Das GANZE Werk - Presseschau
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In Absprache mit der Leitung der neuen musikzeitung soll diese Homepage
- als Mahnmal für die Unwilligkeit des NDR zum konstruktiven Dialog und
- als Denkmal für das Engagement aufgeschlossener und kulturinteressierter Radiohörer im Norden Deutschlands, bezogen auf die Zeit von Anfang 2004 bis Ende 2009, bestehen bleiben.
neue musikzeitung | März 2010 - nmz 3/10 - Glossen & Kommentare
Teilweise verstorben
„Wir bedauern dieses schleichende Ende des Kulturfunks dort oben. Ruhe in Frieden, NDR Kultur.“
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), 2. August 2009
Kurze Meldung zu Besonderheiten der Sendung „Klassik auf Wunsch“ auf NDR Kultur
„Der NDR hat seine Kulturwelle ruiniert“
Diese Sendung funktioniere auch „hervorragend als Kulturpessimismusgegenmittel, denn wenn man die Leute lässt, wählen sie sich offenbar auch mal das, was sie anstrengt“.
Hamburger Abendblatt, 24. Juni 2009
Protestnote an NDR Kultur übergeben
Die Bürgerinitiative „Das GANZE Werk“ fordert, NDR Kultur möge zukünftig unter anderem wieder „Musiksendungen (mit zusammenhängenden musikalischen Werken)“ ausstrahlen.
Kürzlich wurde eine neue Runde im Kampf David gegen Goliath eingeleitet, bislang kamen 1.631 Unterzeichner zusammen.
Das GANZE Werk (Nord), 14. Juni 2009: Pressemitteilung zur Unterschriftenaktion
Für Qualität im Tagesprogramm von NDR Kultur
Eingabe an den NDR-Rundfunkrat fand bisher mehr als 1.100 Unterzeichner
- Auf vielen Einzelkarten stehen Kommentare,
- drei Viertel der Unterschriften kommen auf Sammellisten.
Eine Hörerin: „Endlich geschieht etwas in Richtung NDR Kultur. Seit Jahren ärgere ich mich zunehmend über die Häppchenkost...“
Ein Hörer: „Das Beste wäre, zwischen Hörern und Sender käme ein stetiger Dialog über Wünsche und Wirklichkeit in der Programmgestaltung zustande.“
neue musikzeitung | Juni 2009 - nmz 6/09 - Seite 7
Kampf für Kulturradio im Norden geht weiter
„Gewonnene Unterschriften würden das Ringen um die Regeneration von NDR Kultur unterstützen“
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 3. März 2009
„Wir kehren zurück“
Das tägliche Radioprogramm in der FAZ ist wieder da!
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20. Januar 2009
Norddeutscher R u n d F i n k - Die Radiowoche - Von Günter Fink
Biber-Musik, etwas Vinyl und Judith Rakers
„Formatologen verbannten vermeintliche Minderheiteninteressen“
Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und Das GANZE Werk (Nord), 18. Oktober 2008
NDR-Echo-Tag
„Metabetriebsfest und Selbstauszeichnung der Plattenfirmen“
Eleonore Büning in der Frankfurter Allgemeine Zeitung zu den „Echo“-Klassik-Preisen 2008
„Der ‚Echo‘ ist bekanntlich alles andere als ein Gütesiegel. Das heißt nicht, dass es nicht auch unter den ‚Echo‘-Preisträgern eine Reihe großartiger Musiker gibt, die jeden Preis der Welt verdient haben. Doch daneben wird ebenso häufig Mäßiges, Anfechtbares, Schlechtes prämiiert.“
Anhang: Die 22 Preiskategorien und 50 Preisträger des „Echo“-Klassik 2008
TIDE (Antenne 96,0/Kabel 95,45), 10., 17. und 24. Oktober, jeweils 14 Uhr (3 Teile)
Kulturradio in Hamburg (1945 - 1980er Jahre)
„Kultur im Radio: Das kann man lernen“, berichtete das „Kulturjournal“ der NDR Hamburg-Welle 90,3 nach der Uraufführung der O-Ton-Collage „Radiokultur in Hamburg“ im Abaton-Kino am 9. April 2006.
Das von Hans-Jürgen Krug geleitete „ambitionierte Projekt“ (90,3) fand 2005/2006 im Studiengang Medienkultur an der Universität Hamburg statt. Die drei realisierten Sendungen über die Hamburger Radiokulturlandschaft wurden im April 2006 von TIDE urgesendet. Nach der großen Resonanz wiederholt TIDE im Oktober (10., 17. und 24. Oktober, jeweils 14 Uhr) alle drei Sendungen zum zweiten Mal.
In drei O-Ton-Collagen berichten exklusiv u.a.
- der ehemalige NDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Jäger,
- Ex-NDR Kultur-Chef Wolfgang Knauer oder
- der langjährige Chef des Künstlerischen Worts beim NDR Hanjo Kesting.
... mehr
6. August 2008, MA-Zahlen, 19. August 2008, Das GANZE Werk (Nord)/Tabellen aller Kultursender
Tagesreichweite der Kultursender Deutschlands in den jeweiligen Sendegebieten
Entwicklung von der MA 2007 II bis zur aktuelen MA (in Prozent)
| MA 2007 II | MA 2008 I | MA 2008 II | ||||
| Im Bundesgebiet | ||||||
| DLF | 2,1 | 2,0 | 2,0 | |||
| DR Kultur | 0,5 | 0,5 | 0,5 | |||
| Klassik Radio | 1,1 | 1,1 | 1,0 | |||
| In den einzelnen Sendegebieten | ||||||
| NDR Kultur | 2,1 | 1,9 | 2,0 | |||
| WDR 3 | 1,7 | 1,6 | 1,5 | |||
| HR 2 | 1,4 | 1,6 | 1,6 | |||
| SR 2 | 2,3 | 1,9 | 1,4 | |||
| SWR 2 | 1,7 | 1,8 | 1,9 | |||
| BR4 Klassik | 1,9 | 1,9 | 1,8 | |||
| rbb-kulturradio | 1,8 | 1,8 | 2,0 | |||
| MDR Figaro | 2,2 | 2,7 | 2,5 | |||
Hörer gestern, Montag bis Freitag
Diese Tabelle ist ein Auszug aus einem Dossier mit vier Tabellen, in denen die Entwicklung der Hörerzahlen von der MA 2007 I/II bis zur MA 2008 II unterschiedlich dargestellt wird:
• Tabelle 1: In den jeweiligen Sendegebieten - prozentual
• Tabelle 2: In den jeweiligen Sendegebieten - absolut
• Tabelle 3: In den jeweiligen Sendegebieten - absolut und prozentual (Basistabelle)
• Tabelle 4: Im Bundes- und im jeweiligen Sendegebiet - absolut
Diese vier Tabellen sind in einer Pdf-Datei zusammengefasst:
KULTURSENDER IN DEUTSCHLAND - Hörer gestern (Montag - Freitag)
Zeitreihe: MA 2007 I/II, MA 2008 I und MA 2008 II
Quelle: ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH, Internet-Seite www.reichweiten.de
Recherche und Gestaltung: Das GANZE Werk (Nord)
Analyse zu den Hörerzahlen von NDR Kultur (Das GANZE Werk Nord):
NDR Kultur wieder auf dem Niveau von 2005, der Zenit war 2007
Frankfurter Rundschau, 18. März 2008, Linksfraktion im Bundestag, November 2007
Plädoyer für eine unabhängige Qualitätskontrolle des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks
• „Massenkompatible Verramschung“
Linke-Chef Lothar Bisky warnt davor, dass ARD und ZDF in Bedeutungslosigkeit fallen - Der Rundfunk sei ein „autistisch abgeschlossenes System, das nur noch mit sich selbst“ kommuniziere - Interview aus Anlass der Veröffentlichung der Studie „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk zwischen Wettbewerb und Kultur“
• »Öffentlich-rechtlicher Rundfunk zwischen Wettbewerb und Kultur«
Pdf-Download, Achtung: 6,6 MB!
Gutachten zur Situation und Zukunft der Medien, des Medienrechts und der Medienpolitik in Deutschland und der EU, November 2007
Vorgelegt von Prof. Dr. Jörg Becker, Prof. Dr. Götz Frank, Dr. jur. Dipl. Kfm. Ulrich Meyerholt
im Auftrag der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Herausgeber: Lothar Bisky
• „Eine kleine Lese-Orientierung zu den Ausschnitten aus dem Gutachten“
Hinweise, Zitate und wichtige Ausschnitte aus dem Gutachten (Pdf: 0,5 MB)
Teil A: Sozialwissenschaftliches Gutachten (Seite 7 – 32)
Teil B: Juristisches Gutachten (Seite 33 – 49)
Teil C: Thesen (Seite 51 + 52)
Auf Seite 16 steht zum Beispiel: Es ist durchaus im Interesse dieses Gutachtens kurz auf eine Analyse der Bürgerinitiative „Das ganze Werk“ näher einzugehen (und sei es nur deswegen, weil hier eine systematische Programmkontrolle „von unten“ kommt). Mitglieder der Initiative analysierten für den Nachmittag des 8. August 2006 vergleichend die Kulturprogramme...
Zusammenstellung: Theodor Clostermann, Das GANZE Werk (Nord), 22. Februar 2008
Frankfurter Rundschau, 18. März 2008
Kultur zum Frühstück
Der so überraschende wie verdiente Erfolg der Hörfunkwelle hr2 Kultur
Deutliche Erfolge des Einschaltprogramms
Media-Analyse Radio 2008 I, 5. März 2008
Inhalt
• NDR-Kultur-Hörer gestern im NDR-Sendegebiet
• Andere Zahlen: Bundesgebiet, weitester Hörerkreis und der Hang zur Übertreibung
• Die Verlautbarungen des NDR zu den drei letzten MA-Reihen
• Anhang: „Das Erhebungsmodell der media analyse“ (Ausschnitt aus dem Abstract)
NDR, 5. März 2008 und früher, www.reichweiten.de, 5. März 2008, Das GANZE Werk (Nord), 9. März 2008
Das GANZE Werk, 11. Februar 2008
Materialien für eine Grundsatzdiskussion - Dokumentation
Berichte über Kultursender und -sendungen für „Einschalthörer“
Zur Vertiefung des Abschlussberichts der Enquete-Kommission
• WESTDEUTSCHER RUNDFUNK - WDR 3
Jedes Musikwerk in voller Länge: Nur im WDR 3 Klassik Forum
20 Jahre WDR 3 Klassik Forum
WDR Radiobroschüre 14/15, April 2007
• ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK - Ö1
Gutes Programm machen und darüber sprechen
Vor 40 Jahren ging Ö1 auf Sendung, das erfolgreichste Kulturradio Europas
Frankfurter Rundschau, 4. Oktober 2007
„Die Leute sind nicht so verblödet“
Ein epd-Interview mit dem Ö1-Programmchef Alfred Treiber
epd medien Nr. 78, 3. Oktober 2007 (Ausschnitte)
Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), 4. Februar 2008, Leserbrief
NDR abgeflacht
„Ich glaube, die Hörerinnen und Hörer sind nicht verstummt, sie haben resigniert und greifen in ihr eigenes Plattenarchiv. Gerade wir älteren Hörer haben die Zeit, uns einer Sendung zu widmen.“
Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), 25. Januar 2008, Leserbrief
Tiefe Spuren
„Hier (= NDR Kultur, d. Red.) warten lohnende Aufgaben zur Gegenreformation und zur Rückbesinnung auf Qualität auf seinen Nachfolger.“
Norddeutscher Rundfunk, 18. Januar 2008
Philipp Ahmann neuer Chordirektor des NDR
Intendant Lutz Marmor begrüßte die Verpflichtung: „Dass wir Philipp Ahmann nun fest an den NDR binden konnten, ist eine gute Nachricht für alle Freunde der klassischen Vokalmusik. Die Sängerinnen und Sänger des NDR Chors haben schon mehrfach mit großem Erfolg mit ihm zusammengearbeitet.“
Norddeutscher Rundfunk, 2. und 15. Januar 2008
• Lutz Marmor, der neue Intendant des NDR
Norddeutscher Rundfunk, 15. Januar 2008
• Joachim Knuth, der neue Programmdirektor Hörfunk des NDR
Norddeutscher Rundfunk, 2. Januar 2008
tageszeitung (taz), 15. Januar 2008
NDR-Intendant Plog geht in Rente
Der Strippenzieher
Er war länger Intendant als Kohl Kanzler, hat den NDR stets vor zu viel Parteieinfluss geschützt und hadert weiter damit, dass Jauch nicht zur ARD zurückkam. Die Ära Jobst Plog ist vorbei.
epd medien Nr. 3, 12. Januar 2008
„Freiraum verteidigen“
Ein epd-Interview mit dem scheidenden NDR-Intendanten Jobst Plog
• Ausschnitt zum Thema NDR Kultur: „Dann müssen Sie handeln“
Zitat: „Wenn wir sehen, dass alle Kulturwellen ähnliche Probleme haben und darauf ähnliche Antworten finden...“
WELT am SONNTAG, 6. Januar 2008
Fast ein Staatsakt: Ein Sendefürst nimmt Abschied
Die Verabschiedung des NDR-Intendanten ist für ARD-Verhältnisse keine große Sache
Von Kai-Hinrich Renner
Göttinger Tageblatt, 31. Dezember 2007
Kulturpartner-Anzeige von NDR Kultur
Zu Silvester hat NDR Kultur im Göttinger Tageblatt in der Größe von 18,3 cm x 25,0 cm eine Anzeige mit folgendem Haupttext drucken lassen:
NDR Kultur
NDR Kultur und seine Kulturpartner
wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr.
Hören und genießen
Unter dem Bild der drei leeren Stühle im seichten Meerwasser und der sich darin spiegelnden norddeutschen Wolken folgt eine Liste von 60 Kulturpartnern.
• Meldung
• Bild im Großformat
• Liste der 60 Kulturpartner von NDR Kultur (Stand: 31. Dezember 2007)
Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“, 11. Dezember 2007
Ein Meilenstein zu mehr Qualität im Rundfunk
Die 2003 vom Bundestag eingesetzte und 2005 bestätigte Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ legt ihren Abschlussbericht vor
• Neun Handlungsempfehlungen zum Kulturauftrag des Rundfunks
Zusammengestellt von der Enquete-Kommission
• Zitatensammlung
Anerkannte und praktische Argumente, vorgelegt von der Enquete-Kommission
• Übersichtsseite: Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 29.11.2007, Das GANZE Werk (Nord), 19.12.2007
50. Todestag von Erich Wolfgang Korngold
• Mehr als nur ein Filmkomponist: E. W. Korngold
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 29. November 2007
• Gedenktag im Schmalspur-Format, Programmbeobachtungen
Das GANZE Werk (Nord), 19. Dezember 2007
Abriss des Alten Sendesaals in Bremen? - Offener Brief von Gerhart Baum - 15. November 2007
Offener Brief von Gerhart Baum an die ARD-IntendantInnen
zur Einweihung des neuen Funkhauses in Bremen
anlässlich der Tagung am 26.11.2007 in Bremen
„Radio Bremen Sendesaal
Sehr geehrte Damen und Herren Intendantinnen und Intendanten,
Sie werden am 26.11. das neue Funkhaus von Radio Bremen einweihen, das Sie mit 64,4 Mio € aus Mitteln der ARD mit finanziert haben. 1950 wurde hier die ARD gegründet, auf dem ehemaligen Hörfunkgelände an der Bürgermeister-Spitta-Allee.
Die Freude über das neue Funkhaus wird überschattet von dem drohenden Abriss des bisherigen Sendesaales. Er gehört zur Musikgeschichte des Senders und der ARD. Und er ist ein unersetzbares Baudenkmal, bis heute viel genutzt und mit hervorragender Akustik.“ mehr...
Weitere Informationen
• Ein Klang zum Heulen - Das Event-Studio im neuen Funkhaus hat ein akustisches Problem. Das sich lösen lässt, behauptet der Sender. - taz, 17. November 2007
• Da ist noch Musik drin - „Man kann nicht eine Stradivari zerschlagen, wenn man Holz braucht.“ - Weser Kurier, 13. November 2007
• Keith Jarrett und weitere siebentausend Unterschriften - Music Village Campus als Alternative? Bremer Bürger kämpfen um ihren Konzertsaal, aber Radio Bremen blockt. - Darin: Interview mit Professor Klaus Bernbacher - neue musikzeitung (nmz), Nr. 11, 2007
• Denkmal ohne Schutz - Durch den drohenden Verlust des Studios F von Radio Bremen steht ein ganzes Künstlerdorf vor dem Aus. - Frankfurter Rundschau, 8. Oktober 2007
• Verein Freunde des Sendesaales - Internet-Auftritt
Frankfurter Rundschau, 2. November 2007
Die Drohung des Nadelöhrs
Eine Debatte über Folgen des Gebührenurteils
Und endlich sagte es auch ein CDU-Politiker: Das Sponsoring nach 20 Uhr bei ARD und ZDF sei „verkappte Werbung“.
Die ZEIT 43/2007, 18. Oktober 2007
Klang ist Leben, Stille ist Tod
Ein Gespräch mit Daniel Barenboim über Dirigieren und Boxen, über Israel und Richard Wagner und über seinen Wunsch, einmal einen ganzen Tag mit Mozart zu verbringen
Göttinger Tageblatt, 17. Oktober 2007
Kulturwellenvergleich: „Das ganze Werk“ untersucht Morgenmagazine
Klassische Musik in Häppchenform
NDR Kultur bot zwei bis sechseinhalb Minuten lange Einzelsätze
epd medien Nr. 78/2007, 3. Oktober 2007, Frankfurter Rundschau, 4. Oktober 2007
• Gutes Programm machen und darüber sprechen
Es klingt ganz einfach, aber es ist eine Rarität: Vor vierzig Jahren ging Ö 1 auf Sendung, das erfolgreichste Kulturradio Europas
Frankfurter Rundschau, 4. Oktober 2007
• „Die Leute sind nicht so verblödet“
Ein epd-Interview mit dem Ö1-Programmchef Alfred Treiber
epd medien Nr. 78/2007, 3. Oktober 2007
Die ZEIT 43/2007, 18. Oktober 2007
Klang ist Leben, Stille ist Tod
Ein Gespräch mit Daniel Barenboim über Dirigieren und Boxen, über Israel und Richard Wagner und über seinen Wunsch, einmal einen ganzen Tag mit Mozart zu verbringen
Frankfurter Rundschau, 12. September 2007, epd medien, 19. September 2007
• „Funktionsnotwendig“
Editorial zum Karlsruher Gebührenurteil von Volker Lilienthal
epd medien Nr. 74 vom 19. September 2007
• Ein Hauch von Nostalgie
Kommentar zum Karlsruher Gebührenurteil (Ausschnitt) von Daland Segler
Frankfurter Rundschau, 12. September 2007
Bundesverfassungsgericht, 11. September 2007, Urteilsbegründung
Rundfunkfreiheit und Programmauftrag
• Vollständige Dokumentation dieses Abschnitts der Urteilsbegründung
• Kurzfassung dieser Dokumentation
Bundesverfassungsgericht, 11. September 2007, Pressemitteilung
Urteil vom 11. September 2007, 1 BvR 2270/05; 1 BvR 809/06; 1 BvR 830/06
Rundfunkgebühren verfassungswidrig festgesetzt
„Der in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG enthaltene Auftrag zur Gewährleistung der Rundfunkfreiheit zielt auf eine Ordnung, die sicherstellt, dass die Vielfalt der bestehenden Meinungen im Rundfunk in möglichster Breite und Vollständigkeit Ausdruck findet.“
NDR, 13. Juli 2007, Hamburger Abendblatt, 14. Juli 2007
• NDR Rundfunkrat wählt Marmor und Beyer an die Spitze des Norddeutschen Rundfunks, NDR, 13. Juli 2007
• Das erste Interview mit dem neuen Intendanten, Hamburger Abendblatt, 14. Juli 2007
NDR, 25. Mai 2007, Pressemitteilungen
• NDR Intendant Plog legt sein Amt Anfang 2008 nieder
• Neuer NDR Rundfunkrat wählt Helmuth Frahm zum Vorsitzenden
epd medien Nr. 36, 9. Mai 2007
Ausschnitt aus einem Interview mit RBB-Intendantin Dagmar Reim, wenige Tage vor ihrer Wiederwahl
„Gern mehr 50-Jährige gewinnen“
Die Zielgruppe(n) - Gespräche mit Kritikern - Erfolge in der letzten Zeit
Frankfurter Rundschau, 3. Mai 2007
Kritische Richterfragen
Verfassungsgericht verhandelt um Höhe der Rundfunkgebühren
Innerhalb der achtköpfigen Richterbank zeichnet sich ein Ringen um die Entscheidungsspielraum bei der Festsetzung der Rundfunkgebühren ab
Netzeitung, 23. April, 2007
Die Zukunft der Rundfunkgebühren ist heiß
Brüssel hat entschieden, Karlruhe fängt an zu verhandeln. Und die nächste Erhöhung muss vorbereitet werden. - Das Gebühren-Thema wird aus mehreren Gründen langsam wieder heiß. - Netzeitung, Altpapier vom Montag, mit vielen weiterführenden Links
Hamburger Abendblatt, 19. April, 2007
Wie misst man die Qualität des Fernsehens?
„Erfolg durch Qualität.“ - Symposium des Berliner Initiativkreis öffentlich-rechtlicher Rundfunk (BIKÖR) und des Rundfunkbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland
Zitat: „Der WDR setzt auf kleine Diskussionsrunden mit seinen Zuschauern. Die (...) setze man an, wenn bei einer Sendung die Quote sinke oder wenn man etwas Neues, noch nicht Dagewesenes versuche.“
Der Tagesspiegel, 17. April 2007
RBB-Intendanz: Merten, Griebner und Dagmar Reim
Intendantenwahl am 11. Mai 2007
WDR Radiobroschüre - Nummer 14/15 von April 2007
WDR 3 Klassik Forum
„Die erfolgreichste Vermittlungssendung für klassische Musik in deutschsprachigen Kulturradios“
Hamburger Abendblatt, 24. März 2007
Barbara Mirow, Leiterin von NDR Kultur, über ihr Programm
Mit „Wickerts Büchern“ in den Sonntag
NDR Kultur, 9. März 2007
Galareise der klassischen Musik
Das Schleswig-Holstein Musik Festival auf dem Meer - Zwei Karten für die Reise werden von der Peter Deilmann Reederei zur Verfügung gestellt
Kieler Nachrichten (nordClick/kn), 9. März 2007
„Droht auch kulturell die Klimakatastrophe? (...) NDR Kultur müht sich in puncto Musik tagsüber weiterhin, mehr Hörer durch weniger Niveau zu gewinnen.“
Hummel-Flug ins konzertante Glück
4. Mozart-Konzert des Vereins der Musikfreundein begeistert und lässt Kulturpessimismus vergessen
Media-Analyse Radio 2007 I (ARD, NDR, RBB, HAM, Tagespresse und DGW), 7./8. März 2007
Deutschlandweit
• Auswertung: Tagesreichweiten der Kulturprogramme gleichen sich an
ARD-Werbung Sales & Service und Das GANZE Werk, 7. März 2007
NDR-Sendegebiet
• NDR 90,3 vor Radio Hamburg und NDR 2
Hamburg mit neuem Spitzenreiter
„Zu den großen Verlierern im Hamburger Stadtgebiet gehört NDR Kultur, das private Klassik Radio zieht in der Metropole vorbei. Davon will sich Wellenchefin Barbara Mirow nicht entmutigen lassen: ‚Wir sind das meistgehörte Klassik- und Kulturprogramm im ganzen Norden (...).‘“, Hamburger Abendblatt, 8. März 2007
• NDR baut Spitzenposition im Norden weiter aus
NDR Kultur erreicht eine Tagesreichweite von 2,3 Prozent im Sendegebiet
NDR, 7. März 2007
• Auswertung für Hamburg
Klassik Radio versus NDR Kultur: Original des Seichten setzt sich durch
Liste der Marktanteile (MA 2007 I und MA 2006 II)
Liste der Tagesreichweite (MA 2007 I und MA 2006 II)
Ham-Online und Das GANZE Werk (Nord), 7. März 2007
RBB-Sendegebiet
• Die Kleinen werden größer
Antenne bleibt in der Region vorne, Kulturradio und Deutschlandradio Kultur gewinnen
Der Tagesspiegel, 8. März 2007
• Wachsender Erfolg für die RBB-Radioprogramme
Steigende Akzeptanz für Kulturradio und Inforadio
rbb, Presseinformation, 7. März 2007
NDR, 2. März 2007, Hamburger Abendblatt, 3. März 2007
• NDR Hörfunkdirektor - Wechsel in 2008
Joachim Knuth folgt auf Gernot Romann
Hamburger Abendblatt, 3. März 2007
• Joachim Knuth ab 2008 neuer NDR Hörfunkdirektor
NDR, 2. März 2007
Dokument zur Kulturradio-Debatte, Das GANZE Werk, 4. März 2007
Dreizehn Thesen zur Renaissance der politischen Kultur
„Aus Weghörern müssen wieder Zuhörer werden. Nur so kann sich ein Kulturradio auch als Fels in der Brandung neuer digitaler Massenangebote behaupten“
Von Johannes Wendt, Berlin, 19. Februar 2007
Akademie der Künste Berlin, 19. Februar 2007, Das GANZE Werk, 4. März 2007
9. Akademie-Gespräch: Das Radio und die Kultur
• Ausführliche Darstellung des Tagungsverlaufs
Der Weblog der Akademie der Künste, beim GANZEN Werk chronologisch dokumentiert
Von: Den Kulturauftrag ernst nehmen
Bis: K.O.-Schlag für deutsche Kultur in der dritten Runde?
• Das Radio und die Kultur - Wider die audio-finger-food
Hauptreferat zum 9. Akademiegespräch
Von Johannes Wendt, Berlin, 19. Februar 2007
• Klaus Staeck: Einführende Worte zum 9. Akademiegespräch
„Öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat Kultur als Querschnittsaufgabe wahrzunehmen. Das gesamte Medium muss als Kulturinstrument verstanden werden.“
Akademie der Künste Berlin, Pressemitteilung, 28. Februar 2007
Der Tagesspiegel und Frankfurter Rundschau zum 9. Akademie-Gespräch, 21. Fenruar 2007
• Suche im Dschungel
Das Radio und die Kultur - eine Berliner Akademietagung
Frankfurter Rundschau, 21. Februar 2007
• Kultur, gut
Puristen vs Podcaster: Deutschlands anspruchsvolle Radio-Macher
streiten über die mediale Zukunft, Der Tagesspiegel, 21. Februar 2007
Akademie der Künste Berlin, 19. Februar 2007
9. Akademie-Gespräch: Das Radio und die Kultur
• „Radio Adk“: Die Diskussion zum Nachhören
Dokumentation bei „blog.adk.de“, dem Weblog der Akademie der Künste
• 9. Akademie-Gespräch: Veranstaltungsankündigung
RBB Online, 2. und 22. Februar 2007: Neuer Rundfunkrat, neuer Programmausschuss
• Hans Helmut Prinzler neuer Vorsitzender des RBB-Programmausschusses
Er wurde von der Akademie der Künste in den RBB-Rundfunkrat entsandt
Liste der Mitglieder des Programmausschusses
rbb online, Presseinformation 049/2007, 22. Februar 2007
• RBB-Rundfunkrat wählt Dr. Ulrike Liedtke zur Vorsitzenden
Stellvertretender Vorsitzender wurde Suat Bakir, entsandt von der ausländischen Bevölkerung Berlins und Brandenburgs
Liste der Mitglieder des Rundfunkrats
rbb online, Presseinformation 033/2007, 2. Februar 2007
Hamburger Abendblatt, 25. Januar 2007
NDR - Atempause im Rundfunkrat
Vorläufiger Rückschlag für Ministerpräsident Wulff
Das Gremium des NDR wird doch nicht verkleinert und entscheidet nun in alter Struktur über die Nachfolge von Jobst Plog
Hamburger Abendblatt, 30. Dezember 2006, NDR Kultur, 29. Dezember 2006, 6 - 19 Uhr
Trennung von Programm und Werbung
Raff will ARD schärfen
Raff plädiert für ein bundesweites Angebot im Bereich Wissen: ein „traditionelles Klassikprogramm und regional ausgeprägte Klassikwellen“ für jüngere Zuhörer
Deutscher Depeschendienst (ddp), 26. Dezember 2006
Neuer ARD-Vorsitzender für bundesweites digitales Radio
Raff plädiert für bundesweite Angebote für Kinder oder im Bereich Wissen
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)/Das GANZE Werk, 20. Dezember 2006
„Bloß eine Etappe“
EU-Beihilfeverfahren: Neuer Rundfunkstaatsvertrag im Jahr 2008
Die Staatskanzleien der Länder prüfen als zuständige Rechtsaufsicht, ob die von den Rundfunkräten erteilten Aufgaben im Einklang mit dem Recht stehen
Mit weiteren Details zu den Verhandlungsergebnissen im Juli und Dezember 2006
PR Inside, 20. Dezember 2006
EU will mehr Product Placement in Fernsehsendungen zulassen
Beck gegen deutschen Alleingang für Schleichwerbung im Fernsehen
Frankfurter Rundschau, 19. Dezember 2006
Vertrauen & Kontrolle
Länder legen Streit mit EU bei
Innerhalb der nächsten zwei Jahre, so haben es die Deutschen versprochen, soll der Rundfunkstaatsvertrag erneuert werden - Als Gegenleistung wird die EU-Behörde darauf verzichten, ein gegen die Sender gerichtetes Beihilfeverfahren fortzuführen
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 15. Dezember 2006
Durchbruch im Rundfunkstreit
Der Streit zwischen Deutschland und der EU über die Verwendung der Rundfunkgebühren bei ARD und ZDF insbesondere im Online-Bereich ist beigelegt - Die Genehmigung für die betreffenden Aktivitäten obliegt den Rundfunkgremien
ARD, 15. Dezember 2006
ARD begrüßt Einigung im EU-Beihilfeverfahren
ARD-Vorsitzenden Dr. Thomas Gruber: „Entscheidend ist, dass die Entwicklungsmöglichkeiten und die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Bereich der mobilen Dienste und Telemedien dauerhaft gesichert sind. Das ist ein Erfolg für alle Bürger und die Demokratie.“
Der Tagesspiegel, 14. Dezember 2006
EU-Parlament lässt bezahlte Produktplatzierung zu
„Sesamstraße“ bleibt tabu
Produktplatzierungen bei Sport und leichter Unterhaltung, in Filmen und Serien bei entsprechender Kennzeichnung
SAT und Kabel, 13. Dezember 2006
EU-Parlament setzt „Product Placement“ Grenzen - mehr Werbung
Generelles Verbot der Produkt-Platzierung, mit Ausnahmen nur für Filme, TV-Serien, Sport und leichte Unterhaltung
tageszeitung (taz), 9. Dezember 2006
„Analoge Beruhigungspille“
Der Bayerische Rundfunk kriegt ein Jugendradio - allerdings nur digital, damit kein anderer Sender wegfallen muss
Süddeutsche Zeitung, 9. Dezember 2006, Das GANZE Werk (Nord), 10. Dezember 2006
• Ein junges Rauschen
Tief in Bayern: BR-Neuheit überall – nur nicht auf UKW
Dazu der Abschlusskommentar der Redaktion Das GANZE Werk:
• Ein wirkungsvoller Hörer-Akt
35.813 Unterschriften und ein beachtenswerter Prominentenaufruf
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 9. Dezember 2006
Alles beim alten
Bayern 4 bleibt, Jugendwelle digital - FAZ: „Der Radiostreit im BR ist noch nicht zu Ende“
Bayerischer Musikrat e.V., Das GANZE Werk (Nord), 7. Dezember 2006
• Bericht von der BR-Rundfunkratsitzung
„Bayern 4 Klassik bleibt auf UKW, wie es war“
Bayerischer Musikrat: 35.813 Unterschriften - Jugendwelle des Bayerischen Rundfunks ab Sommer 2007 auf allen möglichen Übertragungswegen außer UKW
• Über 35.000 Unterschriften für den Fortbestand von Bayern 4 Klassik auf UKW
Bayerischer Musikrat e.V., 7. Dezember 2006
KIZ (Kulturinformationszentrum)/nmz-red leipzig, 5. Dezember 2006
Bayern 4 Klassik versus Junge Welle
Am 7. Dezember 2006 wird der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks über die künftigen Jugendangebote des BR beraten - Die Protestaktion des Bayerischen Musikrats, Bayern 4 Klassik für alle Hörer zu erhalten, erbrachte inzwischen 32.000 Unterschriften
Süddeutsche Zeitung, 2. Dezember 2006
Ein Netz aus Signalen
Nächste Woche prüft der Rundfunkrat die Zukunft der Jugendwelle des BR
Neu ist der Fokus aufs Fernsehen: In dem BR-Papier steht, der multimediale Ansatz solle „um fernsehtaugliche Flächen erweitert werden, die auf BR alpha zur Verfügung gestellt werden könnten“.
Süddeutsche Zeitung, 1. Dezember 2006 (Ausschnitt)
Interview mit BR-Intendant Prof. Thomas Gruber
„Am Puls der Zeit“: „Wir machen jetzt auf digitalem Weg jungen Menschen ein ... multimediales Angebot“ - „Die Junge Welle wird auch Platz im Fernsehen nutzen“
Bayerische Akademie der Schönen Künste und Bayerischer Musikrat, Dezember 2006
Wir protestieren...
„Die Bayerische Akademie der Schönen Künste und der Bayerische Musikrat sind alarmiert über Pläne des Bayerischen Rundfunks, eine sog. Junge Welle zu Lasten der UKW-Frequenz des Programms Bayern 4 Klassik einzurichten.“
Unterschrieben von Pierre Boulez, Alfred Brendel, Moritz Eggert, Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau, Harald Genzmer, Hans Werner Henze, Wilhelm Killmayer, Edgar Krapp, Helmut Lachenmann, Siegfried Mauser, Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka, Wolfgang Sawallisch, Dieter Schnebel, Karl Schumann, Christian Thielemann, Manfred Trojahn, Wolfgang Wagner und Jörg Widmann
Hamburger Abendblatt, 29. November 2006, und zwei Leserbriefe vom 5. und 15. Dezember 2006
NDR Hörfunk - Die Änderungen des Kultursenders in 50 Jahren
Für Hörer, die zuhören
1956 gehörte der NDR mit seinem dritten Programm zur Avantgarde – heute gibt's für die bewusst Zuhörenden nur noch wenig
Von Hans-Jürgen Krug
Dazu: Zwei Leserbriefe:
• „Vieles hat sich geändert“ von Barbara Mirow, Leiterin NDR Kultur, 5. Dezember 2006
• „Schneller Verdruss“ von Theodor Clostermann, Sprecher Das GANZE Werk (Nord), 15. Dezember 2006
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 28. November 2006, Ausschnitt
Plog bleibt - Hörfunkdirektor Gernot Romann geht Ende 2007 in Ruhestand
FAZ: „Nun kann der NDR allein über Plogs Stellvertreter befinden, Plog wiederum kann in Ruhe einen Vorschlag für die Nachfolge des Hörfunkdirektors unterbreiten“
Jusos Bayern und ddp-bay/Kulturinformationszentrum (KIZ), 27. November 2006
Jusos Bayern für Junge Welle und gegen Bayern 4 Klassik, Dokumentation
• Jusos machen Front gegen Bayern 4 Klassik
Es dürfe nicht darum gehen, lediglich die kulturellen Bedürfnisse eines schwindenden Teils der potenziellen Hörer zu befriedigen
ddp-bay/Kulturinformationszentrum (KIZ), 27. November 2006
• Jusos Bayern für Junge Welle
„Der BR muss endlich jugendgerechte Struktur im Hörfunk entwickeln.“
„Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kann es nicht sein, sich auf einen verengten Kulturbegriff zurückzuziehen.“ - Jusos Bayern, 27. November 2006
Das GANZE Werk (Nord), 27. November 2006
Zwei interessante Interviews zur aktuellen Frage:
Bayern 4 Klassik und Junge Welle - Kann es einen tragfähigen Kompromiss geben?
• Die 1. Präsidentin des Bayerischen Jugendrings, Martina Kobriger:
Wir brauchen einen tragfähigen Kompromiss, der sicherstellt,
dass alle Zielgruppen gleichermaßen erreicht werden
• Der Präsident des Bayerischen Musikrats, Wilfried Hiller:
Eine Kombination von Bayern 2 und Bayern 4 Klassik wäre ein literarisch-musikalischer Kahlschlag
• Bayern 4 Klassik kontra Jugendradio: Wäre tragfähiger Kompromiss eine Lösung?
Veröffentlichung der beiden Interwiews der Initiative für Radiokultur Das GANZE Werk (Nord) im Kulturinformationszentrum (KIZ), 27. November 2006
Mittelbayerische Zeitung, Regensburg/Schwandorf, 23. November 2006
Aktion für den „Fortbestand von Bayern 4 Klassik auf UKW“
Schwandorferin unterstützt Unterschriftensammlung - BR-Hörfunkdirektor: Bayern 4 Klassik steht nicht zur Disposition
Bayerischer Jugendring u.a., Süddeutsche Zeitung, 22. November 2006
Dokumentation: Gründung der Initiative Junge Welle auf UKW beim BR
• Ja zur Jungen Welle auf UKW! Aufruf des Bayerischen Jugendrings
Bayerischer Rundfunk letzte Rundfunkanstalt in Deutschland ohne eigene Junge Welle - BJR-Landesvorstand bekräftigt Forderung nach Jugendsender vom März 2006
Bayerischer Jugendring, 22. November 2006, Presse-Info
• Der Aufruf für die Junge Welle bei der Initiative Junge Welle auf UKW, beim Bayerischen Jugendring, bei der Initiative Zündfunk retten! und bei der Jungen Union Bayern
• Freunde der geplanten Jungen Welle im BR starten eine Unterschriftenaktion
Petition des Bayerischen Jugendrings und der Initiative Zünfunk retten
Süddeutsche Zeitung, 22. November 2006
tageszeitung (taz), 22. November 2006/Das Ganze Werk, 25. November 2006
Junge Welle und Bayern 4 Klassik, „Wellenkampf in Bayern“ (taz)
„Jetzt artet die Diskussion in Bayern zu einem Kampf der Kulturen aus“ (taz)
BR-Rundfunkrätin Martina Kobriger vom Bayerischen Jugendring meldet sich zu Wort:
„Radio nur im Internet, das ist doch Unsinn...“, und: „Es ist uns nicht daran gelegen, die Interessen jüngerer und älterer Hörergruppen gegeneinander auszuspielen.“
tageszeitung (taz), 22. November 2006 (Original)
Wellenkampf in Bayern
Befürworter eines BR-Jugendradios auf UKW wollen die Senderentscheidung pro Klassik-Kanal nicht hinnehmen
TIDE (Antenne 96,0/Kabel 95,45), 30. November 2006 (ganz), 2., 9. und 16. Dezember 2006 (3 Teile)
Kulturradio in Hamburg - O-Ton-Collage „Radiokultur in Hamburg“
Die Kulturwellen des NDR und die Vorgeschichte zu NDR Kultur
• Radiokultur in Hamburg (3 Teile), 30. November 2006, 22.00 – 23.30 Uhr (90 Minuten)
• Hörfunk-Impressionen aus der Nachkriegszeit, 2. Dezember 2006, 14 Uhr
• Eine Reise durch die Hamburger Radiokultur der 1960er und 1970er Jahre, 9. Dezember 2006, 14 Uhr
• Ein Ausflug in die Hamburger Radiolandschaft der 1970er und 1980er Jahre, 16. Dezember 2006, 14 Uhr
Das GANZE Werk (Nord), 21. November 2006
Leitartikel zur Rundfunkratsitzung des Bayerischen Rundfunks am 7. Dezember 2006
Nach einem Doppelsalto doch noch in den sicheren Stand?
Oder noch eine halbe Rolle weiter mit einem Köpfer ins Chaos?
Die Entscheidung ist noch nicht gefallen
Die Taktik von Hörfunkdirektor Johannes Grotzky: Andere sollen es für ihn richten
Der Hörfunkdirektor nach der letzten Rundfunkratssitzung zur geplanten Jungen Welle:
„Wenn der Rundfunkrat eine Mehrheits-Empfehlung für UKW gibt, bin ich mir sicher, dass wir es machen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. November 2006
Purzelbaum: Darf Bayern 4 nun doch bleiben?
Johannes Grotzky: „Ob Bayern 4 Klassik auf UKW einer jungen Welle weichen könnte, dies ist eine partielle Diskussion, die ohne Auswirkung auf die Entscheidung der Geschäftsführung geblieben ist.“
Süddeutsche Zeitung, 16. November 2006
Bleibt Bayern 4 Klassik nun doch verschont?
• „Hören statt protestieren“
„Von Seiten der Geschäftsführung des Bayerischen Rundfunks steht die Ausstrahlung von Bayern 4 Klassik auf UKW nicht zur Disposition.“
• Ernstfall E-Musik
Bayern 4 Klassik bleibt auf UKW - Jugendwelle im Digitalen
Radiochef Grotzky: „Kampagne zur vermeintlichen Rettung von Bayern 4 Klassik“
DIE ZEIT, 16. November 2006
Abschieben ins Nirwana
Zitat zum Taktieren von Hörfunkdirektor Johannes Grotzky: Mit einer Entscheidung, die er zu fällen hätte, hält er sich vornehm zurück und schaut zu, wie sich die Interessengruppen gegenseitig beschädigen
Deutscher Musikrat, 16. November 2006
Bayern 4 Klassik muss weiterhin über UKW empfangbar bleiben
Resolution der Mitgliederversammlung
„Der Deutsche Musikrat appelliert an den Bayerischen Rundfunk, weiterhin seinem Bildungsauftrag gerecht zu bleiben und keine Hörerschichten auszugrenzen.“
Rettet Bayern 4 Klassik auf UKW und im Kabel, 10. bis 14. November 2006
• Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ruft öffentlich zur Unterstützung des Bayerischen Musikrats auf
„Der Fortbestand von Bayern 4 Klassik hängt am seidenen Faden“
Nach der Ablehnung des Plans im Hörfunkausschuss wurde er „kurz darauf in einer Sitzung des Rundfunkrats neu aus dem Hut gezaubert“
Anmerkungen zu dem Artikel „Hörersturz“ von Julia Spinola
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 14. November 2006
• Resolution der Delegiertenversammlung des Bayerischen Musikrates
Für eine noch völlig konturlose neue Welle ein erprobtes, auf gesunden Beinen stehendes Musik-Vollprogramm aufs Spiel zu setzen, kommt einem Schildbürgerstreich gleich
KIZ (Kulturinformationszentrum)/nmz-red leipzig, 14. November 2006
• Zukunft von Bayern 4 Klassik
Kunstminister Thomas Goppel: Klassik und Jugend angemessenen Platz im Programm sichern
Eines der Ziele müsse sein, die Jugend an die Klassik heranzuführen
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, 13. November 2006
• Bayerischer Musikrat fordert energisch Erhalt von Bayern 4 Klassik
Die Delegierten des Bayerischen Musikrates beschlossen die dringende Empfehlung, den Klassiksender nicht weiter infrage zu stellen
KIZ (Kulturinformationszentrum)/nmz-red leipzig, 11. November 2006
Süddeutsche Zeitung, 11. November 2006
Anzeige zur Rettung von Bayern 4 Klassik auf UKW und im KabelBayern 4 ist in Gefahr! Hörerschwund - Minderheit - Aus! Votieren Sie für den Erhalt von Bayern 4 Klassik! |
Frankfurter Rundschau, 10. November 2006
11. Mainzer MedienDisput, 8. und 9. November 2006
Abschied vom Sender
Die Machtfrage der Medien
tz München, 3. November 2006
Bayerischer Rundfunk, 2. November 2006, Pressemitteilung
Kinder wollen Klassik!
Ab sofort zwei Mal täglich im Radio: „Der Kinderwunsch des Tages“!
„Damit folgt Bayern 4 Klassik den Wünschen und Impulsen einer nachwachsenden Generation moderner Klassikfreunde“
neuen musikzeitung (nmz), Nr. 11/2006
Jugend-Wahn
Leitartikel von Martin Hufner
Bayerischer Musikrat e.V./ddp/nmz-kiz, 28. Oktober 2006
Musikrat sammelt Unterschriften für BR-Klassikkanal
„Dies wäre der Einstieg in die Abschaffung von Bayern4Klassik“
jetzt.de, 23. Oktober 2006
Die ewige Suche nach der Jungen Welle
„Wenn der Rundfunkrat eine Mehrheits-Empfehlung für (eine Junge Welle auf) UKW gibt, bin ich mir sicher, dass wir es machen.“
BR-Hörfunkdirektor Johannes Grotzky zum Jugendradio
Frankfurter Rundschau, 20. Oktober 2006
Nicht nur für den „Tatort“
Gespräch mit Hubertus Gersdorf über das Prinzip der Rundfunkgebühren und alternative Modelle - „Der Belastungsgrund liegt in der Gewährleistung eines überindividuellen Gemeinschaftsguts: also der Demokratie und der Kulturstaatlichkeit“
Bayerischer Musikrat, 19. Oktober 2006
• Originalseite des Bayerischen Musikrats zu „Bayern 4 Klassik“
• Unterschriftensammlung zum Fortbestand von „Bayern 4 Klassik“ auf UKW
Bayerischen Musikrat, 19. Oktober 2006
Bayerische Staatskanzlei, Presseinfo, 19. Oktober 2006
„Münchner Erklärung“ zur beschleunigten Digitalisierung des Hörfunks
Politik, Rundfunk und Industrie verständigen sich bei Medientagen auf gemeinsame Kraftanstrengungen
Süddeutsche Zeitung, 14. Oktober 2006
Doch noch Chance auf UKW-Jugendwelle
BR-Rundfunkratsitzung: „(Es) geschah, was wohl niemand erwartet hatte“
„Direkt nach der Sitzung erreichten Grotzky etliche Gegenstimmen - coram publico hatten diese Herren vornehm geschwiegen.“
tageszeitung (taz), 12. Oktober 2006
Hörfunkausschuss: Junge Welle gebrochen
Der Bayerische Rundfunk entscheidet sich gegen ein neues Jugendradio auf UKW
neue musikzeitung (nmz) Nr. 10/06 (Oktober 2006): Rezension
Rezension zu einer Studie von Nina Polaschegg: Wie man mit populärer Klassik tieferes Interesse für die klassische Musik weckt und neue Konsumwünsche befriedigt
Helmut Lotti und die Yellow Lounge – Sprungbrett zur Klassik?
Zitat: Die wichtigste Aussage dieser Arbeit (...) ist die Erkenntnis, dass über eine Adaption von Klassik in populäre Musik kein tieferes Interesse für klassische Musik geweckt wird. Der Zugang zu klassischer Musik erfolgt vielmehr meist in der Kindheit über aktives Musizieren im Elternhaus oder über eine Bezugsperson.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 25. September 2006 (kleiner Ausschnitt)
Interview mit dem Intendanten des WDR, Fritz Pleitgen:
„Die Kultur ist ein Pfund, mit dem wir noch mehr wuchern müssen“
„Unser Hörfunk setzt da Maßstäbe, unser Fernsehen ist gut dabei“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10. September 2006
Ist die Krise der Klassik vorbei?
Es gibt jedenfalls Hoffnungszeichen: neue Stars, neue Konzepte - und eine neue Bescheidenheit
Artikel von Axel Brüggemann, vorgestellt von Dagmar von Kries und Theodor Clostermann
Der Autor Axel Brüggemann beschreibt in dem ersten Teil, dass die Klassik in Deutschland wieder auf größeres Interesse stößt. In dem zweiten Teil, der hauptsächlich die Praxis des Marktführers Universal darstellt, tauchen die Namen vieler Stars auf, die von NDR Kultur bevorzugt gesendet werden.
die tageszeitung (taz Nord), 17. Juli 2006
Bremen Aktuell: Wir stehen zum Öffentlich-Rechtlichen
Im Bürgerhaus Weserterrassen tagt die Initiative „Hörsturz“
Hamburger Abendblatt, 5. und 6. Juli 2006: Zwei Plog-Interviews
• „Gremien stehen heute nicht mehr stramm“
Standpunkte: „Ich hatte noch nie eine rote Mehrheit“, sagt der NDR-Intendant
Interview: Jobst Plog über den Einfluß der Parteien auf den NDR und seine Zukunftspläne
Hamburger Abendblatt, 6. Juli 2006
• „Günther Jauch ist eine sichere Lösung“
Standpunkte: In der Premium League müssen auch Kompromisse sein
Intendant Jobst Plog über das Profil des NDR und die interne Diskussion über die Notwendigkeit eines Politikmagazins
Hamburger Abendblatt, 5. Juli 2006
neuen musikzeitung Nr. 07-08/2006 (Doppelnummer Juli-August)
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und sein Kulturauftrag
• Die Legitimation liegt in der Qualität
Zum Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
Leitartikel von Gerhart Baum, Seite 1
• Zukunft für das Land der Ideen
Kulturstaatsminister Bernd Neumann im Gespräch mit der neuen musikzeitung, Ausschnitt zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seinem Kulturauftrag - nmz-Magazin, Seite 3
• Öffentlich-einsam
Die Rundfunkratsvorsitzende des rbb, Frau Ulrike Liedtke, hätte Werkzeuge in der Hand, um etwas zu bewegen - Cluster von Martin Hufner, Seite 10
• Für qualifizierte Radioprogramme
„Das ganze Werk“ jetzt auch in Berlin und Brandenburg - nmz-Meldung, Seite 48
Frankfurter Rundschau, 1. Juli 2006
Radiokultur auch von der Straße
Der WDR feiert ein Kulturpartnerfest und will im Herbst das erste Kulturprogramm für junge Leute starten - „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Kultur haben Zukunft“, prognostiziert Pleitgen gar nicht zeitgeistig, die Qualität werde „eine größere Rolle spielen als bisher“
Hamburger Abendblatt, 30. Juni 2006
Wiederwahl oder ein neuer Kandidat
NDR-Rundfunkrat: Vertrag des stellvertretenden Intendanten Ende Sommer 2007
Der Rundfunkratsvorsitzende Volker Müller aus Hannover schlug vor, eine Findungskommission aus Rundfunkrat und Verwaltungsrat für die Position einzurichten
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 27. Juni 2006
Peinlicher Rückzug
Wird der Kulturauftrag des NDR damit erfüllt, dass er uns unterfordert?
Leserbrief zu dem Beitrag „Diskutiert wird nicht“ (NDR Kultur) vom 10. Juni 2006
Frankfurter Rundschau, 26. Juni 2006
Der Wechsel von Sabine Christiansen zu Günther Jauch
ARD-Gremien drängen Jauch - Reklame-Auftritte in der Kritik
WDR-Intendant Fritz Pleitgen: „Wir hatten vor kurzem in zwei prominenten Fällen Situationen, die nicht zu akzeptieren waren.“
Berlin, Initiative Neue Musik in den RBB, 26. Juni 2006
Bis zum 22. Juni 2006 haben 47 Institutionen o.ä. und 191 Einzelpersonen unterschrieben
Aufruf: Die Unterschriftensammlung „Neue Musik in den RBB“ geht weiter
Deutscher Musikrat - Musikinformationszentrum (miz), 26. Juni 2006
Initiative „Das ganze Werk“ in Berlin gegründet
Übernahme der Meldung des Deutschen Komponistenverbands (dkv) vom 23. Juni 2006
Berliner Zeitung, 26. Juni 2006
Werktreue - Gemeinsam gegen Häppchenklassik
Kultur- oder zumindest traditionsvernichtende Kräfte von überpersönlicher Dimension sind hier am Werk, die aus dem ökonomisch unsinnigen Vergraulen der Zuhörer irgendwann die ökonomisch höchst sinnige Konsequenz ziehen, das Kulturradio doch ganz abzuschaffen
Hamburger Abendblatt, 23., 24. und 26. Juni 2006
Das lange Ende einer Intendanz
• Rundfunkrat fordert Liste
Daß die beteiligten Staats- und Senatskanzleien der Aufforderung nachkommen, die Liste herauszurücken, gilt als unwahrscheinlich, Hamburger Abendblatt, 26. Juni 2006
• Jobst Plog: „Ich bleibe bis 2009“
„Mein Vertrag läuft bis 15. Januar 2009. Niemand hat mich je gebeten, ihn vor der Zeit zu beenden, und ich selbst habe - wie wiederholt erklärt - ebenfalls nicht die Absicht, dies zu tun.“, Hamburger Abendblatt, 24. Juni 2006
• Vorstoß für die Zeit nach Plog
NDR-Rundfunkrat soll vom nächsten Jahr an verkleinert werden
Niedersachsen hat Entwurf erarbeitet, Hamburg und Schleswig-Holstein stimmen zu
Routinemäßig müßte der neue Rundfunkrat auch im Jahr 2008 über die Nachfolge des Intendanten Jobst Plog entscheiden, dessen Amtszeit im Januar 2009 endet. Inzwischen aber verdichten sich die Anzeichen, daß Plog bereits in den kommenden Monaten geht.
Hamburger Abendblatt, 23. Juni 2006
epd medien Nr. 49, 24. Juni 2006
Kulturverantwortliche kritisieren RBB-Kulturradio
Gerhart R. Baum: Die Gebührenklage von ARD und ZDF in Karlsruhe (...) gebe Anlass, dem Gericht die Prüfung nahe zu legen, „ob die von ihm selbst aufgestellten Maßstäbe für den Kultur- und Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eingehalten werden“.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 24. Juni 2006
Berlin folgt Hamburg
Protest gegen RBB-Kulturradio
Statt „Tagesbegleitprogramm“, worin Musik- und Wortbeiträge „zerschreddert“ werden, fordert „Das ganze Werk“ die Rückkehr zu Sendeformen, die ganze Werke zulassen und die Hörkompetenz des Publikums nicht unterfordern
Der Tagesspiegel, 24. Juni 2006
• „Hier wird Musik geschreddert“
Ex-Innenminister Gerhart Baum kämpft für einen anderen Umgang mit Klassik im RBB Kulturradio
Interview mit Gerhart Baum: „Wir haben die „Initiative Das Ganze Werk“ für Berlin-Brandenburg gegründet.“
• Falsche Hörgewohnheiten
Die Initiative fordert, dass die Mischung zwischen kurzen Musikstücken und Wortbeiträgen aufgegeben wird
Wilhelm Matejka, Chefredakteur des RBB-Kulturradios: „Ich habe die Initiative zu einem Gespräch eingeladen und freue mich auf das Kennenlernen.“
Deutscher Komponistenverband (dkv), 23. Juni 2006
Initiative „Das ganze Werk“ in Berlin gegründet
Ihr Vorbild findet die Initiative in Norddeutschland, wo engagierte Radio-Hörer unter dem Motto „Das ganze Werk“ bereits seit zwei Jahren für eine Qualifizierung des NDR-Kulturprogramms eintreten
RBB, Rundfunkrat, 22. Juni 2006
Kann man nur ja sagen
28. RBB-Rundfunkratssitzung in Berlin
Ausschnitte zur Gründung der Initiative Das GANZE Werk in Berlin und zur Qualität beim ARD-Kulturmagazin „ttt“
Berliner Morgenpost, 22. Juni 2006
Kulturnews - Für mehr Radiokultur im Kulturradio
Eine Podiumsdiskussion über das Kulturradio des RBB in der Hochschule für Musik (19.30 Uhr, Schloßplatz 7) soll heute zur Gründung der Initiative „Das ganze Werk“ führen. Der Kreis will damit ein Signal für ein hochwertigeres Radio-Kulturporgamm setzen. BM
verdi-Betriebsgruppe beim NDR, 16. Juni 2006
NDR-Mitarbeiterversammlung: „Qualität und Quote“
Intendant Jobst Plog zeigte sich auf seiner jährlich einberufenen Mitarbeiterversammlung in der Frage der Quotenfixierung vorsichtig selbstkritisch: „Bei unserer Arbeit (hat sich) gelegentlich der wichtige Quotengesichtspunkt verselbständigt.“
Kommentar der verdi-Betriebsgruppe beim NDR: „Die Präsentation von boulvardesken Events und indifferenter Oberfläche reicht eben nicht aus, auf Dauer dem Anspruch des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu genügen.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 10. Juni 2006
Was bei NDR Kultur geschieht und nicht geschieht,
interessiert mittlerweile republikweit
Diskutiert wird nicht
Wie die Chefs von NDR Kultur einen anregenden Abend verpassten
Der Programmausschuss des Senders betrachtet die Diskussion über die Reform als „endgültig abgeschlossen“, doch eine Überprüfung der Programme ist im Rundfunkstaatsvertrag festgelegt - für den NDR ist es Anfang Juli in Hannover so weit.
Gerhart Baum fasst zusammen: „Ein Motiv für die Reform ist wohl: Alles muss gefallen. Aber es gefällt ja gar nicht!“ - Von Volker Hagedorn
Hamburger Abendblatt, 10. Juni 2006
• NDR Kultur: Quote mit „Häppchen ohne Niveau“?
Die geladenen Vertreter des NDR, Barbara Mirow und Michael Plöger, lehnten es ab, über die vom „Ganzen Werk“ entwickelten Programmvorschläge zu diskutieren
Die Diskutanten waren sich einig: „Der NDR ist dabei, das Kulturradio kulturlos zu machen“ (Geißler)
Mit einem anschließenden Kommentar:
• Mit dem Hinweis auf das „Hamburger Radio 3-Loch“ entstellt der NDR die tatsächliche Entwicklung
Die Hörerzahlen von NDR Kultur in Hamburg und im ganzen NDR-Sendegebiet zwischen 2002 und 2006 und im letzten Jahr
KIZ - Das KulturinformationsZentrum, 9. Juni 2006
Der NDR kneift feige - das GANZE WERK wächst weiter
Kompetente Veranstaltung zu den Kernaufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
die tageszeitung (taz), 9. Juni 2006
NDR verprellt Das GANZE Werk
Über Gründe und Kommunikation des Rückzugs herrschen Uneinigkeit
NDR: Wenn man über die Alternativ-Programmvorschläge des Ganzen Werks diskutiere, sei keine offene Diskussion über die Erfüllung des Kulturauftrags geplant
Das GANZE Werk: Die Alternativ-Programmvorschläge lagen dem NDR schon lange vor. Das Diktum des Programmausschusses ist nicht hinzunehmen, dass die Diskussion über die Reform von NDR Kultur „abgeschlossen“ sei.
DIE WELT, 8. Juni 2006
Zwei Meldungen zur Podiumsdiskussion in Hamburg
• Hamburg am Donnerstag, Gespräch: NDR Kultur – Wird der Kulturauftrag noch erfüllt?
• Namen und Nachrichten, Diskussion über Kulturverfall im NDR Radio
Die Initiative „Das ganze Werk“ lädt für heute abend um 19.30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „NDR Kultur – wird der Kulturauftrag noch erfüllt? Ein Streitgespräch.“
die tageszeitung (taz), 8. Juni 2006
Mehr Hochkultur, bitte!
„Das Ganze Werk“ reitet gegen die Windmühlen öffentlich-rechtlicher Programmgestaltung an - Podiumsdiskussion um 19.30 Uhr in der Freien Akademie der Künste Hamburg
INSIGHT, Markt & Management für Journalisten, Juni 2006
RADIO-SPECIAL - Hört die Signale!
Artikel Nr. 1: Zwischen Qualität und Quote
Deutschland krankt an akustischer Einheitsbeschallung – die Mainstream-Sender im Radio ähneln einander oft bis zur Unkenntlichkeit. Doch ein Umdenken hat begonnen.
Von Christoph Mulitze
Braunschweiger Zeitung (newsclick.de), 1. Juni 2006
Kein Vokal ist ihm egal
Ein Gespräch mit dem Gesangskritiker Jürgen Kesting
„Kesting ist der führende deutsche Gesangskritiker. Kennerschaft, Leidenschaft, zuweilen eine angriffslustige Strenge zeichnen ihn aus. Die Entsorgung seiner Sendung auf NDR-Kultur ärgert ihn.“
Jürgen Kesting ist Gast unserer Podiumsdiskussion am 8. Juni 2006 in Hamburg
neue musikzeitung (nmz) Nr. 06/06
Selbstamputation von NDR Kultur geht weiter
Jürgen Kestings „Große Stimmen“ abgesetzt
Eine Sendereihe, die das Hören schulte und für viele Menschen das Tor zum Lebenselixier Oper weit aufgestoßen hat
Deutschlandfunk, 24. Mai 2006, „Hintergrund Politik“
Wenn Quote wichtiger wird als Qualität
Programm-Politik im Fernsehen: Der Siegeszug des so genannten Unterschichten-TV
Ausführlicher und interessanter Überblick zum Fernsehen in Deutschland
Unter anderem: Volker Herres, NDR Programmdirektor Fernsehen, zur Kritik von Jürgen Bertram
Der Tagesspiegel, 10. Mai 2006
Eine Polemik von Ernst Elitz, Intendant des Deutschlandradios: Im Werbebrei
Product-Placement? Niemals, behaupten ARD und ZDF. Bundesliga-Fernsehen, Gottschalk und Kerner beweisen das Gegenteil
NDR, Gesamtpersonalrat, 9. Mai 2006, Info Nr. 3/2006
Der Gesamtpersonalrat informiert: „Qualitätsdiskussion des NDR“
Das Rundschreiben des Gesamtpersonalrats dokumentiert:
Es gibt sie, die Qualitätsdiskussion im NDR. Die öffentliche organisierte Kritik und teilweise sinkende Quoten zeigen Wirkung.
Aktuelle „Programmklausuren“ des NDR sollen „Profilschärfung“ bringen
Interne Informationsveranstaltung des Intendanten am 15. Juni 2006
NDR, Gesamtpersonalrat, 9. Mai 2006, Info Nr. 3/2006
Zwei Leserbriefe „ohne Stil und Inhalt“ stören Debatte über Programmqualität
Der Gesamtpersonalrat informiert
„Wir fordern die Leitung des Hauses auf, einen solch unkollegialen Umgang nicht zuzulassen!“
Kommentar zu den beiden „Leserbriefen“ in „Wir im NDR“, April 2006:
1. „Ein Buch, das ich Machwerk nenne“ (Christoph Lütgert)
2. „Das Ende der Selbstbefriedigung“ (Knut Weinrich)
Radio Berlin-Brandenburg (rbb-online), 30. April 2006
Neu gewählter Präsident der Berliner Akademie der Künste
Staeck will „große Koalition der Kultur“
Die zurückgehenden Kultursendungen im öffentlichen Rundfunk und Fernsehen gehören auch zu seinen Themen
Hamburger Abendblatt, 28. April 2006
Thomas Bellut bleibt bis 2012 ZDF-Direktor
Mainz - Thomas Bellut (51) bleibt bis 2012 Programmdirektor des ZDF. Sein bis 2007 laufender Vertrag wurde vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert. Mit der Vertragsverlängerung, die eigentlich erst im Herbst angestanden hätte, sollte allen Beteiligten Gewißheit verschafft werden - Bellut war als möglicher Nachfolger von NDR-Intendant Jobst Plog ins Gespräch gebracht worden. HA
Wiesbadener Tageblatt, 28. April 2006
„Mattscheibe“ - vom Ende der Fernsehkultur
Frankfurter Schirn: „Medienpolitischer Diskurs“ der Naumann-Stiftung mit dem Journalisten Jürgen Bertram - Kritik: Das zum „elektronischen Goldenen Blatt“ geronnene Programm
Welt am Sonntag, 23. April 2006
Neuigkeiten aus dem ARD-Stadel
Nachfolger von ARD-Programmdirektor Günter Struve soll NDR Programmdirektor Fernsehen Volker Herres werden
Hamburger Abendblatt, 22. April 2006
„Wir möchten Sie nicht stören, aber...“
Fernseh-Journalismus: Kambodscha holt deutsche Lehrer an die Universität
Die größte Herausforderung einer solchen Mission ist der politische Drahtseilakt
Von Jürgen Bertram
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. April 2006: Rezension
Rezension: Nina Polaschegg untersucht das Phänomen der populären Klassik
Hörerstruktur fürs Leichte (Ausschnitte)
Die Erkenntnis der Studie: Populäre Klassik leiste nicht das, was ihr von ihren Initiatoren häufig zugeschrieben werde, nämlich in der Klassikrezeption noch ungeübte Hörer zur „traditionellen“ Klassik hinzuführen.
Hamburger Abendblatt, 19. und 20. April 2006
• Elbphilharmonie: Beck will nicht mehr
Hamburger Abendblatt, 20. April 2006
• Generalintendanz-Suche: Da waren's nur noch fünf?
Hamburger Abendblatt, 19. April 2006
• Elbphilharmonie in Hamburg
Das Runde kommt ins Eckige
Der Architektenentwurf wurde vorgestellt. Die Studien der Konzerthaus- Architekten zeigen weitreichende Änderungen der Entwürfe für den Neubau.
Hamburger Abendblatt, 19. April 2006
Frankfurter Rundschau, 11. April 2006
Erfahrungen mit der Musikrotation bzw. Musikuhr im Radio
Wenn das Radio durchdreht
An der Rotation im Hörfunk scheiden sich die Geister: Fans wollen neue Musik, Macher wirtschaftlich überleben
Verdi - NDR-Betriebsgruppe, 11. April 2006
Kommentar zur Polemik des Chefreporters Fernsehen NDR gegen Jürgen Bertram
Das Imperium schlägt zurück...
Lütgerts Replik hat, gemessen an dem Maß seiner Programmverantwortung, ein Niveau erreicht, das Sorgen bereitet
Neue Osnabrücker Zeitung, 6. April 2006
Das Literarische Caféhaus in Osnabrück
„Für dich, du heile Welt. Liedermacher zwischen allen Fronten“
Für Vielfalt in der Kultur
Warum werden ihre Lieder kaum mehr im Radio gespielt?
Hamburger Abendblatt, 4. April 2006
NDR Kultur hat „Große Stimmen“ abgesetzt
Wellenchefin Barbara Mirow: In 52 mal zwölf Sendungen habe Kesting viele große Stimmen vorgestellt, da gehe jetzt langsam der Stoff aus.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2. April 2006
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| Peter Kern |
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| Jan Schulte-Kellinghaus |
Arroganz? Macht? Größenwahn?
Junger Aufsteiger (35, re.) zu einem anerkannten Schauspieler, Regisseur, Produzenten und Autor (57, li.)
Für die Quote sagt der NDR ab. Peter Kern berichtet von einem Telefongespräch mit dem NDR-Unterhaltungschef Jan Schulte-Kellinghaus.
„Wenn Sie diese Angelegenheit veröffentlichen,dann werden Sie wohl in dem gesamten Sendegebiet des NDR nicht mehr auftreten dürfen.“
Radio TIDE Hamburg, 1. bis 18. April 2006, und Abaton-Kino, 9. April 2006
Der besondere Radio-Tipp: „Kulturradio in Hamburg“ im Campus-Radio
In der O-Ton-Collage „Kulturradio in Hamburg“ berichten Christoph Sass, Simon Schorneck und Katja Timmann von der Nachkriegszeit bis zu den 1980er Jahren. Es erzählen – exklusiv für das Projekt – unter anderem der ehemalige NDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Jäger und der langjährige NDR Kultur-Chef Wolfgang Knauer.
Lesen Sie hier das ganze Programm.
Teil 1 am 1. April, Teil 2 am 8. April und Teil 3 am 15. April, jeweils um 14 Uhr
Alle drei Folgen - am Stück - am 18. April
Die gesamte O-Ton-Collage öffentlich: am 9. April um 11 Uhr im Abaton-Kino
Frequenzen von Radio TIDE Hamburg: auf UKW 96,0 MHz - im Kabel 95,45 MHz
NDR, „wir im NDR“, April 2006
Hörerzahlen von NDR Kultur nach der Media-Analyse 2006 I (März 2006)
Stellungnahme von Gernot Roman, Programmdirektor Hörfunk des NDR
„Der hauchdünne Rückgang ist mit einem differenzierten Blick auf die (...) Altersgruppen ohne Bedeutung“
NDR, „wir im NDR“, April 2006, Seite 21
Dokumentation: Debatte - zwei Leserbriefe
Bertrams „Mattscheibe“ sorgt für Unmut
1. „Ein Buch, das ich Machwerk nenne“ (Christoph Lütgert)
2. „Das Ende der Selbstbefriedigung“ (Knut Weinrich)
„Wir im NDR online“, etwa 29. März 2006, Vorspann: Das GANZE Werk, 8. April 2006
Antwort von Christoph Lütgert, Chefreporter Fernsehen NDR, auf das Bertram-Buch
„Mattscheibe - Das Ende der Fernsehkultur“
Grimmige, persönlich verletzende Kritik, die inhaltlich nur eins sagt:
Jürgen Bertram sei von gestern
Wir dokumentieren dieses Schriftstück zur Bereicherung der öffentlichen Diskussion
Bavaria Film und DIE WELT, 29. und 31. März 2006
• ARD-Schleichwerbeskandal: Stillschweigen vereinbart
Insider gehen davon aus, daß Kleine seine Behauptungen über Anweisungen von ARD-Programmdirektor Günter Struve vor Gericht hätte belegen können
DIE WELT, 31. März 2006
• Bavaria Film GmbH und Prof. Thilo Kleine einigen sich im Mediationsverfahren
Bavaria Film GmbH München, 29. März 2006
Gerhart Baum, 28. März 2006, Erstveröffentlichung beim GANZEN Werk
Offener Brief an die Intendantin des RBB
Aufruf zur Stärkung des Kulturauftrags des öffentlich-rechtlichen Hörfunks - Karlsruhe und Brüssel müssen eingeschaltet werden
Wenn die Sender auf Rechten bestehen - und ich kann durchaus nachvollziehen, dass sie sich an Karlsruhe wenden - müssen sie auch ihre Pflichten erfüllen.
Der Tagesspiegel, 25. März 2006
Die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen
Ihr zahlt! Wir senden
Das öffentlich-rechtliche Modell taugt nicht länger: ARD und ZDF müssen sich konzentrieren
Von Bernd Gäbler. Zitat: Allein durch die Besinnung auf unterscheidbare Inhalte, Haltung, Sprache und Stil, kurz: Durch ihre Kultur haben die öffentlich-rechtlichen Sender in der digitalen Vielfalt die Chance, sich als Fels im Ozean des Mainstreams zu behaupten
Bayerischer Jugendring, 23. bis 25. März 2006
Junge Welle: Unterstützung der Pläne des Bayerischen Rundfunks
Beschluss des 128. Hauptausschusses
Deutschlandradio, 24. März 2006
„Ende der Radiokultur“
„Wir müssen uns darauf einstellen,
dass die Literatur im Radio keinen Platz mehr hat“
PEN-Zentrum kritisiert Rückgang des kulturellen Anteils in deutschen Hörfunkprogrammen
verbraucherzentrale Bundesverband, 24. März 2006, EU-Kommission
• Kampagne gegen die Pläne der EU-Kommission zur Freigabe von Product Placement
verbraucherzentrale Bundesverband präsentiert TV von morgen
z.B. Kochshow „mit freundlicher Unterstützung der Zuckerindustrie“
• EU-Kommission - Vorschlag für eine Richtlinie zur Koordinierung bestimmter Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Ausübung der Fernsehtätigkeit
NDR, 23. März 2006
Dr. Volker Müller neuer Vorsitzender des NDR-Rundfunkrats
Der Rundfunkrat hat in seiner 349. Sitzung am 10. März 2006 einen neuen Vorstand gewählt. Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, löste Dagmar Gräfin Kerssenbrock turnusmäßig als Vorsitzende des Gremiums ab.
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 22. März 2006
Und dann war Schluss
Zwölf Jahre und ein jähes Ende: NDR Kultur ließ Jürgen Kestings Sendung „Große Stimmen“ verstummen – einfach so
Von Volker Hagedorn
Süddeutsche Zeitung, 22. März 2006
Öffentlich-rechtliches Fernsehen in der Kritik
Aber Gebühren verlangen!
„Was bleibt denn da? Ja, was bleibt denn da? Trala-Trala-Trallala“: Volksmusik, Schleichwerbung und Sabine Christiansen. Gerade ist ein Buch über das öffentlich-rechtliche Fernsehen erschienen. Eine bittere Bilanz.
DIE WELT, 14. März 2006
• Gebührenerhöhung: Deutschlandradio klagt in Karlsruhe
• Gebühren vor Gericht, Kommentar von Oliver de Weert
Deutschlandradio, 13. März 2006
Gebührenklage in Karlsruhe:
Finanzierung der Grundversorgung mit Information und Kultur sicherstellen
Stellungnahme zur Verfassungsbeschwerde des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Süddeutsche Zeitung, 4./5. März 2006, und Das GANZE Werk, 10. März 2006
Ganz entspannt
Neue Spekulationen im öffentlich-rechtlichen Großsender NDR – wer folgt auf den Intendanten Jobst Plog?
Zitate aus der „Süddeutschen Zeitung“ und eine Situationserklärung zu den Landesparlamenten, zu Rundfunk- und Verwaltungsrat und zur ARD- und Parteien-Geheimdiplomatie
Frankfurter Rundschau, 10. März 2006
Knebel für Produzenten
NDR will Anstellungsverbot für „gesperrte freie Mitarbeiter“
Wer mit 30 Jahren einen Rahmenvertrag mit dem NDR eingeht, steht spätestens mit 45 Jahren vor dem beruflichen Nichts
Brief des Landesmusikrats NRW an NDR-Intendant Prof. Plog, 9. März 2006
Brief an die ARD-Intendanten zu einem Offenen Brief an die Abgeordneten der EU
„Große Sorge“, dass das Kulturradio-Konzept verschiedener Sendeanstalten „eine nicht hinnehmbare Aufweichung zugunsten eines ‚Klassik-Radios‘ erfährt“
„Damit (sehen wir) den öffentlich-rechtlichen Auftrag nicht mehr gewährleistet“
Der Präsident des Landesmusikrats NRW, 9. März 2006
ZDF, 6. März 2006, Der Tagesspiegel, 7. März 2006
• ZDF geht nach Karlsruhe
Intendant Schächter: „Es geht um zentrale Weichenstellungen für das Fernsehen in Deutschland“
ZDF, 6. März 2006
• ZDF geht nach Karlsruhe
Auch das Zweite schließt sich der ARD-Klage an
Der Tagesspiegel, 7. März 2006
epd medien, 1. März 2006
Interview mit dem neuen Bavaria-Geschäftsführer Matthias Esche
Alle haben die Lektion begriffen, es wurde Buße getan. Aber nun soll es auch gut sein, es soll einen Aufbruch geben.
externer Link zu einem umfangreichen Interview - epd medien, 1. März 2006
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Februar 2006
Rechenexempel
Nachfolgespekulationen beim NDR - Es steht beim NDR auch nicht fest, wann und durch wen ein Nachfolger gewählt würde
Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, FAZ, 26. bis 28. Februar 2006
Qualität statt Quote - in der Lesart von ARD-Chefredakteur Hartmut von der Tann
• Hartmann von der Tann: Der Brandbrief
Dokumentationen, Features und Reportagen
sueddeutsche.de bringt ihn im Original, Süddeutsche Zeitung, 26. Februar 2006
• Brandbrief eines Bürokraten
ARD-Chefredakteur kritisiert Dokumentationen im Ersten
Der Tagesspiegel, 28. Februar 2006
• Rechtzeitige Mahnung
Ein Brandbrief aus München: Warum die ARD Grund hat, sich in Frage zu stellen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Februar 2006 (Ausschnitte)
Verdi - NDR-Betriebsgruppe, 26. Februar 2006
Volker Herres neuer NDR-Intendant?
Volker Herres Karriere im NDR ist untrennbar mit dem Namen Plog verbunden. Seine parteipolitischen Präferenzen sind allerdings bis heute unklar geblieben.
Main Post, text intern, NDR und Hamburger Abendblatt, 24. und 25. Februar 2006
NDR-Chef Plog wird 65, die Gerüchte gehen weiter:
• Spekulationen zum 65. Geburtstag von Jobst Plog
Hamburger Abendblatt, 25. Februar 2006
• NDR: „text intern“-Meldung ist falsch
Presseportal, 24. Februar 2006
• textintern: Deppendorf und Herres rücken an die ARD-Spitze
Presseportal, 24. Februar 2006
• Ein Intendant aus der Journalistenfamilie
Main Post, 24. Februar 2006
Schweriner Volkszeitung, 22. Februar 2006
Eine Frage des Niveaus
Ein Gespräch mit Gerd Schneider, Direktor des NDR-Landesfunkhauses Schwerin, über Kulturförderung zwischen Gießkanne und Leuchtturm
Berliner Morgenpost, 20. Februar 2006
Zwischen „Abfragerei und Fahrstuhlmusik“
Vom Sahnestück zum Problemfall: Intendantin Dagmar Reim hat das Kulturradio des RBB zur Baustelle des Senders erklärt
Freitag - Die Ost-West-Wochenzeitung, 17. Februar 2006
Medientagebuch
Schnack doch kein Tüddelkram
Die Dritten Fernsehprogramme im Porträt: Norddeutscher Rundfunk (NDR)
Deutscher Musikrat, Konferenz der Landesmusikräte, 16. Februar 2006
Ein Plan des Bayerischen Rundfunks zu Bayern 4 Klassik brachte einen Stein ins Rollen
Für den Erhalt der Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts zum Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems
Konferenz der Landesmusikräte und Präsidium des Deutschen Musikrats, Offener Brief an die Abgeordneten der Europäischen Union, 16. Februar 2006
Rheinland Pfalz Online, 15. Februar 2006
Staatskanzleichef kritisiert neuen EU-Fragenkatalog zu ARD und ZDF
neue musikzeitung, Redaktion Leipzig, 13. Februar 2006
Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages
Enquete-Kommission will offensiv für Kultur als Staatsziel kämpfen
Außerdem: Überblick der bisherigen Beratungen zum Hörfunk
RBB-Rundfunkrat, 9. Februar 2006
25. RBB-Rundfunkratssitzung in Potsdam
• Rundfunkratsvorsitzende: „Es hat ganz arg gerappelt“
Teil 1: Bericht von der Diskussion über rbb-kulturradio im Programmausschuss
„Alles in allem muss man leider feststellen, dass die Welle mit 0,9 Prozent Reichweite immer noch nicht die in sie gesetzten Hoffnungen und Erwartungen erfüllt.“
• Die Leitung des Hauses flieht vor einer Diskussion über die „Philosophie des Programms“
Teil 2: Bericht von der Diskussion über rbb-kulturradio im Programmausschuss
Mit einer kurzen kritischen Anmerkung vom GANZEN Werk
Bewundernswerte Logik: Die Alten werden ausrangiert!
• Intendantin Reim verkündet das Unternehmensziel 2006
„Dieses Jahr stellt der RBB Kulturradio in den Mittelpunkt seiner Anstrengungen.“
• Intendantin Reim zum Arbeitsgerichtsverfahren Demmler
„Das Arbeitsgericht schloss sich unserer Bewertung des Vorfalls grundsätzlich an...“
Das GANZE Werk, 8. Februar 2006
Deutscher Musikverleger-Verband e.V. (DMV) und Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage e.V. (VDB):
Eine unbekannte Presseerklärung, 17. Januar 2006
Die beiden Verlegerverbände kritisieren die „Missachtung des Kulturauftrages“
Der RBB lässt die Verbreitung der Erklärung untersagen
Frankfurter Rundschau, 7. Februar 2006
Rechtlich einwandfrei
Weil es ein „programmliches Abwechslungsbedürfnis“ gibt, müssen langjährige NDR-Mitarbeiter gehen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Februar 2006
Modernisiert
In dem Leserbrief zu dem Artikel „Populär? – Mit Goebbels: Das Kulturradio schafft sich selbst ab“ von Eleonor Büning am 9. Januar 2006 geht der Leser besonders auf NDR Kultur und NDR Info ein.
Frankfurter Rundschau, 2. Februar 2006
• Springer gibt TV-Großfusion auf
Verlag sieht unzumutbare Risiken / Pro Sieben-Sat 1 zeigt sich enttäuscht / Spekulation über neue Interessenten
• Kommentar: Springer
Ende des Fernsehspiels
Die Macht der Medien gehört in möglichst viele Hände
Frankfurter Rundschau, 2. Februar 2006
• Springers Scheitern: ein Erbe
Der Fluch des Leo Kirch
neue musikzeitung 02/06, Februar 2006
Nachschlag: Kulturauftrag
Zum Erfolg für Martin Demmler im Arbeitsgerichtsprozess gegen den RBB und zur Streitunkultur der ARD: „Was herrschen im Rundfunk eigentlich für Sitten, allzumal im öffentlich-rechtlichen?“
Frankfurter Rundschau und Braunschweiger Zeitung (newsclick.de), 1. Februar 2006
• Kritik an Privatsendern
NDR-Intendant Jobst Plog will mehr Programme
Frankfurter Rundschau, 1. Februar 2006
• „Abend der Begegnung“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Riddagshausen
NDR-Intendant Prof. Jobst Plog: „Freier Zugang zur Kultur“
Bischof: „Miesepeter sollen nicht das letzte Wort haben“
NDR-Intendant warnt vor Bezahl-Fernsehen
Braunschweiger Zeitung (newsclick.de), 1. Februar 2006
Hamburger Abendblatt, 30. Januar 2006
Manch einer hat Talent, manch ein Er vergeigt's
Mozart: Sechs Stunden Marathonfeier in der Laeiszhalle (und auf NDR Kultur)
Verdi - NDR-Betriebsgruppe, 29. Januar 2006
Freie Programmmitarbeiter im NDR machen mobil
Keine überzeugenden Argumente der Führungsriege - Riesiges Interesse auf der Gründungsversammlung - Jetzt wird ernst gemacht!
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Januar 2006
Niveauverlust beim öffentlichen Rundfunk
In dem Leserbrief zu dem Artikel „Populär? – Mit Goebbels: Das Kulturradio schafft sich selbst ab“ von Eleonor Büning am 9. Januar 2006 geht der Leser besonders auf NDR Kultur ein.
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 27. Januar 2006
Windmühlen im Kopf
Fulminantes Finale: Hanjo Kestings NDR-Abschied
Münchner Merkur, 27. Januar 2006
BR plant neue Jugendwelle
Hörfunkdirektor Grotzky: „Damit bekämen unsere Klassik-Hörer ihre Musik auch unterwegs in CD-Qualität und unsere jungen Hörer bräuchten keine neuen Geräte.“
Rheinischer Merkur, 26. Januar 2006
„Wir bräuchten eine eigene Jugendwelle im Radio“
„Es ist vorstellbar, dass wir Bayern 4 Klassik eines Tages (...) digital und flächendeckend in viel besserer Klangqualität als heute üblich (verbreiten)“
Interview mit dem BR-Intendanten, das die Diskussion zur Abschaffung von „Bayern 4 Klassik“ auf UKW und im Kabel eingeleitet hat
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 25. Januar 2006
Ein Klassiker verabschiedet sich
NDR-Redakteur, Autor, Traditionspfleger: Hanjo Kesting
KEF, FR, SWR, epd medien, 24. und 25. Januar 2006
Der 15. Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten - Ohne ARD- und ZDF-Werbung 1,42 Euro mehr Gebühren?
• Kritische Streiflichter aus dem 15. KEF-Bericht
Kurze Zitate aus dem Leitartikel von Volker Lilienthal in epd medien Nr. 6
• Intendant Peter Voß: „Werbeverzicht langfristig erwägenswert“
Südwestrundfunk (SWR), 24. Januar 2006
• Beck (SPD): ARD und ZDF sollen mittelfristig auf Werbung verzichten
Frankfurter Rundschau, 24. Januar 2006
• KEF: Rundfunkgebühr entspricht Finanzbedarf der Rundfunkanstalten
Werbeverzicht der Öffentlich-Rechtlichen wird in Erwägung gezogen
KEF, Presseerklärung, 24. Januar 2006
• Die KEF erwartet, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio zum Ende der Gebührenperiode 2005-2008 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen werden
KEF, Pressemitteilung, 24. Januar 2006
• 15. KEF-Bericht, Band 1 (Pdf-Datei - 1,16 MB)
• 15. KEF-Bericht, Band 2 (Pdf-Datei - 1,06 MB)
RBB-Intranet, 24. Januar 2006
Mitarbeiterinformation von Intendantin Reim zum Unternehmensziel 2006
Der RBB stellt im Jahr 2006 Kulturradio in den Mittelpunkt seiner Anstrengungen
„Die programmliche Perle rbb-kulturradio gilt es 2006 zu polieren“
Hamburger Abendblatt, 23. Januar 2006
Blinder Eifer schadet nur
Mozart-Hommage in der Laeiszhalle
Der Tagesspiegel, 22. Januar 2006
Wo „King Kong“ boxt und der Adel Hochzeit hält, von Bernd Gäbler
Stolz verweisen ARD und ZDF auf ihre Jahresbilanz 2005
Mit Programmqualität hat das nichts zu tun
Hinein in die Triumphgesänge sollen acht bescheidene Wünsche gesprochen werden, die damit zu tun haben, in den Programminhalten noch etwas vom ursprünglichen Zweck öffentlich-rechtlicher Medien aufscheinen zu lassen
Verdi - NDR-Betriebsgruppe, 22. Januar 2006
Jürgen Bertram liest dem Rundfunk die Leviten - NDR-Fernsehdirektor Volker Herres bezieht Stellung
Mozart, MozartHeuteMagazin, im Januar 2006
Mozart-Marathon in Flandern: Kulturradio sendet gesamtes Werk
Brüssel (APA/dpa) - Mit einem Mozart-Marathon feiert Flanderns öffentlich-rechtliches Kulturradio Klara den 250. Geburtstag des Komponisten. Ab 27. Jänner sendet Klara an zehn aufeinander folgenden Tagen das gesamte Werk von Wolfgang Amadeus Mozart. "Mit Mozart liegt man immer richtig", sagte Programmmacher Fred Brouwers im belgischen Rundfunksender Radio 1 am Freitag. Klassische Konzerte, Ausstellungen, Filme und Führungen zum Thema runden den Mozart-Marathon ab.
Hamburger Abendblatt, 21. Januar 2006
Interview mit mit NDR-Programmdirektor Fernsehen, Volker Herres,
zum Buch „Mattscheibe - Das Ende der Fernsehkultur“ von Jürgen Bertram
„Wir sind heute viel näher dran“
Debatte: Antworten auf die Kritik eines ehemaligen Redakteurs. Gegensätze von leicht und schwer, Quote und Qualität sind gestrig - meint der NDR-Fernsehchef.
Frankfurter Neue Presse, 18. Januar 2006
Lesung von Jürgen Bertram am 24. Januar 2006 in Frankfurt/Main
Warum die Fernsehkultur untergeht
Wiesbadener Kurier, 18. Januar 2006
Schock: Zu seicht und zu unkritisch
Früherer ARD-Korrespondent schimpft über öffentlich-rechtliche Sender
RBB-Presseinformation, 17. Januar 2006
Stellungnahme des RBB zu der Presseerklärung der Musikverlegerverbände
„In der arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzung zwischen einem früheren Musikredakteur des RBB und dem RBB geht es nicht um das Profil des Kulturradios, sondern darum, ob eine Urkundenfälschung die außerordentliche fristlose Kündigung rechtfertigt.“
Hamburger Abendblatt, 17. Januar 2006
Interview über sein neues Buch „Mattscheibe - Das Ende der Fernsehkultur“
„Zuschauer werden entwöhnt“
Innenperspektive: Kritik an den Mechanismen der ARD. Jürgen Bertram fordert von Fernsehschaffenden Seriosität, Verläßlichkeit und Kritikfähigkeit.
Hamburger Abendblatt, 17. Januar 2006
Betriebsgruppe Verdi im NDR, 16. Januar 2006
Aufruf der Betriebsgruppe Verdi im NDR
zu einer Lesung mit Jürgen Bertram am 19. Januar 2006, 19 Uhr, in Hamburg:
„Mattscheibe - Das Ende der Fernsehkultur“
in der Freien Akademie der Künste, Klosterwall 23, 20095 Hamburg
Einladung der Initiative „Qualität statt Quote“
Mitveranstalter: AG DOK, Bundesverband Regie (BVR), die Betriebsgruppe Verdi im NDR, Das GANZE Werk, Moderation: Thomas Frickel, AG Dokumentarfilm
DIE ZEIT online, 16. Januar 2006
DIE ZEIT greift einmal wieder das Thema Kulturradio auf
Heil dem Dudelfunk
Über die arbeitsgerichtlichen Folgen eines Goebbels-Zitates im RBB-Kulturradio berichtet die „FAZ“, während in der „taz“ der Engländer David Sylvian das Internet als erfüllten Wunschtraum aller Musiker preist. – Unsere wöchentliche Musikpresseschau
Die deutsche Radiolandschaft ist - von wenigen Ausnahmen abgesehen - eine Wüstenei. Schlagzeilen macht gerade die Entlassung eines Musikredakteurs durch den Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB). Das Arbeitsgericht Berlin hat den Fall in der vergangenen Woche verhandelt. Die FAZ berichtet zweimal ausführlich darüber.
Und dies ist die Geschichte: Seit der Programmreform des RBB-Kulturradios im Jahr 2003... mehr...
Berliner Zeitung, 14. Januar 2006
Kritik und Selbstkritik
Beobachtungen zur WDR-Polit-Talkshow „Hart, aber fair“
Berliner Zeitung, 14. Januar 2006
Berliner Morgenpost, 13. Januar 2006
Kündigung unwirksam
Musik-Redakteur siegt bei Gericht über RBB
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Januar 2006
Kulturradio RBB
Mobbing mit Goebbels
Wer bei seiner Programmgestaltung die Kultur zurückschraubt, setzt auch auf den Jargon des Kommerzradios
Berliner Zeitung, 12. Januar 2006
Unterhaltung mit Goebbels
RBB-Redakteur klagte erfolgreich gegen seine Kündigung
Auch die Zukunft von Kulturwellen steht auf dem Spiel, deren Weg in die Bedeutungslosigkeit auch durch zunehmende Popularisierung kaum gebremst wird
Märkische Allgemeine, 12. Januar 2006
Ohrfeige für den RBB vor dem Arbeitsgericht
Fristlose Entlassung eines Kulturradio-Redakteurs war unverhältnismäßig
Der Tagesspiegel, 11. Januar 2006
RBB und Redakteur vor Arbeitsgericht
Mittlerweile versammeln sich hinter Martin Demmler Lobbyisten und Komponisten zeitgenössischer Musik sowie sämtliche Kritiker an dem Kulturradio
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 11. Januar 2006
Bitte anschnallen!
Gegen die fristlose Kündigug Demmlers haben sich jetzt mehr als 30 der bedeutendsten deutschen Komponisten in einem offenen Brief gewandt
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Januar 2006, und Bundesregierung, 6. Mai 2005
Radio ohne Kultur
Gerhart Baums Kritik am Rundfunk
Bundesminister a.D. Gerhart Baum, 10. Januar 2006
Die vollständige Pressemeldung zum Kulturradio - exklusiv beim GANZEN Werk
Aushöhlung des Kulturauftrags durch Programme der so genannten Kulturradios
- Die EU-Kommission wird diese Entwicklung zu prüfen haben
- Gerhart Baum regt eine unabhängige sachverständige Begutachtung an, nachdem die Aufsichtsgremien ihre Aufgaben offenbar nicht wahrnehmen
- Zitate aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Kulturauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks
Hamburger Abendblatt, 10. Januar 2006
50 Jahre NDR, von Peter von Rüden, Teil 2
Stimmt die Balance zwischen Programm-Akzeptanz und Profil?
Jubiläum: Die Geschichte des Nord(West)Deutschen Rundfunks - die erste Mehr-Länder-Anstalt. 50 Jahre NDR - der Parteienkampf um den Rundfunk scheint befriedet.
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 9. Januar 2006
Leitartikel: 50 Jahre NDR
Ein Anfang
Hamburger Abendblatt, 9. Januar 2006
50 Jahre NDR, von Peter von Rüden, Teil 1
Ein Sender nach BBC-Vorbild
Jubiläum: Die Geschichte des Nord(West)Deutschen Rundfunks. Am Mittwoch feiert der NDR sein 50jähriges Bestehen - die journalistischen Maßstäbe setzten die Briten bereits 1945
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Januar 2006
Das Kulturradio schafft sich selbst ab
Wo aber der Kulturauftrag so konsequent an den Nagel gehängt wird, da manövriert sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk ganz von selbst in die Bedeutungslosigkeit
Welt am Sonntag, 8. Januar 2006
Interview mit NDR-Intendant Prof. Jobst Plog
... über Fußball, die Affäre Hagen Boßdorf und schwere Zeiten
- „Die Schleichwerbungs-Affäre war ein Problem der Bavaria“
- „Hagen Boßdorf ist es nicht gelungen, im NDR das für eine Leitungsfunktion nötige Vertrauen zu erhalten“
- „Für uns gibt es keinen anderen Weg, als auf der strikten Trennung von Werbung und Programm zu beharren“
- „Ich versuche irgendwie über die Werbeblöcke der Sportschau zu kommen.“
Hamburger Abendblatt, 7. Januar 2006, Brandauer-Mozart-CD
Kooperation von Hamburger Abendblatt und NDR Kultur:
„Nun muß ich schlüssen sonst wird die arie nicht fertig.“
Ich, Mozart - der tägliche Brief
Am 27. Januar vor 250 Jahren wurde Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg geboren. Von heute bis zunächst zum Geburtstagstermin druckt das Abendblatt (...) einen von Klaus Maria Brandauer am selben Tag rezitierten Brief aus der Korrespondenz (...). Im Rahmen eines ARD-Projekts sendet NDR Kultur bis zum Ende des Mozart-Jahres täglich die Lesung des jeweiligen Briefs.
Initiative „Qualität statt Quote“, 6. Januar 2006
• Aufruf zu einer Lesung mit Jürgen Bertram
„Mattscheibe - Das Ende der Fernsehkultur“
am 19. Januar 2006 in der Freien Akademie der Künste, Hamburg
Einladung der Initiative „Qualität statt Quote“
• Große Wut eines Heimkehrers: Korrespondent rügt ARD und ZDF
Darmstädter Echo, 7. Januar 2006
• Innenansichten eines Journalisten
Lesung von Jürgen Bertram in Hamburg
Hamburger Abendblatt, 6. Januar 2006
• Ein Mann sieht bunt
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Dezember 2005
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 5. Januar 2006
Plog lobt Wulff- und umgekehrt
Der Streit zwischen Landesregierung und NDR-Führung scheint jetzt endgültig beigelegt zu sein
medienhandbuch, 5. Januar 2006
ARD: Erste Anti-Korruptionsbeauftragte
Die MDR-Fernsehredakteurin Anette Reiß soll beim Mitteldeutschen Rundfunk die erste Anti-Korruptionsbeauftragte in der ARD werden. „Sie soll Hinweise innerhalb des MDR vertraulich behandeln und ihnen nachgehen“, sagte MDR-Sprecher Eric Markuse (...)
Quelle: medienhandbuch, 5. Januar 2006
Frankfurter Rundschau, 3. Januar 2006
Schleichwerbung und geplante EU-Richtlinie
Uwe Kammann, Leiter des Adolf-Grimme-Instituts:
„Trennung von Werbung und Programm muss sein“
NDR Homepage, 2. Januar 2006
Wechsel beim Kulturellen Wort von NDR Kultur in Hannover
und in der NDR Hörspielredaktion
Am 25. Januar 2006 verabschiedet sich Hanjo Kesting im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover
DIE TONKUNST online / Ausgabe 0601 / 1. Januar 2006
Frankfurter Rundschau, 31. Dezember 2005
Ein medienpolitischer Rückblick auf das Jahr 2005
Werber und Wächter
• „Triple Play“ heißt womöglich die Zukunft des Medienkonsums
• Erst nach Debatte um die Gebührenerhöhung wurde die ARD Zentrum eines Skandals ohnegleichen
DIE ZEIT Nr. 1, 29. Dezember 2005
100 gute Wünsche zur Rettung der Welt
aufgeschrieben von der Redaktion der ZEIT
„Wir wünschen uns für das Mozartjahr, lieber taub zu werden als betäubt zu werden“
Mit handschriftlichen Zusätzen von Liane und Fritz Purfürst, Hamburg
GEMA Brief 56, Dezember 2005
Offener Brief von Professor Aribert Reimann
33 Komponisten erklären: Wir, die unterzeichnenden Komponisten, protestieren gegen diese ungerechtfertigte Entlassung eines hervorragenden Anwalts für die Neue Musik und fordern, Martin Demmler in seine Pflichten beim RBB wieder einzusetzen
GEMA Brief 56, Dezember 2005
Hamburger Abendblatt, 21. Dezember 2005
Führungskräfte vergeben Bestnoten an Deutschlandradio
NDR Kultur im Hamburger Abendblatt, 16. und 17. Dezember 2005

Live aus der Met: Netrebko und Villazón in Verdis „Rigoletto“, Sonnabend, 17. Dezember 2005
Jede Anzeige im Hamburger Abendblatt ist erstanlich groß, geht über mehr als zwei Spalten (ca. 12 cm breit und
9,5 cm hoch).
Gong Nr. 50, 17. - 23. Dezember 2005, und DIE WELT, 15. Dezember 2005
• Intendanten-Geburtstage
Partyspaß für Plog verdorben
Zum 65. Geburtstag des NDR-Chefs wird es keine öffentliche Feier geben
• Neue Bescheidenheit beim NDR
„Kein Empfang mit öffentlichem Charakter“ zum 65. Geburtstag von Intendant Prof. Jobst Plog
DIE ZEIT 51/2005, 15. Dezember 2005
Fernsehen ohne Grenzen
Brüssel opfert die künstlerische Freiheit zugunsten der Werbung
ARD-Tagesschau, 13. Dezember 2005
Künftig Werbepausen zu jedem Zeitpunkt?
Brüssel erleichtert Fernsehwerbung
Europäisches Parlament und Ministerrat müssen allerdings noch zustimmen
Kölner Stadt-Anzeiger, 9. Dezember 2005
Deutschlandfunk will künftig jünger klingen
Der Kölner Informationssender überarbeitet sein Programm
NDR Homepage, 8. Dezember 2005
NDR Intendant Prof. Jobst Plog und Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust stellten am Donnerstag einen Kooperationsvertrag im Rathaus vor
NDR wird Partner der Elbphilharmonie
Der NDR beteiligt sich langfristig an den Betriebskosten
Hamburger Abendblatt, 8. Dezember 2005
Ein Artikel zur Gebührendiskussion und zu den Kooperationsverträgen des NDR
Hausrecht für das NDR-Orchester
Elbphilharmonie: Neue Pläne. Heute soll eine Vereinbarung im Rathaus unterzeichnet werden.
Frankfurter Rundschau, 3. Dezember 2005
Ein Beitrag zum Thema Kultur in der ARD
Moderatorin: „Magdeburg, Magdeburg, Magdeburg ist für mich
so ne schöne Stadt in Thüringen“
Schokoladenpudding - Abgründe bei der „Bambi“-Verleihung
„Bambi 2005“, ARD, vom Donnerstag
DIE WELT und Hamburger Abendblatt, 3. Dezember 2005
NDR streicht 150 Stellen
• Sparkurs beim NDR: Sender will 150 Stellen abbauen (DIE WELT)
• NDR baut 150 Stellen ab (Hamburger Abendblatt)
NDR-Homepage, 2. Dezember 2005
NDR Rundfunkrat stimmt Wirtschaftsplan 2006 zu
Bis Ende 2008 erneut 150 Stellen sozialverträglich abbauen...
Besondere Prüfung der Gemeinschaftssendungen...
Frankfurter Rundschau, 29. November 2005
Ganz schön grau, der Norden
Schleichwerbung in der „Grauzone“ des Hörfunks, Beispiel Radio Bremen
Publizistischer Grund
Verwilderte Sitten: Radio-Bremen-Moderatoren priesen Entsafter, Autos und Kaufhäuser - und die Anstaltsleitung ließ sie oft gewähren
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 28. November 2005
Besondere Angebote sollten die Hörer an das Kulturprogramm binden,
die Resonanz war jedoch nicht dauerhaft so hoch, wie erwartet
Meldung zum Ende von NDR Kultur Club und Magazin
Kulturinformationszentrum (kiz), Meldung der nmz (Redaktion Leipzig), 24. November 2005
8. Kulturbarometer des Zentrums für Kulturforschung (ZfK) Bonn in Kooperation mit der Deutschen Orchestervereinigung (DOV)
Kontinuierliche „Veralterung“ der Klassik- und vor allem der Opernbesucher geht einher mit einer zunehmenden Intellektualisierung
„Ein Hauptthema der nächsten Zeit wird die alters- und zielgruppengemäße Musikvermittlung sein“ (Gerald Mertens)
Frankfurter Rundschau, 23. November 2005
Hilfe vom Minister?
Springers möglicher Ausweg
Nicht von der Hand zu weisen ist die Möglichkeit, dass die Springer-Presse kostenlose Werbefläche für das Springer-Fernsehen (und umgekehrt) würde
Frankfurter Rundschau, 19. November 2005
Öffentlich-rechtliche Finanzierungswege:
SWR-Intendant Voß erklärt sich
Vom Sparen und Hof halten
Dem Hotel reichte offenbar der Marketingnutzen als Gegenleistung für die Überlassung des Raums
Frankfurter Rundschau, 16. November 2005
Frauenfeindlichkeit im TV
Preis „Saure Gurke“ vom NDR zurückgeschickt
Nun kehrt die Saure Gurke 2005 zurück, doch nach der oberflächlichen Gegenerklärung (vor allem: das stammt ja von anderen Sendern) ist es wohl noch nicht das letzte Wort
Deutschlandradio, 10. November 2005, Kulturnachrichten
EU-Kommission will bei Produkt-Placement nur einen Sendehinweis verlangen
Die Brüsseler Behörde hält es einem Richtlinienentwurf zufolge für ausreichend, wenn Fernsehsendungen die Schleichwerbung beinhalten am Anfang mit einem Hinweis versehen werden. Das berichtet die Agentur epd. Kein sogenanntes Product-Placement darf es weiterhin in Nachrichten, Dokumentarberichten und Sendungen zum politischen Zeitgeschehen sowie im Kinderprogramm geben. Die Richtlinie soll im Dezember verabschiedet werden, danach muss noch das Europaparlament darüber abstimmen. - dradio.de/kulturnaschrichten
10. MainzerMedienDisput, 9. November 2005
„Der politische Fernsehjournalismus hat seit Jahren nichts Neues mehr hervorgebracht“
Auch hier: rigide Quotenorientierung, Qualitätsverfall, hin zu Alltag, Lebenswelt, Dienstleistung, Konsum
Dokumentation: Zehn Thesen zu Formaten im politischen Journalismus
NDR Kultur, 4. November 2005, 16.30 Uhr: Veranstaltungstipp
Veranstaltungstipp mit Lücke - Zensur durch NDR Kultur?
• Keine Medienpartnerschaft: kein Kulturbericht
NDR Kultur informiert ausführlich über die „Oktogonale 2005“, verschweigt aber den „Höhepunkt“, Händels Oper „Almira“
• 2 Nachträge
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV), 4. November 2005
ENPA-Vizepräsident Lehari:
Product Placement beschädigt Glaubwürdigkeit aller Medien
Die Kommunikationsfreiheit sei gefährdet und den Medien werde die wirtschaftliche Grundlage für publizistische Leistung entzogen
Frankfurter Rundschau, 3. November 2005
Schleichwerbung: Rundfunkräte sollen stärker beaufsichtigen
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD):
Die Rundfunkräte seien nicht Partner der Anstalten, ihre Aufgabe sei vielmehr, Strukturen zu überprüfen
Kulturinformationszentrum (KIZ) und neue musikzeitung (nmz), 1. November 2005
Thema Film und TV
Thesenanschlag zum Reformationstag: Rundfunk statt Dudeljump
Mitinitiator Mirko Sennewald vom Verein Kultur Aktiv:
„Wir sehen uns durch den mdr in keinster Weise repräsentiert“
Frankfurter Rundschau, 1. November 2005
Rundfunkgebühren: ARD & Karlsruhe
„Brüssel muss die Entscheidung respektieren“
SWR-Intendant Peter Voß zum Beschluss der ARD, beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen die Gebührenfestsetzung einzulegen
Hamburger Abendblatt, 27. Oktober 2005
Der Beschluss der Hamburger Bürgerschaft im Originaltext:
Maßnahmen gegen Schleichwerbung im Fernsehen verstärken (Pdf, 201 kb)
Parteien der Hamburger Bürgerschaft: Härter gegen TV-Schleichwerbung
In einem gemeinsamen Antrag haben CDU, GAL und SPD-Fraktion dem Senat ein härteres Vorgehen gegen Schleichwerbung im Fernsehen vorgeschlagen. Die bisher von der ARD beschlossenen Gegenmaßnahmen seien unzureichend. Unter den Maßnahmen, die vorgeschlagen werden, verstehen die Fraktionen zum Beispiel die Ausweitung der Geldstrafen bei Verstößen gegen das Schleichwerbungsverbot auch auf ARD und ZDF. Auch eine Form der nachträglichen Gegendarstellung solle geprüft werden.
jmw, „Hamburger Abendblatt“
Frankfurter Rundschau und Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Oktober 2005
• Rundfunkgebühren: ARD will nun doch in Karlsruhe klagen
Das Vorgehen der Bundesländer bei der jüngsten Festsetzung der Rundfunkgebühr kommt auf den verfassungsrechtlichen Prüfstand
Frankfurter Rundschau, 26. Oktober 2005
• Glosse Wirtschaft: Selbstbedienungsladen von ARD und ZDF
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Oktober 2005
Kritische Masse, 19. Oktober 2005
Bei genauer Auslegung nach VG Wort wären mindestens viele Ausschnitte der Löschliste des NDR zu streichen
Mit freundlichen Grüßen
„Mit freundlichen Grüßen“ sind gerne recht unfreundliche Briefe unterschrieben
Frankfurter Rundschau, 18. Oktober 2005
NDR-Intendant Jobst Plog am 22. August zur Schleichwerbung:
„Fakt ist, dass beim NDR sowie in der Studio Hamburg Gruppe vergleichbare Praktiken nicht möglich waren und sind.“
Die machen das
Der NDR muss einräumen, dass es bei „Tatort“-Folgen mit Manfred Krug Schleichwerbung gab
NDR Fernsehen, 13. Oktber 2005, Prominenten-Werbung für NDR Kultur - Teil 4
Neuer Spot für NDR Kultur im Fernsehen...
Klarinettistin Sabine Meyer hat ein Problem:
„Vor jedem Konzert das Gleiche. Lampenfieber. Ich versuche es abzuschütteln, es zu überlisten. Aber das Lampenfieber folgt mir überallhin. Da hilft dann nur noch eins: Ich höre NDR Kultur.“
NDR Fernsehen, 13. Oktber 2005, Prominenten-Werbung für NDR Kultur - Teil 3
Neuer Spot für NDR Kultur im Fernsehen...
Schauspieler Christian Quadflieg als passionierter Leser ratlos mit seinen vielen Büchern:
„Lesen ist eine Leidenschaft. Und Bücher kann man nie genug haben. Es gibt unzählige, die man einfach gelesen haben muss. Doch wo fängt man an? Na ja, man muss Bücher nicht immer lesen. Schließlich kann man sie auch hören. Ich höre NDR Kultur.“
MoPo (Hamburger Morgenpost), 7. Oktober 2005
Rundfunkgebühr: Schon wieder ein neuer Schwenk der ARD?
Neue Klage: ARD will Anpassung an Teuerungsrate
Plog zeigte sich skeptisch, dass die Ministerpräsidenten sich auf der nächsten Sitzung auf das Modell einigen
Enquete-Kommission des 15. Deutschen Bundestages, 7. Oktober 2005: Wortprotokoll
Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des 15. Deutschen Bundestages
Ausschnitte aus dem Protokoll der Anhörung am 18. April 2005 zu den Schwerpunkten Qualität und Quote
Die Anhörung bestätigt unsere Forderung: Tagsüber mindestens 4 Stunden lang Musiksendungen mit ganzen Werken!
Der Tagesspiegel, 6. Oktober 2005
Permanente Werbebotschaft
„Mit Recht stört uns, dass der Gestus der Werbung die Sendung prägt. Zum Schaden des Fußballs, zum Schaden des Journalismus.“
Von Bernd Gäbler, Mitglied der „Deutschen Akademie für Fußballkultur“ und Mitunterzeichner des Offenen Briefes an die „Sportschau“-Verantwortlichen
NDR Kultur, 6. Oktober 2005: Start der Reihe: „Dichter am Ball“
Reihe: „Dichter am Ball“ begann mit dem Gedicht „König Fußball“ von Robert Gernhardt, NDR Kultur hat es inhaltlich nicht weiter behandelt, aber aus dessen Sendung ein NDR-Kultur-Event gemacht.
• „Dichter am Ball“ Nr. 1 - auf der Homepage von NDR Kultur
• „Dichter am Ball“ Nr. 1 - in der Printausgabe der ZEIT (Pdf-Dokumentation)
• „Dichter am Ball“ Nr. 1 - auf der Homepage der ZEIT
Wieder Prominentenwerbung auf NDR Kultur, 4. Oktber 2005
3. Oktober 2005, 16.15 Uhr, Prominentenwerbung im Programm von NDR Kultur,
nach dem Werbespot folgt ein Konzertsatz mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott
Eine CD-Produktion, ein Festival-Konzert und Prominentenwerbung machen ihn zu einem Liebling des Senders
Neue Werbung für NDR Kultur - Teil 2, 4. Oktber 2005
NDR Kultur schon wieder im Fernsehen...
Schauspieler Peter Lohmeyer als passionierter Fußballer in seinem Element:
„Fußball ist für mich Kultur. (...) Fußball ist für mich aber auch Konzentrationskultur und Präzisionskultur. Aber am Ende des Tages interessiere ich mich vor allem für Hörkultur. Ich höre NDR Kultur.“
Neue Werbung für NDR Kultur - Teil 1, 3. Oktber 2005
NDR Kultur geht ins Fernsehen...
Hörerrückgang für NDR Kultur.
In der Not macht dann auch das NDR-Fernsehen Reklame.
Zum Beispiel: Dominique Horwitz hat die „Kunst des Hörens“ entdeckt.
Der Tagesspiegel, 29. September 2005
Schminktipps
Beispiel „Marienhof“: Wie die ARD Programm und Werbung zusammenführt
Dietmar Pretzsch, die rechte Hand von ARD-Programmdirektor Günter Struve, war Referent an einen internen Workshop des Westdeutschen Werbefernsehens Ende November 2003 in Köln zum Thema zukünftige engere Partnerschaften zwischen Sender, Unternehmen und Vermarktern
FAZ (Printausgabe), 29. September 2005, Süddeutsche Zeitung, 28. September 2005
• Bierniveau: Ein ARD-Intendant antwortet auf die Kritik an der Sportberichterstattung
Schluß mit den Werbegameshows!
Wir haben es ja gesagt: Wissenschaftler schreiben einen offenen Brief gegen die „Sportschau“
• Wissenschaftler gegen „Sportschau“
Volley ins Netz
ARD-Programmdirektor Stuve: „Die Leute wissen, dass man die Bundesliga nur durch Werbung und Sonderwerbeformen finanzieren kann.“
Kölner Stadt-Anzeiger, 28. September 2005
Pleitgen kontert Sportschau-Kritik
Die 20 Sport-, Medien- und Kulturwissenschaftler berauschten sich an einer „Polemik auf dem Niveau einer Bierzeitung“
Akademisches Fußball-Team der Sportwissenschaft Uni Münster, 28. September 2005
Rettet den Fußball vor dieser Berichterstattung
im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
Offener Brief des Akademischen Fußball-Teams der Sportwissenschaft
Fachbereich 07 Psychologie und Sportwissenschaft der WWU-Münster
Lesen Sie auch den Artikel, der die Diskussion angestoßen hat: Ein bißchen Sport darf sein: ARD-„Sportschau“, von Jürgen Kaube, FAZ, 8. August 2005
RBB, 27. September 2005: Aufgabe für Margarete Zander
Nach der fristlosen Entlassung von Musikredakteur Martin Demmler:
Margarete Zander wird neue Kuratorin für den RBB bei „Ultraschall“.
„... eine profunde Kennerin der Neuen-Musik-Szene“
epd medien Nr. 72/2005, 24. September 2005
Interview mit dem ARD-Vorsitzenden Thomas Gruber (2 Ausschnitte)
„Hygiene in der redaktionellen Auswahl“
Der öffentlich-rechtliche Rundfunks kann es sich leisten, nur auf die Interessen der Allgemeinheit zu achten, und muss sich nicht ökonomischen Partikularinteressen dienstbar machen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. September 2005
Zwangsabgabe an ARD und ZDFWer die Einschaltquoten zur Richtschnur der Programmgestaltung macht, kann nur dem Massengeschmack gerecht werden, aber kaum noch einen Bildungsauftrag erfüllen
Leserbrief von Erwin Ungermann, Königstein im Taunus
DIE ZEIT, 15. September 2005
Der Werbeblock - Ein Publikum macht Reklame für Lotto
Ob das nicht komisch wirke: erst ein Lotto-Publikum, dann ein Oddset-Quiz.
SWR: »Es besteht keinerlei Zusammenhang zwischen dem WM-Quiz und der Kleidung des Publikums.«
epd medien Nr. 72/2005, 14. September 2005
epd-medien berichtet von der Kundenliste für die Jahre 2002 bis 2005, die die ARD am 13. September in Stuttgart veröffentlichte
Programmintegrierte Werbung - Schleichwerbe-Fälle, die in die Inhalte des Programms eingreifen
ARD-intern, 13. Setember 2005
Konferenz der ARD-Intendantin Stuttgart
ARD-Intendanten: Harte Maßnahmen gegen Schleichwerbung
Ganz am Schluss zur Kooperation mit Dritten: Die Präsentation eines Produkte eines Herstellers oder Dienstleisters darf nicht die Erklärung der „inhaltlichen oder redaktionell-gestalterischen Überlegungen“ sein (sinngemäß, siehe Anlage 7)
Hamburger Abendblatt, 12. September 2005
Elbphilharmonie: Wer wird der Chef? (4)
Rolf Beck - ein Mann mit vielen Synergien
Er kooperiert mit sich selbst, um wechselweise NDR oder SHMF zu profilieren. Die Grenzen zwischen den Medienpartnern sind fließend und nicht immer unumstritten.
Originalansicht
DIE WELT, 12. September 2005
Studio Hamburg will schlanker und rentabler werden
Eine Strukturreform soll das Hamburger Ateliergelände wieder in die Gewinnzone bringen - 35 Arbeitsplätze abgebaut
Berliner Zeitung, 9. September 2005
Martin Stadelmaier, Chef der in der Rundfunkpolitik federführenden Staatskanzlei von Rheinland-Pfalz: ARD soll zunächst auf Gebührenklage verzichten
Leipziger Volkszeitung, 8. September 2005
Interview mit dem MDR-Intendanten Udo Reiter
„Auch der Musiksommer gehört zur Sparliste“
„Den Musiksommer etwa müssen wir weiter kürzen, möglicherweise irgendwann ganz einstellen.“ - Kürzungen auch beim MDR Sinfonieorchester
epd medien Nr. 70/2005, 7. September 2005
Neue Erkenntnisse in der Auseiandersetzung zwischen dem ehemaligen SR-Fernsehspielchef Martin Buchhorn und der ARD
SR-Tochter Telefilm Saar beteiligte sich an Schleichwerbegeschäften
Vier Rechnungen über 113.680 D-Mark aufgetaucht
Frankfurter Rundschau, 5. September 2005
Ziemlich harter Job - Ein Messe-Besuch bei der ARD
Gong-Verlag, 1. und 2. September 2005
ARD - Panik auf der Titanic
Den Skandal um verbotene Werbung und Schmiergeld glaubten die ARD-Kapitäne schon hinter sich. Doch neue Enthüllungen bringen den Sender in höchste Not
• Ausschnitte aus dem Gong Nr. 36:
a. Grafik mit 6 ARD-Intendanten auf der Titanic
b. Deutschlands führende Medien-Journalisten zur Krise der ARD
c. zur aktuellen Situation beim MDR
• Pressemitteilung des Gong-Verlags:
Schleichwerbung: Neue, schwere Vorwürfe gegen MDR
Rundfunkrat spricht von zurückgehaltenen Informationen: „Wir bekommen nur ausgewählte Berichte“
Frankfurter Rundschau, 27. August 2005
Interview mit WDR-Intendant Fritz Pleitgen
„Sponsoring nur bei Sport“
„Wenn die Privaten die Legalisierung der Schleichwerbung ausgiebig nutzen, gibt es zwei Sorten von Fernsehen in Deutschland. Darauf würden wir das Publikum aufmerksam machen.“
Hörzu, 26. August 2005 (Printausgabe und Online), Reaktionen
„Macht’s, tragt nur nicht zu dick auf!“
Ein Insider packt aus: Martin Buchhorn, Regisseur, Produzent und Ex-Fernsehfilmchef, enthüllt, wie die Schleichwerbung bei
der ARD intern toleriert wurde
• Text der Print-Ausgabe + Original-Ansicht (Pdf, 156 kb)
• Vollständiger Text + Original-Ansicht (Pdf, 199 kb)
Die ersten Reaktionen:
• Die Stellungnahme der ARD (ARD-Vorsitzender Gruber)
Hörzu verletzt Grundregeln journalistischer Arbeit
• Die Gegenstellungnahme von HÖRZU, Axel Springer AG
HÖRZU weist Vorwürfe der ARD zurück
DIE WELT, 26. August 2005 (Ausschnitt) und Dresdner Neueste Nachrichten, 26. August 2005
Nach dem, was so durchsickert: Rundfunkratssitzung einmal anders
• Husemann in offizieller Pressemittlung: die vom MDR eingeleiteten Maßnahmen seien „richtig und zielführend“
Eigenwilliger MDR-Rundfunkratschef
• Intendant Udo Reiter räumt ein: Geld ist doch direkt an den MDR geflossen
MDR-Rundfunkratschef delegiert Aufklärung
Berliner Zeitung, 25. August 2005, und DIE WELT, 25. August 2005 (Ausschnitte)
Was so alles bei Medienpartnerschaften passieren kan...
• Tickets zu vergeben
Für ARD-Chefs sind die begehrten Eintrittskarten zur Fußball-WM leicht zu haben
• WM-Tickets für Rundfunkräte
Neue Vorwürfe gegen den MDR - MDR: „Mißverständnis im Büro“
Netzeitung, 24. August 2005
• SR-Filmchef Buchhorn: Schleichwerbung üblich
Der Ex-Fernsehfilmchef des Saarländischen Rundfunks, Buchhorn, wirft der ARD-Führung Mitwisserschaft bei der Schleichwerbung vor. „Macht's, aber tragt nicht zu dick auf!“, sei die Anweisung gewesen. Die ARD widerspricht.
Martin Buchhorn: „Wir haben beim Saarländischen Rundfunk eine Sprachregelung dafür gefunden, die dann auch weitgehend in der ARD übernommen wurde. Wir haben das nicht Schleichwerbung genannt, sondern ‚Kooperation mit Dritten‘.“
• Das GANZE Werk, Nachtrag:
Wieder ein Stück Wahrheit, wir haben es oft benannt
NDR erwischt! Er versteckt seine „Kooperationspartner“
Netzeitung und N24, 23. August 2005
Auch nicht bezahlte Schleichwerbung verboten
Schleichwerbung ist auch dann nicht erlaubt, wenn dafür gar nichts bezahlt wurde. Das geht aus einem Urteil des Berliner Kammergerichts hervor.
Die norddeutsche Hörer-Initiative „Das ganze Werk“ äußerte sich im Gespräch mit der Netzeitung zufrieden über das Urteil.
Härting Rechtsanwälte Berlin, 19. August 2005
Einstweilige Verfügung gegen reißerisches „Interview“
Kammergericht Berlin verbietet Schleichwerbung im Rundfunk
(mit Link zur Urteilsbegründung)
Braunschweiger Zeitung (newsclick.de), 19. August 2005
NDR-Sprecher Martin Gartzke über Schleichwerbung und Gegenmaßnahmen
„Zuschauer vertrauen auf unsere Unabhängigkeit“
„Schleichwerbung ist geeignet, dieses Vertrauen zu beschädigen“
Frankfurter Rundschau, 18. August 2005
Kritiker der Radioprogrammpolitik des Hessischen Rundfunks sehen sich durch die Mediaanalyse 2005 II bestätigt
Es scheint, dass Abschalten vielen leichter fällt als Umschalten
Was vom Tage übrig blieb
NDR N-JOY, 15. August 2005
Nach NDR 2 nun eine kleine Erfrischungskur für N-JOY. Immerhin.
Neu bei N-JOY: „Der andere Abend“
In der Reihe „Soundfiles“ gehts ab 22.00 Uhr jeden Tag um ein anderes Musikthema
Frankfurter Rundschau, 13. August 2005
Interview mit Volker Lilienthal, dem Entdecker des Schleichwerbungsskandals, über TV-Werbung und Transparenz
„Das ist keine Geschmacksfrage“
Im Krisenmanagement der ARD fehlt die selbstkritische Frage:
Wo sind höherrangige Programmmanager ihrer Kontrollpflicht nicht genügend nachgekommen?
Süddeutsche Zeitung, 12. August 2005
SZ-Interview mit NDR-Intendant Plog (Ausschnitte)
• Teil Schleichwerbung
„Die Schleichwerbefälle waren ärgerliche Randphänomene, die wir zügig aufklären.“
• Teil Top-Moderatoren
ARD streitet um Privatgeschäfte ihrer Top-Moderatoren
DIE WELT, 13. August 2005
FAZ, dpa, Berliner Morgenpost, DIE WELT, Der Tagesspiegel, RBB, 10. und 11. August 2005
• FAZ ordnet Straftaten und Denunziationen als „Ungeschicklichkeiten“ ein
Leserbrief des RBB-Sprechers an die Frankfurter Allgemeine Zeitung (vollständig)
• RBB-Kulturradio: Goebbels-Zitat mit Folgen, Der Tagesspiegel, 11. August 2005
Der Musikchef wollte am 30. Mai mit einem Zitat aus einer Rede von Joseph Goebbels über die Aufgaben des Rundfunks auf Hörerfang gehen
• Denunziant muß gehen - Streit um Zitat von Goebbels im RBB
DIE WELT, 11. August 2005
• „Steile Anmoderation“, Berliner Morgenpost, 11. August 2005
Der Streit um ein Goebbels-Zitat sorgt für erhebliche Unruhe im RBB
• Streit um Goebbels-Zitat im RBB-Kulturradio, dpa, 10. August 2005
• Bitte anschnallen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. August 2005
Ein Goebbels-Zitat im Radio sorgt im RBB für Aufruhr
Frankfurter Rundschau, 10. August 2005
Er hätte es nicht für möglich gehalten, dass man in der ARD Dialoge kaufen könne
ARD-Programm-Direktor Struve rechtfertigt Urlaub
„In den nächsten drei Jahren werden wir das sicherste Gebiet der Welt in Sachen Schleichwerbung sein.“
NDR, Presse aktuell und NDR Info, 10. August 2005
NDR Gremien: Grenze zur Schleichwerbung konsequent einhalten
Die Gremien des NDR gingen davon aus, dass vorhandene Regelwerke wie die Richtlinie zur Trennung von Werbung und Programm konsequent eingehalten würden
Hamburger Abendblatt, 5. August 2005
Mißbrauch? NDR läßt Ein-Euro-Jobber bei der GEZ arbeiten
Der NDR beschäftigt Ein-Euro-Jobber in der Abteilung Rundfunkgebühren der Gebühren-Einzugs-Zentrale (GEZ). Die billigen Arbeitskräfte prüfen unter anderem die Anträge der Langzeitarbeitslosen auf Gebührenbefreiung.
RETTE DEIN RADIO!, 3. August 2005
Beim Hessischen Rundfunk geht das Konzept der Programmmacher nicht auf
„Augen zu und durch?“
Ein Viertel der Hörer von hr1 schaltet ab
Analyse der neuen Hörerzahlen nach der MA 2005 II
epd medien 60/05, 3. August 2005
Die Krise als Chance
Zugespitzte Lage, neue Nachdenklichkeit in der ARD
Von Volker Lilienthal
Frankfurter Rundschau, 2. August 2005
Rundfunkräte für schärfere Kontrollen - aber Werbung soll bleiben
„Verbot wäre ein Irrweg“
Netzwerk Recherche, 1. August 2005
Wachsender PR-Einfluss gefährdet journalistische Unabhängigkeit
Netzwerk Recherche legt Forderungskatalog gegen wachsenden PR-Einfluss vor
„PR und Journalismus wie Teufel und Weihwasser“
Versteckte PR und Schleichwerbung sind „manipulative Kommunikation“
Der Tagesspiegel, 30. Juli 2005
Wozu die Aufregung?
Interview mit dem „Erfinder“ des Product Placement „für Deutschland“ (Andreas Schnoor über Andreas Schnoor) und „Marienhof“-etc. Platzierers
Berliner Zeitung, 30. Juli 2005
Unglaublich und doch wahr - eine öffentliche öffentlich-rechtliche Werbeshow
Butterfahrt mit dem ZDF
Schleichwerbung? Bei Carmen Nebels Musicalhits wird nicht geschlichen, sondern laut getrampelt
ARD-Presseservice, 29. Juli 2005
ARD-Schaltkonferenz bestimmt SWR-Justitiar Dr. Hermann Eicher zum Vorsitzenden
ARD hat Clearing-Stelle gegen Schleichwerbung eingerichtet
Bayerischer Rundfunk, Rundfunkrat, 28. Juli 2005
Beschluss des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks
Gemeinsam gegen Schleichwerbung
Spiegel Online, 28. Juli 2005, und Landeszeitung in Lüneburg, 29. Juli 2005
Vorsicht beim NDR - „Landpartie“-Autor wehrt sich gegen Vorwurf
NDR sperrt eine Folge seiner „Landpartie“ wegen Eigenwerbung des Regisseurs
NDR-Sprecher Gartzke bestätigt, dass die zuständige Redaktion wusste, dass der Eddelstorfer Hof von Tackes Lebensgefährtin geführt wird
Der Tagesspiegel, 23. Juli 2005
KRITISCH gesehen – Pleitgens Pech und Pannen
Werbung und Programm sind mittlerweile in den öffentlich-rechtlichen Anstalten so eng verwoben, dass sich das Problem so schnell nicht lösen lässt
Frankfurter Rundschau, 23. Juli 2005
Clevere Inszenierung
Eine TV-Debatte über Schleichwerbung im WDR
Der Tagesspiegel, 21. Juli 2005
„Ist die ARD noch zu retten?“
Vier Ratschläge, was die Öffentlich-Rechtlichen aus dem Schleichwerbungsskandal lernen sollen
Von Bernd Gäbler, von 2001-2004 Geschäftsführer des Adolf Grimme Instituts in Marl
Frankurter Rundschau, 21. Juli 2005 u.a.
NDR-lich. Neues vom NDR, von seiner Tochter Studio Hamburg
• Honorar von Finanzfirma, Gerhard Dellings Verträge
• Frank Döhmann, ex Studio Hamburg und anderswo
Frankfurter Rundschau, 21. Juli 2005, verbraucherzentrale Bundesverband, 20. Juli 2005
Streit um die EU-Fernsehrichtlinie „Fernsehen ohne Grenzen“
• Produkt-Platzierung - Tatort rechtsfreier Raum
Verbraucherschützer warnen, Brüssel kontert
• „EU will Schleichwerbung erlauben“
Trennung von Inhalt und Werbung soll durch neue Fernsehrichtlinie gekippt werden
• EU-Kommission - Konsultationspapier zur EU-Richtlinie "Fernsehen ohne Grenzen"
Unterabschnitt „Kommerzielle Kommunikation“
HAM-Online, 19. Juli 2005
Die aktuellen Hörerzahlen der Radiosender in Hamburg (Media-Analyse 2005 II)
DIE WELT, 19. Juli 2005
Transparency International: Werbung und Programm trennen
Wenn eine Anstalt über ein Ereignis berichten wolle, könne sie nicht gleichzeitig auch Medienpartner sein oder so genannte „Crosspromotion“ betreiben
Berliner Zeitung, 18. Juli 2005
„In der ARD gibt es viele kleine und mittlere Fürsten - in den einzelnen Fürstentümern wird kräftig gemauert“
Im Schattenreich
Schleichwerbung, Korruptionsvorwürfe und kein Ende: Die ARD befindet sich in ihrer schwersten Krise
Der Tagesspiegel, 17. Juli 2005
„Man kann ja nicht alle entlassen“
„Wir sind in einer Zeit, in der wieder stärker über Regeln, Moral und Werte diskutiert wird“ - Lutz Hachmeister über den Schleichwerbungsskandal und die Frage, wie die ARD da herauskommt
epd medien Nr. 55/2005, 16. Juli 2005
• „Größter Schaden für die ARD“ droht, Teil: Musik-Placements
Die Welle der Schleichwerbe-Enthüllungen erreicht die Musiksparte der ARD
• ARD-Beispiel Peter Maffay: Plakatwerbung im „Marienhof“, passend zur Tournee
• ARD-Beispiel BrainStorm: Auftritt im „Marienhof“, danach Werbespot
• Alternative: Markenwechsel bewirkt Neutralisierung
• Der ganze Artikel von Volker Lilienthal: Das Fiasko
die tageszeitung (taz), 14. Juli 2005
„Viele namhafte TV-Produzenten werden beständig angebaggert, um sie für Placements zu gewinnen, zum Beispiel die gesamte ARD-Ratgeber- und Gesundheitsschiene“
„Schon vorher informiert“
Volker Lilienthal, der das Product Placement bei „Marienhof“ aufdeckte, über wissende ARD-Granden und fehlenden Kontrollwillen der Anstalten
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 14. Juli 2005
Küf statt Kef
Vielleicht wird dann die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen die jüngste Gebührenerhöhung nicht abgeschickt
ARD, 13. Juli 2005
ARD will einfaches Verfahren für Rundfunkgebühren
Durch das Abstellen auf die allgemeine Inflation sei der Gesichtspunkt einer angemessenen Belastung der Rundfunkteilnehmer gewahrt
DIE ZEIT (Nr. 28) und Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 7. Juli 2005
Götz Alsmann: Ich habe einen Traum
»Die Hörer stürmen die lokalen Radiosender. Auf einmal merken sie, dass das Musikprogramm zentral gesteuert wird. Sie lassen sich das nicht länger gefallen«
Dazu: Kurzbericht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
DIE WELT, 29. Juni 2005
• Anzeige: „Ich höre NDR Kultur.“ Anne Will
Kommentar: Reklame für eine Selbstverständlichkeit? Täuschung? Verschwendung?
Zwei eigene Vorschläge für Werbung mit NDR-Programmmachern
• Anne Will macht auch NDR Kultur:
„Zwischentöne“ mit Alice Schwarzer
Dokumentation von 3 bemerkenswerten Ausschnitten bei „Klassik à la Carte“
(Sexualität in der Geschichte - Der Appell der 374 im „Stern“ - Elvis Presley)
DIE ZEIT, 23. Juni 2005 (Beispiel): SHMF-Werbung
Bundesweit gibt es nicht genug Medienpartner, die die Werbung für das Schleswig-Holstein Musik Festival so nahe am Interessenten und so preisgünstig wie NDR Kultur machen.
Das SHMF hat eine ganzseitige Anzeige geschaltet (in der ZEIT: 37 cm x 52,5 cm), die wohl ein paar Groschen gekostet hat...
Unter den Sponsoren: NDR, „der Medienpartner“ - dank Ihrer Gebühren.
Berliner Zeitung, 20. Juni 2005
Extremfall der Schleichwerbung: "Mit den Marken in die Filme, in die Musikstücke"
"Wir müssen es den Medien schmackhaft machen"
Werbemanager Wolfgang Hünnekens prophezeit, dass es bald viel mehr Schleichwerbung geben wird
Cellesche Zeitung, Lokales Celle, 18. Juni 2005
50-jähriges Jubiläum des NDR-Rundfunkrates im Celler Schlosstheater
Wulff macht sich für ARD-Politik-Magazine stark
NDR - Presse aktuell, Pressemeldung und Homepage, 17. Juni 2005
50 Jahre NDR Rundfunkrat: Empfang in Celle
NDR Kultur, 17. Juni 2005, 17.06 Kultur Aktuell, Reportage
50-jähriges Jubiläum des NDR Rundfunkrates
Intendant Prof. Plog: Wenn man sich die kommerzielle Konkurrenz ansehe, so würden wohl eher dort die Geschmacksgrenzen leidenschaftlich getestet
DIE WELT, 16. Juni 2005
"Kurzfristig" - Kritische Fragen nach der Qualität verdrängen
Ab Montag, 20. Juni 2005: Nachrichten im Stehen
Die ARD reformiert ihr Mobiliar und hofft auf mehr Zuschauer für die "Tagesthemen"
die tageszeitung (taz), 14. - 16. Juni 2005: Eine schwere Woche der ARD
• Von wegen endgültig, taz, 16. Juni 2005
Die Macher der ARD-Politmagazine wollen plötzlich gegen die just beschlossenen Kürzungen mobilisieren
• Dümmer, als der Stammgast erlaubt , taz, 15. Juni 2005
Kommentar über Fernsehen
Die ARD sollte sich ein Beispiel nehmen am guten alten Dorfklatsch: Der setzt auf Öffentlichkeit und nicht auf Quote - für Informationsprogramme ist die Quote ein ziemlich alberner Maßstab
• Auf nach Karlsruhe, taz, 15. Juni 2005
ARD will Gebührenstreit vor Bundesverfassungsgericht, Politmagazin-Kürzungen beschlossen, Schleichwerbe-Konsequenzen weiter offen
• Achtung, Baustelle!, taz, 14. Juni 2005
Intendanten haften für ihre Sender: Die ARD verkündet heute, wie es mit Schleichwerbung, Magazin-Kürzung und Verfassungsklage weitergeht
telepolis vom 15. Juni 2005
"Vielleicht sollten wir uns neu orientieren"
Union tastet sich an die Medien heran: Die "CDU MediaNight"
"In der Sehnsucht nach tollen Quoten" nicht vergessen, "was Minderheiten auch noch interessiert" (Angela Merkel)
Hamburger Abendblatt, 14. Juni 2005
Symposium in der Jugendmusikschule - Hamburgs Kinder brauchen mehr Musik
"Fehlende Generation" unter den heute 20- bis 50jährigen Eltern, aber große Nachfrage von Kindern und Jugendlichen bei NDR Sinfonieorchester, Staatsoper und Hamburger Camerata
Handelsblatt, 10. Juni 2005
"Offenbar haben die Verantwortlichen das als Kavaliersdelikt angesehen"
SWR-Intendant Voß fühlt sich hintergangen
Schleichwerbung bringt Imageschaden für ARD
Rheinischer Merkur, 9. Juni 2005
Extremfall der Schleichwerbung: Amerikanisches Genie mit Mark Burnett
Product-Placement: Schleich dich reich
Der Skandal in der Serie "Marienhof" erschüttert die ARD, im US-Fernsehen ist diese Form von PR längst Alltag
Presserat, 9. Juni 2005
Rüge: Presserat fordert klare Kennzeichnung von Werbung
Schleichwerbung untergräbt Glaubwürdigkeit der Medien
Anhang: Vergleich zwischen gerügter Verlagswerbung und NDR-Lizenzprodukten
Hamburger Abendblatt, 8. Juni 2005
Diskussion vom Verein "Ton-Träger Nord"
Der schwere Weg ins Radio
Hörfunk: Über die Chancen eines unkonventionellen und innovativen Senders in Hamburg
epd medien Nr. 44/2005, 8. Juni 2005
Der Bavaria-Skandal und die Folgen
Die Schwarzarbeit des Fernsehens
epd medien Nr. 44/2005, 8. Juni 2005
Ein Klima, das "den schnellen Euro" zulasse, müsse geändert werden
Der Justitiar des NDR, Dr. Werner Hahn, zum Schleichwerbungskandal
Netzeitung.de, 7. Juni 2005
Schleichwerbung: ARD setzt auf Abschreckung
Die aufgedeckten Fälle seien für die Redaktion schwer erkennbar gewesen, weil es sich «nicht um Produkt-, sondern um Themenplatzierung handelte»
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. und 11. Juni 2005
Ein stiller Skandal beim Rundfunk Berlin-Brandenburg:
Die Berliner Funkkonzerte „Musik der Gegenwart“ wurden abgeschafft
Jetzt wird es leiser
Es wird allmählich totenstill werden im Kulturprogramm des RBB. Bald ist nur noch das locker-flockige Lispeln der chronisch nichtinformierten Tagesbegleitmoderatoren zu hören.
Dazu zwei Leserbriefe:
Neue Musik als Schwerpunkt (Leserbrief des RBB)
Neue Musik als Grundlagenforschung
die tageszeitung (taz), 6. Juni 2005
Auf Schleichfahrt
Der Skandal um öffentlich-rechtliche Schleichwerbung schlägt auf die Stimmung der ARD-Großfürsten
die tageszeitung (taz), 4. Juni 2005
Der Personalrat des NDR geht wegen eines Maulkorbes für die Kollegen von Radio Bremen an die Öffentlichkeit
Bombe Radio Bavaria
Der Rundfunkrat soll den Übergang der Fernsehproduktion an die Bavaria-Gruppe absegnen
Focus Online, 4. Juni 2005
"Marienhof"-Skandal
ARD sieht sich als "Opfer"
Politiker fordern stärkere Kontrollen bei ARD und ZDF
Berliner Zeitung, 3. Juni 2005
Grietje Bettin von Bündnis90/Die Grünen: "Super-Gau für die ARD"
Heftige Kritik an der ARD wegen Schleichwerbung in der Serie "Marienhof"
Medienpolitiker fordern Transparenz im Beziehungsgeflecht der öffentlich-rechtlichen Sender
Frankfurter Rundschau, 2. Juni 2005
Die EU hat eine Steilvorlage aus Deutschland erhalten
"Richtig geile Luxusreisen!"
In der ARD-Serie "Marienhof" wurde offenbar jahrelang gesetzeswidrig und trotz warnender Hinweise Schleichwerbung platziert
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Juni 2005, von Michael Hanfeld
Schleichwerbung und Themenwerbung
Jetzt hat die ARD ihr Watergate
Einen solchen Fall von inhaltlicher Korruption dürfte es in der deutschen Medienlandschaft noch nicht gegeben haben
epd medien Nr. 42/2005, 1. Juni 2005, von Volker Lilienthal
Enthüllung von epd medien nach jahrelanger Recherche
Bavaria Film verdiente über Jahre an Schleichwerbung
"Marienhof" und andere Serien betroffen - ARD "höchst alarmiert"
DIE WELT, 2. Juni 2005
Gebühren: Neu-Definition des Programmauftrages könnte ARD und ZDF manch bittere Erkenntnis bescheren
Die Medienpolitik der Bundesländer ist mit ihrem Latein am Ende
Stuttgarter Nachrichten, 2. Juni 2005
Ministerpräsident Oettinger: Klage bringt der ARD nichts
Oettinger fürchtet, dass eine Klage die Ausgangslage von ARD und ZDF bei der EU verschlechtert.
NDR - Presse aktuell, 1. Juni 2005
NDR Intendant Plog im Medienmagazin „Zapp“:
„Bei Klage in Karlsruhe geht es nicht um mehr Geld“
Politische Erwägungen von dem Verfahren der Gebührenanpassung trennen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Mai 2005
Verfassungsbeschwerde: ARD will auf höhere Gebühren klagen
Neue Fronten zwischen Ländern, ARD-Sendern und ZDF brechen auf
NDR, 27. Mai 2005
Grund der Ehrung ist wirklich nicht das Kulturrado "NDR Kultur"...
NDR Intendant Plog erhält Ehrenpreis des Deutsch-Französischen Kulturrats
Plog erhält die Auszeichnung gemeinsam mit Jérôme Clement und Prof. Dieter Stolte als "Gründer und Bewahrer von ARTE"
Berliner Zeitung, 27. Mai 2005
Ganz ohne Rauschen und Singen
Im Radio wird die verpönte Kurzwelle digitalisiert
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 26. Mai 2005
Das sogenannte "System Beck"
Die Vergangenheit hat einen langen Schatten
Kultursenatorin Karin von Welck stellt den neuen Musikhallen-Geschäftsführer vor: Gereon Röckrath
Der Kommentar von Katja Engler:
Beck messen
System oder reiner Zufall?
Ein Leserbrief von Inge Kossebau:
Satzweise präsentieren
Vorschlag an Herrn Beck: NDR-Kultur-Konzept bei Konzerten der NDR-Sinfoniker übernehmen
Kritische Masse, 21. Mai 2005
Romann, das kurze Autofahren und das Kulturradio
NDR kooperiert mit ADAC
Von Huflaikhan
ZDF, 20. Mai 2005
Deutsche Vorschläge tragfähige Grundlage für eine Einigung
ZDF-Intendant Schächter: Rolle der Gremien gestärkt
Editorial von epd medien Nr. 38, 18. Mai 2005
Die deutsche Antwort
Sachverhalt und Hinweis auf Dokumentation von epd medien
Polyhymnia, Weblog Oper, Lied, Konzert, vorher „Sperrsitz-Blog”, 17. Mai 2005
Das ganze Werk, BBC 3 und der ganze Beethoven
Der ganze Beethoven also: Vom 05. - 10. Juni auf BBC Radio 3
Hamburger Abendblatt, 14. Mai 2005
Boulevard und Bildung
Klassen: Paul Nolte hat den Begriff des Unterschichtenfernsehens erfunden
Was hat der Bremer Historiker damit gemeint?
Verband privater Rundfunk und Telekommunikation e.V., 12. Mai 2005
Private Medienunternehmen fordern weiter konsequente Reformen des dualen Rundfunksystems
EU-Verfahren gegen öffentlich-rechtlichen Rundfunk biete große Chancen - Position der Bundesregierung gegenüber Brüssel völlig unzureichend
DIE WELT, 13. Mai 2005
Verzicht auf Werbung bei ARD und ZDF umstritten
Tagesspiegel, 11. Mai 2005
Ohne Werbung steigt die Gebühr um 1,50 Euro
Tagesspiegel, 11. Mai 2005
Brüsseler Spitzen
EU: Gebühren nicht abschaffen - kontrollieren!
DIE WELT, 10. Mai 2005
ARD und ZDF bald werbefrei?
Ministerpräsident Kurt Beck über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Grundversorgung und den neuen Druck der EU
DIE WELT, 10. Mai 2005
Rundfunkgebühren: Brüssel erwartet Einigung bis zum Jahresende
In Brüssel geht man jedoch davon aus, daß der deutsche Antwortbrief die offenen Fragen nicht zufriedenstellend klärt
Handelsblatt, 9. Mai 2005
Bundesländer zwingen Sender zur Transparenz
Mehr Rechte für Kontrollgremien von ARD und ZDF - Wahrscheinlich bis Ende 2005 soll der Rundfunkstaatsvertrag geändert werden
Bundesregierung, 6. Mai 2005
Mitteilung der Bundesregierung an die Europäische Kommission
Staatliche Beihilfen E 3/2005
Die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten – Deutschland
Dokumentation der Bundesregierung, ohne Inhaltsverzeichnis (292 kb)
die tageszeitung (taz), 6. Mai 2005
Oberschichtsfernsehen
2.055 Minuten Kultur zeigt das deutsche Fernsehen täglich. Doch was ist das eigentlich, Kultur?
die tageszeitung (taz), 4. Mai 2005
Deutsche Antwort auf EU-Auskunftsbegehren zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk stellt stärkere Kontrolle der Finanzen von ARD und ZDF in Aussicht
Transparenzpapier
Knackpunkt bleibt die Trennung zwischen kommerziellen Aktivitäten der Sender und ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag
Stuttgarter Zeitung, 2. Mai 2005
• Mehr Sport auf Kosten der Kultur? oder: Mehr Kultur auf Kosten des Sports?
Mehr Kultur statt Quotenanbetung!
Lieber Fußball als Stockhausen?
Interview mit SWR-Intendant Peter Voß, dem Erfinder der These:
Ein eigener Klangkörper sei für den Rundfunk eine mäzenatische Leistung
Lesen Sie zum Vergleich die
Experten-Stellungnahme von Thomas Frickel für die Enquete-Kommission Kultur in Deutschland
neue musikzeitung (nmz) Nr. 05/2005
Viel Raum für die Kunst ist nicht geblieben
Komponisten und Verleger vor ihrer Abschaffung
Laudatio bei der Preisverleihung auf der Frankfurter Musikmesse 2005
von Manfred Trojahn, Komponist und Präsident des Deutschen Komponistenverbandes
Mit grundsätzlicher Kritik am aktuellen Kulturbetrieb.
neue musikzeitung (nmz) , Nr. 05/2005
Öffentlich-rechtliche Medien unter Druck
Öffentliche Meinung und öffentliche Kultur brauchen öffentliche und weit reichende Programme, eben auch zu „guten“ Sendezeiten in den Hauptprogrammen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. April 2005
Bund und Länder feilen noch an einer überzeugenden Antwort: Anfang nächster Woche - vom 9. Mai an - soll die Stellungnahme Deutschlands zur umstrittenen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Brüssel vorliegen.
Die deutsche Rundfunkgebühr sei keine "Beihilfe": Alles in Butter
Die Sender sollen sich auf ihre Pflichten besinnen und diese schriftlich niederlegen
Die Rundfunkräte sollen nicht mehr hilfreiche Beisitzer, sondern echte Prüfer in den Sendern sein
NDR, 26. April 2005
Nach Unterzeichnung durch die vier Regierungschefs wird der Staatsvertrag den Landesparlamenten zur Zustimmung zugeleitet
„NDR kann erfolgreiche Arbeit ohne politische Einflussnahme fortsetzen“
Stellungnahme von NDR-Intendant Jobst Plog
WELT am SONNTAG (WamS), 24. April 2005
Ausschnitt aus einem Wortgefecht zwischen ZDF-Intendant Markus Schächter und Premiere-Chef Georg Kofler
Die Fakten und die Quoten
Ist das öffentlich-rechtliche Fernsehen überfinanziert - oder besser denn je?
Premiere-Chef Kofler will den Öffentlich-Rechtlichen eine Schlankheitskur für den "Idealzustand" verschreiben
Hamburger Abendblatt und DIE WELT, 23. April 2005
Neuer NDR-Staatsvertrag vor Unterschrift
Unterzeichnung nach der Wahl von Peter Harry Carstensen (CDU) zum neuen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten
Hessischer Rundfunk, 22. April 2005
hr-klassik wird am 1. Oktober in hr2 integriert
Bereits ab 5. September jeden Abend Klassik in hr2
Hamburger Morgenpost (MoPo), 21. April 2005
NDR-Mitarbeiter in Sorge: 175 Stellen sind in Gefahr
Gebührenerhöhung fiel »zu gering« aus: Sender muss sparen
Braunschweiger Zeitung (newsclick.de), 19. April 2005
Zwei Tage berät die Leitung des Senders während einer Klausurtagung in Wolfsburg programmliche Weiterentwicklungen der Hörfunkangebote in den kommenden Jahren
Bekannte Fernseh-Promis zu Gast
NDR-Klausurtagung in Wolfsburg: Michael Thürnau, Gerhard Delling und Marc Bator beim Empfang
Anhörung der Experten in Berlin am 18. April 2005
Die 6 Stellungnahmen der Experten
Bezugsquelle: Sekretariat der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland"
Stellungnahme von Wolfgang Knauer (ehem. Wellenchef von NDR Kultur)
Schonungslose Kritik an NDR Kultur im Dienste von Musik und Kultur
Stellungnahme von Thomas Frickel, Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm
HR-Intendant Reitze: „Ich schiele nicht nach der Quote,
ich schaue mit der Lupe drauf“
Ausschnitt aus der Aufzeichnung von PHOENIX, 19. April 2005
Wolfgang Knauer vor der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
Wenn Klangkörper und Programme wieder enger miteinander arbeiten würden...
Pressemitteilung des Bundestages:
Ankündigung und Liste der Experten
Braunschweiger Zeitung (newsclick.de) und taz-Nord, 16. April 2005
Weitere Annäherung bei Verhandlungen über NDR-Staatsvertrag
In die Verhandlungen um einen neuen NDR-Staatsvertrag kommt Bewegung.
Niedersachsens Regierungschef wollte schon mit dem HR und Radio Bremen fusionieren
Agentur media102, 15. April 2005
Studie über Kultur im TV ergibt: 3sat ist die Nr. 1
Mit 50 Sendeminuten Kulturprogramm pro Tag landete das ZDF auf Platz 13, DAS ERSTE belegte mit 25 Minuten Platz 14
intern-ARD, Das GANZE Werk, taz, 12./14. April 2005
Beschluss der ARD-Gremienvorsitzenden am 12. April 2005 in Frankfurt am Main:
Mehr Kontrolle hat niemand in Europa
NDR Kultur - Von Kontrolle keine Spur!
taz am 14. April 2005: Kein Kommentar!
Seid umschlungen, ARD-Gremien!
WELT am SONNTAG (WamS), 10. April 2005
Stumm-Funk
Zum ARD-Vorsitzenden Thomas Gruber: "Die Klangkörper gehören zur Kür"
Vorschlag, wie ARD-Funktionäre lernen können, daß die Pflicht nicht ohne Kür zu haben ist...
epd medien Nr. 27 vom 9. April 2005
Öffentlich-Rechtliche und Privatradios tagen gemeinsam
Noch zu retten?
Bericht einer Tagung am 5. April 2005 in Ludwigshafen mit ausführlicher Bestandsaufnahme der Zukunftsperspektiven
Leitartikel von Diemut Roether
Hamburger Abendblatt, 9. April 2005
NDR-Intendant zu Sport und Kultur - unter anderem
"Der klassische Auftrag richtet sich auf Information und Bildung, auf Kultur und Unterhaltung. Der Sport vereint viele dieser Elemente in sich."
Handelsblatt, 7. April 2005
Leistungen wie der teure Unterhalt von „Klangkörpern“ seien die Kür
ARD schlägt zurück - Der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber sagt sich: Auf einem Klotz gehört ein grober Keil
Neues Deutschland, 7. April 2005
DeutschlandRadio Kultur seit einem Monat
RADIO FEUILLETON
Wortbeiträge mit kultureller Nachhaltigkeit - Der bewusste Einsatz von Musik wird bislang nur sehr bedingt erreicht
Frankfurter Rundschau, 6. April 2005
Zwischen Ätherkrieg und Atem Gottes
Hans Jürgen Koch und Hermann Glaser legen eine "Kulturgeschichte des Radios in Deutschland" vor
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 31. März 2005
Regierungswechsel in Kiel beeinflusst Verhandlungen
Neue Frist für den NDR?
Offenbar vom Tisch sind Pläne, den NDR-Verwaltungsrat von den Staatskanzleien beschicken zu lassen
Handelsblatt, 31. März 2005
Im EU-Streit um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland verlieren ARD und ZDF bei den Ministerpräsidenten an Rückendeckung
Stoiber stärkt privaten Sendern in Brüssel den Rücken
Christian Wulff (CDU) hat die Forderung nach einer klareren Definition der öffentlich-rechtlichen „Grundversorgung“ ausdrücklich unterstützt
31. März 2005: Ein Dossier zu SWR 2
Ein Blick über den Zaun des NDR-Sendegebiets: SWR2-"Reform" am Morgen
Themenseite: "Was wird aus den Kulturradios"
- Interview mit Hörfunkdirektor Bernhard Hermann zur Zukunft von SWR 2
- Die Orchester der Sender und ihre Profile
- Ein Ohrengraus: Nordwestradio und NDR Kultur
- Ein (obligatorischer) Leserbrief von NDR-Hörfunkdirektor Romann: Es lebt!
Stuttgarter Zeitung, 17. April 2004 (und 29. April 2004)
Zwischen Bewahren und Erneuern
Micaela Lämmle, SWR2-Programmchefin, bezieht Position
Das Club-Magazin von SWR 2 - SWR-Doppelpfeil 2/2005
Liebe Hörerinnen, liebe Hörer
SWR2 am Morgen Redaktion, Erklärung nach 10 Tagen "Reform", 9. März 2005
DIE WELT, 30. März 2005
Transparenz, Klarheit, Kontrolle
Was Brüssel von den Rundfunkanstalten fordert
Interview mit dem Leipziger Staatsrechtler Christoph Degenhart
Anhörung am 18. April 2005 in Berlin
Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien für die Kultur
Zu diesem Thema führt die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Kultur in Deutschland" am 18. April 2005 eine Anhörung durch. Wie bei der Anhörung zur Musikquote am 29. September 2004 wird den Experten ein Fragenkatalog vorgelegt:
"Qualitätvolle Programmvielfalt" und/oder "Mehrheitenprogramm"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. März 2005
Von Gerhart Baum
Auftrag, nicht Wohltat - Öffentlicher Rundfunk und Neue Musik
Grundsätzliches zum Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
Das Bundesverfassungsgericht ist der Meinung, dass die „besondere Eigenart“ des öffentlichen Rundfunks erst durch die Erbringung solcher Programmteile „ihre Rechtfertigung“ findet, die unter kommerziellen Bedingungen notwendig defizitär bleiben.
NDR Presse aktuell und NDR-Homepage, 18. März 2005
"Paradebeispiel für eine journalistische Entgleisung" (Gräfin Kerssenbrock)
Das ZEIT-Dossier in der Sitzung vom 18. März 2005
Frankfurter Rundschau, 17. März 2005
Die Gebühren steigen definitv, doch die ARD-Intendanten geben sich damit nicht zufrieden
Die Rundfunkgebühr ist keine staatliche Beihilfe
Interview mit dem Intendanten des Südwestrundfunks (SWR), Peter Voß
DIE ZEIT, Gedruckte Ausgabe, 17. März 2005
Orchester statt Autos!
In Sachen Musik ist Deutschland Exportnation Nummer eins - auch dank der Klangkörper des Rundfunks. Jetzt werden sie totgespart.
Von Ernst Elitz, Intendant des Deutschlandradios
DIE ZEIT, Gedruckte Ausgabe, 17. März 2005
Wer nicht handelt, wird behandelt
Die EU-Kommission bedroht die Kulturhoheit der Bundesländer. Sie will über den Rundfunk mitbestimmen
Presse im NDR-Sendegebiet, seit dem 14. März 2005
Werbung für NDR Kultur: Beispiel 6 Prominenten-Anzeigen. Lesen Sie dazu:
Herr Professor Quasthoff, haben Sie wirklich gewußt, wofür Sie sich aussprechen?
Brief der unzufriedenen Hörerin I. Kossebau an Thomas Quasthoff, 30. März 2005
Die Hörer bezahlen für die NDR-Eigenwerbung doppelt
E-Mail des erbosten Hörers Schrader aus Burgdorf, 1. April 2005
Tagesspiegel, 14. März 2005
Deutschlandradio Kultur sendet seit einer Woche
Berauschend bunt
Das Prinzip Wundertüte: „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 13. März 2005
Anzeige von NDR Kultur mit dem Spruch von Thomas Quasthoff:
Ich höre NDR Kultur
Frankfurter Rundschau, 11. März 2005
Interview mit Alfred Möhrle, dem neuen Vorsitzenden des HR-Rundfunkrates:
Die Quote ist nicht alles - Den Kulturauftrag im Blick
Der Plan, HR-Klassik bei HR 2 zu integrieren, wird keinen Qualitätsverlust nach sich ziehen...
Berliner Morgenpost, 11. März 2005
Jürgen Doetz vom Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) zur Gebührenerhöhung:
Im Kern muß sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf Bildung, Information, Kultur konzentrieren
DIE ZEIT, 10. März 2005
15 Leserbriefe
Dieses Dossier war längst überfällig!
DIE ZEIT - 10. März 2005
Gedruckte Ausgabe
Zum Dossier »Rettet das Radio!«
In: DIE ZEIT, 24. Februar 2005 (Nr. 9)
Hamburger Morgenpost (MoPo), 10. März 2005
Gelungener Einstand der »Tagesthemen«-Lady
Anne Will auf NDR Kultur
Schade nur, dass die Klassik-Häppchen zwischendurch...
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 9. März 2005
Hoffnung für NDR-Kultur-geschädigte Hörer?
Die bessere Nachricht
Deutschlandradio Berlin heißt jetzt Deutschlandradio Kultur - und macht Programm mit Format
WELT am SONNTAG (WamS), 6. März 2005
Rundfunkgebühren sind wie Kulturförderung
In der Nische liegt die Quote
Statt zu meckern, müßten Pleitgen und seine Kollegen den EU-Brief für eine radikale Reform nutzen
Vier Rundfunk- und TV-Initiativen in Deutschland, 5. März 2005
Erste gemeinsame Erklärung von vier Rundfunk- und TV-Initiativen in Deutschland:
Schützt den Kultur- und Bildungsauftrag!
Die Öffentlich-Rechtlichen sind auf dem Weg, sich selbst überflüssig zu machen
Der Tagesspiegel, 5. März 2005
Wie wär's mit einer "Stiftung Medientest"?
Studie: Medienkritik leistet zu wenig
„Der Zuschauer wird als potenzieller Medienkritiker nicht ernst genug genommen“
Hamburger Abendblatt, 5. März 2005
Warum von Beust bei NDR 90,3 nicht Tocotronic hören durfte
"Pure Vernunft darf niemals siegen", erklärt Tocotronic auf ihrem neuen Album. Purer Geschmack offensichtlich auch nicht...
DIE WELT, 4. März 2005
Kommentar: Gebühren
Eine Diskussion könnte dazu führen, daß es bei den Öffentlichen zu einer Rückbesinnung auf Qualität kommt, statt auf die Quote zu schielen
SPIEGEL ONLINE, 4. März 2005
ARD und ZDF in der Krise
Warum ein Blick über den Ärmelkanal lohnt
Bei der BBC will man eine Dividende gewissermaßen in Programmqualität auszahlen
EU-Kommission, SPIEGEL ONLINE und Netzeitung.de, 2./3. März 2005
Brisant: Originaltext (Pdf-Format, 105 kb)
Die "Schlussfolgerungen" der "Generaldirektion Wettbewerb", EU-Kommission
Sie ist "zur vorläufigen Auffassung gelangt, dass es sich bei der Finanzierung durch
Rundfunkgebühren um eine Staatliche Beihilfe handelt."
Verzerrter Wettbewerb, SPIEGEL ONLINE
EU fordert Aufpasser für ARD und ZDF
Die Sender fürchten um ihre Pfründe und zeigen sich kompromissbereit.
EU will weniger Webangebot von ZDF und ARD, Netzeitung.de
Ein ARD-Rundfunkrechtler: «Wenn die EU-Kommission uns von diesem Markt verdrängen will, müssen die Bundesländer in Brüssel kämpfen»
neue musikzeitung, Nr. 03/05
Karl Kraus: "Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst die Zwerge lange Schatten"
NDR Kultur – Neues von der Norddeutschen Tiefstebene
Über die öffentlich-rechtliche Ignoranz gegenüber Kritik
DIE WELT, 28. Februar 2005
Start von Deutschlandradio Kultur am 7. März - ein neues Konzept
Service-Revolution im Stunden-Takt
Deutschlandradio wird ein nationaler Kultursender
dpa/Märkische Oderzeitung, 28. Februar 2005
Der 77-jährige Dirigent Herbert Blomstedt in Tokio
Gewandhauskapellmeister fordert mehr Klassik im Rundfunk
Klassik werde häufig ins Nachtprogramm abgeschoben. "Da müssen wir uns hier zu Lande, aber auch in vielen benachbarten EU-Ländern, schämen."
WELT am SONNTAG (WamS), 27. Februar 2005
"Klassik ist eine elitäre Musik"
Der größte Komponist der Gegenwart wird 80: Pierre Boulez über Klassik, Pop und die Zukunft der Musik
DIE WELT, Hamburger Abendblatt und MoPo, 25. und 26. Februar 2005
Schleswig-Holstein Musik Festival 2005: Japan - Inseln der Klänge
Mehr Konzerte als je zuvor - NDR reduziert Engagement
Jetzt müssen wir ja panisch daran arbeiten, Japanisch zu lernen, DIE WELT, 26. Februar 2005
20. SHMF: Mehr Konzerte als je zuvor, Hamburger Abendblatt, 25. Februar 2005
NDR reduziert Engagement beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Hamburger Morgenpost, 25. Februar 2005
Hamburger Abendblatt, NDR und Berliner Zeitung, Februar 2005
Anne Will bekommt eigene Talk-Reihe bei NDR Kultur
„Zwischentöne“ der „Tagesthemen“-Moderatorin
Ich habe Gäste, mit denen ich über ihre Stimme rede
DIE ZEIT, 24. Februar 2005
DOSSIER Rettet das Radio!-
Gibt es Hoffnung?
Radio Hamburg
NDR Kultur und NDR Info
Zündfunk beim Bayerischen Rundfunk (BR2)
Radio Eins in Potsdam
Deutschlandradio Kultur
Motor FM in Berlin
Radio Teddy in Berlin
DAB-Radio (Digital Audio Broadcast)
Klassik Radio - Anne-Sophie Mutter stört
Quelle: www.zeit.de/2005/09/RettetdasRadio
Tagesspiegel, 24. Februar 2005
Der Name ist Programm
Deutschlandradio Berlin wird am 7. März D-Kultur
Anders als RBB und NDR Kultur: Die Musik soll nicht nur als Grundierung auf der Raufaser eines Kulturprogramms dienen, sondern nach den Kriterien Aktualität und Relevanz den Charakter eines Beitrags bekommen, der vom zuständigen Musikredakteur auch so anmoderiert wird.
wir im NDR, Februar - Ausgabe 64 | 2005
Zu NDR Kultur: "Kulinarisch, populär, angenehm, unandächtig"
Was will uns Romann noch alles zumuten?
"Mit Qualität im Wettbewerb behaupten"
Interview mit Hörfunk-Programmdirektor Gernot Romann
Frage: "Ist die Reform zu weit gegangen?"
Antwort: "Möglicherweise nicht weit genug... Wir haben es ja zunächst mit behutsamen Veränderungen versucht."
Frankfurter Rundschau, 18. Februar 2005
Vertreter der Länder wollten in Brüssel wissen, was die EU-Kommission von ARD und ZDF verlangt
Warten auf den Blauen Brief
• Kommissarin Kroes (laut Stadelmaier): Die Definition, was Programmauftrag sei, sei Aufgabe der Mitgliedsstaaten
• Die eigentliche Herausforderung: Das weit verzweigte privatrechtliche Firmennetz von ARD und ZDF
Ministerpräsident Wulff in der Kritik, 18. Februar 2005
NDR braucht Staatsferne
Brief des Deutschen Journalistenverbandes an Wulff
Schröder wirft Wulff „machtpolitische Spielchen“ vor
Mit Originaltext aus dem Interview NDR - Bundeskanzler Schröder
Hamburg, 8. bis 15. Februar 2005
Dr. Lutz Mohaupt, bisher Mitglied des Rundfunkrates,
jetzt Sprecher der Staatliche Pressestelle Hamburg
Änderungen bei NDR-Aufsichtsgremien:
• Synodenpräsident Strenge neu im NDR-Rundfunkrat
• Antje Blumenthal Vorsitzende im NDR-Landesrundfunkrat Hamburg
Philharmoniker INTERN, Frühling 2005
In der Newsletter der Stiftung "Förderkreis des Philharmonischen Staatsorchesters":
Z W I S C H E N R U F
Das ganze Werk
Bei der Verleihung des Paul-Hindemith-Preises 2004 in Reinbek verband Christoph Becher die Laudatio, "Jörn Arneckes Entscheidung, sich als Komponist zu verstehen, erhebt Einspruch gegen die Durchhörbarkeit" mit einem Lamento "über das Grab, das sich die Kultursender selbst schaufeln". mehr...
Frankfurter Rundschau, 7. und 8. Februar 2005
HR-Klassik fällt Kürzung zum Opfer
HESSISCHER RUNDFUNK · HR-Klassik und Magazine fallen Kürzung zum Opfer
Frankfurter Rundschau, 7. Februar 2005
Kürzen, wo es weh tut - Der HR spart an der Kultur
Frankfurter Rundschau, 8. Februar 2005
Kritische Masse, 5. Februar 2005
Die Gräfin!
Dürfen Sie sich jetzt schon aussuchen, von wem Sie Kritik annehmen?
Von Huflaikhan
EU-Kommission und der öffentlich-rechtliche Rundfunk, 1. Februar 2005
„Das dicke Ende naht“ - Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Gefahr?
EU wittert Beihilfen für ARD und ZDF (Handelsblatt, 24. Januar 2005)
Verdacht versteckter Subventionen – Länder kämpfen um Rundfunkhoheit
Drei Fragen warten auf Klärung (Berliner Zeitung, 28. Januar 2005)
Die EU-Kommission prüft derzeit, ob die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland mit den EU-Richtlinien vereinbar ist.
Länder wehren sich gegen EU-Entscheidung (Netzeitung.de, 27. Januar 2005)
Die Bundesländer wollen nicht hinnehmen, dass die EU-Kommission die Rundfunkgebühren als staatliche Beihilfe einstufen will.
Gedanken über das duale System unseres Rundfunks (nmz 2004/12-2005/01)
Öffentlich-rechtlich oder öffentlich bestechlich - Von Klaus Bernbacher
ARD Werbung Sales & Service - Media Persprktiven 02/2005
Qualitative Studie zum Kulturverständnis
Während die Älteren ein größeres Kulturwissen im Sinne von Hochkultur offenbarten, legten die Jüngeren den Kulturbegriff sehr breit und nahezu beliebig aus
NDR Homepage, Ende Januar 2005
"Die eingeleitete Reform und Neuorientierung des Programms (sind) richtig gewesen"
Beschluss des Programmausschusses vom 5. Dezember 2004
Hamburger Abendblatt, 28. Januar 2005
Ringen um Einfluß auf den NDR
Rundfunk: Jobst Plog, Christian Wulff und die Zukunft der Anstalt
Es geht unter anderem um die spannende Frage der Nachfolge des SPD-Mitglieds Plog in vier Jahren, für die der Verwaltungsrat das Vorschlagsrecht hat.
Hamburger Abendblatt, 22. Januar 2005
Intendant Jobst Plog für klare Trennung von Politik und Medien
"NDR in der Tradition der BBC"
An das BBC-Prinzip "Qualität statt Quantität" hat er aber nicht gedacht
Main-Post Würzburg, 21. Januar 2005
NDR-Intendant will weniger Einfluss der Politik - Niedersachsen mehr
Ausführliche Zusammenstellung der verschiedenen Positionen
• Plog (NDR)
• Wulff + Staatskanzlei (Niedersachsen)
• Ringstorff (Mecklenburg-Vorpommern)
DIE ZEIT, 20. Januar 2005
NDR-Intendant Plog: Raubzug gegen den Rundfunk
klare Trennung zwischen Politik und Medien
Rückzug derjenigen aus den Gremien, die politische Verantwortung tragen
Hamburger Abendblatt, 8. Januar 2005
Mehr Zeit für NDR-Vertrag
Die norddeutschen Länder haben sich geeinigt, die Kündigungsfrist für den NDR-Staatsvertrag bis zum 31. Juli 2005 zu verlängern.
Hamburger Abendblatt, 8. Januar 2005
Rudi Mozarts kleine Festplattenmusik
Spottgesänge: Kirchenmusiker Rudolf Kelber kritisiert NDR Kultur mit einer parodistischen CD. Auf der CD "Neues aus der deutschen Tiefstebene" präsentiert Rudi jetzt sein launiges, auf NDR Kultur gemünztes Programm, für das Kelber zahlreiche Musiker sowie Special Guests gewinnen konnte.
Braunschweiger Zeitung, 6., 11., 13. und 21. Januar 2005
Norddeutsche Häppchen-Diät
Ein Jahr nach der Programmreform ist die Kritik an NDR-Kultur nicht verstummt
Dazu ein Romannbrief und vier Leserbriefe
Herr Romann: Autor übernimmt Bewertung der Kritiker
Vier Leserbriefschreiber: Hörer haben Anspruch auf Kultur
Noch ein Leserbrief: Eine Hörerin unterstützt NDR Kultur
Ich hoffe, NDR-Kultur freut sich, dass es auch zufriedene Hörer gibt.
Ein weiterer Leserbrief: Titel werden nicht genannt
Der Ansager stellt sich mit Namen vor, das dann folgende Musikstück hat keinen!
Pressemeldung der nmz im Kulturinformationszentrums (kiz)
eingerichtet am 5. Januar 2005
(nmz-red/leipzig) Der Initiativkreis öffentlicher Rundfunk Köln, der sich für den Erhalt und die Stärkung eines dem Gemeinwohl verpflichteten öffentlichen Rundfunks einsetzt, veranstaltet am 26. Januar 2005 unter Mitwirkung des Deutschen Kulturrates und der Deutschen UNESCO-Kommission und mit Unterstützung der Deutschen Bischofskonferenz ein Symposion zum Thema "Der Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks". |
PODIUM - das Berner Kulturjournal, Nr. 01/2005
Radio Swiss Classic
Das Klassik-Radio der SRG SSR idée suisse
Täglich hören rund 70.000 Klassikliebhaberinnen und -liebhaber das «klassische» Radioprogramm von Radio Swiss Classic. Auf Nachrichten, Wortbeiträge und Werbung wird verzichtet. Das Radio wird aus einem Klassikarchiv von über 155.000 Werken gespiesen. Für eine ausgewogene Zusammensetzung des Programms sorgt der Musikprogrammierer André Scheurer.
Homepage des Senders und Hörprobe: www.radioswissclassic.ch/
Hamburger Abendblatt, 23. Dezember 2004
Darum brauchen wir ein Kulturradio!
Die Geschmacksguerilla
Ernst Elitz, Intendant von DeutschlandRadio (Berlin, Köln):
Die Rundfunkgebühr dient der Qualitätssicherung,
wer Gebühren erhält, muß Maßstäbe setzen.
Bild Hamburg, 23. Dezember 2004
Warum soll der NDR die Philharmonie bezahlen?
Daß Fernsehgebühren aber auch heimlich fremd ausgegeben werden können, brachte eine Äußerung des NDR Intendanten Jobst Plog ans Licht der Öffentlichkeit, wonach der NDR nach wie vor keine Möglichkeit sieht, sich an den Baukosten der Elbphilharmonie zu beteiligen.
Frankfurter Rundschau, 15. Dezember 2004: Leserbrief zum FR-Artikel
Oase in der Wüste
Zu: Kultur-Ayatollahs und Manipulateure (FR Medien vom 10. Dezember)
Wie wird man Programmgestalter? Mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass dazu folgende Kriterien nötig sind: Hass auf Musik...
NDR-Klassik war für mich (bis zur Programm-Neugestaltung) so etwas wie eine Oase in der Wüste... mehr...
Heinz Brummer, Dortmund
Kritische Masse, 13. Dezember 2004: Reaktion auf den FR-Artikel
Da hilft letzten Endes, da er sich auch permanent der Diskussion mit seinen Kritikern verweigert, nur noch der Schritt der Einschaltung des Rundfunkrates
Logik für Anfänger: Herr Romann vom NDR
Huflaikhan zu dem Artikel der Frankfurter Rundschau am 10. Dezember 2004
Kulturradio - Impressionen aus der Welt der Kulturradios, 12. 12. 2004
NDR Kultur und der Protest der Hörer
Man zimmerte für den demographisch ermittelten Hörer ein Nebenbei-Hör-Programm aus kurzen Klassikhits, kurzen Wortbeiträgen und sich jagenden Sendererkennungsjingles – und traf plötzlich auf reale Hörer, genauer: auf engagierte Klassikliebhaber, Musikfreunde, die mit dem neuen Profil nichts mehr anfangen konnten. ...mehr
Frankfurter Rundschau, 10. und 13. Dezember 2004
• Kultur-Ayatollahs und Manipulateure
Zwischen Hörern und Machern von NDR Kultur ist ein Streit um die Programmreform ausgebrochen
Ein Artikel mit Varianten, Romann-bedingt
Mit einer anschließenden persönlichen Erklärung des in dem Artikel als "Kultur-Ayatollah" bezeichneten Sprechers der Initiative Das GANZE Werk, Theodor Clostermann
Frankfurter Rundschau, 10. Dezember 2004
• Berichtigung zu dem Artikel vom 10. Dezember 2004:
In dem Text haben sich zwei missverständliche Formulierungen eingeschlichen. Zum einen wurde nahe gelegt, dass NDR-Hörfunkdirektor Gernot Romann vom prominentesten Kritiker des Programms NDR Kultur, Theodor Clostermann, "abends und nachts Drohanrufe bekomme". Romann hatte dagegen die Anrufe nicht Clostermann, sondern "anonymen Gegnern" der Programmreform zugeschrieben. Weiter hieß es, Romann halte es für gerechtfertigt, Clostermann als "Kultur-Ayatollah" zu bezeichnen. Romann hatte demgegenüber lediglich gesagt, es sei gerechtfertigt, "in diesem Zusammenhang von Kultur-Ayatollahs zu sprechen". Wir bitten um Entschuldigung. FR
Frankfurter Rundschau, 13. Dezember 2004
Dezember 2004, KLASSIKCLUB MAGAZIN 12/2004
Editorial von Barbara Mirow, Leiterin des Hörfunkprogramms NDR Kultur
mit einem Kommentar der Initiative Das GANZE Werk.
Der Tagesspiegel, 7. Dezember 2004
Erfahrungen mit dem Parallelsender RBB-Kulturradio.
Ich will keine Schokolade!
Frankfurter Rundschau, 6. Dezember 2004
Heimatlos im NDR
Wulff will mehr Niedersachsen
Machtpolitik wittern SPD, Grüne und Gewerkschaften hinter Wulffs Vorstoß
NDR Homepage, Ende Januar 2005
"Die eingeleitete Reform und Neuorientierung des Programms (sind) richtig gewesen"
Beschluss des Programmausschusses vom 5. Dezember 2004
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Dezember 2004
Wenn die Musik stirbt
Kommentar von Wolfgang Sandner in der am zu den Schwerpunkten:
Einsparungen bei der Kultur in der Krise - Orchesterauflösungen - Hörerwunsch nach populärer Musik - sogenanntes Mäzenatentum der Öffentlich-Rechtlichen
Frankfurter Rundschau, 4. Dezember 2004
Unter ausschaltimpulsvermeidungsstrategischen Gesichtspunkten: "Musik spielt bei uns die zweite Geige."
Mit Haken und Ködern
Bei den Frankfurter Hörfunkgesprächen diskutierte die Branche über Musik im Radio
Südwestrundfunk (SWR), 3. Dezember 2004
• SWR-Intendant Peter Voß: „Strukturelle Veränderungen sind unausweichlich“
Voß: Der Sender müsse sein kulturelles und mäzenatisches Engagement an den heutigen und zukünftigen Gegebenheiten ausrichten.
• SWR-Intendant Peter Voß: „Enormer Spardruck bestimmt Zukunft des SWR“
Eigene Rundfunkorchester und Konzertveranstaltungen sind vor allem eine freiwillige Leistung für die Kulturlandschaft.
neue musikzeitung 12/04, Dezember 2004
Zwischen Praxisgebühr, Hartz IV und Ich-AG
Die musikalisch-kulturpolitische Bilanz eines Jahres
Von Martin Hufner
Hamburger Abendblatt, 4. Dezember 2004
Das kommt uns irgendwie bekannt vor...
Alt-Ministerpräsident Ernst Albrecht lässt grüßen.
Niedersachsen droht mit Ausstieg aus dem NDR
Christian Wulff: Der Sender ist dem Regierungschef zu bürokratisch und bringt zuwenig über sein Bundesland.
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 4. Dezember 2004
Das Treffen der Nord-Regenten:
Niedersachsen kündigte an, daß es über eine Kündigung des NDR-Staatsvertrags nachdenkt
Der Kommentar von Uwe Bahnsen: NDR muß reagieren
Bild-Online, 4. Dezember 2004
Ein Fall von Verschwendung öffentlich-rechtlicher Gebührengelder?
Ärger um Harald Schmidts Millionen-Vertrag
Er ist noch nicht auf den Bildschirm zurückgekehrt, doch um seinen Millionenvertrag gibt es schon heftigen Ärger. Nach einem Jahr Pause feiert Harald Schmidt (47) am 23. Dezember in der ARD sein TV-Comeback. Mittwochs und donnerstags wird er nach den "Tagesthemen" 30 Minuten seine Gags machen. Rund acht Millionen Euro soll er mit seiner Produktionsfirma pro Jahr kassieren.
Politiker werfen ARD Verschleierungstaktik vor
Frankfurter Rundschau, 1. Dezember 2004
Prof. Jobst Plog kann sich wieder mehr dem NDR widmen
IN KÜRZE: Thomas Gruber, Intendant des Bayerischen Rundfunks, soll zum Jahreswechsel neuer ARD-Vorsitzender werden. Die turnusmäßige Wahl Grubers stand am Dienstag auf der Tagesordnung der ARD-Hauptversammlung in Hannover. Er löst den Intendanten des Norddeutschen Rundfunks, Jobst Plog, ab, der in den vergangenen zwei Jahren den Vorsitz im Senderverbund geführt hatte. mehr...
DIE WELT, 24. November 2004
Grundversorgung? Verschwendung? Denkmal?
Geheimsache Harald
Fast neun Millionen Euro im Jahr soll die ARD dem Entertainer Harald Schmidt für zwei Sendungen pro Woche zahlen. Wie kommerziell will das öffentlich rechtliche Fernsehen noch werden?
DER SPIEGEL, 15. November 2004
Die Programmmacher von NDR Kultur behandeln den Sender wie einen Popsender: Computerprogramm, zugeschnittenes Senderprofil, immer gleiches Hit-Repertoire, keine Haken, Unterdrückung von Ausschaltimpulsen, Durchhörbarkeit, Nebenbei-Medium, Jingle, Info-Schnipsel...
RUNDFUNK: Nur noch nebenbei
Aber auch: Es wird von einem neuen Nachdenken bei den ARD-Hörfunkanstalten berichtet.
Hamburger Abendblatt, 13. November 2004
Immer mehr Sender denken mittlerweile darüber nach, dem BR-Massaker weitere folgen zu lassen
Das Spar-Programm der ARD
Intendant Jobst Plog: Keine Gefahr für die NDR-Orchester - aber auch kein Geld für die Elbphilharmonie
Kritische Masse, 12. November 2004: Kommentar von Huflaikhan
Das GANZE Werk : NDR KULTUR - 853 : 241
oder etwas sportlicher heruntergerechnet 7:2
Lieber Herr Romann...
Hamburger Abendblatt, 10. November 2004
Daß Kultur kein Luxus ist, dessen Subvention man sich nicht mehr leisten kann, sondern eine Boombranche, in die man verstärkt investieren muß, belegen aktuelle Zahlen
„Hamburgs Kultur hat die Nase vorn“
Wir fragen: NDR Kultur jedoch nicht, warum gibt es dort Kulturabbau?
Hamburger Abendblatt, 3. November 2004
79. Bachfest in Hamburg:
Kunstvoll tönende Unbeholfenheiten beim Probespiel für die Organistenstelle
Musikalischer Spaß in St. Jacobi
Bissig-aktuelle Pointe Kelbers mit dem NDR-Kultur-Jingle
Lesen Sie auch den Brief von Kirchenmusikdirektor Kelber an Programmdirektor Hörfunk Romann: Welcher Denkfehler liegt hier zugrunde?
1. November 2004: TONKUNST Online, Nr. 11/2004 - L. EAR erscheint
In Ruhe gelesen:
L.EAR kann nicht begreifen, dass in Norddeutschland Jahr für Jahr mehr Jugendliche beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mitmachen - und ihr Rundfunk sie tagsüber mit der musikalischen Babyflasche abspeist.
„NDR Kultur - flach wie unser Land“
Ein satirischer Anfall von L. EAR
«M» MENSCHEN - MACHEN - MEDIEN 11/2004
Medienpolitische ver.di-Zeitschrift, Berlin: 27. Oktober 2004
Rappeln im Kulturkarton
NDR auf der Suche nach der Mehrheit in der Minderheit
Ein Blick über die Sendergrenzen:
Wes' Brot ich ess, des Lied ich sing
rbb: Strafaktion gegen unbotmäßigen Kritiker
26. Oktober 2004: Frankfurter Rundschau
Kulturabbau
Thielemann: Vergehen an der jungen Generation
WELT am SONNTAG (WamS), 24. Oktober 2004
Freiheit vom Radio-Markt
Kommentar von Axel Brüggemann
22. Oktober 2004: NDR - Presse aktuell
NDR Rundfunkrat wählt Dagmar Gräfin Kerssenbrock aus Schleswig-Holstein zur Vorsitzenden
19. Oktober 2004: Fritz Pleitgen (WDR) zur Gebührenerhöhung
ARD bleibt Kulturvermittler ersten Ranges - Aber alle Leistungen müssen auf den Prüftstand
18. Oktober 2004: Deutscher Kulturrat zur Gebührenerhöhung
ARD und ZDF müssen für die Kultur Flagge zeigen
18. Oktober 2004: KRITISCHE MASSE (Online)
Ich frage mich, ob Intendant Plog wirklich eine Peilung davon hat, was sein Kulturvollzugsbeamter da macht.
Hörfunkdirektor Romann
15. Oktober 2004: die tageszeitung (taz Hamburg)
NDR zur Forderung des GANZEN Werks
NDR-Programmdirektor Gernot Romann erklärt die Vorstellung, vier Stunden lang „ganze Werke“ zu hören, zur Fiktion.
15. Oktober 2004: Lübecker Nachrichten
Programmreform bei NDR Kultur sorgt für Misstöne:
Musikliebhaber organisieren Postkartenaktion für längere Titel
Klassikfans fordern „das ganze Werk“
Mitte Oktober 2004: CONCERTO - Das Magazin für Alte Musik
Meldung über Das GANZE Werk in der Fachzeitschrift CONCERTO
...auch künftig ganze Werke - eine Forderung, die auch an andere Klassik-Sender zu richten wäre
13. Oktober 2004: die tageszeitung (taz Hamburg)
Klassikfreunde sind sauer
Die Initiative „Das GANZE Werk“ will den NDR mit Postkarten überfluten. Sie fordert Musik am Stück
12. Oktober 2004: KRITISCHE MASSE (Online)
NDR Kultur – Der Sender, der sich nicht traut
... würde ich mich übrigens auch nicht, wenn ich so ein Programm zu vertreten hätte.
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 8. Oktober 2004
GEBÜHREN - Schriftstellervereinigung für höhere Rundfunkgebühren
Hamburger Abendblatt, 8. Oktober 2004
Entwortet? - PEN-Club für mehr Kultur im Radio
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 8. Oktober 2004
Hörerzahlen und Diskussionsrunde im Programm von NDR Kultur
Reaktionen auf den WELT-Artikel vom Vortag:
Stellungnahme des NDR zu dem WELT-Artikel vom 7. Oktober 2004
NDR Kultur gewinnt viele Hörer hinzu
Stellungnahmen der Hamburger Telemann-Gesellschaft zu diesem Artikel:
Der Weg zu einer Diskussionsrunde im Programm von NDR Kultur ist längst frei
von Theodor Clostermann, 8. Oktober 2004
Wer im Funkhaus sitzt, sollte nicht mit Zahlen spielen
von Theodor Clostermann, 8. Oktober 2004
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 7. Oktober 2004
Die Postkartenaktion wird gestartet
Postkartenaktion gegen NDR-Kultur-Kuschelklassik
Hamburger Abendblatt, 7. Oktober 2004
Die Postkartenaktion wird gestartet
Postkartenaktion gegen das Programm von NDR Kultur
7. Oktober 2004: Internet-Diskussion - Huflaikhan an mehrLicht
„Das ganze Werk“ hat ein gut gebündeltes Instrumentarium herausgebildet
Kommentar zu: Kulturwiederbelebungsversuch
von Anonymus alias mehrLicht (= Alexander Keuk)
2. Oktober 2004: Erste Meldung über Das GANZE Werk im Radio
Postkartenaktion gegen NDR Kultur
DeutschlandFunk, 17.05 Uhr, Sendung „Markt und Medien“
Schwerpunktthema „Rundfunk im Wandel“, neue musikzeitung (nmz), Nr. 10/04
• Prinzip Freiheit?
Rundfunk im Wandel - Quoten und Inhalte
Von Martin Hufner
• Das Wahre ist das Ganze, nur weiß das der NDR noch nicht
Die Initiative „Das Ganze Werk“ hält eine Versammlung in Hannover ab
Reportage von Andreas Kolb
DIE ZEIT, 23. September 2004
Keiner wird gewinnen
In Willkür und Halsstarrigkeit geht der Streit um Fernsehgebühren zu Ende. Den Schaden haben ARD und ZDF
Neue Osnabrücker Zeitung, 14. September 2004
Postkarten für mehr Kultur
Der Name war Programm: „Kritik an NDR Kultur“ lautete das Motto einer Veranstaltung, zu der die Mitglieder einer neuen Initiative am Mittwoch der vergangenen Woche eingeladen hatten. Jetzt ziehen die Verantwortlichen ein positives Fazit: Rund 50 Radiofreunde waren dem Ruf gefolgt und nach Hannover gekommen. Dort machten sie nochmals ihre Kritik am Kultur-Programm des NDR deutlich.
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 10. September 2004
„Diese Häppchen schmecken nicht“
Bericht über die Veranstaltung in Hannover am 8. September 2004
Ein Anonymus alias mehrLicht, Freitag, 10. September 2004
Kulturwiederbelebungsversuch von Alexander Keuk
Kommentar von Huflaikhan:
„Das ganze Werk“ hat ein gut gebündeltes Instrumentarium herausgebildet
9. September 2004: Gefunden in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“
Teure Image-Kampagne:
NDR Kultur geht baden...
Gibt es noch mehr solche Anzeigen?
Sehen Sie dazu:
"Die Badende" auf ca. 250 m2 am Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg
Braunschweiger Zeitung, 9. September 2004
Schiefes Bild? Der NDR und die Musik-Festivals
Zaghaft kritisieren norddeutsche Veranstalter die Bevorzugung des Promi-Festivals in Schleswig-Holstein
„300 Besucher eines Konzertes in Hasselburg sollen einen Aufruf der Initiative „Das ganze Werk“ unterschrieben haben, (...) womit ein höchst empfindlicher Punkt berührt ist (...)“
Neue Presse - Hannover, 8. September 2004
Rossini in heavy Rotation: Kritik am NDR-Kulturradio
Unmut über das Musikprogramm von NDR Kultur: Die Hamburger Bürgerinitiative
„Das ganze Werk“ fordert mehr Vielfalt und komplette Sinfonien. Ab heute auch in Hannover.
Neue Osnabrücker Zeitung, 8. September 2004
„Nur Klassik-Häppchen und Jingle-Schock“
taz Nord Nr. 7456 vom 8. September 2004
Jingle-Schock, Klassik-Häppchen
DIE TONKUNST, das monatliche Online-Magazin für Klassische Musik, Nr. 9/2004
WEBTIPP DES MONATS: Wider die Berieselung auf NDR-Kultur!
Das Gerücht, die Kulturgesellschaft habe ihre Streitbarkeit in Sachen Qualitätsfindung und -erhaltung im Laufe der letzten 150 Jahre immer mehr eingebüßt, kann als unwahr gelten, wenn man sich die neue Initiative wider die Programmgestaltung des Radiosenders „NDR Kultur“ (NDR3) vergegenwärtigt.
neue musikzeitung, Nr. 9/04
September 2004, KLASSIKCLUB MAGAZIN 09/2004
Romanns Gedankensprünge von Lessing über „selbsternannte Kultur-Ajatollahs“ bis hin zu selbstgefälligen Zahlengeschichten:
Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal
Hauptaussage Romanns: „Generelle Trendwende in der Hörfunknutzung“:
„Das Radio wird - selbst bei der Gruppe der konservativen Hörer - immer stärker vom Einschalt- zum Begleitmedium.“
Leserbriefe und Kommentare zum Artikel:
Beschwerde eines Hörers an den Intendanten des NDR, von P. Schwiesow
Nun entdecken alle Ihre Hörer wieder, was Lessing vom ‚denkenden Zuschauer/Zuhörer' schreibt Kommentar von G. Ossenbrunner, Bremen
Es wäre fair, wenn NDR Kultur mit seinen Clubmitgliedern im Magazin in einen Dialog träte, statt es als Propagandablatt zu mißbrauchen., Leserbrief von C. Meffert
Die Aufgeschlossenen, Leserbrief von M. Siebert
Zurückweisung einer Beleidigung, Leserbrief von I. Kossebau
Nicht empfehlenswert: Medienpartnerschaft mit NDR Kultur in Niedersachsen
Leserbrief von L. Baucke
Ein dankbarer Hörer..., Leserbrief von H. Jühlke
Gibt es pünktlich um 19 Uhr einen wundersamen Geschmackswandel?
Leserbrief des Hörers Schrader aus Burgdorf
Kurze Stellungnahme Romanns
Ein Brief des Bedauerns an das Hörer-Ehepaar Schwiesow
Hamburger Abendblatt, 31. August 2004
Ein Kessel Tschechisches
NDR-Häppchen-Kultur setzt sich im NDR-Konzert fort: bunter Abend in der Kieler Ostseehalle mit Eiji Oue, der NDR-Radiophilharmonie Hannover und einigen SHMF-Protagonisten
Hamburger Morgenpost, 31. August 2004
Zum Ausklang gabs einen Kessel Buntes
... und düstere Aussichten
Kieler Nachrichten, 30. August 2004
Zum Abschluss des SHMF: Fast alles Sonnenschein
Die Marke NDR, seine ebenfalls gebührenfinanzierten Klangkörper und sein (tagsüber zum belanglosen Schnipselfunk kaputtreformierter) Sender „NDR Kultur“ profitieren von den Konzertübertragungen...
Ausschnitt der Abschlusserklärung des Schleswig-Holstein Musik Festivals
Begeisterung für Tschechien...
Hamburger Morgenpost, 30. August 2004
SHMF: Millionen-Sponsoring - nicht für alle
Der Norddeutsche Rundfunk und sein Engagement beim Schleswig-Holstein Musik Festival
200. Lunchkonzert der Handelskammer Hamburg, 26. August 2004
Redebeitrag von Vizepräses Dr. Breitengroß (Ausschnitt)
mit der Kritik am neuen Sendekonzept von NDR Kultur
dazu:
Zuschrift einer Konzertbesucherin
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 25. August 2004
Qualität statt Quote
Kein Formathören: DeutschlandRadio Kultur vor der Reform
epd medien Nr. 64, 18. August 2004, Prof. Jobst Plog zum Leitartikel von Nr. 60
Gegendarstellung des NDR
Das GANZE Werk meint: juristisch vielleicht eine Glanzleistung, inhaltlich allerdings ohne Bedeutung.
Hamburger Abendblatt, 14. August 2004
Interview: Ansichten eines Querdenkers
Elmar Lampson, neuer Präsident der Hochschule für Musik und Theater, will sich in Hamburg spartenübergreifend für Kultur einsetzen
indymedia, unabhängiges medienzentrum, 14. August 2004, 14. August 2004
DeutschlandRadios kultureller Abgesang
DeutschlandRadio Berlin wird ab 2005 zu einem Info-Kultur-Format umgebaut
Der Tagesspiegel, 12. August 2004
Die Kultur-Revolution
Das DeutschlandRadio Berlin bekommt einen neuen Namen und ein neues Profil
Glinder Zeitung, 10. August 2004
Festliche Verleihung im Reinbeker Schloss durch Finanzminister Ralf Stegner
Jörn Arnecke erhält Hindemith-Preis
«M» MENSCHEN - MACHEN - MEDIEN 08-09/2004
Medienpolitische ver.di-Zeitschrift, Berlin
Verflachung bei NDR Kultur
Briefe an «M»: „Die Verflachung in der publizistischen Fotografie“ in M 5 / 2004
Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung (HNA) Kassel, 7. August 2004
Medienspiegel: Siegfried Weyh über Klassik-Berieselung
Klingeln statt klingen
HNA-Kommentar zum Artikel am 2. August 2004
epd medien Nr. 60 - Leitartikel vom 4. August 2004
Informationsdienst des Evangelischen Pressedienstes für
Entscheider, Programmmacher und Medienbeobachter
Alles ist gut - Klassik, Claims und Crosspromotion bei NDR Kultur
von Hans-Jürgen Krug
Hamburger Abendblatt, Ausgabe Ahrensburg, 4. August 2004
...entgegen neuer Radio-Maxime zum Nebenbei- und "Durchhören":
Hindemith-Preisträger zwang zum Zuhören
Kreiszeitung - Syker Zeitung, 3. August 2004
Im Presto durch die Musikgeschichte
Die Gegner der Programmreform bei „NDR Kultur“ gründen eine Initiative: „Das ganze Werk“
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 3. August 2004
Schon jetzt ein Objekt der Begierde...
Das Flaggschiff der Hafencity-Kultur: Die Elbphilharmonie
Die WELT beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zum 90-Millionen-Euro-Projekt:
Von der Finanzierung bis zum Konzertbetrieb
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 3. August 2004
Das GANZE Werk jetzt mit eigener Homepage
NDR - Initiativkreis zur Kulturdebatte
Der Initiativkreis „Das ganze Werk“ informiert jetzt auf der Homepage www.dasganzewerk.de
Reinbek, 2. August 2004: Laudatio von Dr. Christoph Becher
"Jörn Arneckes Entscheidung, sich als Komponist zu verstehen, erhebt Einspruch gegen die Durchhörbarkeit."
Dr. Becher kritisiert, dass ein Tagesbegleitmedium zwangsläufig zur Klangkulisse, zur Tapete verkomme.
NDR / Kultur
Komponist Jörn Arnecke erhält den Paul Hindemith-Preis
Die Laudatio hält der Chefdramaturg der Hamburgischen Staatsoper, Dr. Christoph Becher.
Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung (HNA) Kassel, 2. August 2004
Standards klassischer Musik müssen erhalten bleiben
Der Hamburger Initiativkreis „Das ganze Werk“ wehrt sich gegen die Häppchen-Berieselung auf „NDR Kultur“
dazu: HNA-Kommentar im Medienspiegel
Hamburger Abendblatt, 27. Juli 2004
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 27. Juli 2004
Debatte zu NDR-Kultur - Ein Beitrag vom Programmdirektor Hörfunk des NDR, Gernot Romann
Ein Radioprogramm ist kein Konzertsaal
Reaktion auf: Ein Hörfunkprogramm kann Gegensätze gut nutzen
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 21. Juli 2004
Debatte zu NDR-Kultur - Ein Beitrag vom Vorsitzenden der Hamburger Telemann-Gesellschaft, Theodor Clostermann
Ein Hörfunkprogramm kann Gegensätze gut nutzen
Hamburger Abendblatt, 19. Juli 2004
Rolf Beck - viele Jobs, viel Macht
Ämterfülle: Der Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festivals zieht an vielen Strippen
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 3. Juli 2004
Stammhörer versus Kulturradio-Youngster
Wie sich von Freiburg bis Kiel die Kulturprogramme unterscheiden
dazu: Leserbriefe vom 21. Juli 2004
„Das Orchester“, Ausgabe 7-8/2004
Einschaltquoten unwichtig, Zuhörerzahlen steigern
Im Gespräch mit Roger Wright, Controller von BBC Radio 3 (von Mike Farish)
„Man kann jederzeit ausschalten.“
Deutschlandfunk, Markt und Medien, 26. Juni 2004
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 25. Juni 2004
Nicht warten, bis der Mond aufgeht
Programmchef Gernot Romann wehrt sich gegen die Kritik an der neuen Konzeption von „NDR-Kultur“
dazu: Leserbriefe vom 3. Juli 2004
und Leserbriefe vom 21. Juli 2004
DER SPIEGEL 26/2004, 21. Juni 2004
GEBÜHREN
Spendabler Sponsor NDR
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 17. Juni 2004
Der Initiativkreis Das GANZE Werk wird gegründet
NDR-Kultur: Ein Radioprogramm zum gepflegten Weghören
Öffentliches Diskussionsforum zur Kritik am Sender: Hörer beklagen dramatischen Qualitätsverlust, zerstückelte Werke, hemdsärmelige Moderation
dazu: Leserbriefe vom 24. Juni 2004,
Leserbriefe vom 3. Juli 2004
und Leserbriefe vom 21. Juli 2004
Hamburger Abendblatt, 15. Juni 2004
Kulturbehörde rettet Musikfest
Nun geht es rund um die Uhr klassisch zur Sache
Hamburger Musikfest 2004, Presseerklärung der Veranstalter
Freies Sender Kombinat (FSK) löst NDR Kultur als Medienpartner ab
Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), 27. Mai 2004
Reform aus der Dose
Es lebe die heitere Grundstimmung: Das flachgelegte Programm von NDR Kultur stößt auf Widerstand
dazu: Leserbriefe vom 1. Juni 2004
Kreiszeitung - Syker Zeitung, 27. Mai 2004
Rundfunk: Allgemeiner „Musikteppich“
Kritik an NDR Kultur
DIE ZEIT, 6. Mai 2004
Hamburger Abendblatt, 28. April 2004
Die Initiative tritt an die Öffentlichkeit
Kritik an NDR Kultur
Telemann-Gesellschaft verfasst Resolution
Hamburger Abendblatt, 16. März 2004
Wer will nicht mit Mozart bügeln
NDR Kultur als Begleitmedium am Tag und Einschaltradio am Abend
Interview mit Wellenchefin Barbara Mirow
dazu: Leserbriefe vom 18. März 2004
epd medien Nr. 16, 03. März 2004
„Die Chance, Fehler zu machen“
Interview mit RBB-Intendantin Dagmar Reim
„Wir (haben) die Konsequenz gezogen, über den Tag verteilt sehr viele interessante Themen zu platzieren. Und dies keineswegs in Häppchen, sondern die Beiträge sind in sich konsistent, machen Lust auf mehr.“
Ausschnitte zum Thema: rbb kulturradio
HÖRZU, 28. Februar bis 5. März | Nr. 09/2004
NDR Kultur: Hörer sauer
Doch die neue Programmlinie wird beibehalten
Dies ist der erste uns bekannte Artikel, der von Hörerprotesten zu dem neuen Programm von NDR Kultur berichtet. Im Anhang ein kurzer Brief zu dem Artikel: "Danke, daß Du für gute Musik streitest!"
DIE ZEIT, 26. Februar 2004
Geistesdiät auf NDR
E.T.A. Hoffmann hat das Ende der Radiokultur vorausgeahnt
Von Werner Hofmann
epd medien Nr. 12-13, 21. Februar 2004
Museumsfunk - Höreindrücke vom neuen RBB-„Kulturradio“
„Das Programm hat keine Haltung, keine Überzeugungen, keine Vision. Es ist nur ein Schema. Ein Retorten-Produkt. Eine Totgeburt“, klagte eine altgediente Redakteurin schon vor dem Sendestart.
Hamburger Abendblatt, 20. Februar 2004
Artikel des Hamburger Abendblattes zum Beginn der Gebührendebatte
Das Sprachrohr der ARD
Jobst Plog: Die nächste Runde in der Gebührendebatte beginnt heute in Mainz.
Zitat: Und dass der NDR den 60. Geburtstag seines Intendanten vor knapp drei Jahren mit Bigband, zahlreichen Reden und 600 Gästen nicht ganz so bescheiden in der Hamburger Musikhalle feierte, kam auch nicht bei allen (Gebührenzahlern) gut an.
Hamburger Abendblatt, 7. Februar 2004
Klassisch durch den Tag
Analyse: Über Verjüngungskuren bei NDR Kultur und Anpassungen an Klassik Radio
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Januar 2003
Durchhörbarkeit nicht erwünscht: Radiohörer gegen den RBB
Proteste zum Frühstück
„Mir ist, als hätte ich einen geliebten Menschen verloren“, schrieb ein Leser
DIE ZEIT, 8. Januar 2004
Kopfsprung ins Seichte
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in der Krise. Immer stärker bedrohen Kommerz und Politik die journalistische Unabhängigkeit. Der Bildungsauftrag ist bloß noch lästiges Beiwerk, das Programm wird flott banalisiert
Von Thomas Assheuer
Kieler Nachrichten, 7. Januar 2004
3. Mozart-Konzert mit dem Kieler Kammerorchester
Das Ehrenmitglied und die Musiker aus Leidenschaft
Zwar bietet das Digitalzeitalter, wo selbst der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Kultursender zu fahrstuhlkompatiblen Musikschnipsel-Automaten kaputtreformiert, ständig Hochglanzpoliertes...
Leserbrief: Sender entwickelt sich zum „belanglosen Dudelfunk“
NDR KULTUR | KLASSIKCLUB MAGAZIN 01/2004
Ankündigung der neuen Programmphilosophie von NDR Kultur:
Auf der Baustelle, Neues aus der Reformwerkstatt
Die ambitionierteste Reform aller ARD Kultur-Programme
Mit tabellarischer Übersicht des GANZEN Werks:
Die Steine der Baustelle - die Steine des Anstoßes
DIE ZEIT, 4. Dezember 2003
Der Hörsturz
Und warum glaubt die ARD, naturtrübe Tagesbegleitkultur sei erfolgreicher als intelligente?
Von Thomas Assheuer
Hamburger Abendblatt, 18. Dezember 2003
Solidarität mit Rademann
Offener Brief des Harvestehuder Kammerchores
Hamburger Abendblatt, 12. Dezember 2003
Vertrauensfragen
Vertrag mit Rademann wird nicht verlängert.
Hamburger Abendblatt, 11. Dezember 2003
Misstöne hinter den Kulissen
Wird Vertrag mit Rademann doch nicht verlängert?
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Dezember 2003
Der „Kulturradio“-Eintopf soll „die Leute durch den Tag begleiten“
Tralalalaaaa!
So pocht Musik-Trübsal an die Kulturradio-Tür
Hamburger Abendblatt, 22. November 2003
Satirischer Rückblick ersetzt „Reißwolf“
Hamburger Abendblatt, 20. November 2003
„Reißwolf“ nimmt Reißaus
Am 21. Dezember endet ein Stück NDR-Radiogeschichte
Hamburger Abendblatt, 10. September 2003
Die Frau fürs Kulturelle
Amtsantritt: Barbara Mirow soll „NDR Kultur“ aus dem Quotenloch holen.
Hamburger Abendblatt, 10. September 2003
Hamburger Abendblatt, 10. September 2003
Der Alte geht: Wolfgang Knauer
Hamburger Abendblatt, 15. August 2003
Barbara Mirow wird Chefredakteurin
DIE WELT, 6. August 2003
Auf dem Klassik-Kontinent wird es eng
Jimi trifft Alfred: Wie die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihre Kulturwellen reformieren
Hamburger Abendblatt, 19. Juli 2003
Je besser der Chor, desto leiser kann er singen
NDR-Chor: Rademann führte die Sänger wieder an die Spitze. Jetzt verlängert er seinen Vertrag.
Gefunden: NDR Kultur - kulturelle „Nachhut“
Berliner Zeitung vom 3. Juli 2003
Eine Mitarbeiterin von NDR Kultur: „Wir wollen doch alle kulturinteressierten Hörer ansprechen - und nicht nur die Klassikliebhaber. Doch so sind wir nicht die Vorreiter, sondern bloß die Nachhut“.
ARD Werbung Sales & Service - Media Perspektiven 07/2003
Kulturinteresse der Bevölkerung und die Bedeutung der Medien
Die MedienNutzerTypen der ARD und die Milieus der Sinus-Studie
Hamburger Abendblatt, 30. April 2003
Knauer will NDR Kultur verlassen
DIE WELT, Feuilleton Hamburg, 10. Februar 2003
Hamburger Sender kämpfen um Klassik-Hörer
„NDR Kultur“ hat schlechte Quoten.
Mit einem neuen Konzept will man jetzt die private Konkurrenz angreifen.
Hamburger Abendblatt 18. Dezember 2002
Nicht nur der Name ist neu
N3 wird NDR Kultur - Neues Konzept zum Jahreswechsel
Hamburger Abendblatt 19. August 2002
Alarm beim NDR: Radio 3 in der Krise
Sommer 2002: Ein wichtiges NDR-Dokument
September 2002: In einem hausinternen Interview für "Wir im NDR" begründet Hörfunkdirektor Romann das neue Konzept mit einer gewagten Einschätzung der Hörerschaft und gibt erstaunlich viele Details des neuen Konzepts an
Dokument ohne Hervorhebungen
Dokument mit der Hervorhebung aller wichtigen Punkte
Die WELT, 30. November 2001: Ein wichtiges NDR-Dokument
NDR wird modern
30. November 2001: Antje geht ins Kinderprogramm
Der NDR bekommt ein neues Logo (3 Buchstaben + Stab), das Walross Antje hat als Logo ausgedient
DIE ZEIT 38/2000
Vorsicht, Quotenfalle
Zwangsgebühren für ARD und ZDF sind nur so lange legitim, wie die Qualität stimmt
Von Robert Leicht
DIE ZEIT 52/1996
Warum die Programme des NDR so sind, wie sie sind
Mitschrift einer etwas mißglückten Hörerbefragung
Von Otto Köhler

• Der kleine Erfolg:
NDR Kultur


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