Das GANZE Werk - Presseschau (Dokumentation)

Frank Döhmann
Hamburg (Studio Hamburg), Köln (Colonia Media + „7 Tage“)


1. mediencity.de, 14. Juli 2005

Studio Hamburg entdeckt das Paradox der Schleichwerbung

Lesen Sie dazu vor allem die beiden ersten Absätze der Meldung von mediencity.de mit folgendem Zitat:

Erst stand die Lotto-Szene im Drehbuch, dann - angeblich erst bei der Abnahme - kam Döhmann die Idee, dafür einen „Produktionskostenzuschuss“ akquirieren zu lassen.


2. epd medien, 16. Juli 2005

„Kreatives Produzieren“

Irgendwie muss doch noch Lotto-Geld für diesen fertigen Krimi aufzutreiben sein...

Lesen Sie dazu den Beginn, bis zur Zwischenüberschrift „Williger Geldgeber“, der langen Recherche von Volker Lilienthal mit folgenden Zitaten:

Und tatsächlich: In Gestalt der Deutschen Klassenlotterie Berlin findet Bunten einen willigen Geldgeber. Zusammen mit Lotto-Geschäftsführer Falko von Falkenhayn unterzeichnet er am 7. Februar dieses Jahres einen Vertrag, wonach ein Themen-Placement „Lottospiel“ im „Tatort“ „angestrebt“ und Lotto Berlin dafür 15.000 Euro zahlen werde.

Der findige Döhmann hatte seinem Kölner Spezi Bunten vorher eine Rechnung mit dem Tarntitel „Überlassung eines SHOWKONZEPTES“ gestellt. (...) Martin Willich will das schmutzige Geld zurücküberweisen. Denn Studio Hamburg hatte die versprochene Schleichwerbe-Leistung weder willentlich noch unbeabsichtigt, sondern gar nicht erbracht.


3. Kölner Stadt-Anzeiger

Köln: „7 Tage Filmproduktion GmbH“ und „TV Relations“

Oder: Geschäftsführer Frank Döhmann, Schauspielerin Nina Hoger und Placement-Berater Ludger Bunten

Lesen Sie die ausführliche Reportage von Torsten Zarges und Rüdiger Heimlich mit folgenden Zitaten:

Die operative Verantwortung trug Döhmann nur auf Seiten der Bavaria-Tochter Colonia Media. Bei „7 Tage“ hielt er zwar bis Dezember 2004 einen Mehrheitsanteil von 80 Prozent. Alleinige Geschäftsführerin war nach Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ jedoch seine Frau, Nina Hoger-Döhmann. Ihr gehörten die restlichen 20 Prozent.

In diesen und weiteren Fällen erfolgte die finanzielle Abwicklung laut WDR über „7 Tage“. Die wiederum stellte der Colonia Media die „Vermittlung von Industriefilm-Projekten“ in Rechnung, Döhmann, so heißt es, habe die Zahlungen angewiesen.