NDR Kultur - Korrespondenz

Allgemeiner Hinweis: Die Initiative dokumentiert auf dieser Seite und auf den darüber erreichbaren Seiten wichtige Briefe als Dokumente der Kontroverse um NDR Kultur.
Die Briefe und E-Mails geben die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und nicht unbedingt die der Initiative Das GANZE Werk.

Die Briefe und E-Mails sind nach dem Entstehungsdatum sortiert.

In Absprache mit der Leitung der neuen musikzeitung soll diese Homepage
- als Mahnmal für die Unwilligkeit des NDR zum konstruktiven Dialog und
- als Denkmal für das Engagement aufgeschlossener und kulturinteressierter Radiohörer im Norden Deutschlands, bezogen auf die Zeit von Anfang 2004 bis Ende 2009, bestehen bleiben.

Das GANZE Werk (Nord), Mitglied C.W. aus Niedersachsen, 15. Februar 2010

Dankschreiben eines Mitglieds der Bürgerinitiative, stellvertretend für viele Mitglieder, an den Sprecherrat
vorläufiges Ende...
„Das Verhalten und die Argumentation des Rundfunkrates haben mit Kultur, mit Überblick und Souveränität nichts zu tun, im Gegenteil, das zeugt schlicht von Unfähigkeit und wohl auch von großer Ängstlichkeit.“

Das GANZE Werk (Nord), 27. Januar 2010, Sprecherrat (Nord), Mitgliederpost

Information an die Mitglieder und die Unterstützer
Der NDR-Rundfunkrat lehnt unsere Vorschläge als „unbegründet“ ab, die Bürgerinitiative Das GANZE Werk lässt nach Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten die Arbeit ruhen

Brief eines Hörers, 1. Juni 2006

Brief von Prof. v. Mühlendahl, Georgsmarienhütte/Osnabrück, an die Intendanz
„Seit der grundsätzlichen Änderung beim NDR haben Qualität und Attraktivität des Programms von NDR Kultur so erheblich nachgelassen, dass ich Ihre Aussendungen kaum noch jemals einschalte, und dann zumeist nur kurz und bald verärgert weiterschalte, da die Musiksendungen in ihren Kommentaren und in ihrer Stückelung unerträglich oberflächlich sind.“
„Mir tun diejenigen an Kultur interessierten Hörer leid, die wegen ihres Wohnortes für das Radiohören ganz auf NDR Kultur angewiesen sind. Ich selbst habe ja glücklicherweise in meinem Wohnbereich mit dem WDR 3 eine sehr gute, attraktive Alternative.“

E-Mail des Hörers kk, 15. März 2006

„Irgend etwas ist bei NDR Kultur anders. Und es wirkt unangenehm und lästig, unangenehmer und lästiger, je länger ich es höre“
Die Tonqualität erfüllt nicht die Norm „Das Beste am Norden“: „Sendungen für Kulturinteressierte in bewährter Qualität“
Starke Anwendung des Hall-Effektes - Fehlt ein ganzes Stück Frequenzumfang?

E-Mail eines WDR-Hörers aus dem NDR-Sendegebiet, 10. März 2006

Technische Alternativen, um aus der NDR-Kultur-Monopol-Tiefe herauszukommen
Ein Bekannter brachte mich auf die Idee, über eine Satellitenanlage Radioprogramme zu empfangen, z.B. den guten Sender WDR 3
Wenn Ihre Leser endlich wieder solche Musik hören können, dann werden sie mit noch mehr Selbstbewusstsein von NDR Kultur das verlangen, was ihnen zusteht

Korrespondenz mit NDR Kultur, 18. Februar 2006

„Akademika“ und „Accademia“
Von den Moderatoren der KULTURsender, die zur Sprachbildung ihrer jungen Zuhörerschaft beitragen, sollten Sprachkurse verlangt werden
Das GANZE Werk: Warum gibt es im Internet bei NDR Kultur kein Gästebuch?

27. Januar 2006: Ein Hörer widmet dem Intendanten des NDR ein Gedicht

An den Intendanten des NDR, Herrn Prof. Jobst Plog
Ein Gedicht zu Mozarts Geburtstag
Es wünscht zu Mozarts Wiegenfeste
Dem Sender sowie seinem Intendant
Der Hörer, Euer Souverän, das Allerbeste!
Er widmet Euch - ist das nicht nett -
dies Verslein für das Schwarze Brett ... mehr
von Bruno Brandi, Hamburg

E-Mail eines NDR-Hörers aus Wedel, 19. Dezember 2005

„A Bach Christmas“ - 10 Tage lang rund um die Uhr sämtliche Werke
von J.S. Bach, natürlich in voller Länge

Eine Eifersucht-weckende Anekdote von der BBC

E-Mail eines NDR-Hörers aus Kiel, 8. Dezember 2005

Besonders Ihr Flyer scheint mir hilfreich zu sein
Bleiben Sie weiterhin standhaft in Ihrer Überzeugungsarbeit für ein besseres
NDR Kultur Programm

E-Mail einer Hörerin aus Büsum an die NDR Media GmbH, 4. Dezember 2005

NDR Kulturkarte: Absage
Ich hoffe, daß eines schönen Tages jemand die Leitung Ihres Senders übernimmt, der wirklich wieder Kultur in der Bedeutung des Wortes „Pflege der geistigen Güter“ an die Hörer bringt!
Zum Ende von NDR Kultur Club und Magazin

Das GANZE Werk, 23. Oktober 2005: Antwort an den Justitiar des NDR

Urheberrecht und Zitatfreiheit
Antwort des Sprecherrates auf den Brief von NDR-Justitiar Dr. Werner Hahn
1. Wir werden am Montag, den 24. Oktober 2005, alle Video- und Audiodateien von der Homepage www.dasganzewerk.de entfernen, die über die Seite „NDR Kultur: Audio- und Videodokumente“ bisher verbreitet wurden. (...)
4. Die Initiative Das GANZE Werk stellt den Antrag, dass sie vom NDR Berechtigungen erhält für das Zitieren von Standardsituationen auf oder zu NDR Kultur: von Trailern - wie es heißt - mit Programm-, Veranstaltungs-, Prominententipps und Vergleichbarem und von Varianten des Jingle. (...)

14. und 18. Oktober 2005, NDR-Justitiar: Brief - Das GANZE Werk: Presseerklärung

• ERKLÄRUNG DER INITIATIVE DAS GANZE WERK
ZU EINEM BRIEF DES JUSTITIARS DES NDR
Hörerzahlen von NDR Kultur fallen - Proteste gehen weiter
Der NDR verbietet der Initiative Das GANZE Werk,
auf ihrer Homepage Originalausschnitte zu NDR Kultur zu verbreiten

Der NDR will der Initiative eine Knebelverpflichtung aufzwingen und die Zitatfreiheit bei Sendungen des NDR abschaffen
Justitiar Dr. Werner Hahn schreibt in einem Brief vom 14. Oktober 2005
an die Initiative Das GANZE Werk:
... wir haben festgestellt, dass die Initiative Das GANZE Werk in ihrem Online-Angebot unter http://www.dasganzewerk.de Beiträge des NDR eingestellt hat. Zu derartigen Übernahmen ist Das GANZE Werk nicht berechtigt, da keine entsprechenden urheberrechtlichen Nutzungsrechte bestehen. Wir müssen Sie daher auffordern, (...) die beigefügte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben. Ihrer Mitteilung, dass Sie unserer Aufforderung Folge leisten, sehen wir bis zum Montag, den 24. Oktober 2005 - hier eingehend - entgegen.
Die Initiative soll in einem vom NDR vorbereiteten Text vor allem erklären:
zu unterlassen, im Online-Angebot der Initiative Das GANZE Werk unter http://dasganzewerk.de Hörfunk- und Fernseh-Beiträge des NDR ganz oder in Ausschnitten ohne entsprechende urheberrechtliche Nutzungsrechte zu übernehmen und zu verbreiten.

Brief von Frau Siebert an XY, 13. September 2005

NDR Kultur und die Bürgerinitiative Das GANZE Werk
Die Musik wird zur Nebensache und die Werbung in eigener Sache und zum Vorteil ausgesuchter Leute und Veranstaltungen das Hauptanliegen

Brief einer Hörerin an den NDR, 15. Juni 2005

Ein Satz aus der Haydn-Sinfonie "La Poule" als Frühstücksei
Wettlauf um die "klingende Speisekarte"
Illustrierte Realsatire

14. Mai 2005: Kritik an Romanns Antwort vom 26. April 2005 an Herrn Schrader

Romanns Kurzsichtigkeit: Autofahrer soll Maßstab des Kulturradios sein?
Ein Streifzug durch die ARD-Studien zur Radionutzung widerlegt den Direktor
Von Theodor Clostermann

Antwort Romanns auf den Brief des Hörers Schrader, 26. April 2005

Längere mehrsätzige klassische Werke schließen Hörer, die nur kurz, zum Beispiel während einer kurzen Autofahrt einschalten, aus

Brief der Hörerin Ritter-Volkmann an NDR-Verantwortliche, 24. April 2005

Die Empörung von Frau Ritter-Volkmann ist nicht zu bremsen
Eigenlich sollte man meinen, eine solche gemeinschaftliche Zerstörung eines ehemals niveauvollen Rundfunkprogramms sei nicht wirklich möglich, nicht rechtens und auch nicht aufrechtzuerhalten

Brief des Hörers Schrader aus Burgdorf an Herrn Romann, 7. April 2005

Gibt es pünktlich um 19 Uhr einen wundersamen Geschmackswandel?
Bei den Kritikern handelt es sich um eine große Zahl leidenschaftlicher Musikliebhaber, die für einen besseren Sender kämpfen

Leserbriefe zum Leserbrief in der ZEIT von NDR-Intendant Plog

- Der Ton macht die Musik
Im Norden aber wird anscheinend mehr dogmatisiert und abgewehrt, womöglich gar stigmatisiert..., von Ludolf Baucke, Hermannsburg (16. März 2005)
- Dogmatisch müssen für Sie die vielen Komponisten sein,
die sich den für den NDR inakzeptablen Missgriff geleistet haben, mehrsätzige Musiken zu verfassen, von Dr. Carl-Heinz Mann, Pinneberg (13. März 2005)
- Als Herr Romann die "alten" Hörer Ajatollahs genannt hat,
wo blieb da Ihr empörter Aufschrei?, von Liane + Fritz Purfürst, Hamburg (11. März 2005)
Sehen Sie dazu auch:
- Leserbrief von NDR-Intendant Prof. Jobst Plog
Für von Ungeist geprägte Sätze dieser Art darf in der ZEIT kein Platz sein
- Abschnitt zu NDR Kultur, zu Romann und zum GANZEN Werk
Gernot Romann ist so eine Art Egon Krenz des NDR - ein munterer Reformer, der nicht versteht, warum der Gegenwind immer stärker wird

Briefwechsel einer Hörerin mit dem NDR-Kultur-Musikchef, 19.1. und 14.3.2005

Schreiber: "Qualitätvolle Programmvielfalt" nein, "Mehrheitenprogramm" ja!
Margrit Siebert gelingt es immer wieder, NDR-Verantwortlichen Offenbarungen zu entlocken. Ihr neuester Fall: NDR-Kultur-Musikchef Michael Schreiber. Ihm schreibt sie am 19. Januar 2005, etwas verkürzt:
Bei Konzertbesuchern habe ich nur Ablehnung der Häppchenmusik und der ständigen Eigenreklame gefunden.
Sieberts Experimente sind für ihn nur zufällige Privat-Soziologie. Seine Zahlen sind MA-Zahlen: reelle Zahlen. Gebühren finanzierte, geheimnisvolle. NDR-Soziologie.
Seine Antwort am 14. März 2005 also, etwas verkürzt:

Wir müssen die Mehrheit der an Kultur und klassischer Musik Interessierten im Blick haben, sonst würden wir unserem Auftrag nicht gerecht werden.
Erneut steigende Hörerzahlen zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist!
Das wird das Dogma von NDR Kultur werden.

3 Hörerbriefe an die NDR-Rundfunkratsvorsitzende, 19. und 25. Februar 2005

Hörer fordern den offenen Dialog mit dem Rundfunkrat. Lesen Sie dazu drei Briefe:
- NDR Kultur = Berieselungsanstalt mit endlosen Wiederholungen, wie in einem Paternoster (Hörer S. aus Hamburg, 25. Februar 2005)
- Es ist bedauerlich, dass Sie das Gespräch über Programminhalte verweigern (Rudolf Kelber aus Hamburg, Produzent der Satire-CD, 25. Februar 2005)
- Ich möchte in Anspruch nehmen, daß Sie auf meine und anderer Kritik eingehen (Hörers L. aus Hamburg, 2. Brief an die NDR-Rundfunkratsvorsitzende, 19. Februar 2005)

Eine Hörerin: Erst Beschwerde und dann Antwort auf Kerssenbrocks Schreiben

Beschwerde von Frau H. aus L. (10. Januar 2005)
"Im NDR habe ich Mozarts 21. Klavierkonzert gehört, kann ich die Aufnahme einmal hören?" - "Nein, das ist es aber nicht"
Nachdem ich den 2. Satz anspiele: "Ja, das ist jetzt das richtige!"
Als Antwort erhielt Frau H. das Schreiben der Vorsitzenden des NDR-Rundfunkrates, Dagmar Gräfin Kerssenbrock, vom 24. Januar 2005.
Brief von Frau H. aus L. (7. Februar 2005)
"Da ich in der Musikbranche tätig bin und täglich Kontakt zu Musikhörern habe, stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine da, die Klagen häufen sich rasant!"

Korrespondenz NDR-Rundfunkrat - Sprecherrat Das GANZE Werk
24. und 31. Januar 2005

Programmausschuss und Gräfin Kerssenbrock liegen kompromisslos auf der Linie von Plog, Romann und Mirow
Repräsentieren der Rundfunkrat und sein Programmausschuss die Interessen der gesellschaftlichen Gruppen gegenüber dem Sender?
Welches demokratische Verständnis wird hier praktiziert?
Der NDR-Rundfunkrat teilt den Beschluss des Programmausschusses mit
Brief von Gräfin Kerssenbrock (24. Januar 2005)
Die vorgenommenen Veränderungen bei NDR Kultur sind richtig
Der Sprecherrat der Initiative Das GANZE Werk schreibt an den NDR-Rundfunkrat
Antwort an Gräfin Kerssenbrock (31. Januar 2005)
Mit aufrichtigem Bedauern nehmen wir den Beschluss des Programmausschusses des Rundfunkrates zur Kenntnis
Kritik an Satire sollte kein Grund dafür sein, ein Gespräch zu verweigern, in dem es um Vorschläge und berechtigte Ansprüche engagierter und besorgter Hörer geht

20. Januar 2005: E-Mail an die Vorsitzende des NDR-Rundfunkrates

Sehr geehrte Gräfin Kerssenbrock, ich bitte Sie, diesen Text allen Mitgliedern des Rundfunkrats zugänglich zu machen.
Die Initiative Das GANZE Werk wurde am 15. Juni 2004 gegründet. Am 19. Januar 2005 hat sie 1.412 Mitglieder, darunter viele namhafte Persönlichkeiten und viele Mitglieder von Chören und Orchestern. Zu der von der Initiative seit Anfang Oktober 2004 durchgeführten Abstimmungsaktion "NDR Kultur soll so bleiben wie es ist" oder "von 6 bis 19 Uhr mindestens vier Stunden lang GANZE Werke" gingen bis zum 19. Januar 2005 bei der Initiative 1.603 Abstimmungen auf Postkarten, später auch auf inhaltsgleichen Listen ein. Uns ist unbekannt, wie viele Karten bei der NDR-Programmdirektion Hörfunk eingegangen sind. 1.584 stimmten für den Vorschlag der Initiative, 11 Personen für das jetzige NDR-Kultur-Programm und 8 Personen enthielten sich der Stimme. Ungültige Karten sind nicht mitgezählt. mehr...

Dokumente:
Beschwerde beim Rundfunkrat
7 Fragen zu NDR Kultur
Presseschau zum Wirken der Initiative Das GANZE Werk

Briefwechsel einer Hörerin mit dem NDR-Kultur-Musikchef, 19.1. und 14.3.2005

Brief von Margrit Siebert an Musikchef Schreiber
Bei Konzertbesuchern habe ich nur Ablehnung der Häppchenmusik und der ständigen Eigenreklame gefunden
Antwort von Michael Schreiber
Erneut steigende Hörerzahlen zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist!

Brief an die NDR-Hörfunk-Chefs und an den Rundfunkrat, 14. Januar 2005

Vorschläge für mehr Kultur im Hörfunk - zur Diskussion gestellt (1)
Lesen Sie von H. Feldheim:
...erstmals wieder als Menschen geachtet und respektiert, nicht mehr als Sonderlinge abqualifiziert und aus dem Hörfunk vertrieben
VORSCHLAG
A  Ein Sender bringt ausschließlich Musikwerke aus allen Epochen...
B  Ein oder zwei Kultursender vertiefen ein Kulturinteresse bewusst...
C  Alle anderen Sender (auch die privaten) werden verpflichtet...

Initiative Das GANZE Werk: 7 Fragen an den NDR, 9. Januar 2005

Wissenswertes zur Umstellung von Radio 3 auf NDR Kultur
Im Zusammenhang mit der Beschwerde gegen das Musikprogramm von NDR Kultur hat die Initiative Das GANZE Werk folgende Fragen aufgestellt:
1. Wie viele Einzelstücke umfasst der aktuelle Musikpool von NDR Kultur?
2. Wie viele Briefe, E-Mails und Telefonanrufe zu dem Programm hat der NDR von Kritikern des Programms seit Beginn der Umstrukturierung von Radio 3/NDR Kultur Anfang 2003 erhalten?
3. Wie viele dieser E-Mails und Briefe hat der NDR seitdem beantwortet?

...mehr

Initiative Das GANZE Werk, 10. Januar 2005

BESCHWERDE GEGEN DAS MUSIKPROGRAMM VON NDR KULTUR
Beschwerdebrief des Sprechers der Initiative Das GANZE Werk, Theodor Clostermann
Sehr geehrte Frau Gräfin Kerssenbrock,
hiermit reiche ich beim Programmausschuss des NDR eine förmliche Beschwerde der Initiative Das GANZE Werk gegen das Musikprogramm von NDR Kultur in der Zeit von 6 bis 19 Uhr ein...

Inhalt:
1. Musikauswahl und Präsentation
2. Es gibt mindestens zwei wichtige Hörergruppen
3. Verletzung des Kulturauftrags
4. Fazit    ...mehr
Anmerkung: Wegen der umfangreichen Thematik und der grundlegenden Bedeutung ist der Brief umfangreicher.

neue musikzeitung, 3. Januar 2005

Offener Brief des Herausgebers, Theo Geißler
An den Hörfunkdirektor des NDR, Gernot Romann
Romann setzt das Wort "Kultur-Ajahtollah" ein, als wäre dies ein abqualifizierendes Schimpfwort. Er ist doch auch noch ausländer- und/oder fremden-feindlich. Denn nach meinem Empfinden diffamiert er mit dem Begriff "Kultur-Ajahtollah" - in seiner Auslegung und argumentativen Konsequenz - Würdenträger einer ihm offensichtlich fremden oder nur begrenzt bekannten Weltreligion. mehr...

2. Januar 2005: Protestbrief an den NDR-Rundfunkrat

Ein Brief von Sven Herfurth aus Bargteheide an den Intendanten blieb unbeantwortet, jetzt hat er ihn an den Rundfunkrat geschickt.
Die Zerstückelung von Werken lässt musikalischen Sachverstand, Achtung vor den Komponisten und Liebe zur Musik vermissen.
Ich protestiere dagegen, dass ein vormals der klassischen Musik verpflichteter Sender einem "Zeitgeist" folgend glaubt, auf niedrigstem Niveau mit "Klassik-Radio" konkurrieren zu müssen. mehr...

27. Dezember 2004: Brief an den Rundfunkrat

Vorschläge für mehr Kultur im Hörfunk - zur Diskussion gestellt (2)
Lesen Sie von Prof. W. Stabenow:
Sollte sich nicht auch im NDR die Diskussion besser auf die Qualitätsverbesserung des Angebotes konzentrieren, statt den PISA-Effekt durch Verflachung zu unterstützen?
VORSCHLÄGE
• Zum Thema Quote
• Zum Thema Kosten
• Zum Thema Verbesserungen des Programms
• Zum Thema "Junge Hörer" und "Nachwuchsfindung"

Frau Mirow antwortet für Herrn Romann: "Längere Werke...", 17. Dezember 2004

Zum Lesen und Sehen empfohlen!
Märchenstunde mit der Wellenchefin?
Längere klassische Werke haben wir im Tagesprogramm von NDR Kultur, respektive Radio 3, respektive NDR 3 immer nur in Ausnahmefällen gespielt
Programm-Vorschauen von 1996 bis 1999 zeigen ein anderes Ergebnis
Mit einem Kommentar von Theodor Clostermann:
"Längere Werke" - "ungekürzte Werke im Abendprogramm"
Warum dieses Märchen?

Hamburger Telemann-Gesellschaft, 17. Dezember 2004: Archivmaterial

Aus Anlass des öffentlichen Gesprächs mit Intendant Prof. Plog veröffentlicht die Hamburger Telemann-Gesellschaft ihre Resolution vom 25. April 2004 und die Korrespondenz zur Veranstaltung am 15. Juni 2004.
25. Mai 2004: Der Intendant sagt ab, stellt drei anmaßende Behauptungen auf und kündigt eine öffentliche Diskussion an
30. Mai 2004: Die Hamburger Telemann-Gesellschaft widerlegt ausführlich und verlangt erneut grundlegende Informationen

PS: Was ist aus der Diskussionsrunde - bisher - geworden?
Der eigene Auftritt des Intendanten. Hm!

14. Dezember 2004: Förmliche Beschwerde zum Programm

Ein Hörer aus Hemmingen bei Hannover hat eine
förmliche Beschwerde beim Rundfunkrat des NDR
über das Programm von NDR Kultur
eingereicht.
Ich habe mir die neue Programmgestaltung von NDR Kultur lange angehört, um nicht vorschnell zu urteilen; inzwischen bin ich allerdings zu dem Ergebnis gekommen, dass der permanent eingestreute Werbeslogan falsch ist und eigentlich „Kultur hat keinen Namen“ lauten müsste. Für Interessierte der klassischen Musik ist die Sendung eine Zumutung.
Ich beschwere mich förmlich über die Programmgestaltung und begehre eine Befassung der zuständigen Gremien.

Frau Mirow schreibt für Herrn Romann, 13. Dezember 2004

1. Das Schöne findet ab 20 Uhr statt, Frau Siebert kritisiert aber die Zeit von 6 bis 19 Uhr.
2. Frau Mirow: Das Ergebnis der Programmreform von NDR Kultur trägt ausdrücklich dem Wunsch der Kultur- und Musikliebhaber Norddeutschlands in ihrer Gesamtheit Rechnung!
Cool. Super gedacht, ohne Wenn und Aber. Wer glaubt ihr das?
Vgl. Deutschlandfunk, DeutschlandradioBerlin, Klassik Radio, Das GANZE Werk usw....


Ausweichmanöver + Monopolträume, Kritik und Antwort gegenübergestellt
Brief von Frau Siebert an G. Romann, 16. September 2004
Antwort von Frau Mirow für Herrn Romann, 13. Dezember 2004

Übersicht der Korrespondenz von Frau Kossebau zu den MA-Zahlen Romanns

Zahlenspiegeleien 1 bis 5
Erst gibt Herr Romann mit Zahlen an,
dann ist er sogar auf ein paar weitere stolz,
schließlich lässt er die Zahlen-Recherche abrupt stoppen
Eine Hörerin dringt bis an die Grenzen des Imperiums vor
Ihre Reichweitenrechnungen entbehren jeglicher wissenschaftlichen Grundlage
Merkwürdig - was stimmt da nicht?

1. Dezember 2004: Brief des Hörers L. an die NDR-Rundfunkratsvorsitzende

In seinem Brief formuliert der Hörer L. aus Hamburg
Zweifel an der Musik-Präferenz-Studie und der anschließenden Publikumsbefragung
Es ist nicht hinnehmbar, dass der NDR die Programmreform mit Untersuchungen rechtfertigt, die er nicht offen legt

Frau Mirow antwortet für Herrn Romann, 16. November 2004

Die Bereitschaft, sich längeren, in sich geschlossenen Werken zu widmen, hat leider deutlich nachgelassen.
Brief der Wellenchefin an E. Schrader
Lesen Sie auch:
Warum wird mir als Zwangsgebührenzahler der Zugang zu einem niveauvoll und fachlich fundiert moderierten Musikprogramm verwehrt?
Brief von E. Schrader an G. Romann
Die Wellenchefin behandelt die Themen nicht so richtig
Die Argumente noch weniger
Kritik- und Antwortbrief direkt gegenübergestellt
Barbara Mirow zu Einzelsätzen
Innere Geschlossenheit einzelner Sätze - Live erlebt im Klassik-Mix
Am Tag, als die Wellenchefin ihren Brief für Herrn Schrader schreibt
Von Carsten Molnar

14. November: Beschwerdebrief über Jingle und Musik-Bruchstücke

Professor Jürges beschwert sich in einem Brief an Programmdirektor Romann über die „grausame Tortur“, die NDR Kultur mit dem Jingle 27 bis 44 mal täglich den Ohren zufügt und über den „abscheulichen musikalischen Flickenteppich“.
Sein Fazit:
Wollen Sie (eine) qualifizierte Hörerschar wirklich weggraulen, wenn Sie durch o.a. „populäre Maßnahmen“ nebulöse neue Hörerschichten gewinnen wollen?

10. November 2004: Brief von Herrn Romann an die Hörerin Ritter-Volkmann

Das Musikprogramm am Tage ist für Kenner und Liebhaber gedacht,
die wir mit einer attraktiven Mischung aus populären und
weniger bekannten, aber hörenswerten Titeln
anregen und unterhalten wollen.

Ein neues Thesenpapier von Herrn Romann
Bei der Auswahl unserer Moderatorinnen und Moderatoren
stellen wir allerhöchste professionelle Ansprüche.
Sie verzichten bewusst auf akademische Attitüden.

Auch der letzte, grundsätzliche Versuch zu überzeugen misslang...

Frau Mirow antwortet für Intendant Plog, 4. November 2004

„Dialog“ der Selbstbestätigung
Einen „Niveausprung nach unten“ kann ich nicht erkennen.
Vielmehr haben wir das Programm durch zusätzliche Angebote gestärkt.

Lesen Sie auch:
Brief von Dr. M. an den Intendanten Plog
Das direkte Nebeneinander der Argumente beider Briefe
Aus Schwarz wird Weiß - Frau Mirow behauptet einfach das Gegenteil.

28. Oktober 2004: Durch die Postkartenaktion angeregt

Warum wird mir als Zwangsgebührenzahler der Zugang zu einem niveauvoll und fachlich fundiert moderierten Musikprogramm verwehrt?
Brief von E. Schrader an G. Romann
Lesen Sie auch:
Die Bereitschaft, sich längeren, in sich geschlossenen Werken zu widmen, hat leider deutlich nachgelassen.
Frau Mirow antwortet für Herrn Romann
Die Wellenchefin behandelt die Themen nicht so richtig
Die Argumente noch weniger
Kritik- und Antwortbrief direkt gegenübergestellt
Barbara Mirow zu Einzelsätzen
Innere Geschlossenheit einzelner Sätze - Live erlebt im Klassik-Mix
Am Tag, als die Wellenchefin ihren Brief für Herrn Schrader schreibt
Von Carsten Molnar

Private Meinung einer Hörerin aus Meerbeck, 26. Oktober 2004

„Herr Romann soll zum Privatfunk wechseln!“
Kommentar auf einer eingesandten Postkarte
Der NDR sollte die passende Postkarte dazu bekommen haben.
Die Hörerin ist übrigens nicht Mitglied der Initiative Das GANZE Werk.
Die Initiative selbst formuliert keine Personalvorschläge.

Romann am 18. Oktober 2004: Kein Dialog im NDR KlassikClub Magazin

Antwort Romanns an eine Hörerin zum Dialog im NDR KlassikClub Magazin:
Ich möchte Ihnen versichern, dass es nicht meine Absicht war, Sie persönlich zu verärgern.
Direkten Kontakt mit Hörern im NDR Kultur KlassikClub Magazin halten wir für nur bedingt praktikabel.

Lesen Sie auch: Leserbrief von C. Meffert
Es wäre fair, wenn NDR Kultur mit seinen Clubmitgliedern im Magazin in einen Dialog träte, statt es als Propagandablatt zu mißbrauchen.

5. Oktober 2004: Brief an den Intendanten Plog

Der Hörer Dr. M. aus Hamburg schreibt unter anderem:
Dieser Sender hat einen solchen gewaltigen Niveausprung nach unten gemacht, wie es schlimmer kaum kommen konnte
Ich möchte Sie höflichst bitten dafür zu sorgen, daß zu einer Art der Programmgestaltung zurückgekehrt wird, die der anspruchsvollen Bezeichnung NDR-„Kultur“ gerecht wird.

Lesen Sie auch:
Antwort von Wellenchefin Mirow
Das direkte Nebeneinander der Argumente beider Briefe
Aus Schwarz wird Weiß - Frau Mirow behauptet einfach das Gegenteil.

28. September 2004: Brief von Herrn Kelber an Herrn Romann

Ein Kirchenmusikdirektor schreibt dem Programmdirektor Hörfunk
Welcher Denkfehler liegt hier zugrunde?
Wenn alles planmäßig läuft, spendiert Herr Kelber hier bei www.dasganzewerk.de am 6. Dezember ein Nikolausi.

September und Oktober 2004, KLASSIKCLUB MAGAZIN 09/2004


Der Artikel von Hörfunkdirektor Gernot Romann:

Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal

Leserbriefe zum Artikel:

Beschwerde eines Hörers an den Intendanten des NDR, von P. Schwiesow
Es wäre ein positives Zeichen, wenn Sie sich mit dieser Bewegung in einen kritisch-konstruktiven Dialog begeben würden., Leserbrief von Tom Pause
Es wäre fair, wenn NDR Kultur mit seinen Clubmitgliedern im Magazin in einen Dialog träte, statt es als Propagandablatt zu mißbrauchen., Leserbrief von C. Meffert
Die Aufgeschlossenen, Leserbrief von M. Siebert
Zurückweisung einer Beleidigung, Leserbrief von I. Kossebau
Nicht empfehlenswert: Medienpartnerschaft mit NDR Kultur in Niedersachsen
Leserbrief von L. Baucke
Ein dankbarer Hörer..., Leserbrief von H. Jühlke
Gibt es pünktlich um 19 Uhr einen wundersamen Geschmackswandel?
Leserbrief des Hörers Schrader aus Burgdorf

Antworten von Hörfunkdirektor Romann

Ein Brief des Bedauerns an das Hörer-Ehepaar Schwiesow
Kein Dialog im NDR KlassikClub Magazin, Brief an Frau Meffert

Brief von Frau Mirow an die Hörerin Ritter-Volkmann, 9. September 2004

Die hessische Herkunft von Herrn Mende wird durch leichte dialektische Einfärbung deutlich
Ich bin mir sicher, dass dies von unserem weltoffenen norddeutschen Publikum sehr gern toleriert wird

9. Juli 2004: Bemerkenswerte Antwort von Michael Schreiber

Aus einer Antwort von Michael Schreiber an einen Hörer in Hamburg:
Es gehört zu unseren vornehmsten Aufgaben als öffentlich-rechtlicher Anbieter, auf die Bedürfnisse unseres Publikums eizugehen.

Dazu Das GANZE Werk:
Danke, Herr Schreiber. Ihre Antwort ist allgemein gültig formuliert. Gültig für Klassik-Light-Fans oder „Nebenbeihörer“, aber auch gültig für Musikliebhaber, die bewusst und gezielt Musik hören wollen, die wieder bessere Musiksendungen haben wollen. Berücksichtigen Sie gebührend unsere Erwartungshaltung nach dem Motto: „Ein Hörfunkprogramm kann Gegensätze gut nutzen.“

25. Februar 2004: Brief an Wellenchefin Mirow

Brief eines Hörers aus Göttingen nach der Veröffentlichung des Editorals der neuen Wellenchefin, Barbara Mirow, im Klassikclub Magazin 01/2004
Die Reform wurde im Elfenbeinturm des NDR erarbeitet unter Ausschluss der Hörer
Ein 1-2 seitiger Fragebogen, beigelegt im Klassikclub-Magazin, hätte Ihnen aufzeigen können, ob die Mitglieder Reformen wünschen

11. Februar 2004: Brief an den Intendanten Plog

I. und F. Kossebau schreiben an den Intendanten:
Das ist Verstümmelung von Kunstwerken und Mißachtung der Komponisten!
Wie kann man selbst Beethoven-Sinfonien nur satzweise fallen lassen?

Seit dem 2. Januar 2004: Kündigungen beim NDR KlassikClub

Das alte Magazin des KlassikClubs: 3-Klang Ich habe das Magazin 3x durchgeblättert - ich wollte es nicht glauben...
2. Januar 2004: Kündigungsschreiben eines Hörers
Bislang konnten wir mit dem ausführlichen Programm unsere speziellen Hörwünsche markieren und uns zeitlich dann danach richten, um „nichts“ zu versäumen.

Das neue NDR KlassikClub Magazin Kommentiertes Standardschreiben des NDR KlassikClubs zu einer Kündigung
Das Gros der Hörer ist, entgegen Ihren Nutzungsgewohnheiten, nicht an einer detaillierten Darstellung der Programminhalte interessiert.

Brief von C.R. aus Kiel an den NDR Kultur, 7. März 2003

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine pädagogische Aufgabe
Die Halbierung der einzigartigen Komposition "Peter und der Wolf" am 5. März 2003 war geradezu barbarisch für die armen Kinder, die auf das Ende der Geschichte gespannt waren!

15. Januar 2003: Inzwischen auch ein historischer Brief an den NDR

Brief von Herrn T. aus Ahrensburg
Ist die Änderung der Programmgestaltung vielleicht nicht radikal genug? Werden die Klassik-Radio-Hörer doch nicht zu Ihnen "überlaufen"? Mein Vorschlag zur Quotenerhöhung und Abwerbung von Klassik-Radio-Hörern: Senden Sie aus den "highlights" nur noch die schönen Stellen, am besten mehrmals am Tag, damit sie sich dem Hörer einprägen. So erfüllen Sie den Bildungsauftrag...

26. August 2002: Ein inzwischen historischer Brief an Herrn Knauer

Mitte August 2002 tauchten die ersten Informationen über einen Umbau des damaligen Kultursenders Radio 3 auf. Darüber berichtete zuerst Dr. Hans-Jürgen Krug im „Hamburger Abendblatt“ vom 19. August 2002.
Daraufhin schrieb der Hörer Dr. Heinrich Otto am 26. August 2002 einen Brief an Wolfgang Knauer, den damaligen Wellenchef. Dieser Brief enthält schon die wesentliche Kritik an der jetzigen Gestaltung von NDR Kultur:
Es scheint, als solle die letzte Oase guten musikalischen und sprachlichen Geschmacks in der Wüste des niveau- und atemlosen Gedudels und Geschwätzes versanden.
Die richtig verstandene Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besteht doch darin, sich um die Bildung, einschliesslich der musischen Bildung, des Publikums nach Kräften zu bemühen. Und da ist ein Programm mit kulturellem Anspruch unter mehreren, anderen Zwecken dienenden Programmen das nicht zu unterschreitende Minimum.