Moderation auf rbb-kulturradio - Übersicht

Allgemeiner Hinweis:
Unsere Kritik gilt den Programmverantwortlichen und nicht den einzelnen Moderatoren.
Unsere Seiten der Reihe „rbb kulturradio - Moderation“ gelten der 12-stündigen Sendestrecke von 6 bis 18 Uhr, die dem Schema der „Tagesbegleitung“ unterliegt.
Die Moderatoren sind zwar Aushängeschilder des Senders, sie sind aber zugleich Abhängige des Sendeprinzips der „Tagesbegleitung“. Sie sind weder für die Auswahl der Musiksätze und der aktuellen Themen noch für die Produktionsbedingungen im Studio verantwortlich. Wenn die Moderatoren zum Beispiel Interviews führen oder den „Hörerstreit“ moderieren, werden sie von der Sendeleitung für Aufgaben ins Rennen geschickt, für die sie möglicherweise nicht qualifiziert, ja sogar überfordert sind. Gleichzeitig verbietet die Sendeleitung Doppelbesetzungen im Studio: es ist durchaus möglich, dass Redakteure und Journalisten, die sich tagsüber im RBB-Haus aufhalten, für ein fachlich solides Gespräch ins Studio kommen. Aus diesen Gründen werden wir keine Namen von Moderatoren nennen.

Das GANZE Werk BB zu: kulturradio vom rbb, 20. Juni 2007, 10.53 Uhr u.a.

Ist die Kultur des „Vaterlands“ in Gefahr?
Unbekannte „Auferstehungssinfonie“ oder Komponistentausch - „Ungemein berührende“, „ganz weich“ machende Klavierfantasie - Jupiter-Sätzchen - Im Mix mit „einer Polka von Johann Strauß-Sohnemann“

Das GANZE Werk BB zu: kulturradio vom rbb, 30. Juni 2007, 9.05 Uhr, Feature

Das Hansaviertel, eine „Antwort auf die Stalinallee“?
Geschichtsklitterung
Ein Kommentar zu einer Anmoderation zum Feature „50 Jahre Berliner Hansaviertel“
Von Brigitte Grunert

Das GANZE Werk BB zu: rbb kulturradio, 26. - 28. März 2007, Aufruf Klassikbörse, jeweils 10.08 Uhr

Nun auch noch Namensänderungen
Unkenntnis über den richtigen Namen der Frau von Daniel Barenboim
Im Anhang: Erklärungen zu Klassikbörse und Hörerstreit

Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) zu: rbb-kulturradio, 12. März 2007, 12., 19. und 23. März 2007

Moderation und Satire
„Mein Vaterland“ („Má vlast“) von Antonin Dvořák? - Der RBB macht's möglich
Hört im Sender eigentlich niemand einem Moderator von kulturradio zu?
Originaltext beim rbb bis zum 3. Mai 2007
PS: Am 3. Mai 2007 wurde der Fehler schließlich korrigiert, jetzt steht dort als Komponist „Bedrich Smetana“, immerhin.

Das GANZE Werk zu: rbb kulturradio, 1. Februar 2007, 5. März 2007

• Moderation und Satire
Wahlverwandtschaften
Zur Verlosung einer vom „KulturKaufhaus“ Dussmann gesponserten CD wagt sich Musikchef Detig auf das Feld der Maler und Zeichner
„Die CD der Woche“
Eine gemeinsame Aktion des Senders rbb kulturradio und des „KulturKaufhauses“ Dussmann

rbb kulturradio, 15. August 2006, „Klassikbörse“, Meldung eines Hörers

Locker-leicht in Gute-Laune-Manier oder ahnungslos?
10.15 Uhr, Anmoderation zur Klassikbörse: Man könne wählen unter anderem zwischen einem Werk von Brahms und der „Mondscheinsonate“ von „Ludwig Beethoven“. Es folgt wie immer ein kurzes Anspiel der vorgeschlagenen Werke.
Vor der „Mondscheinsonate“ sagt der Moderator: „Und nun hörense mal diese Klänge!“
Nach dem Anspiel: „Da wird einem ja warm ums Herz!“
Locker-leicht in Gute-Laune-Manier oder ahnungslos?
Jedenfalls vor einer Hörerentscheidung parteilich.
Im weiteren Verlauf sagte der Moderator dann korrekt „Ludwig van Beethoven“.

Das GANZE Werk, 28. Juli 2006

Nach-Schlag vom RBB
Das GANZE Werk darf die Maulkorb-Erklärung, die es innerhalb von zwei Tagen unterschreiben sollte, noch nicht einmal dokumentieren...
Wenn die Öffentlichkeit dieses skandalöse Papier nicht im Original und nicht in Gänze sehen darf, dann soll sie wenigstens diesen Vorgang erfahren

Erklärung des GANZEN Werks zu dem vom RBB gewollten Zitierverbot, 23. Juli 2006


Das GANZE Werk verpflichtet sich nicht gegenüber dem RBB, auf das Zitieren aus Beiträgen von rbb-kulturradio zu verzichten. Der Sender wollte mit einer dem GANZEN Werk vorgelegten „Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung“ das Grundrecht auf Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit (Artikel 5 Grundgesetz) erheblich einschränken - verbunden mit einem Diktat von nur zwei Tagen. In seiner grundsätzlichen Erklärung weist Das GANZE Werk das Ansinnen des RBB zurück, zum vierten Mal in zwölf Monaten eine öffentliche Diskussion durch einen juristischen Eingriff zu verhindern.
Der RBB ist „immer noch für Überraschungen gut“
In einem abschließenden Dokumentationsteil steht das Interview vom 29. Juni 2006 zu einer musikwissenschaftlichen Ausstellung in Berlin, das nach dem Willen des RBB entfernt werden sollte. Obwohl nach unserer Auffassung nicht notwendig, haben wir nicht relevante Passagen gekürzt oder umschrieben und relevante Passagen situativ erläutert. Dadurch wird jetzt noch deutlicher, wie sehr der Moderator während seiner Drei-Stunden-„Strecke“ mit dem musikwissenschaftlichen Anliegen seines Studiogastes Dr. Martin Elste überfordert war.

Hier kommen Sie direkt zu den einzelnen Schwerkunkten:
1.: Eine seltsame Antwort des RBB auf die Podiumsdiskussion
2.: „Schaden“ durch das Zitieren? Es geht um Verbesserungen des Programms.
3.: Die Tragweite der vom RBB dem GANZEN Werk vorgelegten „Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung“
4.: Urheberrechtsgesetz: der RBB hat keine „ausschließlichen Rechte“ an seinen Produkten
5.: Wie wichtig sind dem RBB die Grundrechte?
6.: Das GANZE Werk sollte seinen Verzicht in nur zwei Tagen erklären
7.: Das sog. Detig-Papier beweist: Das ganze Werk des Moderators war innerhalb des „Kontinuums“ seine „Strecke“ von drei Stunden
8.: Die vielfältigen Einzelaufgaben in dem „Kontinuum“ führen immer wieder zu Überforderungen des Moderators
9.: Dokumentation des umstrittenen Interviews am 29. Juni 2006
Bei der Stellungnahme werden auch verschiedene Dokumente zum Speichern und Drucken bereitgestellt.

19. Juli 2006, Angst des RBB vor Kritik, Betr.: Dokumentation eines RBB-Interviews, 29. Juni 2006

19. Juli 2006, DGW-Meldung für das zeitweilige Fehlen des Links zum Interview:
Wegen der Aufforderung des Justitiariats des RBB in einem Brief vom 18. Juli 2006,

das Interview unverzüglich bis spätestens morgen, 20. Juli 2006, aus Ihrem Internetangebot zu entfernen,

wird die Seite des Interviews überarbeitet und in Kürze wieder freigeschaltet. Das GANZE Werk sollte im weitestgehenden Fall vertraglich zusichern:

es (...) zu unterlassen, Interviews oder ähnliche Beiträge aus dem Programm von kulturradio des rbb (...) zu bearbeiten (...)

Eine Verzichtserklärung auf kritische Berichterstattung über einen zu kritisierenden und die Kritik fürchtenden Sender unterschreiben wir nicht. Eine Dokumentation der Werkzeuge des RBB und ein Kommentar mit einer kleinen Informations-Überraschung werden bald folgen.
29. Juni 2006, das für den RBB unerwünschte Interview
„Curt Sachs: Berlin, Paris, New York. Wege der Musikwissenschaft.“
Moderator: „Keine Ahnung“ - Warum macht der Moderator in seinem Interview ständig einen Bogen um die Themen Musikwissenschaft und „2000 Jahre Musikgeschichte auf zwölf Schellackplatten“? - Fachfremd? Und die 4-Minuten-Schere im Nacken...

29. Juni 2006, RBB Kultur - Kulturradio am Nachmittag, Moderation

„Curt Sachs: Berlin, Paris, New York. Wege der Musikwissenschaft.“
Studiogast: „Das Gesammelte systematisieren, klassifizieren und dann Präferenzen setzen“
Moderator: „Keine Ahnung“ - Warum macht der Moderator in seinem Interview ständig einen Bogen um die Themen Musikwissenschaft und „2000 Jahre Musikgeschichte auf zwölf Schellackplatten“?
Fachfremd? Und die 4-Minuten-Schere im Nacken...
Vor dem Interview steht jetzt die Erklärung des GANZEN Werks zu dem vom RBB geplanten Zitierverbot aus RBB-Sendungen sowie zu der Aufforderung des RBB, dieses Interview von unserer Homepage zu entfernen.