Übersicht: Gernot Romann,
NDR Programmdirektor Hörfunk von 1990 bis 2007

NDR, 2. März 2007, Hamburger Abendblatt, 3. März 2007

• NDR Hörfunkdirektor - Wechsel in 2008
Joachim Knuth folgt auf Gernot Romann
Hamburger Abendblatt, 3. März 2007
Joachim Knuth ab 2008 neuer NDR Hörfunkdirektor
NDR, 2. März 2007

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 28. November 2006, Ausschnitt

Plog bleibt - Hörfunkdirektor Gernot Romann geht Ende 2007 in Ruhestand
FAZ: „Nun kann der NDR allein über Plogs Stellvertreter befinden, Plog wiederum kann in Ruhe einen Vorschlag für die Nachfolge des Hörfunkdirektors unterbreiten“

NDR, „wir im NDR“, April 2006, und Das GANZE Werk, 5. Juni 2006

Hörerzahlen von NDR Kultur nach der Media-Analyse 2006 I (März 2006)
Stellungnahme von Gernot Roman, Programmdirektor Hörfunk des NDR
„Der hauchdünne Rückgang ist mit einem differenzierten Blick auf die (...) Altersgruppen ohne Bedeutung“
Mit einer Ergänzung des GANZEN Werks: Fehlende Fakten

NDR: Thesen über NDR Kultur • Das GANZE Werk, 4. Juli 2005: 2 Kommentare

Zu Thesen über NDR Kultur von Hörfunkdirektor Romann (21. Januar 2005)
• Recherche der Initiative Das GANZE Werk und Kommentar in der Form eines fiktiven Streitgesprächs von Theodor Clostermann
Manupulation des Hörerwillens auf NDR Kultur?
Erst legen Sie fest, dass für das System der „kulturellen Wortbeiträge“ ein Musikstück durchschnittlich 6 Minuten dauert,
und dann behaupten Sie noch, die Hörer hätten „nicht genügend Zeit und Muße“ für „längere komplexe Werke“.
• Kommentar zum „Komplexen“ von Ludolf Baucke
Norddeutscher K-Wirrwarr
• Ausschnitt aus einem Brief von Hörfunkdirektor Romann vom 21. Januar 2005
Thesen über NDR Kultur
„Der gefundene programmliche Kompromiss wird - denke ich - allen gerecht...“

5. 4. 2005: Anlässlich des Briefes von Herrn L. an die Rundfunkratsvorsitzende

Informationen aus zuverlässigen Quellen ergeben:
Zweifel an Romanns Musik-Präferenz-Studie und Publikumsbefragung
NDR-intern: "Die Studie kann man vergessen."

DIE ZEIT, 24. Februar 2005: DOSSIER Rettet das Radio!

Abschnitt zu NDR Kultur, zu Romann und zum GANZEN Werk
Gernot Romann ist so eine Art Egon Krenz des NDR - ein munterer Reformer, der nicht versteht, warum der Gegenwind immer stärker wird

wir im NDR, Februar - Ausgabe 64 | 2005

Zu NDR Kultur: "Kulinarisch, populär, angenehm, unandächtig"
Was will uns Romann noch alles zumuten?
"Mit Qualität im Wettbewerb behaupten"
Interview mit Hörfunk-Programmdirektor Gernot Romann
Frage: "Ist die Reform zu weit gegangen?"
Antwort: "Möglicherweise nicht weit genug... Wir haben es ja zunächst mit behutsamen Veränderungen versucht.
Die Radiowelt hat sich radikal verändert, das Medium selbst, aber auch der Geschmack und die Gewohnheiten seiner Nutzer."

Braunschweiger Zeitung, 11. Januar 2005

Programmreform bei NDR-Kultur
Romannbrief und vier Leserbriefe zu: Norddeutsche Häppchen-Diät
Herr Romann: Autor übernimmt Bewertung der Kritiker
Vier Leserbriefschreiber: Hörer haben Anspruch auf Kultur
Kritiker haben Recht - Substanzverlust ist spürbar    ...mehr

Hamburger Abendblatt, 8. Januar 2005

Rudi Mozarts kleine Festplattenmusik
Spottgesänge: Kirchenmusiker Rudolf Kelber kritisiert NDR Kultur mit einer parodistischen CD. Auf der CD "Neues aus der deutschen Tiefstebene" präsentiert Rudi jetzt sein launiges, auf NDR Kultur gemünztes Programm, für das Kelber zahlreiche Musiker sowie Special Guests gewinnen konnte.
Ein paar Makel hat Rudi aber schon. Denn auch "ein liebes Computerlein" kann sich mit einem Virus anstecken (dann spielt er nur noch Konzerte von "Johann Helmich Romann")...

Braunschweiger Zeitung, 6. Januar 2005

Norddeutsche Häppchen-Diät
Ein Jahr nach der Programmreform ist die Kritik an NDR-Kultur nicht verstummt
Die Gruppe der Programm-Kritiker ist kein kleines Häuflein Resignierender: 1375 Mitglieder hat die von dem rastlosen Hamburger Theodor Clostermann angeführte Initiative "Das ganze Werk".
In dem Artikel der "Braunschweiger Zeitung" werden nur allgemeine Äußerungen von Herrn Romann zu Programm und Hörerzahlen zitiert, im Gegensatz zu anderen Artikeln aber nichts zu der Initiative Das GANZE Werk.    mehr...

Weihnachten/Silvester: Nichts (Neues) mehr vom NDR zur Diskussionsrunde...

Der NDR hat die Diskussion im Programm von NDR Kultur mit einem Vertreter der Hamburger Telemann-Gesellschaft wohl auf Eis gelegt und vorgezogen, in der Sendung "Das Gespräch" den Intendanten zu interviewen. Am 26. November 2004 hatte Herr Romann um einen Brief gebeten. Einen Brief von Theodor Clostermann vom 29. November 2004 beantwortet Herr Romann jedoch nicht.

21. Dezember 2004: NDR Kultur in der Satire

NEUES AUS DER NORDDEUTSCHEN TIEFSTEBENE (10 TITEL)
Die ultimative CD für Programmmacher, Redakteure und Hörer
In Nr. 10 setzt Rudi, der Programmcomputer, Johann Helmich Roman in verschiedenen Varianten aufs Programm.

Das GANZE Werk: Pressemitteilung vom 15. Dezember 2004

EIN NDR-INTERVIEW VON 2002 BELEGT:
FEHLEINSCHÄTZUNG ROMANNS ZU NDR KULTUR

NDR Kultur: Die bisherigen Stammhörer und die Musikliebhaber wollen sich nicht mit der Häppchen-Kultur in einem gebührenfinanzierten Sender anfreunden, der den Bildungs- und Kulturauftrag nicht ernst nimmt
Nach 6 Monaten hat die Initiative Das GANZE Werk 1270 Mitglieder

Ein bisschen Historie und ein wichtiges NDR-Dokument

WIE KAM ES ZU NDR KULTUR? - Eine Fehleinschätzung Romanns
8. August 2001:
Bei den neuesten Hörerzahlen für Hamburg kommt NDR/ORB Radio 3 auf 2,9 % der "Hörer gestern"
30. November 2001: Der NDR bekommt ein neues Logo (3 Buchstaben + Stab), das Walross Antje hat als Logo ausgedient
6. März 2002: NDR/ORB Radio 3 hat in Hamburg 1,1 % weniger "Hörer gestern", nur noch 1,8 %
7. August 2002: NDR/ORB Radio 3 hat in Hamburg 1,1 % weniger "Hörer gestern", nur noch 0,7 %
19. August 2002: Das Hamburger Abendblatt berichtet
So viel steht fest: Zum 1. Januar 2003 wird Radio 3 umgebaut.
September 2002: In einem hausinternen Interview für "Wir im NDR" begründet Hörfunkdirektor Romann das neue Konzept mit einer gewagten Einschätzung der Hörerschaft und gibt erstaunlich viele Details des neuen Konzepts an
Fest steht inzwischen auch der Name des neuen 3. Programms: "NDR Kultur". Das passt zu unserem Corporate Design. Das ist ein Signal für die Hörer. Besser, finde ich, kann man das zweite Premiumprodukt neben NDR Info nicht beschreiben.

Kritische Masse, 13. Dezember 2004: Reaktion auf den FR-Artikel

Da hilft letzten Endes, da er sich auch permanent der Diskussion mit seinen Kritikern verweigert, nur noch der Schritt der Einschaltung des Rundfunkrates des NDR
Logik für Anfänger: Herr Romann vom NDR
Der Gegner ist Klassik-Radio, das wahre Klassik-Radio. Na toll, mit meinen Gebühren unterstütze ich eine öffentlich-rechtliche Anstalt, damit sie der Privatwirtschaft Konkurrenz macht. Das nennen Sie allen Ernstes dann „Programmautonomie“?

Huflaikhan zu dem Artikel der Frankfurter Rundschau am 10. Dezember 2004

Frankfurter Rundschau, 13. Dezember 2004

Berichtigung zu dem Artikel vom 10. Dezember 2004:
Kultur-Ayatollahs und Manipulateure


Daraufhin erklärt Theodor Clostermann, dass mit diesem neuen Sachverhalt die angekündigte Beschwerde beim Programmausschuss entfalle. ...mehr

Frankfurter Rundschau, 10. Dezember 2004

Ein Artikel mit Varianten, Romann-bedingt
Kultur-Ayatollahs und Manipulateure
Zwischen Hörern und Machern von NDR Kultur ist ein Streit um die Programmreform ausgebrochen


Programmdirektor Romann verschärft den Ton der Auseinandersetzung um NDR Kultur:
Und wenn Herr Clostermann drei Millionen Unterschriften sammelt, werden wir auf unsere Programmautonomie nicht verzichten*.

Permanent würden er und seine Redaktion von Clostermann belästigt. Das gehe soweit, dass man bisweilen auch abends und nachts Drohanrufe bekomme. Da wolle mancher Reformkritiker den Hörfunkdirektor auch schon mal am "höchsten Mast baumeln sehen", sagt Romann und hält es daher auch für gerechtfertigt, Clostermann als "Kultur-Ayatollah" zu bezeichnen.   mehr...
* "bei uns werden die Entscheidungen, welche Musik wo läuft, nicht vom Musikchef, nicht vom Redakteur, nicht einmal vom Intendanten getroffen, sondern wir orientieren uns an den Hörern."
(Hörfunkdirektor Romann bei einer Anhörung im Bundestag am 29. September)

Theodor Clostermann, der Sprecher der Initiative, hat wegen der Beleidigung Beschwerde beim Programmausschuss angekündigt. Lesen Sie seine
Erklärung gegen die persönlichen Angriffe von Herrn Romann

29. November 2004: Übersicht einer Korrespondenz zu MA-Zahlen Romanns

Zahlenspiegeleine 1 bis 5
Erst gibt Herr Romann mit Zahlen an,
dann ist er sogar auf ein paar weitere stolz,
schließlich lässt er die Zahlen-Recherche abrupt stoppen
Eine Hörerin dringt bis an die Grenzen des Imperiums vor
Ihre Reichweitenrechnungen entbehren jeglicher wissenschaftlichen Grundlage
Merkwürdig - was stimmt da nicht?

Neues zu: Einladung an Hamburger Telemann-Gesellschaft zur Diskussionsrunde

Das Interesse des NDR an der Diskussion im Programm von NDR Kultur mit einem Vertreter der Hamburger Telemann-Gesellschaft geht gegen Null.
25. November 2004: Frau Mirow bestätigt, dass sie dazu nichts mehr sagen will
25. November 2004: Herr Romann stiftet in seinem Büro große Verwirrung
Die Sache (d.h. die Einladung) steht wie beschrieben.
Es besteht kein weiterer Bedarf.

26. November 2004: Herr Romann bittet um einen Brief
Wenn Sie alle Bedingungen akzeptieren, dann schreiben Sie dies bitte Herrn Romann oder Frau Mirow in einem Brief.

Einen Brief von Theodor Clostermann vom 29. November beantwortet Herr Romann jedoch nicht.

Brief von Gernot Romann an die Hörerin Vera Ritter-Volkmann

Das Musikprogramm am Tage ist für Kenner und Liebhaber gedacht,
die wir mit einer attraktiven Mischung aus populären und
weniger bekannten, aber hörenswerten Titeln
anregen und unterhalten wollen.

Ein neues Thesenpapier von Herrn Romann
Bei der Auswahl unserer Moderatorinnen und Moderatoren
stellen wir allerhöchste professionelle Ansprüche.
Sie verzichten bewusst auf akademische Attitüden.

Auch der letzte, grundsätzliche Versuch zu überzeugen misslang...

Kritische Masse, 12. November 2004: Kommentar von Huflaikhan

Das GANZE Werk : NDR KULTUR - 853 : 241
oder etwas sportlicher heruntergerechnet 7:2

Lieber Herr Romann,
„NDR Kultur wird täglich von mehr als 240.000 Menschen eingeschaltet.“ Da haben Sie Recht, junger Mann. Ich schlage daher vor, dass Sie ausführlich in ihrem Rundfunk auf diese Initiative hinweisen und dies auch im Online-Angebot machen. Schaun wir doch mal, wie viele von den angeblich täglich 240.000 Zuhörern von NDR Kultur sich dann der Initiative anschließen werden. Denn, so wie Sie, Herr Romann, rechnen, ist der Vergleich ja unfair. Ich fordere gleiche „Waffen“ und täglich mindestens 10 Jingles mit Hinweisen auf „Das GANZE Werk“. Es geht ja nicht an, dass Sie, Herr Romann, Ihre Medienmacht in dieser Weise missbrauchen und missrechnen. mehr...

28. Oktober 2004: Durch die Postkartenaktion angeregt

Warum wird mir als Zwangsgebührenzahler der Zugang zu einem niveauvoll und fachlich fundiert moderierten Musikprogramm verwehrt?
Brief von E. Schrader an G. Romann
Lesen Sie auch:
Frau Mirow antwortet für Herrn Romann
Die Bereitschaft, sich längeren, in sich geschlossenen Werken zu widmen, hat leider deutlich nachgelassen.
Kritik- und Antwortbrief direkt gegenübergestellt:
Die Wellenchefin behandelt die Themen nicht so richtig
Die Argumente noch weniger

Private Meinung einer Hörerin aus Meerbeck, 26. Oktober 2004

„Herr Romann soll zum Privatfunk wechseln!“
Kommentar auf einer eingesandten Postkarte
Der NDR sollte die passende Postkarte dazu bekommen haben.
Die Hörerin ist übrigens nicht Mitglied der Initiative Das GANZE Werk.
Die Initiative selbst formuliert keine Personalvorschläge.

«M» MENSCHEN - MACHEN - MEDIEN 11/2004
Medienpolitische ver.di-Zeitschrift, Berlin: 27. Oktober 2004


Rappeln im Kulturkarton
Realo, Irrealo?

- Programmdirektor Gernot Romann Anfang Oktober:
„Dem Initiativkreis gehören nach unserer Erkenntnis rund 100 Mitglieder an.“
Herr Romann, warum nehmen Sie die persönliche Entscheidung von 470 (in Worten: vierhundertundsiebzig) Hörern überhaupt nicht wahr? Mehr...
- „NDR Kultur wird täglich von mehr als 240.000 Menschen eingeschaltet.“ Das sei ein „Beweis, dass ihnen das Programm gefällt“.
Sind Sie sich da so sicher, Herr Romann? Ja? Na gut. Dann informieren Sie doch endlich Ihre Hörer über die unterschiedlichen Vorstellungen zum Programm! Fragen Sie die Hörer nach Ihrer Meinung! Der NDR liebt sie doch sonst so, die Höreraktivitäten.
- „Zuschriften unserer Hörer nehmen wir ernst. Für organisierte Kampagnen gilt das bedingt.“
Herr Romann, warum sind für Sie Hörer, die sich nach erfolgloser individueller Korrespondenz zu einer solidarischen Aktion zusammenschließen, keine vollwertigen Menschen?
Mehr...

Romann am 18. Oktober 2004: Kein Dialog im NDR KlassikClub Magazin

Antwort Romanns an eine Hörerin zum Dialog im NDR KlassikClub Magazin:
Ich möchte Ihnen versichern, dass es nicht meine Absicht war, Sie persönlich zu verärgern.
Direkten Kontakt mit Hörern im NDR Kultur KlassikClub Magazin halten wir für nur bedingt praktikabel.

Lesen Sie auch: Leserbrief von C. Meffert
Es wäre fair, wenn NDR Kultur mit seinen Clubmitgliedern im Magazin in einen Dialog träte, statt es als Propagandablatt zu mißbrauchen.

15. Oktober 2004: NDR zur Forderung des GANZEN Werks

„Die Vorstellung ist Fiktion“
Die taz berichtete über die Freunde klassischer Musik, die sich in der Initiative „Das GANZE Werk“ zusammengeschlossen haben. NDR-Programmdirektor Gernot Romann ließ in der taz folgende Stellungnahme veröffentlichen:

    NDR Kultur hat täglich komplette mehrsätzige klassische Werke im Programm, zumeist über viele Stunden lang, dies allerdings vornehmlich im Abendprogramm und im anschließenden Nachtkonzert. Die Vorstellung, dass sich am Tage in ausreichender Zahl Hörer vor dem Radio einfinden, um vier Stunden lang „ganze Werke“ zu hören, ist Fiktion. NDR Kultur schalten regelmäßig im Sendegebiet 203.000 Menschen ein, die uns damit signalisieren, dass ihnen das Programm gefällt. taz
    taz vom 15. Oktober 2003

Oktober 2004: Eine Beschwerde zeigt Wirkung

Ein Brief des Bedauerns
Für den Intendanten des NDR schreibt der Programmdirektor Hörfunk, Gernot Romann, an ein Hörer-Ehepaar. In dem Brief heißt es unter anderem:

    Mit den „selbsternannten Kultur-Ajatollahs“ waren jene groben Klötze gemeint - und die gibt es auch unter den Klassik-Freunden - auf die bekanntlich ein grober Keil gehört.
    Zu denen gehören Sie offenkundig nicht. Deshalb bedauere ich es, dass Sie sich von meiner verbalen Selbstverteidigung persönlich angesprochen fühlen. Es liegt mir fern, Sie zu beleidigen.

Der ganze Brief mit einer Anmerkung von Herrn Schwiesow.
Lesen Sie auch: Beschwerde eines Hörers an den Intendanten des NDR, von P. Schwiesow

Die Einfälle häufen sich...

Einfälle von NDR-Hörfunk-Programmdirektor Romann:
Der Einfall „Vier Stunden Klassik en suite“ in Klassikfans fordern „das ganze Werk“
Der Einfall mit dem „Scheitern“ in NDR gewinnt viele Hörer hinzu
Der Einfall mit Lessing, Toleranz, Geschmackspolizisten und Kultur-Ayatollahs in Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal
Der Einfall „das Kulturangebot darf nicht elitär sein“ in einem Leserbrief der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

15. Oktober 2004: Lübecker Nachrichten

Der NDR überrascht uns schon wieder mit seinem Erfindungsreichtum an Fehlinformationen:

    Die Forderung nach vier Stunden Klassik en suite ist ähnlich unrealistisch, als würde man den Lübecker Nachrichten auferlegen, täglich eine Novelle oder eine Erzählung, im günstigsten Fall von Thomas Mann, abzudrucken.

Mehr...

7. und 8. Oktober 2004

Hörerzahlen und Diskussionsrunde im Programm von NDR Kultur
Nach der Berichterstattung über die Postkartenaktion der Initiative Das GANZE Werk in der WELT vom 7. Oktober 2004 hat der NDR eine Stellungnahme veröffentlichen lassen. Diese enthält neue Zahlen, ferner wenig Richtiges und viel Falsches über die Verhandlungen mit der Hamburger Telemann-Gesellschaft zu einer Diskussionsrunde. - Das Zahlenrätsel ist schnell gelöst, es fehlten am 7. Oktober ganz einfach zwei Wörter. Die Die Geschichte der Verhandlungen zeigt, was der NDR von Live-Sendung und journalistischer Fairness hält und dass seit dem 23. September ein Termin für die Diskussionsrunde vereinbart werden kann. Übersicht...

6./7. Oktober 2004: Diskussionsrunde im Programm von NDR Kultur

Die Hamburger Telemann-Gesellschaft veröffentlicht den Ablauf der Verhandlungen über die Diskussionsrunde. Seit dem 23. September ist ein Termin möglich.
Wir fragen den NDR: Wann gibt es denn die Diskussionsrunde bei NDR Kultur?
Eine kulturpolitische Fallstudie

28. September 2004: Brief von Herrn Kelber an Herrn Romann

Ein Kirchenmusikdirektor schreibt dem Programmdirektor Hörfunk
Welcher Denkfehler liegt hier zugrunde?
Wenn alles planmäßig läuft, spendiert Herr Kelber hier bei www.dasganzewerk.de am 6. Dezember ein Nikolausi.

Eine Bildergeschichte...



September 2004, KLASSIKCLUB MAGAZIN 09/2004


O-Ton Gernot Romann, NDR Programmdirektor Hörfunk
in dem Artikel: Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal

„Leider hat Gotthold Ephraim Lessing keine Konjunktur. Der Prophet der Toleranz passt nicht ins Schema enger Glaubensbekenntnisse, ist den Geschmackspolizisten unserer Tage suspekt. Auch im Radio gilt: Was nicht den Vorstellungen einer sich als Elite begreifenden Minderheit entspricht, wird erbarmungslos bekämpft - bis hin zur persönlichen Verunglimpfung von Programmmachern und Programmverantwortlichen, ganz so, als gäbe es keine Rundfunkfreiheit, als wäre diese Freiheit eine Angelegenheit von einigen Dutzend selbsternannten Kultur-Ajatollahs“. weiter...

Warum sagt Herr Romann nicht, dass er vor allem die Initiative Das GANZE Werk und die Hamburger Telemann-Gesellschaft meint?
Die angebliche Erbarmungslosigkeit und die angebliche persönliche Verunglimpfung - auf unserer Seite - sind seine freien Erfindungen und werden in dem Artikel an keiner Stelle belegt.
Warum regt Herr Romann sich so auf?
Wir erwarten von NDR Kultur nur die Erfüllung eines bescheidenen Kompromisses: statt des einheitlichen, kompromisslosen Sendeschemas während der dreizehn Stunden von 6 bis 19 Uhr soll es in dieser Zeit vier Stunden lang über den Tag verteilt Musiksendungen in dem bisherigen Kultur-Standard - mit GANZEN Werken, mit vollständigen An- und Absagen, mit sinnvoller Moderation, ohne Jingle und ohne Eigenwerbung - geben.
Bei wem bleibt die Toleranz auf der Strecke?

Der Artikel hat zu vielen, teils grundsätzlichen Leserbriefen und Kommentaren geführt. Eine Auswahl...

Schreiben Sie Herrn Romann Ihren Kommentar.
Schreiben Sie uns ct.dgw@tele2.de Ihren Kommentar.

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 27. Juli 2004

Debatte zu NDR-Kultur - Ein Beitrag vom Programmdirektor Hörfunk des NDR, Gernot Romann
Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal (WELT)
Reaktion auf: Ein Hörfunkprogramm kann Gegensätze gut nutzen

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 21. Juli 2004

Debatte zu NDR-Kultur - Ein Beitrag vom Vorsitzenden der Hamburger Telemann-Gesellschaft, Theodor Clostermann
Ein Hörfunkprogramm kann Gegensätze gut nutzen

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 25. Juni 2004

Nicht warten, bis der Mond aufgeht
Programmchef Gernot Romann wehrt sich gegen die Kritik an der neuen Konzeption von „NDR-Kultur“
dazu: Leserbriefe vom 3. Juli 2004und Leserbriefe vom 21. Juli 2004

DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 17. Juni 2004

Der Initiativkreis Das GANZE Werk wird gegründet
NDR-Kultur: Ein Radioprogramm zum gepflegten Weghören
Öffentliches Diskussionsforum zur Kritik am Sender: Hörer beklagen dramatischen Qualitätsverlust, zerstückelte Werke, hemdsärmelige Moderation
dazu: Leserbriefe vom 24. Juni 2004, Leserbriefe vom 3. Juli 2004
und Leserbriefe vom 21. Juli 2004

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 1. Juni 2004, Leserbriefe

Unter anderem von G. Romann: Das Kulturangebot darf nicht elitär sein

NDR KULTUR | KLASSIKCLUB, ab Januar 2004

Standardschreiben des NDR KlassikClubs zu den Kündigungen (kommentiert)
Das Gros der Hörer ist, entgegen Ihren Nutzungsgewohnheiten, nicht an einer detaillierten Darstellung der Programminhalte interessiert.

NDR KULTUR | KLASSIKCLUB MAGAZIN 01/2004

Ankündigung der neuen Programmphilosophie von NDR Kultur:
Auf der Baustelle, Neues aus der Reformwerkstatt
Die ambitionierteste Reform aller ARD Kultur-Programme
Mit tabellarischer Übersicht des GANZEN Werks:
Die Steine der Baustelle - die Steine des Anstoßes