10. Dezember)
Wie wird man Programmgestalter? Mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass dazu folgende Kriterien nötig sind: Hass auf Musik... mehr...
NDR-Klassik war für mich (bis zur Programm-Neugestaltung) so etwas wie eine Oase in der Wüste. Ich hoffe auf Zeichen und Wunder, denn ich würde sehr gerne wieder - wie in alten Zeiten - mehr NDR hören.
H.B., Dortmund

14. Dezember 2004: Förmliche Beschwerde zum Programm

Ein Hörer aus Hemmingen bei Hannover hat eine
förmliche Beschwerde beim Rundfunkrat des NDR
über das Programm von NDR Kultur
eingereicht.
Ich habe mir die neue Programmgestaltung von NDR Kultur lange angehört, um nicht vorschnell zu urteilen; inzwischen bin ich allerdings zu dem Ergebnis gekommen, dass der permanent eingestreute Werbeslogan falsch ist und eigentlich „Kultur hat keinen Namen“ lauten müsste. Für Interessierte der klassischen Musik ist die Sendung eine Zumutung.
Ich beschwere mich förmlich über die Programmgestaltung und begehre eine Befassung der zuständigen Gremien.

Frau Mirow schreibt für Herrn Romann an Frau Siebert, 13. Dezember 2004

1. Das Schöne findet ab 20 Uhr statt, Frau Siebert kritisiert aber die Zeit von 6 bis 19 Uhr.
2. Frau Mirow: Das Ergebnis der Programmreform von NDR Kultur trägt ausdrücklich dem Wunsch der Kultur- und Musikliebhaber Norddeutschlands in ihrer Gesamtheit Rechnung!
Cool. Super gedacht, ohne Wenn und Aber. Wer glaubt ihr das?
Vgl. Deutschlandfunk, DeutschlandradioBerlin, Klassik Radio, Das GANZE Werk usw....


Ausweichmanöver + Monopolträume, Kritik und Antwort gegenübergestellt
Brief von Frau Siebert an G. Romann, 16. September 2004
Antwort von Frau Mirow für Herrn Romann, 13. Dezember 2004

Kritische Masse, 13. Dezember 2004: Reaktion auf den FR-Artikel

Da hilft letzten Endes, da er sich auch permanent der Diskussion mit seinen Kritikern verweigert, nur noch der Schritt der Einschaltung des Rundfunkrates des NDR
Logik für Anfänger: Herr Romann vom NDR

Frankfurter Rundschau, 13. Dezember 2004

Berichtigung zu dem Artikel vom 10. Dezember 2004:
Kultur-Ayatollahs und Manipulateure

In dem Text haben sich zwei missverständliche Formulierungen eingeschlichen. Zum einen wurde nahe gelegt, dass NDR-Hörfunkdirektor Gernot Romann vom prominentesten Kritiker des Programms NDR Kultur, Theodor Clostermann, "abends und nachts Drohanrufe bekomme". Romann hatte dagegen die Anrufe nicht Clostermann, sondern "anonymen Gegnern" der Programmreform zugeschrieben. Weiter hieß es, Romann halte es für gerechtfertigt, Clostermann als "Kultur-Ayatollah" zu bezeichnen. Romann hatte demgegenüber lediglich gesagt, es sei gerechtfertigt, "in diesem Zusammenhang von Kultur-Ayatollahs zu sprechen". Wir bitten um Entschuldigung.  FR  ...mehr

Frankfurter Rundschau, 10. Dezember 2004

Ein Artikel mit Varianten, Romann-bedingt
Kultur-Ayatollahs und Manipulateure
Zwischen Hörern und Machern von NDR Kultur ist ein Streit um die Programmreform ausgebrochen


Programmdirektor Romann verschärft den Ton der Auseinandersetzung um NDR Kultur:
Und wenn Herr Clostermann drei Millionen Unterschriften sammelt, werden wir auf unsere Programmautonomie nicht verzichten*.
Permanent würden er und seine Redaktion von Clostermann belästigt. Das gehe soweit, dass man bisweilen auch abends und nachts Drohanrufe bekomme. Da wolle mancher Reformkritiker den Hörfunkdirektor auch schon mal am "höchsten Mast baumeln sehen", sagt Romann und hält es daher auch für gerechtfertigt, Clostermann als "Kultur-Ayatollah" zu bezeichnen.   mehr...
* "bei uns werden die Entscheidungen, welche Musik wo läuft, nicht vom Musikchef, nicht vom Redakteur, nicht einmal vom Intendanten getroffen, sondern wir orientieren uns an den Hörern."
(Hörfunkdirektor Romann bei einer Anhörung im Bundestag am 29. September)

7. Dezember 2004: Zahlen

Zwei Monate nach Beginn der Postkartenaktion:
Die Zahl der Unterstützer hat heute die Marke 2.000 überschritten, 2.004 Menschen sind jetzt Mitglieder oder haben die Resolution bzw. ihre Kurzfassung unterschrieben (ohne Postkartenaktion).
Die Zahl der beim GANZEN Werk eingegangen Postkarten hat heute die Marke 1.000 überschritten, 1.009 Postkarten sind bisher eingegangen. Mit ihren Postkarten teilen dabei 996 Menschen die Erwartung des GANZEN Werks an den Sender NDR Kultur.
Die Zahl der Briefe des NDR seit Anfang August zu der von Intendant Plog angekündigten Diskussionsrunde im Programm von NDR Kultur mit einem Vertreter der Hamburger Telemann-Gesellschaft beträgt weiterhin 0. Nach Frau Mirow sieht sich nun auch Herr Romann nicht in der Lage, auf einen weiteren Brief zu antworten. Man hat den Eindruck, dass der NDR sich still und leise von seiner eigenen Schöpfung verabschiedet hat.

Ist das auch Kultur? Baufassade am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg


Sehen Sie dazu:
Unser Arrangement der entsprechenden Zeitungsanzeige

Hamburger Abendblatt, 4. Dezember 2004

Das kommt uns irgendwie bekannt vor...
Alt-Ministerpräsident Ernst Albrecht lässt grüßen.
Niedersachsen droht mit Ausstieg aus dem NDR
Christian Wulff: Der Sender ist dem Regierungschef zu bürokratisch und bringt zuwenig über sein Bundesland.

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 4. Dezember 2004

Das Treffen der Nord-Regenten:
Niedersachsen kündigte an, daß es über eine Kündigung des NDR-Staatsvertrags nachdenkt
Der Kommentar von Uwe Bahnsen: NDR muß reagieren

20. November 2004: Konzert bei Feldtmann kulturell

Die Mitgliederzahl erhöht sich von 992 auf 1062.
Ein Kammermusikabend im Fasskeller von Feldtmann kulturell. Das Duo Laura und Florian Wiek spielt Werke von Beethoven, Arnecke und Schostakowitsch, das Duo Clemens Trautmann und Cornelius Meister Werke von Schumann, Arnecke und Reger. Jörn Arnecke erklärt selbst seine Kompositionen. Der Saal ist bis auf dem letzten Platz besetzt. Stürmischer Applaus für die Künstler.
Ein Abend ohne mediale Rücksichtnahme auf NDR Kultur. Keine Diskussion: Es gehört sich, die Resolution der Initiative zu unterschreiben. „Ich hab noch nicht, ich hab noch nicht...“ sagen etliche und eilen zum Informationstisch. 65 Konzertbesucher und die 5 Künstler des Abends werden Mitglieder der Initiative Das GANZE Werk. Davor waren schon 82 eingeladene Konzertgäste oder deren Freunde Mitglieder geworden.

Carsten Molnar: Barbara Mirow zu Einzelsätzen (16. November 2004)

Innere Geschlossenheit einzelner Sätze - Live erlebt im Klassik-Mix
Am Tag, als die Wellenchefin ihren Brief für Herrn Schrader schreibt

Frau Mirow antwortet für Herrn Romann (16. November 2004)

Die Wellenchefin behandelt die Themen nicht so richtig
Die Argumente noch weniger

Kritik- und Antwortbrief direkt gegenübergestellt
Lesen Sie Kritik- und Antwortbrief getrennt:
Warum wird mir als Zwangsgebührenzahler der Zugang zu einem niveauvoll und fachlich fundiert moderierten Musikprogramm verwehrt?
Brief von E. Schrader an G. Romann
Die Bereitschaft, sich längeren, in sich geschlossenen Werken zu widmen, hat leider deutlich nachgelassen.
Brief der Wellenchefin an E. Schrader

DER SPIEGEL, 15. November 2004

Die Programmmacher von NDR Kultur behandeln den Sender wie einen Popsender: Computerprogramm, zugeschnittenes Senderprofil, immer gleiches Hit-Repertoire, keine Haken, Unterdrückung von Ausschaltimpulsen, Durchhörbarkeit, Nebenbei-Medium, Jingle, Info-Schnipsel...
RUNDFUNK: Nur noch nebenbei
Aber auch: Es wird von einem neuen Nachdenken bei den ARD-Hörfunkanstalten berichtet.

Beschwerdebrief über Jingle und Musik-Bruchstücke (14. November 2004)

Professor Jürges beschwert sich in einem Brief an Programmdirektor Romann über die „grausame Tortur“, die NDR Kultur mit dem Jingle 27 bis 44 mal täglich den Ohren zufügt und über den „abscheulichen musikalischen Flickenteppich“.
Sein Fazit:
Wollen Sie (eine) qualifizierte Hörerschar wirklich weggraulen, wenn Sie durch o.a. „populäre Maßnahmen“ nebulöse neue Hörerschichten gewinnen wollen?

Brief Romanns an die Hörerin Vera Ritter-Volkmann (10. November 2004)

Das Musikprogramm am Tage ist für Kenner und Liebhaber gedacht,
die wir mit einer attraktiven Mischung aus populären und
weniger bekannten, aber hörenswerten Titeln
anregen und unterhalten wollen.

Ein neues Thesenpapier von Herrn Romann
Bei der Auswahl unserer Moderatorinnen und Moderatoren
stellen wir allerhöchste professionelle Ansprüche.
Sie verzichten bewusst auf akademische Attitüden.

Auch der letzte, grundsätzliche Versuch zu überzeugen misslang...

Korrespondenz: Frau Mirow antwortet einem Hörer (4. November 2004)

Von wegen:
Dem NDR ist grundsätzlich viel an der Diskussion mit seinen Hörern und Zuschauern gelegen. (Plog)
Das direkte Nebeneinander der Argumente zeigt:
Aus Schwarz wird Weiß
Frau Mirow behauptet einfach das Gegenteil.

Zu den unvollständigen Werken fehlen ihr schlicht die Worte...

Hamburger Morgenpost (MOPO), 2. November 2004

NDR verweigert Teilnahme an Talk-Reihe
„Kultur im Gespräch“ am 30. November 2004 muss ausfallen
Keine öffentliche Diskussion mit Herrn Romann

Kritische Masse, 12. November 2004: Kommentar von Huflaikhan

Das GANZE Werk : NDR KULTUR - 853 : 241
oder etwas sportlicher heruntergerechnet 7:2

Lieber Herr Romann,
„NDR Kultur wird täglich von mehr als 240.000 Menschen eingeschaltet.“ Da haben Sie Recht, junger Mann. Ich schlage daher vor, dass Sie ausführlich in ihrem Rundfunk auf diese Initiative hinweisen und dies auch im Online-Angebot machen. Schaun wir doch mal, wie viele von den angeblich täglich 240.000 Zuhörern von NDR Kultur sich dann der Initiative anschließen werden. Denn, so wie Sie, Herr Romann, rechnen, ist der Vergleich ja unfair. Ich fordere gleiche „Waffen“ und täglich mindestens 10 Jingles mit Hinweisen auf „Das GANZE Werk“. Es geht ja nicht an, dass Sie, Herr Romann, Ihre Medienmacht in dieser Weise missbrauchen und missrechnen. mehr...

Anlässlich der Postkartenaktion: Hörerbriefe (Dokumentation)

Das alte Magazin des KlassikClubs: 3-Klang
Das neue NDR KlassikClub Magazin

Brief eines Hörers (2. Januar 2004), den Herr Romann und Frau Mirow nicht mehr auf der Rechnung haben:
Bislang konnten wir mit dem ausführlichen Programm unsere speziellen Hörwünsche markieren und uns zeitlich dann danach richten, um „nichts“ zu versäumen.
Kommentar Romann: Das Radio wird immer stärker vom Einschalt- zum Begleitmedium
Kommentar Mirow: Die Hörgewohnheiten und die Erwartungen an ein Radioprogramm haben sich verändert. Auch Kulturinteressierte haben einen Alltag und nutzen - so das Ergebnis unserer Studien - ein Programm wie NDR Kultur am Tag als Begleitmedium.
Lesen Sie auch:
Kommentiertes Standardschreiben des NDR KlassikClubs zu einer Kündigung
Das Gros der Hörer ist, entgegen Ihren Nutzungsgewohnheiten, nicht an einer detaillierten Darstellung der Programminhalte interessiert.

Ende 2002: Gefunden im Internet (Dokumentation), Teil 2

Wie wär's m it einem „exquisiten Konzerterlebnis“ „in Ihren vier Wänden“?
Sie können in Ihren vier Wänden bleiben, es sich bequem machen – und brauchen dennoch nicht auf ein exquisites Konzerterlebnis zu verzichten: Denn (es gibt) ab 9:05 Uhr auf Radio 3 die Matinee, die bis mittags um zwölf erlesene klassische Musik bietet. Große Orchester mit berühmten Dirigenten und hervorragenden Solisten spielen für Sie und lassen Sie teilhaben an den unvergänglichen Schöpfungen von Wiener Klassik, Romantik und Barock. mehr...
Zur Zeit leider nicht möglich, bei NDR Kultur in Ungnade gefallen.
Denn Programmdirektor Romann heute:
Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal.
Unser Kommentar:
Von 6 bis 19 Uhr erleben wir musikalisch fast nur Stückwerk und immer wieder die Klassik-Schlager-Parade, die „klassischen Greatest Hits“.
Wir vermissen GANZE Werke und Repertoirevielfalt.

Ende 2002: Gefunden im Internet (Dokumentation), Teil 1

Der Programmdirektor Hörfunk des NDR kündigt an:
NDR Kultur. Ein Programm, das „Lust auf Klassik“ macht und Kultur zum Erlebnis werden lässt. In der Anmutung leicht und kulinarisch-unterhaltsam, bei den Fakten seriös, glaubwürdig und vor allem schnell und verlässlich.
Darüber hinaus wird NDR Kultur gekennzeichnet sein durch eine angenehme, einladende sowie unterhaltend-informierende Präsentation. Auch die „Verpackung“ von NDR Kultur wird modernisiert: Die bisherige Erkennungsmusik wurde grundlegend neu bearbeitet zu einem kompletten Jingle-Paket. mehr...

Oberflächliche Effekt-Hascherei, aufdringlicher Jingle.
Wir erleben NDR Kultur von 6 bis 19 Uhr als Kulturabbau!
Dazu: Hörerpost, Resolution der Initiative Das GANZE Werk

Hamburger Abendblatt, 3. November 2004

79. Bachfest in Hamburg:
Kunstvoll tönende Unbeholfenheiten beim Probespiel für die Organistenstelle
Musikalischer Spaß in St. Jacobi
Bissig-aktuelle Pointe Kelbers mit dem NDR-Kultur-Jingle
Lesen Sie auch den Brief von Kirchenmusikdirektor Kelber an Programmdirektor Hörfunk Romann: Welcher Denkfehler liegt hier zugrunde?
Wenn alles planmäßig läuft, spendiert Herr Kelber hier bei www.dasganzewerk.de am 6. Dezember ein Nikolausi.

1. November 2004: TONKUNST Online, Nr. 11/2004 - L. EAR erscheint

Illustration: Christian Runkel, LübeckIn Ruhe gelesen:
L.EAR kann nicht begreifen, dass in Norddeutschland Jahr für Jahr mehr Jugendliche beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mitmachen - und ihr Rundfunk sie tagsüber mit der musikalischen Babyflasche abspeist.
 
„NDR Kultur - flach wie unser Land“

Ein satirischer Anfall von L. EAR

Aktuelle Zitate..., bis zum 1. 11. 2004

• Wir wollen und müssen ein Programm machen, das den Bürgern gefällt, niemanden ausgrenzt und attraktiv ist.
Dr. Karl-Heinz Kutz, bisher Vorsitzender des NDR-Rundfunkrates
• Es gehört zu unseren vornehmsten Aufgaben als öffentlich-rechtlicher Anbieter, auf die Bedürfnisse unseres Publikums eizugehen. Es wäre geradezu arrogant, dem nicht durch eine entsprechende Programmphilosophie Rechnung zu tragen!
Michael Schreiber, Musikchef von NDR Kultur
• Zuschriften unserer Hörer nehmen wir ernst. Für organisierte Kampagnen gilt das bedingt.
Gernot Romann, Programmdirektor Hörfunk des NDR, zu unserer Postkartenaktion
• Man kann den Menschen doch nicht zumuten, drei Werke ohne Unterbrechung anzuhören.
Maria von Welser, Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg, am 18. September 2004 in einem Gespräch, Tag der Kammermusik, Musikhalle Hamburg
Ich frage mich, ob Intendant Plog wirklich eine Peilung davon hat, was sein Kulturvollzugsbeamter da macht.
Huflaikhan...

25. Oktober 2004: Das Ganze Werk hat 750 Mitglieder

Durch die Postkartenaktion ist die Zahl der Mitglieder wieder stark gestiegen: in der Post liegt heute die 750. Beitrittserklärung.
Einige Zahlen:
Die Nachfrage nach den Postkarten übertrifft alle Erwartungen. Allein durch den kurzen, aber präzisen Artikel im „Hamburger Abendblatt“ vom 7. Oktober gab es ca. 250 Nachfragen (mit neuen Kontakten), durch den Artikel in den „Lübecker Nachrichten“ vom 15. Oktober über 40. Bisher sind über 7.400 Postkarten ausgegeben, verschickt oder bestellt worden.
Nur der Eingang der Postkarten ist noch zögerlich: 252 Postkarten sind angekommen. Die Forderung der Initiative ist 249 x angekreuzt, es gibt 1 Stimme für NDR Kultur (Programm wie jetzt, allerdings mit Kritik) und 2 Enthaltungen.

22. Oktober 2004: NDR - Presse aktuell

NDR Rundfunkrat wählt Dagmar Gräfin Kerssenbrock aus Schleswig-Holstein zur Vorsitzenden
Einen Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich bei der Konzentration und Betonung des öffentlich-rechtlichen Auftrags, insbesondere mit Blick auf die Folgen einer verminderten Gebührenanpassung. Die Informationskompetenz des NDR, aber auch Kultur, Bildung und Unterhaltung, sind von zentraler Bedeutung für die Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Herr Dr. Kutz hat das Amt des Vorsitzenden engagiert, sachkundig und fair wahrgenommen. Dies will ich fortsetzen.

18. Oktober 2004: Korrespondenz mit NDR Kultur

Aus einer Antwort von Musikchef Michael Schreiber an einen Hörer:
Es gehört zu unseren vornehmsten Aufgaben als öffentlich-rechtlicher Anbieter, auf die Bedürfnisse unseres Publikums eizugehen.
Dazu Das GANZE Werk:
Danke, Herr Schreiber. Ihre Antwort ist allgemein gültig formuliert. Gültig für Klassik-Light-Fans oder „Nebenbeihörer“, aber auch gültig für Musikliebhaber, die bewusst und gezielt Musik hören wollen, die wieder bessere Musiksendungen haben wollen. Berücksichtigen Sie gebührend unsere Erwartungshaltung nach dem Motto: „Ein Hörfunkprogramm kann Gegensätze gut nutzen.“

Oktober 2004: ARD-Prominenten-Parade

Eigenwerbung von NDR Kultur. Eine neue Masche, 3 bis 4 Mal täglich:
Hallo, Guten Tag! Hier spricht...
... Hannelore Elsner
... Rolf Beck
... Ulrich Wickert
... Ihre ARD-Prominenz“
mehr...

Für NDR Kultur scheint der Wettstreit mit der Initiative Das GANZE Werk ein hartes Geschäft zu sein. Nun müssen die ARD-Prominenten ran. Unseres Wissens ein einmaliger Vorgang eines ARD-Rundfunksenders.

15. Oktober 2004: Lübecker Nachrichten

Der Artikel Klassikfans fordern „das ganze Werk“ berichten die „Lübecker Nachrichten“ von Erfahrungen mit dem Etikett Klassik light:
Laut einer noch nicht veröffentlichten Studie würden junge Klassik-Light-Hörer die Musik als eine Art von Pop konsumieren und nicht als Einstieg in ernsthafte Klassik.
Außerdem zeichnet sich der Artikel durch einen interessanten Gegensatz aus: Während die „Lübecker Nachrichten“ über die gepante Diskussionsrunde informieren, überrascht uns der NDR schon wieder mit seinem Erfindungsreichtum an Fehlinformationen.

Das GANZE Werk, 9. Oktober 2004: Postkartenaktion und keine Berichterstattung des NDR

• Die Postkartenaktion findet große Zustimmung und Anerkennung.
Die Meldung von der Postkartenaktion erreicht weitere Hörerkreise. Erstaunlich ist, dass es sehr viele Hörer gibt, die von dem aktuellen Programm von NDR Kultur enttäuscht sind und die von den bisherigen Presseberichten über Das GANZE Werk noch nichts gewusst haben.
Wann berichtet NDR Kultur objektiv über...
- die Programmdiskussion,
- die Initiative Das GANZE Werk und
- die Postkartenaktion?
Nach dem Rundfunkstaatsvertrag ist er - auch in eigener Sache - zu einer Berichterstattung über das „regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen“ in einer objektiven und unparteilichen Form verpflichtet.

2. Oktober 2004: Erste Meldung über Das GANZE Werk im Radio

Welcher Sender hat berichtet? NDR Kultur? Weit gefehlt.
Der DeutschlandFunk, um 17.05 Uhr in der Sendung „Markt und Medien“:
Postkartenaktion gegen NDR Kultur.

1. Oktober 2004: Eine Beschwerde zeigt Wirkung

Ein Brief des Bedauerns
Für den Intendanten des NDR schreibt der Programmdirektor Hörfunk, Gernot Romann, an ein Hörer-Ehepaar. In dem Brief heißt es unter anderem:
Mit den „selbsternannten Kultur-Ajatollahs“ waren jene groben Klötze gemeint - und die gibt es auch unter den Klassik-Freunden - auf die bekanntlich ein grober Keil gehört.
Zu denen gehören Sie offenkundig nicht. Deshalb bedauere ich es, dass Sie sich von meiner verbalen Selbstverteidigung persönlich angesprochen fühlen. Es liegt mir fern, Sie zu beleidigen.

Der ganze Brief mit einer Anmerkung von Herrn Schwiesow.

Oktober 2004: „Rundfunk im Wandel“ Schwerpunktthema der neuen nmz

neue musikzeitung, Nr. 10/04:
In dem Artikel Prinzip Freiheit? zeigt Martin Hufner vor allem am Beispiel der Quotenjagd von NDR Kultur: „Kultur selbst wird von Verantwortungsträgern im Funk offenbar als Zugangsbarriere empfunden und in Quotenniederpreisigkeit aus den Programmen verjagt.“
In der Reportage mit dem ausdruckstarken Titel Das Wahre ist das Ganze, nur weiß das der NDR noch nicht zeigt Andreas Kolb, dass die Initiative „Das Ganze Werk“ „eine Politik der Nadelstiche“ entfaltet. Er berichtet ausführlich von der Versammlung in Hannover am 8. September 2004.

29. September 2004: 4. Arbeitssitzung der Initiative Das GANZE Werk

Postkartenaktion einstimmig beschlossen
Um dem NDR-Rundfunkrat und seinem Programmausschuss wirkungsvoll zu dokumentieren, dass die Musikliebhaber im norddeutschen Raum eine große Hörergruppe sind, verteilt die Initiative Das GANZE Werk vom 6. Oktober 2004 an auch in großer Zahl Doppelkarten für eine Abstimmung zum Musikprogramm von NDR Kultur zwischen 6 und 19 Uhr.
mehr...

14. September 2004: Vorschlag in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“

Postkarten für mehr Kultur
Von Thomas Achenbach
Der Name war Programm: „Kritik an NDR Kultur“ lautete das Motto einer Veranstaltung, zu der die Mitglieder einer neuen Initiative am Mittwoch der vergangenen Woche eingeladen hatten. Jetzt ziehen die Verantwortlichen ein positives Fazit: Rund 50 Radiofreunde waren dem Ruf gefolgt und nach Hannover gekommen. Dort machten sie nochmals ihre Kritik am Kultur-Programm des NDR deutlich.mehr...
Als dieser Vorschlag am 8. September in Hannover angesprochen worden war, gab sich Michael Plöger vom NDR schließlich zu erkennen...
Der Vorschlag wird in der Initiative „Das GANZE Werk“ im September diskutiert. Auf einer Sitzung am 29. September 2004 in Hamburg wird über ihn entschieden.

13. September 2004: 500. Mitglied

Nach dem Beitritt der Mehrheit des MADRIGALCHORES KIEL und nach der „Barock-Nacht“ mit „Mr. Burney's Players“ in der Kirche am Markt Hamburg-Niendorf begrüßt die Initiative Das GANZE Werk einen Hörer aus Goslar als 500. Mitglied.

9. September 2004: Gefunden in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“

Meine Erwartung an NDR Kultur...

Buntes Bild, teure Image-Kampagne. Wir sehen es anders.
NDR Kultur geht baden...
Gibt es noch mehr solche Anzeigen?

Sehen Sie dazu:
"Die Badende" auf ca. 250 m2 am Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg

8. September 2004: Erfolgreiche Veranstaltung in Hannover

Lesen Sie dazu den Bericht „Diese Häppchen schmecken nicht“:
Hörer von "NDR Kultur" kämpfen für „das ganze Werk“. Der Sender spielt nicht mehr ganze Symphonien, sondern nur die Hit-Sätze - und das reicht dem Publikum nun auch in Hannover nicht mehr.

8. September 2004

Am 8. September 2004 findet um 19.30 Uhr im Leibnizsaal der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover, Rote Reihe 8 eine Veranstaltung zum Thema „Kritik an NDR Kultur“ statt.
Der Autor Eike Christian Hirsch und die Sprecherin der Interessengemeinschaft für Bremer Radiokultur HÖRSTURZ, Frau Regina Dietzold, haben ihr Kommen zugesagt.

5. September 2004, 11 Uhr: NDR-Live-Konzert mit Berg und Mahler

NDR Kultur überträgt das erste Konzert Christoph von Dohnányis als Chefdirigent in der Abonnementsreihe des NDR Sinfonieorchesters um 11.00 Uhr live: Alban Berg, Violinkonzert („Dem Andenken eines Engels“) und Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 1 D-dur („Der Titan“).
Für ein solches Kultur-Ereignis - von NDR Kultur geplant und tagelang beworben - gelten auf einmal die starren Regeln des „Begleitradios“, so Wellenchefin Mirow in einem Interview am 16. Marz 2004, nicht mehr.
Weil Alban Berg zu anspruchsvoll für den „Begleithörer“ sei, wurde von ihm seit Mitte Mai nur einmal etwas gesendet, und zwar das „Wiegenlied Hildegard Behrens“ in der Interview-Sendung „Klassik à la Carte“ am 14. Juli 2004. Immer wieder nennen Verantwortliche für NDR Kultur ausgerechnet Gustav Mahler mit seinen besonders langen Sinfonien als Argument gegen das Senden von GANZEN Werken.
„Auf die meisten Werke ihrer Lieblingskomponisten Wagner, Mahler oder Bruckner wird Barbara Mirow in ihrem Tagesprogramm vergeblich warten - die sind zu lang.“ schrieb Joachim Mischke im „Hamburger Abendblatt“ am 10. September 2003 zum Amtsantritt von Frau Mirow. Nun konnte ihr ein heimlicher Wunsch erfüllt werden. Wann wird unser Wunsch erfüllt, dass es tagsüber 4 Stunden lang über den Tag verteilt Musiksendungen mit GANZEN Werken gibt?

September 2004, KLASSIKCLUB MAGAZIN 09/2004


Gernot Romann, NDR Programmdirektor Hörfunk
in dem Artikel: Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal

„Leider hat Gotthold Ephraim Lessing keine Konjunktur. Der Prophet der Toleranz passt nicht ins Schema enger Glaubensbekenntnisse, ist den Geschmackspolizisten unserer Tage suspekt. Auch im Radio gilt: Was nicht den Vorstellungen einer sich als Elite begreifenden Minderheit entspricht, wird erbarmungslos bekämpft - bis hin zur persönlichen Verunglimpfung von Programmmachern und Programmverantwortlichen, ganz so, als gäbe es keine Rundfunkfreiheit, als wäre diese Freiheit eine Angelegenheit von einigen Dutzend selbsternannten Kultur-Ajatollahs“. weiter...

Warum sagt Herr Romann nicht, dass er vor allem die Initiative Das GANZE Werk meint?
Die angebliche Erbarmungslosigkeit und die angebliche persönliche Verunglimpfung - auf unserer Seite - sind seine freien Erfindungen und werden in dem Artikel an keiner Stelle belegt.
Warum regt Herr Romann sich so auf?
Wir erwarten von NDR Kultur nur die Erfüllung eines bescheidenen Kompromisses: statt des einheitlichen, kompromisslosen Sendeschemas während der dreizehn Stunden von 6 bis 19 Uhr soll es in dieser Zeit vier Stunden lang über den Tag verteilt Musiksendungen in dem bisherigen Kultur-Standard - mit GANZEN Werken, mit vollständigen An- und Absagen, mit sinnvoller Moderation, ohne Jingle und ohne Eigenwerbung - geben.
Bei wem bleibt die Toleranz auf der Strecke?

31. August 2004

Mit dem Eingang von über 50 Unterschriften aus der Kantorei St. Jacobi Hamburg unterstützen jetzt mehr als 1.000 Musikliebhaber Das GANZE Werk (siehe Mitglieder- und Unterschriftenliste).

26. August 2004

In Anwesenheit der Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Prof. Dr. Karin von Welck, führte die Handelskammer Hamburg das 200. Lunchkonzert der Handelskammer durch. In seinem Redebeitrag zu diesem Jubiläum äußerte Vizepräses Dr. Breitengroß auch Kritik am neuen Sendekonzept von NDR Kultur, die in Form von Beifall breite Unterstützung fand.

Das GANZE Werk, Presseerklärung vom 25. August 2004

Positive Zwischenbilanz des Initiativkreises Das GANZE Werk
Vier Monate nach dem Resolutionsbeschluss der Hamburger Telemann-Gesellschaft, knapp zweieinhalb Monate nach der Gründung des Initiativkreises Das GANZE Werk und einen Monat nach der grundsätzlichen Pressererklärung zu Romanns „Geschmackspolizei“ findet die 3. Arbeitssitzung des Initiativkreises statt.
Es wird eine durchgehend positive Zwischenbilanz gezogen:
• die Zahl der Mitglieder ist auf über 340 und
• die Zahl der unterstützenden Personen auf über 900 gestiegen.
mehr...

Das GANZE Werk, 11. August 2004: NDR Kultur, Praxisbeispiele

Sendervergleich für eine bestimmte Tageszeit (Mittwoch vormittag im August)

Musik für Aufgeschlossene, Neugierige, Kenner und Liebhaber mit Themen und/oder ganzen Werken (sogenanntes Einschaltradio)
· NDR 3 - Matinee, 7. und 14. August 1996
· Radio 3 - Matinee, 5. und 12. August 1998
· Bayern 4 Klassik - CD-Box und Philharmonie, 11. August 2004
· hr 2 - Klassik-Matinée, 11. August 2004
· SWR 2 - Musikstunde und Treffpunkt Klassik, 11. August 2004
· WDR 3 - Klassik Forum, 11. August 2004
... oder ein gemischtes Konzept
· SR 2 KulturRadio - EnPassant, 4. August 2004
... oder Kultur-Häppchen in Fast-Music-Restaurants (sogenanntes Begleitradio)
· NDR Kultur - Matinee, 4. August 2004
· MDR Figaro - Figaro am Vormittag, 11. August 2004
· KulturRadio vom RBB - KulturRadio am Vormittag, 11. August 2004

Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung (HNA) Kassel, 7. August 2004

Medienspiegel: Siegfried Weyh über Klassik-Berieselung
Klingeln statt klingen
HNA-Kommentar zum Artikel am 2. August 2004

epd medien, 4. August 2004

epd medien - der Informationsdienst des Evangelischen Pressedienstes für Entscheider, Programmmacher und Medienbeobachter - veröffentlicht in seiner Nummer 60 einen Leitartikel zu NDR Kultur und auch zu unserer Initiative:
„Alles ist gut - Klassik, Claims und Crosspromotion bei NDR Kultur"
von Hans-Jürgen Krug

Kreiszeitung - Syker Zeitung, 3. August 2004

Im Presto durch die Musikgeschichte
Die Gegner der Programmreform bei „NDR Kultur“ gründen eine Initiative: „Das ganze Werk“

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 3. August 2004

Schon jetzt ein Objekt der Begierde...
Das Flaggschiff der Hafencity-Kultur: Die Elbphilharmonie
Die WELT beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zum 90-Millionen-Euro-Projekt:
Von der Finanzierung bis zum Konzertbetrieb

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 3. August 2004

Das GANZE Werk jetzt mit eigener Homepage
NDR - Initiativkreis zur Kulturdebatte
Der Initiativkreis „Das ganze Werk“ informiert jetzt auf der Homepage www.dasganzewerk.de

2. August 2004: Verleihung des Paul-Hindemith-Preises in Schloss Reinbek

Der Komponist Jörn Arnecke erhält den mit 20.000,- € dotierten Paul-Hindemith-Preis 2004, die Verleihung findet im Rahmen eines Festkonzertes am 2. August im Reinbeker Schloss statt. Der NDR hat selbst auf dieses Kultur-Ereignis hingewiesen.
In seiner Laudatio kritisiert der Chefdramaturg der Hamburgischen Staatsoper Hamburg, Dr. Chrisoph Becher, das Konzept der „Durchhörbarkeit“:
„Durchhörbar“ sollen die Kulturprogramme neuerdings sein, ein „Tagesbegleitmedium“ wollen sie darstellen, das man durch den Tag hört, morgens ein- und abends erst wieder abschaltet. Dass es dabei den Tag nicht stören darf, liegt auf der Hand. Deshalb verkommt es zwangsläufig zur Klangkulisse, oder, wie es radiointern heißt, zur „Tapete“. Ersparen Sie mir jedes weitere Lamento über das Grab, das sich die Kultursender selbst schaufeln.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet darüber in seiner Ahrensburger Ausgabe.

Hamburger Abendblatt, 27. Juli 2004

„Das ganze Werk“

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 27. Juli 2004

Debatte zu NDR-Kultur - Ein Beitrag vom Programmdirektor Hörfunk des NDR, Gernot Romann
Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal
Reaktion auf: Ein Hörfunkprogramm kann Gegensätze gut nutzen

Die neue musikzeitung (nmz), 27. Juli 2004: Homepage für „Das GANZE Werk“

Die neue musikzeitung, Deutschlands größte Musikfachzeitung, unterstützt die Initiative „Das GANZE Werk“ durch Bereitstellung einer Internet-Präsenz und wird das Thema auch journalistisch mitverfolgen.

Initiative „Das GANZE Werk“, 26. Juli 2004: Presseerklärung

Die Initiative „Das GANZE Werk“ gibt eine Presseerklärung mit dem Titel „Gibt es im Norden eine Geschmackspolizei?“ heraus und löst dadurch weitere Presseaktivitäten aus.

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 21. Juli 2004

Debatte zu NDR-Kultur - Ein Beitrag vom Vorsitzenden der Hamburger Telemann-Gesellschaft, Theodor Clostermann
Ein Hörfunkprogramm kann Gegensätze gut nutzen

Hamburger Abendblatt, 19. Juli 2004

Rolf Beck - viele Jobs, viel Macht
Ämterfülle: Der Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festivals zieht an vielen Strippen

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 3. Juli 2004

Stammhörer versus Kulturradio-Youngster
Wie sich von Freiburg bis Kiel die Kulturprogramme unterscheiden
dazu: Leserbriefe vom 21. Juli 2004

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 25. Juni 2004

Nicht warten, bis der Mond aufgeht
Programmchef Gernot Romann wehrt sich gegen die Kritik an der neuen Konzeption von „NDR-Kultur“
dazu: Leserbriefe vom 3. Juli 2004und Leserbriefe vom 21. Juli 2004

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 17. Juni 2004

Der Initiativkreis Das GANZE Werk wird gegründet
NDR-Kultur: Ein Radioprogramm zum gepflegten Weghören
Öffentliches Diskussionsforum zur Kritik am Sender: Hörer beklagen dramatischen Qualitätsverlust, zerstückelte Werke, hemdsärmelige Moderation
dazu: Leserbriefe vom 24. Juni 2004, Leserbriefe vom 3. Juli 2004
und Leserbriefe vom 21. Juli 2004

Initiativkreis Das GANZE Werk, 15. und 30. Juni 2004

Resolution des Initiativkreises
Beschluss der Gründungsversammlung am 15. Juni 2004,
überarbeitet auf der konstituierenden Sitzung am 30. Juni 2004

Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 27. Mai 2004

Reform aus der Dose
Es lebe die heitere Grundstimmung: Das flachgelegte Programm von NDR Kultur stößt auf Widerstand
dazu: Leserbriefe vom 1. Juni 2004

Kreiszeitung - Syker Zeitung, 27. Mai 2004

Rundfunk: Allgemeiner „Musikteppich“
Kritik an NDR Kultur

DIE ZEIT, 6. Mai 2004

Radiokultur light

Hamburger Abendblatt, 28. April 2004

Die Initiative tritt an die Öffentlichkeit
Kritik an NDR Kultur
Telemann-Gesellschaft verfasst Resolution

Hamburger Abendblatt, 16. März 2004

Wer will nicht mit Mozart bügeln
NDR Kultur als Begleitmedium am Tag und Einschaltradio am Abend
Interview mit Wellenchefin Barbara Mirow
dazu: Leserbriefe vom 18. März 2004

HÖRZU, Woche vom 28. Februar bis 5. März | Nr. 09/2004

NDR Kultur: Hörer sauer
Doch die neue Programmlinie wird beibehalten
Dies ist der erste uns bekannte Artikel, der von Hörerprotesten zu dem neuen Programm von NDR Kultur berichtet.

DIE ZEIT, 26. Februar 2004

Geistesdiät auf NDR
E.T.A. Hoffmann hat das Ende der Radiokultur vorausgeahnt
Von Werner Hofmann

Hamburger Abendblatt, 20. Februar 2004

Artikel des Hamburger Abendblattes zum Beginn der Gebührendebatte
Das Sprachrohr der ARD
Jobst Plog: Die nächste Runde in der Gebührendebatte beginnt heute in Mainz.
Zitat: Und dass der NDR den 60. Geburtstag seines Intendanten vor knapp drei Jahren mit Bigband, zahlreichen Reden und 600 Gästen nicht ganz so bescheiden in der Hamburger Musikhalle feierte, kam auch nicht bei allen (Gebührenzahlern) gut an.

Hamburger Abendblatt, 7. Februar 2004

Klassisch durch den Tag
Analyse: Über Verjüngungskuren bei NDR Kultur und Anpassungen an Klassik Radio

DIE ZEIT, 8. Januar 2004

Kopfsprung ins Seichte
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in der Krise. Immer stärker bedrohen Kommerz und Politik die journalistische Unabhängigkeit. Der Bildungsauftrag ist bloß noch lästiges Beiwerk, das Programm wird flott banalisiert
Von Thomas Assheuer

NDR KULTUR | KLASSIKCLUB MAGAZIN 01/2004

Ankündigung der neuen Programmphilosophie von NDR Kultur:
Auf der Baustelle, Neues aus der Reformwerkstatt
Die ambitionierteste Reform aller ARD Kultur-Programme
Mit tabellarischer Übersicht des GANZEN Werks:
Die Steine der Baustelle - die Steine des Anstoßes

Hamburger Abendblatt, 10. September 2003

Die Frau fürs Kulturelle
Amtsantritt: Barbara Mirow soll „NDR Kultur“ aus dem Quotenloch holen.

Hamburger Abendblatt, 10. September 2003

Der Alte geht: Wolfgang Knauer

Hamburger Abendblatt, 30. April 2003

Knauer will NDR Kultur verlassen

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 10. Februar 2003

Hamburger Sender kämpfen um Klassik-Hörer
„NDR Kultur“ hat schlechte Quoten.
Mit einem neuen Konzept will man jetzt die private Konkurrenz angreifen.

Hamburger Abendblatt 18. Dezember 2002

Nicht nur der Name ist neu
N3 wird NDR Kultur - Neues Konzept zum Jahreswechsel

September 2002: Ein wichtiges NDR-Dokument

September 2002: In einem hausinternen Interview für "Wir im NDR" begründet Hörfunkdirektor Romann das neue Konzept mit einer gewagten Einschätzung der Hörerschaft und gibt erstaunlich viele Details des neuen Konzepts an
Dokument ohne Hervorhebungen
Dokument mit der Hervorhebung aller wichtigen Punkte

Hamburger Abendblatt 19. August 2002

Alarm beim NDR: Radio 3 in der Krise

Die WELT, 30. November 2001

NDR wird modern
30. November 2001: Antje geht ins Kinderprogramm
Der NDR bekommt ein neues Logo (3 Buchstaben + Stab), das Walross Antje hat als Logo ausgedient

DIE ZEIT 52/1996

Warum die Programme des NDR so sind, wie sie sind
Mitschrift einer etwas mißglückten Hörerbefragung
Von Otto Köhler